20 Jahre rostfreier Unterboden?

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  • Guten Morgen zusammen,

    was haltet ihr davon:

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/unte…530496-280-2745

    Hört sich/sieht sich erstmal ganz vernünftig an. Nach den Emails würde ich sagen, nett, rasch antwortend, kennt die Problemstellen beim T4. Macht das nebenberuflich. Wenn man ihn googelt, betreibt er nebenbei einen Betrieb mit Fahrzeugaufbereitung. Schätzt (nachdem ich ihm Fotos vom Unterboden gemacht habe) die Kosten auf 2200-2500 Euro.

    Was meint ihr, gutes Verfahren? Preis erscheint mir jetzt auch ok (er benötigt 14 Tage, mit Trocknungszeiten etc.). Oder gibt es für das Geld bessere Alternativen/Adressen (Niedersachsen, bitte mit Bahnanschluß oder so..)

    Schöne Arbeitswoche wünscht Matthias

    Nur noch halb syncronisiert:

    Geblieben ist der 2001er AVT Caravelle syncro - 275.000 km mit LPG-Anlage

  • Das ist kein "spezielles Verfahren", sondern das üblche Säubern-Entrosten-Schweißen-Lackieren.

    Da er aber in jedem Schritt gefühlte hundert Fehler machen kann, weiß man nicht, was als Endqualität heraus kommt für das Geld.

  • interessant wäre auf welcher Basis das Zeug ist. Preis klingt aber erstmal ganz ok. Aber vor allem die Ansage das er 14Tage mit Trocknungszeiten braucht klingt sinnvoll und ehrlich.

    "Es werden nur Markenprodukte der Hersteller Sigma, Akzo Nobel, Teroson, Würth etc. verwendet"

    Keine Ahnung...

    Mich als "Laien" würde mal interessieren, ob das später eigentlich die Werkstatt nervt, wenn ALLES so lackiert ist wie auf Bild 15 von 20? Da ist ja die gesamte Kardanwelle wie in Farbe getaucht - die soll sich doch eigentlich bewegen?? Auch alle Leitungen, die man auf dem Bild sieht, sind eingesprüht...

    Nur noch halb syncronisiert:

    Geblieben ist der 2001er AVT Caravelle syncro - 275.000 km mit LPG-Anlage

  • Also bei so alten landwirtschaftlichen Anhängern (um mal ein Beispiel zu nennen) könnte ich mir das sehr gut vorstellen: Einfache Strukturen, wenige verschachtelte Strukturen, wenige Hohlräume --- da funktioniert da so bestimmt ganz hervorragend.

    Beim T4 hingegen gibt es so viele Ecken, wo ein Korrosionsschutz nur "hinkriechen" kann: Da bist du mit anderen Methoden (Trockeneisstrahlen + Mike Sanders Fett z.B.) besser bedient, würde ich sagen...

    2016er VW T6 Kasten LR / 2,0 TDI (CAAC) mit 180 PS ----- 2022er MAN TGE 4.180 4x4 Knaus Van TI Plus 650 MEG

  • ob das später eigentlich die Werkstatt nervt, wenn ALLES so lackiert ist wie auf Bild 15 von 20

    Mich würde das als (schraubender) Besitzer nerven. Ich würde den Boden an meinen T4 ganz unabhängig von dem Anbieter nicht so gleichmäßig behandeln lassen.

    Der gewellte Bereich des Bodenblechs rostet konstruktiv bedingt und von Ausnahmen abgesehen fast nur an den Überlappungen zu den Querträgern, von innen nach außen. Da möchte ich weiterhin hinschauen und mit kriechfähig bleibenden Sachen wie FF oder MS den Prozess hinauszögern.

    Achsen, Kardan, etc würde ich wenn überhaupt im ausgebauten Zustand lackieren oder gar nicht, eingebaut kann das eigentlich nix gleichmäßiges werden.

    Die Radhäuser und anderen ab Werk mit UBS behandelten Bereiche nochmal zu beschichten, bringt m.M.n. wenig. Es rostet ja meist unter der rissig gewordenen Masse. Selbst wenn man optisch intakten UBS entfernt, finden sich manchmal Rostnester, meist aus Überlappungen. Weitere neue Schichten verbergen das Übel nur länger.

  • Moin,

    ich mag den Namen. Der Name scheint Programm zu sein. Ob es auch ein "Goedmaker" ist, weiss ich nicht, wenn über alles so dick drüber beschichtet wird... :/

    Nachtrag: ist es z. B. zulässig, Bremsleitungen so mit zu beschichten?

    Grüße vom

    gernebusfahrer

    Einmal editiert, zuletzt von gernebusfahrer (12. Oktober 2020 um 09:44)

  • Okay. Danke für Eure Meinungen. Da auch Rost (nicht viel, muss aber gemacht werden) an lackierten Karosserieteilen da ist, hätte ich am liebsten jemand, der ALLES zusammen macht und mich trotzdem nicht gleich arm. TimeMaxx/Raum HH? VAN360 in HRO? Oder soll ich lieber den netten Lackierer von umme Ecke fragen? Aber der britzelt unten doch nur wieder schwarzes Zeug rauf...

    Nur noch halb syncronisiert:

    Geblieben ist der 2001er AVT Caravelle syncro - 275.000 km mit LPG-Anlage

  • Zitat

    Der gewellte Bereich des Bodenblechs rostet konstruktiv bedingt und von Ausnahmen abgesehen fast nur an den Überlappungen zu den Querträgern, von innen nach außen.

    oh, wusste ich bisher noch nicht so deutlich; was macht man da bei einem MV? Kriegt man die Bodenplatten innen raus zweck Rostvorsorge ? Sind die Geklebt?

  • Hoffentlich haben die den Holzboden mit was atmungsaktiven lackiert!

    Sonst fault der schneller als einem lieb ist!

    Ich würde nicht gerade gerne an sonem Auto schrauben das so mit Farbe vollgesaut ist.

    Da kriegt man ja keine Nuss oder keinen Schraubenschlüssel auf die Muttern und Schrauben drauf.

    Hinterher darf man auch noch das ganze Werkzeug säubern.

    Viele Grüße

    Bullytreter