Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: T4Forum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

JimPanse

Mitglied

  • »JimPanse« ist männlich
  • »JimPanse« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 43

Registrierungsdatum: 31. Juli 2016

Wohnort: Berlin

Motor: T4 - ACV Diesel 2461ccm 75kW

Grundversion: Transporter

Sondermodell: Luxus

Erstzulassung: 1. März 2001

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 12. Juni 2018, 17:04

Rost - Seitenwand zwischen B und C-Säule instandsetzen

Mahlzeit!

Ich beschäftige mich gerade mit der Rostbekämpfung an meinem Mobil und habe eine Frage bezüglich des Vorgehens an der fahrerseitigen Seitenwand zwischen B- und C-Säule.
Wie man auf den Fotos schön sehen kann, ist das Blech teilweise schon offen. In die Seitenwand ist dem Vorbesitzer mal ein Motorradfahrer reingefahren. Ich denke die jetzigen Schäden zeugen von einer nicht-fachgerechten Insatndsetzung.
Egal, aber so kann das jetzt nicht bleiben.
Ich möchte nicht die komplette Seitenwand tauschen, sondern eher das betroffene Stück großflächig ausschneiden und dann ein neues Stück einschweißen (Seitenwand als Reparaturblech besorgt ~60€, ist schon da).
Wäre folgende Vorgehensweise ratsam:
1. betroffenes Stück rausschneiden
2. Reparaturblech anpassen (Größe von Punkt 3 abhängig)
3. Entweder auf Stoß oder überlappend schweißen <- was ist besser?
4. von innen mit Owatrol den "Schweißbereich" versiegeln
5. mit Brantho nitrofest versiegeln (innen und außen)
6. innen: Karosseriedichtmasse drüber
7. außen: Spachteln, schleifen und wieder mit Brantho 3in1 "lackieren"?

Besonders Punkt 3 und die Abdichtung nach innen bereitet mir Sorgen. Was ist an dieser Stelle die korrekte Vorgehensweise (im Sinne von haltbar, nicht optisch)?
Bekomme ich das alte Blech einfach raus? Wie ist es normalerweise befestigt, also an den anderen Bauteilen wie Schweller, Innenraumboden, die Falz ganz unten etc.?

Viele Grüße
Micha
»JimPanse« hat folgende Bilder angehängt:
  • 20180612_155745.jpg
  • 20180612_155752.jpg
  • 20180612_155759.jpg
  • 20180612_155811.jpg
  • 20180612_155838.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JimPanse« (12. Juni 2018, 17:06)


sr-lui

Routinier

  • »sr-lui« ist männlich

Beiträge: 398

Registrierungsdatum: 22. Februar 2015

Wohnort: Schleswig-Holstein

Motor: T4 - ABL Diesel 1896ccm 50kW

Grundversion: Kombi

Sondermodell: Trapo Kombi mit Armlehnen ab Werk

Erstzulassung: 5. Juli 1996

Kilometerstand: 230100

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 12. Juni 2018, 17:50

Moin.

Für mich sieht das nach abgeplatztem Spachtel aus. Stelle freilegen, Rost unter dem Spachtel beseitigen - eventuell muss man dort gar kein Blech austauschen, sondern nur entrosten, besser ausbeulen als jetzt, grundieren, spachteln, lackieren.

Falls doch Blech ausgetauscht werden muss: Überlappend Schweißen ist einfacher, birgt aber immer die Gefahr von neuem Rost unter der Überlappung. Auf Stoß schweißen mit Schutzgas ist schon eine Kunst, die ich noch nicht beherrsche, aber hier bevorzugen würde. Da gibt's hier bestimmt viele mit mehr Schweißerfahrung.

Grüße

Lui
1996 ABL - ohne Airbag, ohne ABS und damit (fast) elektronikfrei - aber der Weg zum H ist noch weit.

Flou

Routinier

  • »Flou« ist männlich

Beiträge: 385

Registrierungsdatum: 14. November 2017

Wohnort: Düsseldorf

Motor: T4 - ABL Diesel 1896ccm 50kW

Grundversion: California

Sondermodell: Tour (LR)

Erstzulassung: 25. Mai 1993

Kilometerstand: 233333

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 12. Juni 2018, 18:18

Erstmal Freilegen das Ganze, dann lässt sich das weitere Vorgehen im Detail klären.
Ein Reparaturblech benötigt es da nicht unbedingt. Owatrol braucht es da nicht, auf frischem Blech reicht m.M.n. eine reine nitrofest Grundierung o.ä. mit anschließender Behandlung mit Dichtmasse und erneuert Grundierung.
Von außen würde ich eher Lack aus der Spraydose nehmen, das wird besser als das dickflüssige 3:1 Brantho. Alternativ das Brantho stark verdünnen. Entscheide, mit welchem Produkt du deiner Lackfarbe am nächsten kommst.

