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scottie 1969

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41

Samstag, 14. Juli 2018, 09:34

Hallo,

gibt es ausser dem wirtschaftlichem Aspekt noch einen anderen, auf dem Papier aus einem PKW ein Womo zu machen? Ich behaupte jetzt mal frech, mehr als die Hälfte der zu Womos umgebauten MVs, sind innerhalb von weniger als 30min wieder ein super Transporter, ohne jegliche störende Einbauten. Frei nach Ulbricht: "Niemand hat die Absicht einen Transporter zu nutzen" :whistling: Es gibt natürlich auch Leute die ein dauerhaftes Womo aus ihrem Bus machen und echt feste Einbauten rein zimmern.
Trotzdem ich mich immer mehr zum Camping hingezogen fühle, würde ich so was nur bei extremen Unterschieden der Fixkosten oder unterschiedlich gehandhabten Fahrverboten machen.

Gruß, Christian
Eben
Und das ist ja auch meine Intention den Multivan als Womo umzuschreiben. Tisch, Sitzgelegenheit und Bett sind ja schon werksseitig verbaut. Jetzt wollte ich mir den Stauraum mit einer Heckschublade schaffen. Wenn dann als einzige Bedingung nur noch eine Kochstelle (Gas oder Elektro) verlangt wird, dann Kauf ich mir halt einen Kocher für 30€ und schraub ihn fest auf die Schublade.
Durch die Kochstelle (egal ob ich sie nutze oder nicht) spare ich aber Steuern (120€ ?) und auch Versicherung?
Da hätte ich doch Schläge verdient es nicht zu machen, vor allem wenn, wie beim MV, die meisten Vorgaben für ein Womo schon gegeben sind.

Floh-BZ

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42

Samstag, 14. Juli 2018, 10:35

In dem Dokument vernachlässigt der "Prüfingenieur" das man auch einen Kartuschenkocher absperren kann. Das Ventil sitzt in der Flasche. Entriegelt ist er abgesperrt. Aber irgendwie muss man den Unsinn ja Haare sträuben begründen.
Es grüßt der Floh

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43

Samstag, 14. Juli 2018, 11:07

Moin zusammen,

ein Wohnmobil wird ja meistens nicht das ganze
Jahr über genutzt. Die meisten Wohnmobilbesizer fahren
damit in den Urlaub und mal das Wochenende los.
Daher der günstige Steuersatz. Es wird halt angenommen das
diese Fahrzeuge nicht so viele Kilometer im Jahr machen.
Wenn nun immer mehr Menschen diese „Lücke“ ausnutzen um Steuern zu sparen,
wird das sicher bald wieder geändert werden.
Mit der Konsequenz das alle Wohnmobil besitzer mehr Steuern zahlen werden.

Wie beim „Letzen Mal“
Ab 2800kg erfolgte die Besteuerung nach Gewicht.
Da konnte ich mit 2810kg und Womo zulassung bei Steuern und Versicherung sparen.
Steuern waren glaube nur 132€ im Jahr. Dank Porsche, Audi und BMW zahle
ich nun 210€ im Jahr.

Nur weil ein paar „schlaue“ meinen, hier will der Staat ja verxsrscht werden, also mache
ich das auch, zahlt der Ehrliche am Ende die Zeche.

Mit freundlichen Grüßen
Holger
Die dämlichsten Ideen beginnen immer mit: " Halt mal eben mein Bier".
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KNOX

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44

Samstag, 14. Juli 2018, 11:12

In dem Dokument vernachlässigt der "Prüfingenieur" das man auch einen Kartuschenkocher absperren kann. Das Ventil sitzt in der Flasche. Entriegelt ist er abgesperrt. Aber irgendwie muss man den Unsinn ja Haare sträuben begründen.

Stimmt! Und wenn man den Topfhalter umdrehen will, muss man erst entriegeln. Und wenn der Halter andersherum drin liegt, kann man die Kartusche nicht mehr „scharf machen“. In meinem syncro war der Gas-Kocher so in einer Schublade verbaut, dass man diese nur bei umgedrehtem Halter schließen konnte.


