Erfahrungen mit "Automatik Zusatzkühlung"

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  • Liest du die Getriebeöltemperatur nur aus oder hast du eine permanente Anzeige nachgerüstet.

    Mit einer Anzeige bspw. von VDO oder so kann man die Getriebeöltemperatur ziemlich gut im Auge behalten und vor allem kann man sie ziemlich gut mit der Fahrweise steuern.

    Wenn man drauf achtet, dass die WÜK geschlossen ist, kühlt sich das Öl relativ schnell wieder ab. So bin ich voll beladen gut durchs norwegische Gebirge oder auch über Alpenpassstraßen gekommen, trotz kompletter Ausnutzung der Zuladung.

  • Danke für den Tipp.ich habe die Temperatur hin und wieder in der VCDS-Diagnose -Software abgelesen. Ein Instrument wäre natürlich besser. Wo hast du den Sensor platziert?

    Wie bist du die Berge gefahren? Hoch 2. oder 3. Gang manuell und runter Fahrstufe D und Fußremse ohne viel Motorbremse?

    Einmal editiert, zuletzt von Glasdachkucker (19. August 2025 um 10:44)

  • Aus dem Grund gab es ja in dem anderen Beitrag die Vermutung des TE, dass sein Getriebeöl zu heiß geworden ist.

    Über den Rückschluss Motoröltemperatur -> Wassertemperatur -> Getriebeöltemperatur.


    Ahh ... jetzt verstehe ich den Zusammenhang :thumbup:... oder besser: das Problem.
    Damit diese Zusatzkühlung effektiv funktioniert, müsste der WT vor Allem in den Phasen der überproportionaler Erwärmung des Getriebes die Wassertemperatur ausreichend senken können ... blöd wäre, wenn ausgerechnet dann Geschwindigkeit = Fahrtwindkühlung zu gering sind.
    Der WT bräuchte eigentlich sogar einen eigenen Lüfter, um vom Fahrtwind und/oder der Lüftersteuerung des Motors unabhängig zu sein - richtig?

    Sowas vielleicht?

    https://www.amazon.de/%C3%96lk%C3%BChler-Kit-K%C3%BChler-L%C3%BCfter-Universelles-Aluminium-Motorrad-Motor%C3%B6l-L%C3%BCfter-Wasserk%C3%BChler/dp/B0CJHM2F1G

    3 Mal editiert, zuletzt von yellowone (19. August 2025 um 07:47)

  • Danke für den Tipp.ich habe die Temperatur hin und wieder in der VCDS Diagnose Softwar abgelesen.ein Instrument Ware natürlich besser. Wo hast du den Sensor platziert?

    Wie bist du die Berge gefahren? Hoch 2. oder 3. Gang manuell und runter Fahrstufe D und Fußremse ohne viel Motorbremse?

    Ich habe mich damals an diese Vorgehensweise gehalten und das hat super geklappt. Habe das bei einem Getriebeölwechsel gleich mit gemacht:

    Klick Getriebeöltemperaturanzeige

    Also bergauf fahre ich einfach in "D" ... da macht das "Sperren" der Gänge selten Sinn. Wie gesagt, mit etwas Übung kann man das Getriebe mit dem Gasfuß ein wenig dazu bringen, dass zu machen, was man will. Gerade bei sehr langen Bergaufpassagen in Norwegen, hab ich drauf geachtet, dass die WÜK geschlossen ist. Das erkennt man daran, dass sich quasi die Drehzahlanzeige im Grunde so verhält, wie bei einem Schaltwagen, also wenn man vom Gas geht, geht die Drehzahl nicht auf Leerlaufdrehzahl runter, sondern bleibt da, wo sie ist.

    Einfach mal ein wenig mit dem Gasfuß spielen und gucken, wie sich das Getriebe verhält.

    Zusätzliche hab ich das Getriebe mit VCDS auf "Eco" programmiert..da musst du mal nach Suchen, da gibt es auch einen längeren Artikel/Beitrag von B.Rude.

    Bergab benutze ich die Sperrfunktion in der Regel auch nicht. Die "Motorbremse" ist bei 2 und 3 eher eine "Getriebeölquirlbremse".

    Geht natürlich bei Passfahrten bergab entsprechend auf die Bremse. Also muss man da auch unbedingt ein Augenmerk drauf haben und da eher mal eine Pause einlegen. Oder halt mit Augenmaß immer wechseln zwischen Gang sperren und bremsen.

    Da soll jetzt keine Anleitung sein, sondern einfach ein Erfahrungsbericht, wie ich es handhabe.

    Mittlerweile knapp 260.000 km mit meinem Automatikgetriebe und bisher keine Probleme. Toitoitoi

  • Wir hatten mal an einem AAB mit Automat den Öl-Wasser-Wärmetauscher einfach rausgeschmissen und an den Anschlüssen am Getriebe einen Ölkühler angeschlossen. Damit hat Getriebe Nr 3 auch 3x solang gehalten, wie die 2 vorher. Als das dann auch hopps war, wurde auf Schalter umgebaut...

    Ich glaube an die heilende Kraft und die tiefe Weisheit von 'Scheiß drauf!' :thumbup:

  • Der WT bräuchte eigentlich sogar einen eigenen Lüfter, um vom Fahrtwind und/oder der Lüftersteuerung des Motors unabhängig zu sein - richtig?

    ja, das habe ich auch überlegt. aber der Kühlerlüfter läuft ja bereits, wenn ich den Berg hoch fahre, dann erzeugt der schon einen Luftstrohm, der den neuen Kühler, der gaanz vorne mit dran gepackt ist mit kühlt.

    --> Luft ---> Zusatzkühler -> Servolenkungskühler -> Klimaanlagen Kühler -> Motor Kühler.

  • Mittlerweile knapp 260.000 km mit meinem Automatikgetriebe und bisher keine Probleme.

    Danke für die Tipps! Das mit der Öltemperaturanzeige klingt gut. das schaue ich mir genauer an.

    die 260tkm klingen gewaltig! Ich habe mein Getriebe in 2023 revidieren lassen (einfach zur Vorbeugung, als ich das Auto gekauft hatte). Seit dem bin ich 21000 km gefahren. Auf der ersten großen Reise u.a. über die Alpen ging auf der Rückfahrt 2x das Getriebe in den Notlauf - es war auch warm draußen. Bergab ging wieder alles normal.

    Zusammenfassung: Maßnahmen, die das T4 Automatik-Getriebe schonen:

    1. keine Motorbremse benutzen (das wurde ja schon öfters mal im Forum erwähnt)
    2. mit geschlossener Wandlerüberbrückungskupplung (WÜK) fahren (s.o.)
    3. Getriebe auf ECO-Modus programmieren (s.o.)
    4. Getriebe-Öltemperatur im Auge behalten (ab 150°C Notlauf, siehe Wiki
    5. alle spätestens 100 tkm eine Getriebe-Spülung mit Tausch ATF machen lassen (sagte mir der Getriebe-Spezialist). Wiki sagt: alle 60.000-80.000 tkm ATF Wechsel.
    6. gutes ATF verwenden.
    7. im Sommer bei Stau/Stillstand besser in N schalten, sonst ist Wandler immer im Eingriff und produziert unütz zuätzliche Wärme.

    Zu 6.: lt. Forum sollte man besser das Fuchs Automatik Öl verwenden, richtig? Ich denke, ich werde von dem Febi-Bilstein Öl mit entspr.VW Norm schon vor dem fälligen Intervall auf das Fuchs Titan ATF 1 wechseln. Da dieses Ōl offenbar auch bei Raumtemperatur fließfähiger ist, wäre die bei mir reduzierte Vorwärmung vermutlich vernachlässigbar.

    3 Mal editiert, zuletzt von Glasdachkucker (21. August 2025 um 20:23)

  • Glasdachkucker
    Ich hab mal Unterlagen über den Kühlkreislauf vom V6 rausgesucht,
    die Dir vielleicht weiterhelfen könnten.

    Schick mir eine PN mit Deiner Mailadresse.
    Ging auch übers Handy, weiß aber nicht wie's dann noch lesbar ist.

    Liebe Grüße
    Peter


    ..alle haben gesagt, das geht nicht, bis einer kam, der das nicht wußte und es einfach gemacht hat..

  • Interessanter Beitrag. Ich nutze die Motorbremse. Immer! Auf die Temperatur des Getriebeöls zu achten bin ich bisher nie gekommen. Hätte sich im Urlaub gerade gelohnt, aber was soll's. Die bisherige Laufleistung ist ok, aber ich wäre schon geneigt, gelegentlich sicherheitshalber eine Revision machen zu lassen. Ansonsten: Meine Anhängerkupplung bleibt jungfräulich, im Stand schalte ich immer in N und die Alpen wird der Wagen auch nie sehen. Das hilft wahrscheinlich.

  • im Stand schalte ich immer in N und die Alpen wird der Wagen auch nie sehen. Das hilft wahrscheinlich.

    Das ist auch ein guter Tipp, sicher gut, wenn man lange an einer Stelle im Sommer im Stau steht - dann in N schalten, damit das Getriebe von dem Modus 1H weg geht, da dann wohl immer der Wandler im Eingriff ist und Wärme produziert.

    In dem AMV-Kühlkreislauf (siehe PN von GSPot einen Eintrag weiter oben) ist ersichtlich, dass ein Wasserausgang vom Motor mit warmem Wasser an den ATF-Kühler geht (von hinten) und der vordere Anschluss zur Wasserpumpe geht. Somit wird das Automatikgetriebe eher geheizt, statt gekühlt!

    Nun habe ich erstmal ein schönes gut lesbares Temperatur-Anzeigeinstrument bestellt und angeschlossen. Bevor ich den Zusatzkühler einbaue, werde ich erstmal die Temperatur und den Einfluß meiner Fahrweise weiter beobachten:

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    Zündung an: Beleuchtung geht an und Zeiger fährt einmal 150°C und 50°C an und zeigt dann den aktuellen Temperaturwert an.

