Beratung erbeten - VW T4 California von 1993

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Also statt
http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/83...
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  • Zum Spirituskocher: mit Bioäthanol befeuert ist die Geruchsbelästigung eher marginal und der Brennwert gegenüber Spiritus nochmals erhöht.
    Ja, man kann auf Gas umrüsten und das ist auch so zulässig und natürlich auch Rechtens;
    ein fester Gaseinbau erfordert eine regelmäßige Gasprüfung, was Folgekosten nach sich zieht


    Anmerkung: Die 2 Spirituskocher in meinem nachträglich zum Cali umgebauten Auto (mit in etwa der Ausstattung des von Dir hier vorgestellten Fahrzeugs) sind nicht schlechter als der ebenfalls vorhandene tragbare Gasbrenner.

    Eine unangenehme Geruchsbelästigung kann ich nicht feststellen.


    Rost ist (neben der immer schlechter werdenden Ersatzteilverfügbarkeit) das größte Problem an unseren T4s.

    Roststellen, die unter dem aufgeklebten GFK-Dach verschwinden, sind immer problematisch und nur mit Aufwand zu beseitigen.

    Man kann sich mit Provisorien behelfen und immer mal wieder den sichtbaren Rost entfernen und den Lack ausbessern; eine "richtige" Restauration ist jedoch sehr teuer.

    Wenn man sich auf solche Ausbesserungen beschränken und damit leben kann, dann akzeptiert man derartige typische Vorschäden.

    Will man ein Auto fürs Leben wird eine Reparatur aber natürlich aufwändig und damit auch schnell teuer.


    Ein 93er Auto ist nun mal alt und kommt aus einer Zeit in der Autos noch rosteten; der T4 macht da keine Ausnahme.

    Ein wirklich rostloses Auto wird man nicht finden.

    In meinem Haushalt gibt es nur bewährte Fahrzeuge und Oldtimer.

    Für Schrott habe ich nicht genug Geld.

  • vielen Dank für dieses Feedback! Wir wollen eigentlich kein Auto fürs Leben, sondern ein Urlaubs- und Freizeitmobil, dass uns einige Jahre begleiten wird und dann am besten noch für ein bisschen Geld verkauft werden kann.

    Am liebsten würden wir direkt einsteigen und losfahren, gross investieren und basteln möchten wir nicht.

    Bei unserem Budget ist aber natürlich auch klar, dass es nicht ohne Kompromisse geht. Wenn hier und da Rost zu sehen ist und mal was ausgebessert werden muss, ist das kein Ding.

    Wenn der Rost aber dazu führt, dass Wasser rein kommt oder teure Folgeschäden entstehen wäre das bös für uns.

    Beim Bus, den wir grad im Auge haben, steht Anfang nächsten Jahres der TÜV an. Bei einem Preis von 10.000 Euro würde ich dafür durchaus 1000-2000 investieren... Mehr aber nicht, dann zahlen wir lieber gleich mehr.... Obwohl ich langsam auch lerne, dass es Callis mit EZ ab 1996, die in gutem Zustand sind, wohl eher so ab 15.000 aufwärts gibt, richtig?


    Ich hoffe sehr auf den TÜV Check nächste Woche....

  • War schon mal hier, ab #8

    https://www.t4forum.de/forum/i…ostID=3557956#post3557956

  • Moin, ich hatte mal Bilder von unserem 'Nasenrost' (wobei es ja nicht die Nase ist, die rostet) reingestellt. Kann ich nochmal raussuchen, oder du findest sie unter Suche und meinem Nic?

    Bei uns wurde geschweißt. Alles andere wäre 'aufbrauchen' gewesen, und das kam nicht in Frage... ;)

    Grüße vom

    gernebusfahrer

    Nachtrag: ich sehe die Sache so wie HSG T4 T5

  • Moin, ich hatte mal Bilder von unserem 'Nasenrost' (wobei es ja nicht die Nase ist, die rostet) reingestellt. Kann ich nochmal raussuchen, oder du findest sie unter Suche und meinem Nic?

    Bei uns wurde geschweißt. Alles andere wäre 'aufbrauchen' gewesen, und das kam nicht in Frage... ;)

    Grüße vom

    gernebusfahrer

    Nachtrag: ich sehe die Sache so wie HSG T4 T5

    Leider finde ich die Bilder unter der Suche nicht...

    Wie viel hat das denn damals bei Euch so gekostet? So in etwa?

    Vielleicht könnte man mit sowas ja auch in die Preisverhandlung gehen.....

  • Ich habe jetzt 2 Bilder von den Stellen unter der Hochdachnase bekommen. Sieht nicht so gut aus, oder? Der Verkäufer weiß nicht, ob das darunter vernünftig behandelt ist, es wurde vor 1 Jahr vom Vorbesitzer gemacht.


    IMG_8602.pngIMG_5128.png

    Gefühlt macht der Verkäufer aber auch Bilder, auf denen man nicht wirklich was erkennen kann. Ich würde tatsächlich die Finger davon lassen.


    Meiner Frau ist Treue total wichtig, meiner Freundin nicht so.
    Witzig, wie unterschiedlich Schwestern doch sein können.


    Kacke ist es, wenn der Furz was wiegt!

    [align=center]

  • Also jetzt ist vermutlich so mit die ungünstigste Jahreszeit, um so einen Bus zu kaufen....

    Die Fotos in der Anzeige sind auch nur bedingt hilfreich... (vornehm formuliert), und Reparaturen / Wartung sollten belegt sein.

    Und den Preis finde ich sportlich angesetzt :-o


    Ich hatte früher den gleichen Ausbau, etwas früheres Baujahr. Persönlich war ich von dem im Cali seinerzeit verbauten Spirituskocher nicht überzeugt; habe damals auf Gas umgebaut, aber die passenden Teile dafür sind schwer zu bekommen. Ohnehin sollte der Ausbau unbeschädigt sein und alles funktionieren (könnte hier durchaus der Fall sein), California-Teile sind zwar langlebig, aber Ersatz ist eigentlich für viele Teile nur mehr gebraucht erhältlich.


    Zu bedenken auch, dass VW um 93 die Lacke umgestellt hat, und das zunächst zu Lasten der Korrosionsfestigkeit ging; weisse Busse waren angeblich besonders betroffen.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich seh das im Ergebnis ähnlich wie Buko...


    Gruss CC??


    Ergänzung / presselink zur erbaulichen Lektüre : https://www.bento.de/trip/vw-b…7e2-6a78698d6a53#refsponi :weg:

    Einmal editiert, zuletzt von CC?? () aus folgendem Grund: ERgänzung presselink

  • Warum nach einem jahr schon wieder verkaufen?

    :drive: Egal wie gut du Bus fährst, Züge fahren Güter. :aetsch:


    die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes

  • sooooo schlecht sieht er wirklich nicht aus. und ich denke wenn der tüv nix ernstes findet, hält der auch noch 2-3 jahre durch . günstigere Campingbusse werdet ihr kaum finden. mfg

  • Moin Claudi :

    hier (Post 29) kannst Du zu der Stelle was lesen. Da wir die Sache nachhaltig lösen wollten, haben wir das kranke Blech rausgeschnitten und neues Blech eingeschweißt. Den Rost bekommt man sonst nicht raus, denn dort liegen zwei Bleche aufeinander, und dazwischen gammelt es. Mit "Dach drauf" kannst Du aber dort nicht schweißen.

    Bevor das Dach abgenommen werden kann, müssen alle Einbauten rausgebaut werden. Dann kann das Dach abgeschnitten werden. Und nach dem Schweißen alles rückwärts. Das haben wir aus Kostengründen alles selbst gemacht (geht, wenn man nicht zu ungeschickt ist). Daher kann ich nicht sagen, was sowas in einer Werkstatt kostet. Die reinen Schweiß- und Lackierarbeiten dürften nicht soo groß sein.

    Vielleicht kann OCTOBUS : da eine Schätzung abgeben? (Dessen Lösung für das Problem haben wir nachgebaut)


    Nachdem wir das Problem gelöst haben, schaue ich bei allen Hochdach-Calis, die ich irgendwo abgestellt finde, nach dieser Stelle. Und die Fäulnis dort haben viele. Beim Klappdach kommt man da vergleichsweise gut dran. Den TÜV wird es nicht groß interessieren, schätze ich. Vielleicht bekommt man den Fäulnisfortschritt auch gebremst, wenn man nur von außen was macht. Aber eben nicht nur drüberpinseln...^^


    Zur Kochstelle: Wir haben eine Gasanlage, kochen aber in der Regel lieber draußen. Dazu benutzen wir einen separaten Gaskocher. Wenn man die Kochstelle innen dann nur selten braucht, reicht es ja vielleicht ohne Umbau auf Gas.


    Nachtrag: und hier (Post 28) noch Bilder vom OCTOBUS-Bus...


    Grüße vom

    gernebusfahrer