[Sammelthread] Wie den Bus stillgelegt überwintern/einmotten?

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  • Hallo, wir haben beschlossen den Bus über den Winter nicht zu fahren. Ein ehemaliger Landwirt hat einen trockenen Stellplatz in seiner Scheune. Die Akkus können mit einem Erhaltungsladegerät gepfegt werden. Wie sieht es bei dem Motoröl aus? Jetzt neu oder im Frühjahr? Unsere Werkstatt meinte im Frühjahr. Hier habe ich Zweifel. Abdecken ja/nein ? Über weitere Tipps freue ich mich!

    Der Bus ist seit der Inspektion im April ~ 5000 km gelaufen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Möms-chen (28. Oktober 2012 um 18:28)

  • Ich kann dir nur sagen was ich für die Winterpause bei meinem Z3 gemacht habe. Das war aber auch ein Benziner und kein Diesel.

    Ölwwechsel vor dem winterschlaf
    Tank voll machen
    Komplett gewaschen
    Batterie abklemmen und ans Ladegerat
    Abdecken

    So hat er den Winter immer gut überstanden.

    Gruesse

    Mike

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  • Ölwechsel würde ich auch erst im Frühjahr machen, da hatte das ganze Öl genügend Zeit zusammen zu laufen.
    Nachteil. Es ist relativ zähflüssig.

    Vor dem Starten dann irgendwie erst mal von Hand durchdrehen, damit das Öl vor dem ersten Start wieder überall hingekommen ist.
    Oder Kerzen raus und da Öl reinsprühen.

    Wenn Du den Wagen nicht aufbockst, dann den Reifndruck um 0,2-0,3 bar erhöhen.

    Plane würd ich auf jeden Fall drüber schmeißen, in einer Scheune staubt's!!!

    Vielleicht auch noch so'n Silikagel rein, um Feuchtigkeit zu vermeiden

    Grüßle
    Balu

    21 ist auch nur die halbe Wahrheit!

  • Mit dem Öl ist glaube ich ne Glaubensfrage, vorher waschen , wachsen, volltanken, batterie abklemmen und 4 Betttücher drüber. :)

    Wichtig, nen Entfeuchter reinstellen, gegen Schimmel.

    Übrigens seit April 3500 lm gefahren :thumbup:

    Ich bin Der, der auf das H - Kennzeichen wartet :thumbup:
    1985: T2 b - 1988: T3 TD - 1996:T4 ABL Caravelle - 2000: T4 MV1, und Der bleibt auch. :kewl:

    . Meiner <<<<< zum Bus und Anhänger, hier sanft drücken :drive:

  • Hallo,

    ich habe den T4 seit 2007 als Saison-KFZ von April bis einschließlich Oktober angemeldet. Bisher habe ich dieses Jahr ca. 17 TKm gefahren, wobei demnächst noch 1000 Km auf der Fahrt zum Winterschlafplatz dazukommen. Dort steht er dann unter einem Carport, nachdem ich ihn gründlich gewaschen und eingewachst habe. Die Start und Zusatzbatterie wird per Zeitschaltuhr einmal pro Woche für 24 Stunden über ein Ctek-Ladegerät geladen, da auch ständig etwas Strom für Motorsteuergerät und Diebstahlsicherung (Tracker) gebraucht wird. Die Scheibenwischer werden ebenfalls entfernt und die Wasserablauflöcher unterhalb der Windschutzscheibe grob abgedichtet, so daß nur das Wasser abfließen kann und kein Laub in den Kompoßter fallen kann. Den Kompoßter hatte ich schon vor zwei Jahren gründlich gereinigt und mit Sprühwachs versiegelt. Dieses Jahr habe ich den bereits vor einem Monat ausgeblasen.

    Nach den beiden ersten Winterpausen hatte ich jweils im Frühjahr bemerkt, daß die Bremscheiben sehr stark verrostet waren. Daraufhin habe ich mir im Campinghandel Abdeckhauben für die Reifen besorgt. So kann jetzt kein Schnee und Regen durch den Wind auf die Bremsen draufgeblasen werden. Zusätzlich habe ich, nachdem der T4 an seinem Platz steht, die Reifen nacheinander abgenommen und die Bremsscheiben ganz leicht mit Lappen und Motoröl benetzt, danach auf keinen Fall mehr gebremst, die Räder wieder montiert und den Reifendruck um 0,3 erhöht.

    Im Frühjahr, vor Saisonbeginn, entroste und reinige ich sowieso die Bremsbeläge und die Halter mit deren Führung und trage dann auch Kupferpaste auf. In diesem Zusammenhang werden die Bremsscheiben dann wieder mit Bremsenreiniger entölt. Seit ich so verfahre habe ich nicht nur makellose Bremsscheiben sondern auch tadelloses Bremsverhalten.

    ---> auf dem Weg mit der Plastik-Karte in die bargeldlose Totalüberwachung und mit Negativzinsen auf Sparguthaben bzw. Altersvorsorge! <--- :thumbdown:
    Bargeldabschaffung bedeutet: Auflösung der bürgerlichen Freiheit

  • Öl an den Bremsscheiben find ich auch komisch.
    Und wenn das gute Stück in einer Garage überwintert wird auch nicht notwendig. Für draussen würde ich dann eher das Spray bevorzugen

    Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk

  • Mein Dicker hat auch nur ein Saisonkennzeichen. Die Wintermonate mit Streusalz und Split möchte ich ihm einfach nicht mehr antun.

    Und ich mache VOR dem Einmotten den Ölwechsel. Klar, das ist echt eine Glaubensfrage, aber mir hat ein Werkstattmensch mal gesagt das sei besser, da in dem alten verbrauchten Öl Rückstände (bei Kurzstreckenverkehr zum Beispiel Wasser) drin sind, die dann wenn das Auto lange steht anfangen den Gammel im Motor zu fördern.
    Bin der Meinung jeder soll machen wie er/sie es für richtig halten, aber ich persönlich habe ein ruhigeres Gewissen meinem Bus gegenüber, wenn er nach einer fleißigen Saison mit frischem Öl dasteht.

    Dazu wird er noch innen wie außen gesäubert, und die Batterien baue ich aus und stelle sie in den Keller. Dort stehen sie frostfrei, und ab und an kommen sie ans Ladegerät.
    Der Bus selber steht dann in einer Scheune, absolut trocken und geschützt. Innen kommt noch so ein Raumentfeuchtergranulatdings rein.

    Das einzige was mir da mal passiert ist, ist das der eine hintere Bremssattel festgegangen ist. Das man da die Handbremse nicht anzieht wusste ich da einfach noch nicht. Jetzt wird nur noch der erste Gang eingelegt und alles ist gut.

  • Mein Dicker hat auch nur ein Saisonkennzeichen. Die Wintermonate mit Streusalz und Split möchte ich ihm einfach nicht mehr antun.

    Und ich mache VOR dem Einmotten den Ölwechsel. Klar, das ist echt eine Glaubensfrage, aber mir hat ein Werkstattmensch mal gesagt das sei besser, da in dem alten verbrauchten Öl Rückstände (bei Kurzstreckenverkehr zum Beispiel Wasser) drin sind, die dann wenn das Auto lange steht anfangen den Gammel im Motor zu fördern.
    Bin der Meinung jeder soll machen wie er/sie es für richtig halten, aber ich persönlich habe ein ruhigeres Gewissen meinem Bus gegenüber, wenn er nach einer fleißigen Saison mit frischem Öl dasteht.

    Dazu wird er noch innen wie außen gesäubert, und die Batterien baue ich aus und stelle sie in den Keller. Dort stehen sie frostfrei, und ab und an kommen sie ans Ladegerät.
    Der Bus selber steht dann in einer Scheune, absolut trocken und geschützt. Innen kommt noch so ein Raumentfeuchtergranulatdings rein.

    Das einzige was mir da mal passiert ist, ist das der eine hintere Bremssattel festgegangen ist. Das man da die Handbremse nicht anzieht wusste ich da einfach noch nicht. Jetzt wird nur noch der erste Gang eingelegt und alles ist gut.

    So machen das meine Eltern seit 25 Jahren bei Ihrem WoMo.
    Nur gegen Feuchtigkeit braucht man in der Scheune nicht viel machen. Polster sollte man hinterlüften...das wars.
    Die Batterien werden eingebaut über ein Erhaltungslader erhalten.
    Aber! Wenn er nicht Aufgebockt wird, dann sollte man den max. Luftdruck auf die Reifen geben (nicht die VW sondern der Reifendruck der max. auf dem Reifen steht).
    Mein CE wird auch Ende Oktober eingemottet :)

  • War da nicht noch was mit Fenster einen Spalt auflassen :nixpeil:
    Wg. Luftzirkulation?

