Erledigt: VR6 (AES) 140 PS BJ 97 Fehler Lambdasonde - Kurzschluss nach Masse

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  • Hallo zusammen,

    ich habe zu meinem im folgenden beschriebenen Problem leider keine Antworten gefunden weshalb ich es hier mit einem eigenen Post versuche. Ich hoffe hier kann mir jemand weiter helfen:

    Im Fehlerbspeicher meines T4 VR6 (AES) BJ 97 ist folgender Fehler abgelegt. Dieser kommt nach Löschung auch wieder:

    00525 - Lambda-Sonde (G39)

    29-00 - Kurzschluss nach Masse

    Readiness: Nicht Verfügbar

    Der Bus braucht auf Kurzstrecke ~2 Liter mehr Sprit als auf der Langstrecke

    Der Motor scheint mir kalt etwas unruhig zu laufen

    Kann mir jemand helfen das Problem zu lösen?

    Vom Vorbesitzer wurde wohl eine neue Lambdasonde verbaut. Ich weiß nur dass er sie bei Bandel gekauft hat und es wohl eine 'Bosch Lambdasonde Regelsonde Vor KAT VW Golf 3+4 Passat35i ...' für 59,90€ ist.

    Ich habe bislang folgende Messungen durchgeführt:

    Zündung an, Motor Aus:

    Spannung von steuergeräteseitigem Stecker zu Lambdasonde nach Masse (Karosserie)

    Weiß - Masse: 0,7V

    Gelb - Masse: 0,27V

    Braun - Masse: 0V

    Rot/Weiß - Masse: 0,08V

    --> Irgendwelche Kriechströme?

    Laufender Motor:

    Rot/Weiß - Braun: 14,5V

    --> Heizungsspannung an Sonde scheint anzuliegen

    Widerstand Sondenseitig weiß - weiß: 2,3 Ohm

    --> Sollte die Heizung sein und sollte damit nicht durchgebrannt sein, oder?

    Stecker vom MSG abgezogen und die Widerstände der Leitungen braun (T68/12), weiß /T68/20) und gelb (T68/42) gemessen - zum Stecker richtung Lambdasonde

    Alle zwischen 0,3 und 0,7 Ohm

    --> OK?

    die selben drei Pins nach Masse (Karosserie) bei abgesteckter Lambdasonde: Widerstand unendlich

    --> Sollte kein Kabelbruch vorliegen

    Ich hoffe mit meinen Ausführungen kann jemand was anfangen und es hat jemand einen Tipp woher der Fehler kommt/ was ich tun kann.

    Schon mal vorab VIELEN DANK!

    Grüße, Philipp

  • Hätte ich einen Kabelbruch nicht mit meinen Widerstandsmessungen finden müssen? Widerstand zu Karosserie < unendlich?

    Kann die Lambdasonde eine falsche sein? Gibt's da Unterschiede die das Verhalten erklären könnten?

    Einmal editiert, zuletzt von Phil Smith (20. Januar 2020 um 15:51)

  • Schreib doch mal welche Sonde (Teilenummer von Bosch ) verbaut ist . Ist es kein Zubehör Müll , dann hat die Sonde auch ihren dienst zu verrichten .
    Schonmal Sondenwerte verglichen . Pendelt diese zwischen +\- 5 schön hin und her ? wo kommst du denn her ?

    Kurzschluss nach masse sagt ganz klar , das die Sonde oder der kabelstrang einen weg hat .

    Ist das ein sporadischer Fehler oder

    Kommt der konstant wieder nach dem löschen ?

    Kabelleitung Lambdasonde beifahrerseitiger Aufgang auf marderbiss kontrolliert ?

    MBK: AAA, Kopf : AES , Getriebe: AFL Schalter,
    Aus Fehlern lernt man... und das nicht wenig.

  • Danke erstmal für eure Antworten!

    Komme aus 71672 Marbach

    Habe die Sonde heute mal ausgebaut: Folgendes steht drauf:

    Bosch LSH24

    0258003548

    756201 12V 982

    So sieht sie aus:

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    Habe auch noch die Widerstände der 4 Leitungen von Steuergerät bis Sondenstecker zueinander gemessen bei abgestecktem Steuergerät. Alle unendlich, also scheint auch kein Schluss untereinander zu sein, oder?

    Die Leitung selbst hab ich noch nicht überprüft, hab bislang nicht gewusst wo die verläuft. Kannst du (Bob) mir grob beschreiben wo die im Motorraum hoch kommt?

    Habe den Fehler jetzt schon ein paar mal gelöscht, kam immer wieder.

    Leider weiß ich nicht wie ich die Werte prüfen kann, kannst du (Bob) mir das beschreiben?

    Ich habe gerade mal noch ein paar Zettel rausgesucht die mir von einer Werkstatt gegeben wurden bei der ich vor einer Weile war (weil ich überlegt hab eine LPG anlage verbauen zu lassen). Der hat folgendes festgestellt:

    Fehlercode 525 aber mit Bemerkung

    'Lambdasonde vor Kat. Signal Fehlerhaft'

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    Vielleicht fangt ihr damit mehr an als ich

    Danke!

  • 1. der Wagen läuft viel zu fett im

    Leerlauf , da kann die sonde gar nicht mehr gegen regeln .
    1. Auftrag : falschluft an allen Unterdruckanschlüssen prüfen / beseitigen inkl . der kurbelgehäuseentlüftung .
    dann sollte sich der Leerlauf bei 650-680 u/ min ohne Klima an einpendeln .
    Alternativ ist eine der beiden krümmerdichtungen durch ....


    1.2 Frage zu den Protokollen : wurden die warm oder bei kaltem Motor gemacht ?

    1.3 besorge dir unbedingt ein obd 2 usb Kabel mit entsprechender Software , damit du das meiste selber regeln kannst ... wenn du schon gleich die Sonde ausgebaut hast . Meine dringende Empfehlung .

    2. den kabelstrang Lambda einfach auf der beifahrerseite unter dem Auto weiter verfolgen. Meist sind die nagerspuren beim „Aufgang“ wenn man zwischen LMM und luftfilterkasten an den klimaleitungen vorbei nach unten schaut , an den Kabeln zu sehen . Wurde bei mir schon 2x Instant gesetzt ....

    die laufen dann in einer Hitzeschild Ummantelung hinter dem Kopf weiter zum stg .

    MBK: AAA, Kopf : AES , Getriebe: AFL Schalter,
    Aus Fehlern lernt man... und das nicht wenig.

  • Hallo Bob,

    Danke für deine Mühe!

    Zu 1.: hast du einen Tipp für mich wie ich die Prüfung der Unterdruckschläuche am besten /schnellsten durchführen kann? Habe mal was mit ner E-Zigarette gesehen. Da müsste ich mal jemanden suchen der so ein Teil hat. Was ist da die beste Vorgehensweise?

    Nebenbei: Habe gerade geleden dass eine defekte Kurbelgehäuseentlüftung beim AES auch zu stark erhöhtem Ölverbrauch führt. Das würde auch zutreffen. Hatte es bislang auf einen etwas undichten Ölkühler geschoben dessen Dichtungen ich noch erstezen muss, aber so viel kommt da eigentlich nicht raus.

    Zu1.2: Leider weiß ich das nicht. Der Werkstattinhaber war nicht besonders hillfsbereit/auskunftsbereit weshalb ich ihn auch nicht mit der weiteren Suche beauftragen wollte.

    Zu1.3 das habe ich mir nach dem Werkstattbesuch bereits besorgt, ich weiß nur nicht welche Blöcke ich betrachten muss. Bitte entschuldige meine Unwissenheit :)

    Zu 2.: Mache ich!

    Einmal editiert, zuletzt von Phil Smith (20. Januar 2020 um 23:21)

  • Moin, also mit so ner Nebelmaschine, sprich E-Dampfe kann ich dienen;).

    Falls Du Unterdruckschläuche machen willst, ich war grad gestern in Steinheim bei x-parts, da gibts diese Silikonschläuche für schmales Geld.

    Grüße von nebenan

  • Das die Sonde nicht richtig arbeitet sehen wir schon an der bisher noch nicht schwankenden Kurve deiner Diagramme .

    Entweder war der Motor kalt , denn Sprungsonden arbeiten erst richtig wenn der Kat und Motor warm ist ( Kühlwasser mindestens 80 grad ) . Kat sollte bei 300 grad aufwärts liegen .
    Der CO Wert im Leerlauf ist viel zu hoch.

    Laufleistung deines AES ?

    Einspritzdüsen noch dicht ?

    Sauberer Leerlauf oder immer mal ein bopp im abgasstrang zu hören ?


    Normalerweise sieht die Sonde an der Spitze hellbraun bis weiß aus , je nachdem was verbrannt wird und welche Fahrzyklen man mit dem Auto hat ( AB , Landstraße, Stadtverkehr).

    Ich tausche mittlerweile alle unterdruckschläuche pauschal . Meist sind die unter dem Stoff längs gerissen . Wenn einer anfängt bist du da 1x im Monat dabei an den kalten Tagen ...

    Bremsenreiniger hilft auch manchmal bei der Fehlersuche nach falschluft , aber selten bis gar nicht bei dem relativ komplexen Unterdruck System .

    e Zigarette hab ich noch nicht getestet , klingt aber plausibel ?.


    ich schaue mir immer über Diagramme die lambdafunktion an, warmgefahren , Leerlauf , teillast und volllast.
    Wenn im Leerlauf das Gemisch abmagert hast du falschluft .

    Hingegen wird das in teillast und volllast dann wieder ausgeglichen .

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    • Laufleistung 204000km.
    • Fehlzündungen, Klopfen oder ähnliches hab ich bislang nicht festgestellt, woran merke ich sonst undichte Einspritzdüsen? Die Leerlaufdrehzahl ist nur leicht instabil und höher als die genannten 680 RPM. Genau muss ich da aber mal drauf achten.
    • Ich schaue wenn's mir reicht heute Abend mal ob ich das mit den Diagrammen bei der Diagnose finde.
    • Die Leitung schau ich auf jeden Fall heute Abend Mal an
    • Evtl. hab ich die Möglichkeit von einem Bekannten eine andere Sonde zum testen zu bekommen. Die würde ich dann Mal verbauen. Aber Bobs Ausführung klingt ja stark nach einem Fehler der nicht von der Sonde verschuldet wird.
    • Loki, hab dir Mal ne Mail geschickt
  • Hab Mal noch ne Verständnisfrage die ihr mir sicher beantworten könnt.

    Wenn der Motor Falschluft zieht magert das Gemisch ab, Lambdasonde meldet zu mager, MSG fettet an --> Lambda passt wieder.

    Wie kann der Motor durch Falschluft zu fett laufen?

    Danke!

  • Die Leitung habe ich nun geprüft, tatsächlich ist die schwarze Ummantelung an der beschriebenen Stelle beschädigt, die Leitungen sehen aber gut aus

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    Die Unterdruckschläuche sind im Bereich der Kurbelgehäuseentlüftung (oder ist die das nicht?) Stark ölig. Ist das ein Indiz für ein Leck?

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    Bin übrigens in letzter Zeit hauptsächlich Kurzstrecke gefahren, die Frage war noch unbeantwortet.

    Nun nochmals zu der Diagnose mittels OBD: (bin etwas überfordert, hoffe ihr nehmt mir meine vielen Fragen nicht krumm)

    Da gibt's in zig Blöcken Lambda Werte. Welche muss ich den anschauen?

    Block 01: Lambda Regler %

    Block 04: Lambda Regler% Lambda Lernwert% Lambda Lernwert %

    Block 07: Lambdasondenspannung

    Block 08: Lambda %

    Block 16: Lambda %

    Block 17: 3*Lambda %

    Block 24: 3*Lambda %

    Block 25: Lambda %

    Block 29: Lambda %

    Unter erweiterte Messwerte zusätzlich noch ein paar :

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    Einmal editiert, zuletzt von Phil Smith (21. Januar 2020 um 19:40)

  • Ich würde 1-1, 1-2, 1-3,4-2, 9-2, mal mit loggen .

    1. wäre interessant ob deine Sonde hin und her regelt zwischen +\- 10% ordentlich warmgefahren im Leerlauf ( bitte nicht erst abstellen bei den Temperaturen )

    . Dann ist interessant ob sich dein Leerlauf verändert wenn Klima an oder aus ?

    Und deine Frage zu beantworten ob Unterdruckschläuche die ölig sind , undicht sein können ===>>>>> keine Ahnung . Aus der Ferne unmöglich diagnosefähig . Aber Öl ist an dem Motor immer dran . Da kannst du dich dran gewöhnen , spätestens wenn die ventildeckeldichtung durch ist ....

    Falschluft ist die Luft die vom LMM nicht erfasst wird . Die lambda merkt Ohhhh da ist ja. O2 im Abgas = viel zu mager , Hinweis an stg ordentlich anfetten ...

    Merksatz hier : lambdawert unter 1 gleich zu fett

    Lambdawert über 1 gleich zu mager .

    Schau deine Werte im Leerlauf an und überlege ...


    magerlauf erreichst du gerne im gasbetrieb wenn die Düsen zu klein ausgelegt werden oder der Verdampfer oder die Zuleitungen zu klein sind ... auch bei Turbo Umbauten immer wieder mal gesehen . Da wird als erstes mehr Treibstoff zu Verfügung gestellt damit lambda unter allen lastzuständen wieder 1 ist .

    Gruß

    MBK: AAA, Kopf : AES , Getriebe: AFL Schalter,
    Aus Fehlern lernt man... und das nicht wenig.

  • Spätestens nächste Woche komme ich dazu das mitzuschreiben, dann berichte ich hier. Bis da hin komme ich vermutlich leider nicht dazu.

    Danke auch für die Erklärung. Die Bedeutung des Lambdawerts ist mir klar. Auch was Falschluft ist. Ich hatte nur erwartet dass bei O2 Überschuss an der Lambdasonde der Regelkreis dafür sorgt das zunächst über die Kurzzeitadaption, dann über die Langzeitadaption angefettet wird bis Lambda wieder 1 ist und nicht darüber. Damit würde ja zwar im Verhältnis zur gemessenen Luftmasse zu viel Kraftstoff eingespritzt werden, nicht aber zur real vorhandenen und an der Lambdasonde wäre gemessen wieder alles i.o.

    Daher erklärt sich mir der zu fette Lauf nicht. Hätte gedacht das passiert erst wenn ich ein Leck wieder schließe, und die Langzeitadaption (bis sie wieder gesunken ist) weiter anfettet obwohl der LMM wieder die korrekte Luftmasse misst.

    Grüße

  • Phil Smith

    Was du schreibst ist korrekt. Die Falschluft würde adaptiert werden, außer die Falschluftmenge ist so groß, dass der Lamdaregler am Anschlag hängt. Dann würde Lamda aber auf mager stehen.


    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber hier steht bissl Quatsch. Die Lambdabetriebsbereitschaft hat Nichts mit der Motor- und schon gar nicht was mit der Kattemperatur zu tun. Die Betriebsbereitschaft hängt vom Taupunktende ab, was wiederum vom Wärmeeintrag in den Abgasstrang und der Abstellzeit abhängt.


    Was ich so beim Überfliegen gelesen habe ist, dass Lambda bei 0,8 hängt und ein Kurzschluss nach Masse vorhanden ist? Solange der Fehler vorhanden ist wird ein Ersatzwert genommen. Die Sonde ist dann nicht aktiv. Also erstmal den elektrischen Fehler beheben. Es soll auch schon mal vorgekommen sein, dass die Endstufe im Steuergerät defekt ist oder auch die Sonde selbst einen Kurzschluss hat.

  • Da ich kein mechatroniker bin und auch kein Maschinenbau oder Ähnliches studiert habe , entschuldige bitte den Quatsch im Detail , der hier zum tragen kommt.

    Mich interessiert es schon wie eine Lambdasonde funktioniert . Ich weiß auch wie diese funktionieren sollte .

    Der TE hat darauf hingewiesen das diese neuwertig ist und von Bosch . Warum sollte die Sonde in so kurzer Zeit kaputt gehen ?


    komisch ist auch warum die lambdarregelung bei 2700 u/ min arbeitet und co immer noch zu hoch ist .... spricht nicht für defekte Sonde . Ist der Motor warm , wird der abgasstrang logischerweise auch die arbeitstemperatur von 300 grad plus zu Verfügung stellen= Sonde arbeitet . Von dem Basiswissen gehe ich aus , sonst sollte man da Leute vom Fach ranlassen .

    Gutes Gelingen weiterhin bei der Fehlereingrenzung und suche , da hier ja eher nach weiteren inhaltlichen Fehlern anderer gesucht wird als an der Lösung zu arbeiten.

    Aufgrund meiner eigenschaft als Praktiker bin ich dann hier mal raus .

    Beste Grüße

    MBK: AAA, Kopf : AES , Getriebe: AFL Schalter,
    Aus Fehlern lernt man... und das nicht wenig.

  • Ich sehe hier nicht das die Sonde bei erhöhter Drehzahl funktioniert. In dem Protokoll hängt die immer noch im Fettbereich und das dann CO auch zu hoch ist, ist klar.

    Auch bei einer funktionierenden Lambdaregelung kann CO zu hoch sein, wenn zB der Kat defekt ist.


    Hat die neue Sonde denn schonmal korrekt gearbeitet? Ich denke dass der Vorbesitzer die Sonde getauscht hat, weil eben ein Sondenfehler abgespeichert war, aber dieser nicht die Ursache ist.


    Bob

    Ich wollte hier nur die Funktionsweise der Sondenbetriebsbereitschft richtig stellen, denn zur Fehlereingrenzung ist es eben auch wichtig zu wissen, wie die Systeme funktionieren. Das sollte keine Kritik an deinen Fähigkeiten sein.

  • @ Bob, ich wollte mit meiner Rückfrage keine Kritik an deiner Aussage üben, es ging mir wirklich nur darum mein Verständnisproblem aufzulösen. Für deine Hinweise bin ich sehr dankbar, das war in keiner Weise negativ gemeint. Ich würde mich auch weiterhin über deine Unterstützung freuen.

    Ich würde behaupten dass ich ein gewisses Grundverständnis für technische Themen habe, gebe aber offen zu das für mich z.b. die Diagnose mittels OBD Adapter Neuland ist, daher Stelle ich vielleicht auch Fragen die für euch selbstverständlich erscheinen. Möglicherweise fehlt mir tatsächlich das nötige Fachwissen und ich muss das irgendwann dem Fachmann überlassen, aktuell sehe ich aber noch Punkte die ich prüfen kann (wie vorgeschlagen) und möchte daher noch nicht aufgeben

    Bzgl. Des elektrischen Fehlers habe ich alle Messungen durchgeführt die mir zur Detektion eines Kurzschluss sinnvoll erschienen und nichts gefunden was mir seltsam vorkam.(siehe erste Posts von mir)

    @ Pogo84 wie ließe sich den der MSG defekt detektieren? Eine andere Sonde kann ich mit etwas Glück spätestens nächste Woche testen um den Sondendefekt auszuschließen.

    Edit:

    Der Sondentausch erfolgte wohl aufgrund eines Fehlerspeicher-Eintrags. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch kein Diagnosekabel und bin blauäugig auch davon ausgegangen alles sei i.o. Seit meinem ersten Auslesen ist der Fehler aber da, ich gehe also eher davon aus dass die Funktion nie korrekt gegeben war, kann das aber nicht mit Sicherheit sagen.

    Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Phil Smith (22. Januar 2020 um 15:02)