    Zündung aus: Beleuchtung geht aus, Zeiger bleibt stehen auf dem letzten Temperaturwert.

    Achtung: Der mitgelieferte Schaltplan hat Zündung (KL15) und Dauerplus (KL30) vertauscht.

    3 Mal editiert, zuletzt von Glasdachkucker (21. August 2025 um 20:19)

  • Ja, genau so. Der Tipp im Wiki war sehr gut, das Instrument zeigt die gleiche Temperatur an, wie die VCDS Diagnose. Nur etwas verzögert.

    Bei dem Set war der Sensor dabei mit seinem M10x1 Gewinde.

    Einmal editiert, zuletzt von Glasdachkucker (21. August 2025 um 21:48)

  • Ich hab heute bei einer längeren Fahrt auch mal die angezeigte Öl Temperatur im MFA und die Getriebeöltemperatur verglichen.

    Auf der Autobahn mit verschiedenen Steigungen, aber immer mit geschlossener WÜK lag die Getriebeöltemperatur fix so bei 92-94 Grad, die Öltemperatur schwankte zwischen 96 und 108 Grad.

    Anders war es in der Stadt, bzw. Wald- und Wirtschafsweg bergauf, langsame Fahrt mit offener WÜK und die Temperatur des Getriebeöl geht hoch bis tw. 115 - 120 Grad. Die Öltemperatur Motor lag dabei so um die 100 Grad. Es waren allerdings auch knapp 30 Grad.

    Meiner Meinung nach ist echt das A und O auf eine geschlossener WÜK zu achten. Was natürlich in vielen Fahrsituationen nicht geht. Aber grundsätzlich bekommt man das auch innerorts gut hin, nur bei viel Stop and Go klappts nicht.

  • Ölkühler ist nun verbaut. Später will ich noch einen kleinen Motorradlüfter zusätzlich in der Mitte montieren, den ich dann vor einem Berg/Pass manuell einschalten kann.

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    anbei die Stückliste zusätzlich zu dem o.g. Thermostat:

    • Verwendet habe ich AN10/Dash10 Fittinge mit ensprechendem Schlauch
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    • Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    • dazu noch zwei O-Rundring-Dichtringe: 13x2,5 mm (aus FPM/FKM75, -20-+200°C)
    • Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Übrigens: Der Öl-Anschluss (Vorlauf) am Getriebe, an dem das ATF ausströmt, ist in Fahrtrichtung gesehen der hintere Anschluss. Der ist im Bild oben am Thermostat am oberen rechten Anschluss montiert.

  • Ölkühler ist nun verbaut. Später will ich noch einen kleinen Motorradlüfter zusätzlich in der Mitte montieren, den ich dann vor einem Berg/Pass manuell einschalten kann.

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    anbei die Stückliste zusätzlich zu dem o.g. Thermostat:

    • Verwendet habe ich AN10/Dash10 Fittinge mit ensprechendem Schlauch
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    • dazu noch zwei O-Rundring-Dichtringe: 13x2,5 mm (aus FPM/FKM75, -20-+200°C)

    Übrigens: Der Öl-Anschluss (Vorlauf) am Getriebe, an dem das ATF ausströmt, ist in Fahrtrichtung gesehen der hintere Anschluss. Der ist im Bild oben am Thermostat am oberen rechten Anschluss montiert.

    Danke für den Beitrag. :thumbup:

    Leider enthält deine Teileliste weder Links noch richtig sichtbare Bilder...


    Eine Verständnisfrage: Eine Pumpe hast du nicht verbaut? Wie zirkuliert das Öl?:/

    In meinem Haushalt gibt es außer dem T4 nur Oldtimer

    :aetsch:

  • Nun habe ich erstmal ein schönes gut lesbares Temperatur-Anzeigeinstrument bestellt und angeschlossen. Bevor ich den Zusatzkühler einbaue, werde ich erstmal die Temperatur und den Einfluß meiner Fahrweise weiter beobachten:

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    Zündung an: Beleuchtung geht an und Zeiger fährt einmal 150°C und 50°C an und zeigt dann den aktuellen Temperaturwert an.

    Zündung aus: Beleuchtung geht aus, Zeiger bleibt stehen auf dem letzten Temperaturwert.

    Achtung: Der mitgelieferte Schaltplan hat Zündung (KL15) und Dauerplus (KL30) vertauscht.

    Habe das Instrument auch verbaut, aber da ich keine Dauerbeleuchtung will, habe ich das Kabel für die Beleuchtung an die Instrumentenbeleuchtung angeschlossen.

    Also:

    Statt Dauerplus -> Zündungsplus

    und statt Zündungsplus -> Licht (grau/blaues Kabel vom Leitungsverteiler)

    Die Beleuchtung geht trotzdem kurz an beim Einschalten der Zündung, aber wenn der Zeiger seinen "Probelauf" beendet hat, geht sie wieder aus (es sei denn, man schaltet das Licht ein...)

    In meinem Haushalt gibt es außer dem T4 nur Oldtimer

    :aetsch: