Start Stop Anlage

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  • 1) Ein Anlasser ist billiger als der verblubberte Sprit.

    2) Ist auch nichts für Heizer "Speed Freak" ?! Zuviel Beschleunigung hat deinem Gehirn geschadet ^^

    Zu 1) Wär ich mir nicht so sicher ob dein Starterverschleiß nicht höher ist ald das wahre Spritsparpotential.

    Zu 2) Immer schlecht jemandem sowas an den Kopf zu werfen ohne zu wissen mit was das Gegenüber sein Geld verdient.

    Die bisherigen Prüfstandsläufe für die Zulassung waren klar geregelt und haben einen sehr hohen Niedriglastanteil und einige Stillstandszeiten.

    Natürlich machts sich dann im Prospekt gut wenn man den Motor etwas übertrieben gesagt 1/4 der Testzeit abstellt.

    Noch dazu kann ein Startergenerator nicht nur zum starten genutzt werden, der kann auch während dem Betrieb zugeschaltet werden - was die niedrigste Form der Hybridisierung darstellt.

    So eine Autobatterie stellt auch einen tollen Energiespeicher dar :3affen:

  • Das sind die Leute die einen Neuen BMW mit Randflet Reifen kaufen sind die dan abgefahren sind die neuen zuteuer. Dann kommen normale drauf.

    (gut geplant ist halb gebaut)

  • Auch die Betriebstemperatur des Motor sollte man nicht außer acht lassen. Die Motoren "unserer Generation" halten sich so auf ~90°C.

    Bei einem Motor der neueren Generation mit High-Tech Öl, StartStop, usw. liegt diese bei 60°C bis 70°C

    ..On the other side I'll see you again..

  • Das Thema selbst finde ich es sehr interessant. Inzwischen gibt es ja sogar diverse Kleinwagen, die optional mit Start und Stop angeboten werden. Von Twingo bis Citroen C1 und so weiter.

    Bei denen liegt der Normverbrauch jeweils mit und ohne S&S ca. zwei Zehntel auseinander.

    Man spart auf 100 km also 25 Cent.

    Auf 1.000km dann 2,50 €, auf 10.000 Km 25 € und auf 100.000 km 250 €.

    Jetzt bleibt es eben abzuwarten ob die Reparaturkosten nach 100.000km diesen Betrag übersteigen. Es ist eben jede Menge Sensorik verbaut, ein extra Steuergerät und Batterie, Lima und Anlasser sind auch teurer als die jeweiligen Serienpendants.

    Ich wage mal die Prognose, dass es sich finanziell nicht lohnt. Nur der Umwelt hat man ein klein wenig Abgas erspart.

    Einmal editiert, zuletzt von pehaa (7. Juni 2020 um 18:48)

  • Bei einem Motor der neueren Generation mit High-Tech Öl, StartStop, usw. liegt diese bei 60°C bis 70°C

    Nö... Eher anders herum.

    Moderne Motoren fährt man so heiß wie möglich damit man nicht so viel Wärme ins Kühlwasser verliert (= verlorene Energie)

    Außerdem sinkt die Reibung mit zunehmender Temperatur weshalb man die Motoren im Teillastbetrieb über 100°C fährt (ja, das geht wenn das Wasser unter Druck steht).

    Erst wenn man höhere Last mit dem Fuß abfragt wird das Thermostat elektrisch geöffnet oder man arbeitet sowieso mit Kugelventilen.

    Etwas Lektüre, der EA888 hat da so ein nettes Thermomanagement Modul:

    https://www.schaeffler.com/remotemedien/m…_2014_21_de.pdf

    Grundregel 1: Nur das kühlen was man tatsächlich grade kühlen muss.

    Grundregel 2: So heiß fahren wie es aus Bauteilsicht zulässig ist.


    Für mich persönlich ist das viel zu viel Technik die zwar erstaunlich zuverlässig funktioniert, aber aufgrund der schieren Anzahl der damit verbundenen Schalter, Ventile, Sensoren usw. ist das Ausfallrisiko leider ein Vielfaches. Deswegen fahr ich T4 und nicht T5 oder T6...

    Die T4 Motoren haben alles an Technik verbaut die ein Motor braucht um gut und zuverlässig zu funktionieren, ihnen fehlt aber noch der ganze Schnickschnack der danach kam und die Motoren für den Anwender unmittelbar nicht mehr radikal verbessert haben.

    Das bisschen unnötige Technik die ein ACV oder ein AJT verbaut haben sind noch auf so niedrigem Niveau, dass sie keine Probleme machen und man sie akzeptieren kann oder wenn sie zu Problemen führen lassen sie sich "optimieren".

  • Geh einmal davon aus, dass der Normverbrauch in der Realität nicht zu 100% ankommt.

    Dann haben wir bei 100000km eine Ersparnis von 150€

    Wenn es optional angeboten wird kostets vermutlich auch was extra, daher ist die Ersparnis mit dem System schon gefressen.

    Ich bleib bei meiner Meinung, Start-Stop Systeme sind Papiertiger.

  • hauptthema ist die Ölversorgung des Motors, sprich Nockenwelle Hauptlager und Pleuellager, die letzteren sind bei Start/Stop Motoren extra beschichtet, um ein einlaufen/verschleißen des Lagers zu verhindern. Da bei jedem Ausmachen des Motors der Öldruck zusammenbricht, und etwa 2-3 sekunden braucht um wieder an alles Bauteilen zu sein.

    Wenn man bedenkt das Pleuellager auf einer "Ölwelle surfen" sprich keinen Materiellen Kontakt haben, jedoch einen kriegen wenn der Motor steht, hast du nach jedem Start einen gewissenverschleiß bis das Öl wieder im Lager ankommt

    beste grüße aus der Holledau Michel

    Münchener Bulli Stammtisch

    Meine Umbaustory zum Grünen Bären hier
    Der Trend geht zum 2. BUS :D 95er ABL Trapo
    Der Trend geht zum 3. BUS 91er AAB Pritsche

  • Kann sein das man bei der ganzen Aktion ein paar Milliliter Sprit einsparen kann, aber finanziell rechnet sich das nicht mal bei neuen PKW. Und die Umwelt hat davon auch nichts. Will mir gar nicht vorstellen was bei jedem Startvorgang, was ja immer eine nicht ganz so optimale Verbrennung ist, so zusätzlich an Scheiß ausm Auspuff kommt. Und das insbesondere auf Kurzstrecke im Winter usw.

    Bei unserem Arbeits-T6 ist die Start-Stop z.B. der Meinung selbst bei -10°C gleich mal nach 200m an der ersten Ampel auszugehen. Was die Karre an Kaltstarts durchmachen muss.... grusselig. Aber was tut man nicht alles dafür, dass der Motor möglichst schnell verreckt ;)

    Mir blutet jedes Mal das Herz wenn ich meinen AJT nur zum Umparken anlassen muss :kuschel:

    PS: noch ein negativer Effekt von den Dingern ist, dass man jetzt wenns grün wird erstmal warten muss bis sich die Karre vor einem wieder angeschüttelt hat, bevor sie dann mal ausm Knick kommt. Kommt jetzt vielleicht ein bisschen Kleingeistig rüber, aber gerade mitm Elektroroller merkt man das ;)

    Um es kurz zu machen, wer bei einem T4 Diesel eine Start-Stop nachrüstet, hat denke ich viiieeellll Langeweile und seine Karre auch nicht besonders lieb :aetsch:

  • Im idealen Kommunismus ( ich bin mir sicher so etwas funktioniert nicht) stellt die Kolchose nur Produkte her, die reparaturfreundlich sind und lange halten. Entsprechend muss man auch viel weniger herstellen. Wir leben aber im Kapitalismus, und hier ist jede Firma dem Zwang unterworfen Gewinn zu machen und möglichst viel Produkte unters Volk zu werfen, idealerweise alle drei Jahre etwas Neues.

    Noch dazu müssen Automobilhersteller seit einiger Zeit Strafzahlungen leisten, wenn ihre Produkte zu viel verbrauchen. Also haben sie gar keine andere Wahl, als technischen Schnickschnack zur Verbrauchsminderung einzubauen.

