3D Druck Sammlung Diskussion und Vorschläge

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  • Hi, hat jemand ein 3D-Modell für die Doppeldinblende in der großen Mittelkonsole?

    Falls das für jemanden interessant ist, und solch eine 3D-Druckdatei erstellen kann,

    ich hätte ein Muster dieser Doppel-Dinblende mit 5 Bohrungen für VDO-Instrumente,

    die könnte ich als Vorlager verleihen.

    Genau sowas such ich auch.

    Ich hab hier lediglich die Möglichkeit, das einzuscannen. Ggf hat ein gewiefter Kollege auch die Möglichkeit, das Teil nachzubauen mit einem 3D Programm, aber das müsste ich noch eruieren.

    Gruß

    Timo

    :cop: Dein Freund und Helfer :cop:

    Jetzt mit LPG unterwegs

    Edersee 2014: Teilnehmer 00004

  • Wenn du beim einscannen ein Lineal dazu legst, kann ich versuchen es in Fusion nachzuzeichnen. Wichtig ist ein Lineal oder irgendwas als Maßstab dabei.


    Gruß

    Moe

    Suche zur Zeit:
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    Moe-Bastelt

  • Oh ich hätte auch Interesse an so einer Blende, hab die Öldruck- und Öltemperaturanzeige erstmal zurückgestellt, weil ich auch ungerne meine originale Blende ausschneiden wollte. Mir würden vermutlich auch diese beiden Anzeigen reichen. Fünf Anzeigen wären mir zuviel :tongue:

  • Ich bin grad dabei die Blende zu erstellen. Wisst ihr, welches Exportformat für die Weiterbearbeitung am Besten geeignet ist? Ein STL-Netzkörper ist es meiner Meinung nach jedenfalls nicht. Ich nutze fusion360.

    Viele Grüße Robert
    477632.png


    Vorsicht!
    Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, Sarkasmus, satirischen Äußerungen und weiteren rhetorischen Figuren enthalten.

  • Zum problemlosen weiterbearbeiten muss man das native Dateiformat verwenden - gewisse CAD Systeme können inzwischen sogar schon fremde CAD Daten lesen (z.B. neue Versionen von Creo kann Catia Daten einlesen, inwiefern veränderbar weiß ich aber nicht)
    .stp ist das übliche Austauschformat zwischen CAD Systemen (können alle einlesen), ist weiterhin ein vernünftiges Modell (aus Flächen, Radien etc.), allerdings tot und kann nur durch entsprechende - ich nenns "Pfuschmodule" in CAD weiterbearbeitet werden oder durch wegschneiden/dazumodellieren.

    .stl ist grauenhaft zum nacharbeiten weils ein Netzmodell ist - und Netzmodelle lassen sich in CAD Programmen kaum sinnvoll bearbeiten.
    Es gibt Software die das kann, die stammt aber eher aus dem Design Bereich (hübsch, nicht genau), nicht aus der Technik Ecke.

  • Moin,


    hab mal das Teil von Bullytreter bei mir auf der Arbeit einscannen lassen. Hierzu muss erwähnt werden, dass das Einscannen mittels Fotogrammetrie funktioniert, es sind also mehrere Kameras an dem System angeschlossen, die in einem 180 Grad Bogen um eine rotierende Glasplatte montiert sind. Während des Scanvorganges machen die Kameras mehrere Aufnahmen, während sich die Glasplatte dreht, auf dem sich das zu scannende Objekt befindet.

    Ich habe jetzt neben der Doppel-DIN-Abdeckung auch eine weitere Abdeckung (oder Blendrahmen) einscannen lassen (die, wo sich sonst die Standheizungsuhr befindet). Zudem habe ich spaßeshalber den rechten P2-Scheinwerferrahmen einscannen lassen sowie die Halterung für den Stellmotor für denP2-Scheinwerferrahmen.


    Die Doppel-DIN-Abdeckung müsste man mal anpassen und die 5 Löcher schließen. Ich kann gerade nicht sagen, wann ich dazu komme.

    Wer Interesse hat, kann mich gerne anschreiben, dann sende ich die Dateien mal rüber. Ich würde euch aber bitten, damit jetzt nicht ins Big Business einzusteigen und die Teile nach dem Drucken gegen Kohle anzubieten. Das widerspricht ein wenig dem Grundgedanken des Forums, wie ich finde.


    Anbei mal ein paar Fotos...

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    Gruß

    Timo

    :cop: Dein Freund und Helfer :cop:

    Jetzt mit LPG unterwegs

    Edersee 2014: Teilnehmer 00004

  • Hallo Timo,

    super Arbeit!

    Wenn jemand die Von dir eingescanten Teile gut gewinnbringend verkauft, sollte es ja sofort auffallen.

    Denn die Druckdateien sind ja nirgendwo verfügbar, sollten die Teile bei Ebay oder Kleinanzeigen auftauchen muss der Verkäufer direkt gesteinigt werden!

    Oder nen Sack über dem Kopp und dann mit ihm mal in den Keller gehen!

    Viele Grüße

    Bullytreter

  • Kleiner Tipp:

    Mach irgendeine kleine Ecke, ein Pünktchen oder sonstwas ins Modell was funktional nicht stört und aussieht als würds dort hingehören.
    Wenn dann jemand mit deinen Daten schnelles Geld machen probiert hast du ein klares Erkennungsmerkmal.

    Aber Scan Daten sind ja an sich eh kaum sinnvoll direkt verwendbar, da muss noch reverse engineering betrieben werden.

    Am Anfang steht der Scan - in dem Fall schon in guter Qualität aber für einen direkten Druck schlicht unbrauchbar weil er teils Löcher hat, die Teile oft etwas verzogen sind und Passungen optimiert werden müssen.

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    Zwischenschritt ist das reverse engineering, da gibts Software mit der man den Scan (Punktewolke/Netzmodell) in vernünftige bearbeitbare Flächen verwandeln kann.
    Problem ist immer noch, dass man alle Verzüge und Produktionstoleranzen mitnimmt.

    Ich bevorzuge es selbst die Modelle anhand vom Scan in CAD nachzubauen, dann hab ich ein vollständig modifizierbares Modell.

    Am Ende steht ein erster Testdruck der je nach Erfahrung mit dem Drucker bzw. mit der Funktionalität/Komplexität vom Modell mit hoher Sicherheit an diversen Ecken klemmt.

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    Oder zusammengefasst: So ein Scan ist ein unheimlich toller Helfer beim nachfertigen von Bauteilen, ist aber nur ca. 10% der Arbeit die da drinnen steckt (bei hochwertiger Arbeit).

  • Bezüglich der Passgenauigkeit von Scans möchte ich widersprechen - es gibt durchaus 3D-Scanner die produktionsreife Resultate (In Zusammenhang mit der passenden Nachbearbeitungssoftware) liefern. Nur sind diese preislich in einem Rahmen, den kein "Hobbyanwender" oder "Enthusiast" in Betracht ziehen wird. Zudem ist ein passendes Studio mit gleichförmiger Beleuchtung ebenso wichtig.
    Natürlich wird anschließend manuell draufgeguckt, das liegt aber auch am Preis von entsprechenden Ersatzteilen. Eine Rolle PEEK-Filament (1KG) kostet schonmal an die 1000€ und kann auch nicht von Hobbyanwendern mehr verarbeitet werden (muss bei 120° 2 Stunden getrocknet werden vor der Verarbeitung, dann bei über 300° gedruckt werden, und anschließend noch kontrolliert temperiert - dann hat man aber ein flammhemmendes, brutal stabiles Ersatzteil, was auch Öl und lösungsmittelbeständig ist).
    In vielen Fällen ist aber ein Eigenbau gar nicht verkehrt, weil man so Teile besser an die Möglichkeiten des 3D-Drucks anpassen kann, um sie (aus gängigen Filamenten oder Resin gebaut) stabiler zu machen. Und für uns "Bastler" auch der finanziell lohnendere Weg :D

    Porsche bietet ja auch 3D-Gedruckte Ersatzteile für Klassiker an, die es sonst nicht mehr gibt. Halt im Sinterverfahren aus Metall hergestellt, und dementsprechend zu "interessanten" Preisen. Stört an nem 959 aber auch keinen.

  • Bezüglich der Passgenauigkeit von Scans möchte ich widersprechen - es gibt durchaus 3D-Scanner die produktionsreife Resultate (In Zusammenhang mit der passenden Nachbearbeitungssoftware) liefern.

    Ich kenne keinen Scanner der in jede Ritze kommt und z.B. von bereits eingeschraubten Kunststoffschrauben aufgeweitete Löcher wieder aufs Soll Maß bringt :)
    Automatisiert füllen lassen kann ich das in meiner Software auch, ist halt dann irgendwas zwischen unbrauchbar und nicht schön. Alles was darüber hinausgeht ist reverse engineering und da wird gute Software die einem das Leben nicht schwerer macht als nachmodellieren teuer.

    Hinsichtlich Maßhaltigkeit ist das was du am Bild oben siehst durchaus Oberklasse - habs einmal an einem Lagersitz getestet, der war auf 0,05mm genau an der realen Messung dran.
    Das Teil ist etwa Daumengroß.

    Preislich... Billig war er nicht aber noch für den etwas gestörten interessierten Privatanwender leistbar (damals 2,5k€, jetzt für knapp 2k€ zu haben).
    Ist ein weißlicht Scanner.
    Die Entwicklung geht momentan aber sehr schnell, da gibts inzwischen schon für vertretbares Geld (ca. 5k€) Handheld Lösungen wo der Scanner:
    a) mehrere Scanmethoden kombiniert (Unempfindlichkeit gegenüber Oberflächenfarben, Spiegelung etc.)
    b) nicht mehr aufwändig auf das ausgerichtet werden muss was man sehen will sondern einfach ums Objekt bewegt wird.

  • oh, sorry, ich hatte gedacht dass Du Scans von Neuteilen oder neuwertigen Teilen anfertigst - wenn die bereits benutzt sind geb ich Dir zu 100% Recht, da muss man nacharbeiten.
    Tschuldigung.

    Ansonsten ja, ist spannend wohin die Technik grad geht. Die Kombination mehrerer Erfassungsmethoden ist besonders bei spiegelnden Objekten klasse, bald muss man kein Kontrastspray mehr auftragen oder lustige Punkte drumherum setzen, damit der Scan maßhaltig wird, selbst bei "einfacheren" Geräten.
    Und dass ich mit nem gebrauchten 350€-Ipad Pro auch einfach "mal kurz" binnen weniger Minuten den Innenraum von nem Van einscannen kann, und das ausreichend maßhaltig um neue Möbel reinzuplanen, ist schon fantastisch!

  • Die gibts gebraucht für 50€ und wohl wie Sand am Meer weil den wohl kaum wer braucht.
    Glaub kaum, dass sich das wer antut so ein großes Teil für die Kohle nachzubauen.

    Leider nicht.
    Die sehen zwar alle ähnlich aus, sind aber nicht dieselben.
    Bei dem, was aktuell angeboten wird, steht teilweise top-zustand und dann siehst du schon die abgebrochenen Halterungen.
    Da muss man schon sehr, sehr genau gucken, deshalb schreiben die auch gerne „Zustand siehe Bilder“.
    Gäb‘ es die noch in neu, würde ich ich die 100 Euro dafür zahlen.