Das ist dann eigentlich idiotensicher.

Kritiker können natürlich entgegnen, dass die Kartusche so immer noch nicht mit einer abgesperrten Gasflasche gemäß G607 vergleichbar ist.
Wer nie vom Weg abkommt, der bleibt auf der Strecke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »KNOX« (14. Juli 2018, 11:31)


KNOX

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45

Samstag, 14. Juli 2018, 11:38

@Holgiontherocks: jede gesetzliche Regelung hat Lücken. Deshalb wird es immer Praktiken geben, die zwar legal, aber nicht legitim, also ethisch unbedenklich, sind.
Mein schlechtes Gewissen wegen meines „Steuer-und-Versicherungs-Womos“ hält sich in Grenzen, solange Ikea Deutschland am Billyregal nur ein paar Cent verdient und entsprechend wenig Steuern zahlt, weil ein Großteil der Marge an den Lizenzgeber auf Grand Cayman geht...
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Samstag, 14. Juli 2018, 13:13

@Knox
Natürlich sind immer die anderen Schuld.
Mein Chef sagt dann immer:
„Wie die anderen sind Schuld? Ich dachte die habe ich letztes Jahr rausgeschmissen?“
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Pio

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Samstag, 14. Juli 2018, 20:59

Hallo in die Runde,

mal abgesehen von den bereits existierenden WOMOs wie dem California etc kennen sicher alle die Möglichkeit eine Kartuschenkocher als Kochgelegenheit bei der Eintragung zum WOMO eines normalen T4, plus Sitz, Schlaf und Staumöglichkeit und Tisch.

Dies ist seit 2017 laut meinem Kenntnisstand nicht mehr möglich!! Eine Kochstelle muss jetzt die bereits bestehenden Anforderungen für "echte" Wohnmobile erfüllen. Heißt vom Wohnraum und Fahrgastzelle abgetrennt, mit Belüftung und mit "Gasprüfung".

Heißt auch das die ein oder andere Womo Eintragung ihre Gültigkeit verlieren wird.

Meine Frage lautet..wie kann man dies nun baulich lösen?? Hat das schon jemand nach neuen Anforderungen eingetragen? Oder hat sich damit das Thema für die meisten erledigt weil niemand ein Loch in die Aussenwand schneiden will um die eingehauste Gasbuddel abzulüften?? Denn wenn man das nicht kann, dann kann man sich die WOMO Eintragung wohl oder übel für die Zukunft vom Backe machen. Zumindest ist es deutlich erschwert gegenüber der Variante aufgeschraubter Kartuschenkocher.

Das Dokument liegt mir vor und ist ein pdf...würd ich gerne hier einstellen, klappt aber nicht.








Kann nicht sein.Rapido verkauft auch weiterhin Reisemobile wo der komplette Küchenblock ins Zelt runter kommt. Der Kocher wird dann an der Gasleitung ausgesteckt, rumgedreht und wieder eingesteckt. Und bei keinem mir bekannten Reisemobil, und ich mach das seit 1985, ist der Kocher baulich vom Wohnraum bzw. Fahrerhaus getrennt.Es ist auch keine Gaskochstelle Vorgeschrieben. Alle neuen Reisemobile haben eine E Zulassung. Die steht über dem nationalen Zulassungsrecht. Da kann auch ein einsamer Prüfer nicht dran rütteln. Die Zulassungsbestimmungen für Reisemobile sind Europaweit gleich.

Text des Schreibens mal gründlich lesen. Da steht“Anforderung an FEST verbauten Kochstellen, und das Kartuschenkocher nicht dem entsprechen. Streitet auch keiner ab. Die sollen ja auch lose mitgeführt und nicht befestigt werden. Und sollten natürlich eine Zulassung für innenräume haben .

Gar keine Gedanken dran verschwenden.
Solltet euch eher Gedanken über die Befestigung der Abreisseile von Anhängern an Zugfahrzeugen machen . Die Bestimmung die in Österreich, Frankreich, Schweiz und Holland schon Bußgelder zwischen 120-400€ ( Schweiz) kostet, gelten auch hierzulande. Altfahrzeuge haben aber in D noch eine Übergangsfrist bis 2020. Dann zahlt man auch hier kräftig.
Warum soll ich laufen ? Ich hab doch 4 gesunde Reifen !