    Und wenn der Kunde nach Ablauf der Garantiezeit Angst vor teuren Reparaturen hat, umso besser. Dann kauft er schnell wieder ein neues und reicht das Risiko nach unten durch. Je früher diese Fahrzeuge Richtung Afrika verschwinden umso besser.

  • mein Firmenwagen hat eine SSA, wenn ich mal unseren Bulli fahre wundere ich mich mit laufendem Motor an der Ampel zu stehen. Ist halt Gewohnheit. Ich käme aber nie auf die Idee den Motor bei einem normalen Ampelstopp auszuschalten, nur am Bahnübergang oder an einer Baustellenampel. Muss der Bulli bei uns zu Hause auf dem Hof bewegt werden, wird er möglichst nur geschoben.

    Ich bin aber auch froh, das mein Firmenwagen nicht meiner ist, die evtl. anfallenden Reparaturen möchte ich nicht zahlen wollen....


    Speed Freak jetzt verstehe ich auch, dass wenn ich den Firmenwagen sehr ruhig bewege, nach dem abstellen alle Kühlerlüfter recht lange und laut laufen. Bewege ich den Wagen zügig, wird nach dem Abstellen nichts nachgefühlt.


    Meinolf

  • Mein Renault/Opel liegt definitiv bei 60 bis 70°C. Bei StartStop (macht er auch mit kaltem Motor :wacko: ) verliert er schnell Wärme. Der Innenraum wird im Winter kaum geheizt (da auch keine elektrische Wasserpumpe) und im Sommer geht der Klimakompressor immer mit an und aus (wird dann immer feuchtwarm im Auto, weil dadurch Kondenswasser im Luftkanal/Lüftungskasten :wacko:

    Und vor kurzem, nach 4 Jahren war nun die AGM Starterbatterie am Ende. Machte mal eben 280€ ...

    ..On the other side I'll see you again..

  • der Firmenaudi scheint sich genau zu überlegen, wann er aus geht,

    er bleibt an:

    wenn der Motor nicht warm ist

    wenn die Klimaanlage stark arbeiten muss

    wenn die Außentemperaturen zu niedrig sind

    wenn die Scheiben beschlagen könnten

    und wenn ich auf die Ampel zu bremse, aber Kur vor der Ampel das Bremspedal nur ganz leicht trete, so kann man das ein wenig steuern.


    dafür geht er ab und zu aus, wenn man rollt, dann steht plötzlich der Drehzahlmesser auf Null, (segeln) bemerkt man aber überhaupt nicht.

  • Knolle

    Es gibt neue teurere Verdampfer die Speichern die Kälte (wie Kühlakkus), so das man paar min. ohne Kompressor weiterhin eine funktionierende Klimaanlage hat.

    alles teure spielereien....die man nicht braucht.

    wenn du aussteigst verpufft da energie....die man zuvor eingespeist hat. Mit Spritsparen 0 zu tun, Komfort...

    4 Mal editiert, zuletzt von Sadsran (7. Juni 2020 um 19:49)

  • Mein Renault/Opel liegt definitiv bei 60 bis 70°C. Bei StartStop (macht er auch mit kaltem Motor :wacko: ) verliert er schnell Wärme. Der Innenraum wird im Winter kaum geheizt (da auch keine elektrische Wasserpumpe) und im Sommer geht der Klimakompressor immer mit an und aus (wird dann immer feuchtwarm im Auto, weil dadurch Kondenswasser im Luftkanal/Lüftungskasten :wacko:

    Und vor kurzem, nach 4 Jahren war nun die AGM Starterbatterie am Ende. Machte mal eben 280€ ...

    Temperatur selbst gemessen?

    1) Es ist was kaputt

    2) wenn 1) nicht zutrifft: Deswegen halt ich mich fern von den genannten Marken ^^

    60-70°C fährt man im 2-Takter damit einem Zylinder/Kolben am Auslass nicht abbrennen.

    Einmal editiert, zuletzt von Speed Freak (7. Juni 2020 um 20:08)

  • Um es kurz zu machen, wer bei einem T4 Diesel eine Start-Stop nachrüstet, hat denke ich viiieeellll Langeweile und seine Karre auch nicht besonders lieb :aetsch:

    Beim Benziner ist das natürlich was gaaaanz anderes. :weg:

    Dateien

    Viele Grüße Robert
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    Vorsicht!
    Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, Sarkasmus, satirischen Äußerungen und weiteren rhetorischen Figuren enthalten.

  • Temperatur selbst gemessen?

    1) Es ist was kaputt

    Ich vertraue da auf OBD Messwerte während der Fahrt (App "Torque" aufm Telefon und so einen "blauen" OBD Bluetooth Adapterstecker)

    Dann ist da seit anfang an was kaputt. Bei 60°C geht die Anzeige für "Motor ist kalt" aus und bei der AU ist in den Messblöcken auch mindestens 60°C Wasser gefordert.

    Ist seit Anfang an so.

    So kann man übrigens auch im Winter bei feuchtem Wetter provozieren, dass die Innenseite der Frontscheibe beschlägt und einfriert (Klimaanlage an zum Luft entfeuchten, Drehregler auf volle Wärme, Umluft eingeschaltet, Motor noch kalt, Start Stop an Ampeln nutzen) :coffee: :frost1:

    Wenn bei mir was kaputt wäre, dann bei den baugleichen Fahrzeugen in der Flotte ebenso. Müssten bei uns so 30 bis 40 Transporter des Baujahres 2015 bis 2017 sein

    ..On the other side I'll see you again..

    Einmal editiert, zuletzt von Knolle (7. Juni 2020 um 21:10)

  • Frage ist auch wo der misst - Motoreintritt oder Austritt.

    Da liegen unter Last auch 8-10°C dazwischen.

    60 als Grenzwert für Lämpchen aus is auch OK, das ist nicht mehr "kalt".

    Aber gut, die Franzosen machen oft ihr eigenes Ding.

    Grad in Transportern kann ich mir vorstellen dass die ein sehr "Preisoptimiertes" Kühlsystem haben das ohne viel technischen Aufwand Reserven für den Sommer hat.

    Beim Großteil der mir bekannten klassischen Wachsthermostat Systeme geht der große Kreis aber so bei 70-75°C langsam auf und ist irgendwo bei 80-85°C voll offen.

    Dazwischen liegt die Betriebstemperatur.

    Wenn er dann kälter bleibt haut irgendwo im kleinen Kreis zu viel Wärme ab.

    Der Innenraumwärmetauscher ist ein potentieller Kandidat dafür.

    Diesel heizen nicht gut, deswegen haben die T4 TDI ja den Zuheizer weil man im Winter mit der Motorwärme den Innenraum nicht mehr geheizt bekommt.

    Folglich würde man ständig mit überkühltem Motor herumfahren.

    Ein weiterer Faktor ist die Motorraumdurchströmung.

    Wenn da viele Leitungen vom kleinen Kreis im Fahrtwind stehen ist das auch nicht optimal wenn man die Wärme braucht.

    Aja, Klima im Winter fördert ein überkühlen vom Motor.

    Du schickst die Wärme über den Klimawärmetauscher ins Freie und erwärmst die Luft wieder über den Heizungswärmetauscher der im kleinen Kreis sitzt.

    Du umgehst damit also die geplante Regelung...

    Franzosen kommen mir aber sowieso nicht ins Haus, daher enden hier meine Gedanken dazu ^^

  • ... von Deinem Ton mal abgesehen.

    Vielleicht wirst du hier für deinen Zweck keine brauchbaren Antworten bekommen,einiges davon wurde dir doch hier schon gesagt.

    Wieder Anlasser noch Batterie ist im T4 für sowas ausgelegt! Und was soll das ganze davon abgesehen dass wenn man es ganz genau nimmt die ABE des Fahrzeuges erlischt, da der Hersteller dies nicht ab Werk vorgesehen hat, oder hast Du die Elektrik beziehungsweise Elektronik die du für die Schaltung verwändest einer elektromagnetischen Verträglichkeitsprüfung unterzogen?


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