Campertour Kanada

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  • Von Mai bis Juli 2018 waren wir mit einem Mietcamper an Kanadas Westküste auf Tour.


    Die Eindrücke habe ich in drei unten verlinkten Video zusammengeschnitten:


    Teil 1 zeigt Vancouver und Vancouver Island

    https://youtu.be/p3MXGanEkOc

    Teil 2 Abstecher in die USA mit Olympia, Seattle und Britisch Columbia

    https://youtu.be/NgjVJVC0N5E

    Teil 3 geht durch die Nationalparks in den kanadische Rocky Mountains

    https://youtu.be/wIKm0c_rWeQ



    Dort kann sich jede selbst ein Bild machen.


    Hier nur einige Fakten:

    1. Bei der Planung sollte man sich wirklich etwas Zeit nehmen, denn viele Sachen kann man bereits per Internet vorher erledigen. Insbesondere die Einreiseformalitäten, da man sonst an der Grenze bzw. den Grenzen sehr lange warten muss ( Stichwort Homeland Security).
    2. Ebenso sollte man Fähren und Campingplätze ( insbesondere in der Saison) bereits vorher buchen. Auch hier hat der Massentourismus bereits Einzug gehalten. Plätze gibt es über www.Canadaparks.ca .
    3. Geld: Es empfiehlt sich eine separate Kreditkarte ( z.B. DKB) für die Einkäufe, die keine Auslandsgebühren berechnet. Des weiteren sind In Bussen des ÖPNV weder Kreditkarten noch Scheine möglich, d.h. man sollte immer einige Münzen dabei haben.
    4. Preise: Die Campgrounds variieren sehr stark, je nach Ausstattung. Diese liegen aber durchaus auf europäischen Niveau. Obst und Gemüse und Käse ( außer Ceddar) sind irrsinnig teuer. Fleisch dagegen eher preiswert, Gleiche gilt für das Benzin.
    5. Umgangsformen: Grundsätzlich sind alle sehr freundlich, wobei man US-Amerikaner sofort an deren Lautstärke erkennt. Wer in den Städten zu Fuss unterwegs ist wir meist mitleidig belächelt. Hier wir alles mit dem Auto erledigt.
    6. beim Camper unbedingt den Zustand vorher kontrollieren. Hier gibt es gewaltige Unterschiede bei verschiedenen Vermietern. Das Qualitätsniveau ist mit unseren eigen Fahrzeugen nicht vergleichbar. Die Ausstattung ist üppig jedoch funktioniert oft das eine oder andere nicht. Unbedingt die Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten!


    Für eine solche Tour sollte man sich mindestens 6 Wochen Zeit nehmen. Bei derart vielen tollen Gebieten und den doch heftigen Entfernungen ist ein „ alles in einem Rutsch“ oft vergeudete Zeit. Hier gilt „ weniger ist mehr“. Nur so kann man das ganze auch geniessen.


    Be Interesse schaut Euch die Videos an und urteilt selbst.

    Viel Vergnügen bei der Zusammenfassung unsere kleinen Tour!

    Den ganzen Film ca. 100 Minuten gibt es bei den Bulli Days im Mai 2019 an Edersee oder auf Wunsch beim Hamburger Frühjahrsstamtisch.

  • Cool, Vancouver, Vancouver Island und Seattle habe ich in 2016 auch gemacht, aber nur mit'm Mietwagen und ich hatte nur 2Wochen Zeit dafür :drive::heul:

    Ist ne echt schöne Ecke von Kanada :thumbup:

  • Moin Maxi,

    Schön, mal von Dir was zu hören:)

    Kann ich mir ja am Edersee ansehen, machst Du dort einen Vortrag?

    Lg Olaf

    Ich bin Der, der auf das H - Kennzeichen wartet :thumbup:
    1985: T2 b - 1988: T3 TD - 1996:T4 ABL Caravelle - 2000: T4 MV1, und Der bleibt auch. :kewl:


    . Meiner <<<<< zum Bus und Anhänger, hier sanft drücken :drive:

  • Wir haben Kanada und USA mehrmals mit einer Mischung aus WOMO und PKW bereist:

    Wir, 2 Erwachsene, etwas minimalistisch orientiert, reisen dort mit einem Minivan (ca. 40,- bis 60,- €/Tag):

    Isomatten, Schlafsäcke, Kochsachen mitnehmen,

    Übernachtung im Wagen als Freisteher oder auf Campground, ohne jegliche Vorbuchungen (nur Ankunft- Abfahrtstag Motel),

    ein größerer Grundeinkauf zu Beginn beim Airport-nächsten Walmart, (Kühlbox, Lebensmittel, Campingstühle, Bratpfanne, Wolldecken etc).

    Ohne große Sparsamkeit haben wir für 21 Tage, außerhalb der Ferienzeiten, letzten September für 2 Nasen 1600,- €, incl. Sprit und Parkausweis ausgegeben.

    ( Zuzüglich Mietwagen, zuzüglich Flugkosten. [spezial Price, 2180,- €] )
    Die Tour: Denver, Yellowstone Nationalpark, Grand Teton, Flaming Georg . . . Denver.

    In Kanada sahen die Kosten ähnlich aus.

    Bei Interesse kann ich mal Fotos und andere Details bekanntgeben.

    Gibt es hier eigentlich Forenmitglieder mit Wohnsitz in USA? - Oder Conection dorthin?




    :feuer::essen: