Ventileinheit für 02G Getriebe entfallen(02F301363A) - Lösung in Arbeit

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  • das findet man im Internet

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  • Sehr schön ... ein Anfang :rock:

    Da sich das Innenleben offensichtlich nicht ohne großen Aufwand nachentwickeln lässt, komme ich auf meine Ursprungsidee zurück: das Ventil wird vermutlich nie oder nur höchst selten wirklich defekt sein, sondern lediglich durch Verschmutzung versagen.
    Auch wenn man es nicht öffnen kann, kann man es grundlegend reinigen.

    Was dagegen öfter wirklich defekt sein wird, ist die Verschraubung oder die hydraulische Ankopplung - und beides kann man sehr viel einfacher ersetzen/reparieren als das fein abgestimmte Innenleben nachzuproduzieren.
    Auf der Verschraubungsseite wäre ein Adapter als einfaches Drehteil die Lösung.
    Auf der Seite der Hydraulikleitung könnte man einen Adapter konstruieren, der eine Schneidringverschraubung zur Leitung besitzt.
    Beide Adapter könnten (als Universallösung) ein- oder aufgeklebt werden.

  • Um ein wenig Licht ins innere des Ventils (VW 02F 301 363 A) zu bringen, habe ich ein neues Ventil incl. Schutzkappe (wie es geliefert wird) zum Röntgen gegeben.

    Greets Schwaben-Klaus


    Ventil gesamt (der Anschluss Richtung Nehmerzylinder liegt auf allen Bildern oben)

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    Das Innenleben

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    Zoom in ins Innenleben

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  • Tolle Röntgenaufnahmen.

    Da lässt aber beim Betrachten des Schemas von Ursus die Frage aufkommen, wo die Kugel ist. Und die Vermutung ist: Da ist keine, zumindestens keine aus Metall. So wie insgesamt wenig Metall in diesem Teil vorhanden zu sein scheint, außer der Feder.


    Und natürlich ist Metall rund um die Feder vorhanden.

    Seit ich nen T4 habe, habe ich kein Platz mehr im Auto. :whistling: :D

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan200 (6. Februar 2026 um 19:22)

  • ...habe ich gesagt, dass das dargestellte Teil im Bild das Ventil im T4 sein soll. NEIN.
    Das dient nur zur Erklärung wie es funktionierte, jedoch, wie man sieht, mal von ATE für Trommelbremsen gebaut wurde!!!!

    Lange Rede kurzer Sinn: Solange das Ventil nicht geöffnet oder eine Zeichnung vorliegt ist alles nur wages Raten.

    Aus all den gezeigten Informationen, darf jeder versuchen sich mal Gedanken über ein Design zu machen. Es soll ein Teil sein das man auch ohne Druckgussmaschine
    fertigen kann. Sehen wir mal. Wir haben ja Zeit.

    (Das mit den zwei Federn ist ja klar. Man hat ja zwei verschiedene Drücke zu realisieren. Soviel hatte ich bereit schon bei meiner Idee berücksichtigt)

  • Deckt sich ja mit der Aussage von ATE und meinem Messwert.

    Ich habe von btt netterweise eine Leitung bekommen und vermessen und lade hier gleich mal STEP Daten von Geber und Nehmerseite hoch.

    Dann könnte man sich auf ein Vordruckventil einigen, zB 03.3560-4900.2 oder mMn besser 03.3560-2300.2 und entsprechende Adapter auflegen.


    //

    O-Ring Geber: 6x1,9

    O-Ring Nehmer: 6,25x1,9 (6,25x1,88 habe ich gefunden)

    Schätze man könnte für beide 6x2 testen.

  • Ich habe ein wenig darüber nachgedacht, wie eine handgefertigte Ventileinheit konstruiert sein sollte.
    Das Problem sind weder die Abmessungen noch die Anschlussschnittstellen.
    Das Problem ist die interne Konstruktion des Ventils, die sehr präzise sein muss und Komponenten mit sehr engen Toleranzen erfordert. Die Oberflächen, auf denen die O-Ringe arbeiten, müssen perfekt abdichten, und die Einstellung der Federn ist eine heikle Angelegenheit, deren Feinabstimmung sehr schwierig ist.
    Das System darf den Durchfluss von Öl nur dann zulassen, wenn ein bestimmter Wert überschritten wird (große Feder in der Abbildung), während zur Aufrechterhaltung des Restdrucks eine kleinere Feder verwendet werden muss, die ein Ventil schließt.
    Die Oberflächen und Drücke sollten sorgfältig berechnet und die Federn entsprechend kalibriert werden.
    Ich glaube, wenn INA die Produktion dieses Bauteils wieder aufnehmen würde, wären wir alle beruhigter.
    Ich bin mir sicher, dass die kurze Lebensdauer der Ausrücklager auf diese nicht mehr geeigneten Ventile zurückzuführen ist, die den Restdruck nicht aufrechterhalten und einen optimalen Betrieb der hermetischen Dichtungen des Betätigungskolbens nicht ermöglichen. Oft geben wir dem Bauteil die Schuld, auch wenn es die allgemeinen Bedingungen sind, die nicht mehr den Spezifikationen des Projekts entsprechen, in diesem Fall das Ventil.


    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

  • Da wir Platz haben (an anderer Stelle) und bei der Montage leidensfähiger sind als ein Arbeiter am Fließband....

    Warum nicht auf zwei Ventile gehen? Eins in jede Richtung? Jedes bekommt ein Edelstahl Rückschlagventil.

    Es gibt einstellbare Regelventile.

    Ich frag mal bei meiner Nachbarfirma an. Die bauen in historische Rennfahrzeuge ABS ein etc.

    Wobei in den Rückschlagventilen schon die Lösung liegen könnte. Die die ich meine sind federbelastete Kugelventile. Durch eine erhöhte Federvorspannung könnte man einen haltedruck erzeugen.


    P.S.: ich habe meine sehr stark tropfende Kupplung vor zwei Monaten mit einem Motoröl Leckstopp "repariert"

    125ml Leckstopp in den Bremsbehälter gekippt. Nach einer Woche war die Kupplung wieder dicht. Dann alles mit frischer Bremsflüssigkeit gespült und jetzt mal gucken wie lang es hält. Bis mitte März würde mich freuen....

  • Warum nicht auf zwei Ventile gehen? Eins in jede Richtung? Jedes bekommt ein Edelstahl Rückschlagventil.


    Standard-Teile sehe auch ich als die einzig praktikable Lösung an.

    P.S.: ich habe meine sehr stark tropfende Kupplung vor zwei Monaten mit einem Motoröl Leckstopp "repariert"

    Ich bin ja bekennender Additivist und habe z.B. mein stark leckendendes Lenkgetriebe mit MOTOR-DOCTER "repariert".
    Aber vorher habe ich Mischversuche gemacht:
    - Servoöl + Motor-Doctor ... erwartungsgemäß exzellent mischbar, da Beides Öle
    - Bremsflüssigkeit + Motor-Doctor... nicht mischbar, nicht emulgierbar ... auch erwartungsgemäß, weil Öl in Zuckerwasser

    Die Abdichtung könnte trotzdem klappen, weil die "magnetischen" Ester aus dem Additiv jetzt die Metalloberflächen annektiert haben und das Zuckerwasser sie da nicht weg bekommen wird.
    Aber ob alle Materialien in Kupplung und Bremse ölfest sind :nixpeil: ... es gab hier schon mal die Frage, ob man in ein Glykol-System ATF einfüllen kann und sollte ...

    2 Mal editiert, zuletzt von yellowone (13. Februar 2026 um 13:22)