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Pio« (14. Juli 2018, 21:08)


axelb

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48

Samstag, 14. Juli 2018, 21:36

In dem Dokument vernachlässigt der "Prüfingenieur" das man auch einen Kartuschenkocher absperren kann. Das Ventil sitzt in der Flasche. Entriegelt ist er abgesperrt.

Das ist (neben KNOX schon erwähnter Argumentation) der nächste sehr gute Hinweis.
Und ich bin der Ansicht, dass das durchaus G607 konform ist.

Ob ich nun einen Hahn zudrehe oder eine Kartusche entriegele ... beides muß manuell und durch den Benutzer gemacht werden.


Zum Ummeldegrund (mein Fahrzeug => Wohnmobil) :
Es gibt also in erster Linie wirtschafliche Gründe um die Ummeldung zum Wohnmobil zu veranlassen.
Das kann ich verstehen.

Für mich selber ist das aber nichts, denn an meinen momentanen Steuersatz von jährlich 172,- EUR kommt kein Wohnmobil heran.
Und als Firmenauto hat man mit einem Wohnmobil gegenüber den Finanzbehörden auch immer Erklärungsbedarf. :whistling:
..
Eigentlich wollte ich ja putzen ...
aber da blitzt es auf dem Weg in die Küche,
nun ist der Lappen weg :huh:

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KNOX

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Gestern, 10:54

@HeadlessKnight: ja. Den Origo 1500 klappt man einfach auf und legt das Plättchen drauf.
Mein fest verbauter Kocher ist ein Origo A100. Für den habe ich ein rechteckiges Stück Moosgummi, das man zwischen Tank und Kocher schiebt.


Weil es thematisch passt: Ein Link auf den Beitrag zum Bioethanol.
Das werde ich mal probieren, und dann die Neoprenteile nur noch während derLlagerung zwischen den Campingurlauben (Als Verdunstungsbremse) einsetzen müssen.
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50

Gestern, 18:39

Tja...was soll ich nun sagen. Einer sagt so einer so. Ich war froh nen vermeintlich coolen Tüver was die WOMO Eintragung angeht gefunden zu haben...und nu muss wohl ein anderer gefunden werden.

Da ich mich mit anderen gewerblich angebotenen WOMOs nicht auskenne weiß ich nicht was dort verbaut ist. Ich meinte jedoch zu wissen das die größeren Modelle ein separates Fach mit Aussenbelüftung haben in dem die Gasbuddel sitzt.

Fest verbaut ja klar (2 Schrauben!)...sonst kann ich ja nen Kombi mit Kocher im Kofferraum lose rumliegend auch als Womo eintragen...also das sollte schon sein denk ich. Irgendwelche Minimalaforderungen muss es ja geben und das gehört dazu..´weswegen es ja wohl auch die Mehrheit der WOMO Nachtrager genauso praktiziert.

Und ja natürlich ist die Steuerersparnis der Anreiz dazu, sonst nichts. Die Einsparung bei den Versicherungen ist marginal...20 oder 30 Euro warens bei mir glaub ich.

Slayer2k

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51

Gestern, 20:25

Zitat

Die Einsparung bei den Versicherungen ist marginal...20 oder 30 Euro warens bei mir glaub ich.

Öhm, bei mir warens 700€ pro Jahr, und mein Vater darf den Bus jetzt auch legal bewegen :)

Fällt wohl bei jedem anders aus die Ersparnis :thumbsup:
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axelb

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Gestern, 21:03

Aber wir stellen fest ... es sind in erster Linie Erwägungen der wirtschaftlichen Vorteile, die unsere Forianer zu einer Umschlüsselung zu Wohnmobil bewegen.

Denn genau genommen kann es uns doch egal sein was da in den Papieren steht, Hauptsache wir haben unser "mobiles Zuhause" dabei :thumbsup:
..
Eigentlich wollte ich ja putzen ...
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nun ist der Lappen weg :huh:

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