Die Stelle kenne ich nur zu gut von meinem Cali. Blöde Ecke da unten, direkt am Übergang der Bleche -> KLICK
Problematisch ist die Spannung im Blech, die du dir durch das Einschweißen eines neuen kleinen Blechstückes einhandelst. Da entsteht fast zwangsläufig eine Delle im Blech. Die Beulendocs kleben dann i.d.R ein langes Holz/Metallstück von Innen über die Delle. Ich habe einfach die Rückwand des Abwassertanks mit Gummi unterfüttert, bis die Delle verschwunden war.
Willkommen im Kreis der Reise-Individualisten
:drive:
aktuelles Umbauprojekt: How to Restore a '93er California


ndugu

Tripel-As

  • »ndugu« ist männlich

Beiträge: 221

Registrierungsdatum: 8. Juli 2013

Wohnort: nordheide

Motor: T4 - ACV Diesel 2461ccm 75kW

Grundversion: Caravelle

Erstzulassung: 2. Mai 2003

Kilometerstand: 400000

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 12. Juni 2018, 19:07

Ich würde den neuen Blechflicken rundherum um die Blechdicke fälzen und dann von innen überlappend punktschweißen.

JimPanse

Mitglied

  • »JimPanse« ist männlich
  • »JimPanse« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 43

Registrierungsdatum: 31. Juli 2016

Wohnort: Berlin

Motor: T4 - ACV Diesel 2461ccm 75kW

Grundversion: Transporter

Sondermodell: Luxus

Erstzulassung: 1. März 2001

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 12. Juni 2018, 20:37

Ich würde den neuen Blechflicken rundherum um die Blechdicke fälzen und dann von innen überlappend punktschweißen.


Also von innen schweißen? Ich dachte man setzt in dem Fall das alte Blech ab und stanzt das neue Blech und schweißt dann so...?
Erstmal Freilegen das Ganze, dann lässt sich das weitere Vorgehen im Detail klären.
Ein Reparaturblech benötigt es da nicht unbedingt. Owatrol braucht es da nicht, auf frischem Blech reicht m.M.n. eine reine nitrofest Grundierung o.ä. mit anschließender Behandlung mit Dichtmasse und erneuert Grundierung.
Von außen würde ich eher Lack aus der Spraydose nehmen, das wird besser als das dickflüssige 3:1 Brantho. Alternativ das Brantho stark verdünnen. Entscheide, mit welchem Produkt du deiner Lackfarbe am nächsten kommst.

Da der ganze Bus schon mit 3in1 gerollt ist, sollte das kein Problem sein :D
Das Reparaturblech ist schon da, so kann ich mir, auch wenn es Flickwerk ist, die einzelnen Teile passend ausschneiden.
Die Stelle kenne ich nur zu gut von meinem Cali. Blöde Ecke da unten, direkt am Übergang der Bleche -> KLICK
Problematisch ist die Spannung im Blech, die du dir durch das Einschweißen eines neuen kleinen Blechstückes einhandelst. Da entsteht fast zwangsläufig eine Delle im Blech. Die Beulendocs kleben dann i.d.R ein langes Holz/Metallstück von Innen über die Delle. Ich habe einfach die Rückwand des Abwassertanks mit Gummi unterfüttert, bis die Delle verschwunden war.

Eine Delle stört mich eher weniger, ich will nur nicht, dass es da weiter gammelt.

Dann werde ich mich wohl mal ans freilegen machen müssen... :S

bjobi

+Waldfriedling+

O L
-
Z

Beiträge: 631

Registrierungsdatum: 16. Juli 2016

Wohnort: Bei Bremen

Motor: T4 - AAB Diesel 2370ccm 57kW

Grundversion: Transporter

Sondermodell: Syncro

Erstzulassung: 21. September 1994

Kilometerstand: 325000

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 12. Juni 2018, 21:36

Freilegen, dann gucken und planen. An der Stelle kann man wunderbar ein selbst im Schraubstock gekantetes Blech auf Stoß einschweißen.

"Haltbarkeit vor Optik" ist wohl auch Dein Motto, da geht das wunderbar ohne Spachtel und anderen Firlefanz. Habe ich bei mir fast überall so gemacht. Ich mag den Used-Look sogar mehr als Hochglanz-Oberflächen :D

Stell mal ein Bild von der blanken Stelle ein und besorg schonmal ein wenig Blech ;)
Bremer Grüße! :winker:

Vorstellung: Mein Restaurations-Syncro "Einstein"...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bjobi« (12. Juni 2018, 21:40)


JF2301

Tripel-As

Beiträge: 156

Registrierungsdatum: 12. April 2018

Wohnort: Nürnberg

Motor: T4 - AJT Diesel 2461ccm 65kW

Grundversion: Caravelle

Erstzulassung: 27. Dezember 1999

Kilometerstand: 216500

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 13. Juni 2018, 13:20

Hallo,
da bleib ich mal dran.
Hatte das gleiche Problem bei meinem Bus (scheinbar bleiben die Busse an der Stelle regelmäßig hängen :D). Bei mir hat der Verkäufer freundlicherweiße etwas Malerweiß für die Optik drübergeschmiert. Der Schaden allein wäre mir egal gewesen, aber dieses weiß fand ich grauenhaft. Habe dann auch alles abgeschliffen und leider ein winziges Loch (10mmx1mm) entdeckt... Habe es dann mit Rostumwandler und Rostversiegelung behandelt und wieder geschlossen.Wie lange es hält... Das wird sich zeigen. Aber beim nächsten mal wird es auch gscheit gemacht.
»JF2301« hat folgende Bilder angehängt:
  • 421171524675729265-409x307.jpg
  • IMG_20180427_203738-1305x979.jpg
  • IMG_20180505_190649-1305x979.jpg

Multi-Fanfare

Lebendes Inventar

  • »Multi-Fanfare« ist männlich

Beiträge: 25 285

Registrierungsdatum: 1. Februar 2006

Wohnort: Hannover & Los Baños de Fortuna

Motor: -

Grundversion: -

  • Nachricht senden

8

Mittwoch, 13. Juni 2018, 13:43

Baue die Verkleidung innen aus und sehe nach wie weit das innen rostet und schon durchgerostet ist, es bringt nix von aussen wieder zuzutünchen wenn innen wie verrückt rostet. Von innen kannst du auch sehen wie tief die Beule und dementsprechend , wie dick der Spachtel ist. Dann kannst Du entscheiden was gemacht werden muss und was man machen kann, damit es nicht zu teuer wird. Das ist ja die utere Ecke, die steht ja ziemlich stabil da, da kann man noch gut was ausbeulen und evtl . verzinnen
:D mit freundlichem Gruss Horst :thumbup:
:thumbsup: Hola, Si quieres ser bien servido, sírvete a ti mismo

..Unus pro omnibus, omnes pro uno 8o En la duda, ten la lengua muda

JF2301

Tripel-As

Beiträge: 156

Registrierungsdatum: 12. April 2018

Wohnort: Nürnberg

Motor: T4 - AJT Diesel 2461ccm 65kW

Grundversion: Caravelle

Erstzulassung: 27. Dezember 1999

Kilometerstand: 216500

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 13. Juni 2018, 14:11

Das Ausbauen der Verkleidung kann er sich sparen. Das Loch sieht man im Innenraum nicht. Habe auch alles abgebaut, jedoch von Innen nichts gesehen (auch nicht nachdem ich einen dünnen Draht durchgeführt habe).
Wenn er außen alles abgekratzt hat, kann er das Übel schon besser beurteilen. Bei meinem Bus hat man vorher sogar weniger als bei JimPanse gesehen.
Grüße,
Flo von JF2301

maciek

König

  • »maciek« ist männlich

Beiträge: 973

Registrierungsdatum: 26. April 2016

Wohnort: Stralsund

Motor: T4 - AAB Diesel 2370ccm 57kW

Grundversion: Multivan

Sondermodell: Allstar 2.4TD Syncro mit DRH Getriebe

Erstzulassung: 1. Januar 1993

Kilometerstand: 380000

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:11

Wenn letztendlich in der Fläche gestückelt werden soll, empfehle ich Einkleben.
Die Vorbereitung ist im Prinzip die gleiche wie beim Punktschweißen (zurechtschneiden, Absetzen).
Letztendlich hat man aber nicht die Problematik mit dem Verzug, der Korrosion und der späteren Rissbildung.

Eine Seitenwand haben wir so noch nicht repariert. Allerdings hat mein Bruder bereits 2 Schiebedachöffnungen so verschlossen.
Inwieweit sich das auf diese Seitenwand anwenden lässt, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen.

Hier hat jemand an der T4-Seitenwand umhergeklebt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »maciek« (13. Juni 2018, 17:12)


OCTOBUS

König

  • »OCTOBUS« ist männlich

Beiträge: 861

Registrierungsdatum: 28. Juni 2016

Motor: T4 - ABL Diesel 1896ccm 50kW

Grundversion: Multivan

Sondermodell: Westfalia

Kilometerstand: 400000

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 13. Juni 2018, 20:56

ich habe einen Teileinsatz in die Seitenwand geschweisst.
Meine war böse verspachtelt und hatte auch ein Loch.

findest du im Link in meiner Signatur.
Genaue Seitenzahl musst schaun. EDIT: Seite 5


empfehle dir aber erst mal alles sauber zu machen.
Vllt lässt sich was ausbeulen bzw mit dem Zocker wieder rausziehen...
ist einfacher/schneller/billiger und problemloser ;) (wenn kein Loch drin ist)

Grüße
Man kann alles reparieren, ausser Dummheit 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »OCTOBUS« (13. Juni 2018, 21:00)


JimPanse

Mitglied

  • »JimPanse« ist männlich
  • »JimPanse« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 43

Registrierungsdatum: 31. Juli 2016

Wohnort: Berlin

Motor: T4 - ACV Diesel 2461ccm 75kW

Grundversion: Transporter

Sondermodell: Luxus

Erstzulassung: 1. März 2001

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 13. Juni 2018, 22:13

Also die Verkleidung hätte ich schon raus (beim Hochdacheinbau). Da hat man nichts gesehen.
Das Problem ist, dass auch teilweise Stücke in oder unterhalb der letzten Sicke in der Seitenwand betroffen sind. Da kann man von innen nicht hinschauen, da ist der Innenraumboden im Weg.
Ich werde mich am Wochenende mal dran machen und dann weiter berichten.

Vielen Dank für die zahlreichen Tips!

@OCTOBUS: 1000 Dank! Genau die Bilder habe ich gesucht!!!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JimPanse« (14. Juni 2018, 07:19)


JimPanse

Mitglied

  • »JimPanse« ist männlich
  • »JimPanse« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 43

Registrierungsdatum: 31. Juli 2016

Wohnort: Berlin

Motor: T4 - ACV Diesel 2461ccm 75kW

Grundversion: Transporter

Sondermodell: Luxus

Erstzulassung: 1. März 2001

  • Nachricht senden

13

Samstag, 16. Juni 2018, 19:09

Heute hatte ich kurz Zeit mal die CSD Scheibe anzusetzen ;(
Die ganze Seite ist so dick gespachtelt, da hat meine Zeit heute nicht gereicht alles zu entfernen.
Ich habe mal versucht herauszufinden, wo die Grenze des Spachtels ist (habe ich noch nicht gefunden).
Allerdings werde ich ums schweißen nicht drumherum kommen, denn das ein oder andere Loch hat sich aufgetan.
Auch unter der Schwellerfalz habe ich ein reingebratenes Blech gefunden.

Wie ist die Seitenwand am Längsträger unten befestigt? Ist das da punktverschweißt? Die Schweißpunkte habe ich nicht ausfindig machen können.

@OCTOBUS: Bei dir sieht es so aus, als ob unten am Schweller Schweißpunkte waren (ich habe das mal in deinem Bild markiert). Stimmt das?
»JimPanse« hat folgende Bilder angehängt:
  • 20180616_124345.jpg
  • 20180616_140250.jpg
  • 20180616_140337(0).jpg
  • 20180616_140323.jpg
  • 16864213_1415955721810593_6766702802267300590_n.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JimPanse« (16. Juni 2018, 19:18)


Flou

Routinier

  • »Flou« ist männlich

Beiträge: 385

Registrierungsdatum: 14. November 2017

Wohnort: Düsseldorf

Motor: T4 - ABL Diesel 1896ccm 50kW

Grundversion: California

Sondermodell: Tour (LR)

Erstzulassung: 25. Mai 1993

Kilometerstand: 233333

  • Nachricht senden

14

Samstag, 16. Juni 2018, 19:13

ach herje, bei dem Ausmaß sollte man sich der Ursache annehmen. Es scheint mir nicht so, als wäre lediglich das von außen durch den Spachtel eindringende Wasser dafür verantwortlich.
Hast du ein Schiebefenster dort verbaut? Wie ist die Situation im Innenraum?
Willkommen im Kreis der Reise-Individualisten
:drive:
aktuelles Umbauprojekt: How to Restore a '93er California


JimPanse

Mitglied

  • »JimPanse« ist männlich
  • »JimPanse« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 43

Registrierungsdatum: 31. Juli 2016

Wohnort: Berlin

Motor: T4 - ACV Diesel 2461ccm 75kW

Grundversion: Transporter

Sondermodell: Luxus

Erstzulassung: 1. März 2001

  • Nachricht senden

15

Samstag, 16. Juni 2018, 19:21

Die Ursache ist ein schlecht reparierter Unfallschaden. Die Seitenwand innen ist trocken, Schiebefenster ist auch dicht.
Die Stellen in Bild zwei waren "Probebohrungen" um zu sehen, wie weit sich der Spachtel erstreckt. Die große Stelle im ersten Bild war wohl schon lange offen und hat gut "gezogen"...

OCTOBUS

König

  • »OCTOBUS« ist männlich

Beiträge: 861

Registrierungsdatum: 28. Juni 2016

Motor: T4 - ABL Diesel 1896ccm 50kW

Grundversion: Multivan

Sondermodell: Westfalia

Kilometerstand: 400000

  • Nachricht senden

16

Samstag, 16. Juni 2018, 22:25

Zitat

@OCTOBUS: Bei dir sieht es so aus, als ob unten am Schweller Schweißpunkte waren (ich habe das mal in deinem Bild markiert). Stimmt das?


ist wie alles an dem Bock auch punktgeschweisst...musst die Dichtmasse wegschleifen.


viel Erfolg
Man kann alles reparieren, ausser Dummheit 8)


JimPanse

Mitglied

  • »JimPanse« ist männlich
  • »JimPanse« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 43

Registrierungsdatum: 31. Juli 2016

Wohnort: Berlin

Motor: T4 - ACV Diesel 2461ccm 75kW

Grundversion: Transporter

Sondermodell: Luxus

Erstzulassung: 1. März 2001

  • Nachricht senden

17

Montag, 25. Juni 2018, 12:37

So, lange nichts passiert, aber gestern war es soweit.
Im Folgenden erstmal Bilder aus dem Innenraum vor meiner Reparatur.



Wie man sieht, wurde der damalige Seitenschaden rausgezogen und dann innen nur notdürftig geflickt. Da auch an der Unterseite der Seitenwand der Rost durchkam, habe ich kurzerhand alles aufgeflext.



Hier sieht man schön, wie die übereinandergebratenen Bleche rosten. Der Innenschweller sieht hingegen noch ganz gut aus.

JimPanse

Mitglied

  • »JimPanse« ist männlich
  • »JimPanse« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 43

Registrierungsdatum: 31. Juli 2016

Wohnort: Berlin

Motor: T4 - ACV Diesel 2461ccm 75kW

Grundversion: Transporter

Sondermodell: Luxus

Erstzulassung: 1. März 2001

  • Nachricht senden

18

Montag, 25. Juni 2018, 12:45

Nachdem ich die Seitenwand entfernt hatte, habe ich auch vom Innenraumboden das verbogene Stück ausgeschnitten, um dann später wieder einen sauberen Abschluss zu haben.
Reperaturblech angepasst und reingebraten :D



Das Entfernen der Dämmatten ist übrigens ne richtige Drecksarbeit :thumbdown: Genau wie das Durchtrennen der Schweißpunkte an der Schwellerfalz und die KSD....... ;(

Dann das Außenblech zugeschnitten, innen abgekantet, gelocht und auch rein damit.



Leider ist mir rechts unten an der alten Seitenwand zuviel Material "verlustigt" gegangen, sodass da im Moment noch ein kleines Loch ist.
Zum Abschluss dann gleich die Naht und das blanke Blech mit nitrofest versiegelt. Jetzt muss noch gespachtelt werden und danach von innen mit KSD abdichten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »JimPanse« (25. Juni 2018, 12:49)


maciek

König

  • »maciek« ist männlich

Beiträge: 973

Registrierungsdatum: 26. April 2016

Wohnort: Stralsund

Motor: T4 - AAB Diesel 2370ccm 57kW

Grundversion: Multivan

Sondermodell: Allstar 2.4TD Syncro mit DRH Getriebe

Erstzulassung: 1. Januar 1993

Kilometerstand: 380000

  • Nachricht senden

19

Montag, 25. Juni 2018, 13:12

Das sieht schon sehr gut aus.

Mach blos keine Dicht oder Spachtelmasse oder normalen Filler auf das blanke Blech.
Ich habe mit EP-Spachtel und EP-Filler auf blanken Blech gute Erfahrung gemacht.
Nitrofest wird wahrscheinlich auch gehen.
Wichtig ist jedenfalls, das alle blanken Stellen, auch die Schweißnähte erstmal ordentlich Grundierung bekommen, bevor etwas anderes raufkommt.

Wenn du es so gemacht hast, dann will ich nichts gesagt haben.