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mattmaso

Grünschnabel

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861

Donnerstag, 12. Juli 2018, 09:34

Probleme bekommst du keine wirklichen... die Schienen werden mit der Zeit matter und korrodieren stärker bei Salzeinwirkung. Technisch für einige Jahre sicher unbedenklich. Du könntest lackieren (stelle ich mir ungünstig vor) oder mit Fett oder Öl benetzen (bestimmt auch nicht so praktikabel). Einfach so lassen...
Alles klar, danke dir :)

eier

Jungspund

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862

Donnerstag, 12. Juli 2018, 10:20

Wie fährt sich der Bulli mit solch einem Gesamtgewicht am Dach??
VW gibt übrigens 100 kg an Maximallast am Dach vor... ..soll aufgrund dynamischer Fahreigenschaften (Schwerpunktverladegerung und damit Kippgefahr) sein!


Tja, mhhh, hier meine subjektive Einschätzung:

Natürlich wird die Karre mehr und mehr eine Schaukelbude, je mehr man oben drauf packt.

Der Vollständigkeit halber hier mein Setup des Fahrwerks: Höherlegung auf 46cm, Original Dämpfer und hinten kein Stabi, Reifen 195/70-R15C

Relativiert wird das Ganze mit der allgemeinen Ausbau-/Innenraumladung, welche bei mir auch nicht gerade sparsam ausfällt, alles zusammen 400-500 kg (alles recht tief positioniert).

Für mich war es sehr gut fahrbar, eben alles ein bisschen ruhiger angehen lassen. Kurvenräubern ist nicht, aber Alpen und Pyrenäen ließen sich geschmeidig fahren/reisen.

Ich habe andere Schaukelbuden gefahren, die so zulässig sind wie sie waren und dort war es deutlich grenzwertiger bzw. es wurde dem Fahrer wesentlich mehr Voraussicht abverlangt.

Von der 100 kg Grenze habe ich gehört... die wird schon durch die Plattform + große Kiste leer + Markise um 30 kg überschritten :whistling:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eier« (12. Juli 2018, 10:26)


Famulus36

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863

Donnerstag, 12. Juli 2018, 10:51

Darum hab ich meine Plattform eher minimalistisch geplant. Ich will da auch weder monströse Boxen noch Reserveräder draufpacken, sondern nur das Dachzelt und ein Solarmodul sowie ein paar Lampen. Ich habe sie bei einem Fachbetrieb in Auftrag gegeben, da ich kein Alu schweißen kann. Soll komplett mit Material 260 Euro kosten und nächste Woche fertig werden. Ich bin gespannt.
Markise: Ich hab mir einfach ne Kederschiene an die rechte Seite gebaut, wo ich ein Sonnensegel einziehe. Weniger elegant, aber preiswert und leicht.

eier

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864

Donnerstag, 12. Juli 2018, 13:37

Bin gespannt auf die Auftragsplattform... bitte gerne mal bei Zeiten ein paar Bilder einstellen.

Dies ist meine erste Plattform die ich gebaut habe. Die zweite steht in den Startlöchern, dazu mehr wenn es soweit ist.

Sicher kann man durch feste Nutzungsflächen (Dachzelt, Solar, Boxen), welche ja nicht zwingend eine Unterplatte brauchen einiges an Gewicht sparen.

Eine vollflächige geschlossene begehbare Plattform mit Randprofilen und einigen Airlineschienen wird sich wohl mit wirtschaftlichen/standard Materialien immer bei mindestens 40 kg Eigengewicht ansiedeln. Bitte korrigiert mich, wenn ich da sehr irre.

Die klassischen Klappdachzelte, welche ich gerade im Kopf habe, sind vom Boxmaß und auch Eigengewicht (um 50-70 kg) recht vergleichbar zu meiner "monströsen" Box... wir nennen sie den Familiensarg (172x117x45).

Eine Kederschiene macht doch auch einen schlanken Schuh und liegt auch bei mir schon als Zusatz bereit. Evtl. fahre ich im Winter ohne Markise rum und so hat man immer mal schnell die Möglichkeit ein gekedertes Tarp einzuziehen.

Leichter/günstiger ist ein Sonnensegel/Tarp schon, aber auch regen-/windempfindlicher und braucht immer zwingend Erdnägel/Befestigungspunkte. Die verbaute Markise (Horntools side wing) steht von selbst und hat festverbundene Seitenteile sowie die eine Kederschiene am vorderen Ende um auch vorne erweitern zu können.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eier« (12. Juli 2018, 13:53)