    Natürlich nur wenn der Bus sicher, trocken und im Hochsicherheitstrakt steht. 8)

    Keine Ahnung, ich armer Tropf muß meinen Bus auch ganzjährig fahren. ;(

    Aber vielleicht darf er im nächsten Winter, also 2013/2014, dann isser 18, Teilzeit arbeiten. 8o
    Bis dahin wird sich ein passendes Winterfahrzeuch finden lassen.

    mit sportlichem Händedruck, rheinhesse


    Rheinhessen first "We have Weck, Worscht and Woi

    Einmal editiert, zuletzt von rheinhesse (19. September 2012 um 20:14)

  • Hatte mich mal mit einem von autoclassic unterhalten wie die ihre Oldies einmotten und ob es Probleme geben kann wenn man ein Wagen mehr als ein Jahr mal nicht bewegen will/kann.
    Dessen Meinung anhand Erfahrungen gibt es sowohl mit dem Motor- und Getriebeöl als auch mit der Bremsflüssigkeit keinerlei Probleme.
    Auf alle Fälle soll man den im Volk verbreiteten Irrglaube "den Motor zwischendurch mal im Stand laufen lassen" unterlassen,
    bildet nur Kondenswasser und dadurch geht der Motor hin.
    Erst wenn mal ein KFZ über ein Jahr so ab zwei Jahre stand sollte man vor dem ersten Start alle Öle usw auswechseln.

    Nebenbei die Kisten bei den KFZ Händler stehen auf deren Höfe auch ne Ewigkeit rum, sogar bei Wind und Wetter.
    Die wechseln auch erst die Lebenssäfte wenn der Kunde einen mitnehmen will.

  • Die Frage kommt bei mir auch demnächst auf, der Gute ist nur März-Oktober zugelassen und im Oktober geht's nochmal nen paar Tage weg und dann kommt er in die Tiefgarage.

    Eine Frage hab ich zu den Batterien. Hab zwei verbaut, einmal die Starterbatterie (ca. 64 Ah) und eine unter dem Fahrersitz (85 Ah). Da ich an dem Stellplatz keinen Strom habe muss ich die wohl beide ausbauen und daheim an ein Erhaltungsladegerät hängen, sonst sind die vermutlich im Frühjahr "leer", oder?
    Ich hab noch so'n kleines Erhaltungsladegerät von Hella, 12V und 0,6 A, reicht das dazu aus wenn ich die ab und zu mal dranstecke? Oder muss da was Größeres her? ?(

  • Mein Bus geht auch mitte Oktober in den Winterschlaf (trockene geheizte Halle)

    Vorher wird der Wagen gewaschen und Betankt.
    Starterbatterie und Gelbatterie werden geladen und in der Halle dann abgeklemmt.
    Mache keine Erhaltungsladung im Winter.

    Wassertanks werden entleert, Ventile und Deckel bleiben offen.

    Dachluke bleibt offen sowie Fenster einen Spalt.
    Ebenso bleiben die Türen der Kästen offen.

    Reifendruck wird erhöht.

    Beim "Neustart" im April bekommt er dann alle Säfte und Filter neu und was sonst noch so anfällt.


    Grüsse hubjos

  • Wenn man auf ganz sicher gehen will, ich habe letztens in einem Campingkatalog solche Abstellauffahrten gesehen. Die haben die Form der Reifen.

    Mfg Franzman
    Je cherche des amis en France, qui parlent l`allemand.
    Suche Festung, Bunker, Fort für kleines Geld oder Geschenkt und in Frankreich

  • Hallo, mir wurde heute abgeraten mit Baumwolltüchern abzudecken. Diese speichern die Luftfeuchtigkeit und geben die nur schwer wieder ab. Also wohl besser Syntetik oder gar nicht. Vogelkot sollte bei vorheriger Lackkonservierung kein Problem darstellen.

  • Dann müssten viele Oltimer schon weggerostet sein :)

    Ich bin Der, der auf das H - Kennzeichen wartet :thumbup:
    1985: T2 b - 1988: T3 TD - 1996:T4 ABL Caravelle - 2000: T4 MV1, und Der bleibt auch. :kewl:

    . Meiner <<<<< zum Bus und Anhänger, hier sanft drücken :drive: