Wallbox anschliessen

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  • Hallo ihr lieben,

    Meine Schwägerin habe einen Mini als Stromer auf Leasingbasis bestellt.

    Nun kommt die Frage auf, wie die Ladestation in der Garage angeschlossen werden darf.

    Es geht dabei um 11 kW. Mir ist bekannt, dass die Wallbox vom Zählerplatz zur Garage eine eigene Zuleitung haben muss, speziell schon, dass die vorhandene Leitung schon nur 2x5 mm2 hat.

    Elektriker sagt, dass es sich um Leitungen aus den 50ern handelt, daher Brandgefahr. Für mich Quatsch, denn Kupfer leitet immer gleich, egal wie alt.

    Bei mobilen Leitungen ok.

    Dass er recht hat, ist klar. Es heisst zwar. 11 kW geht bei 2.5 mm2, neuere Herde haben das bei Vollast, aber nur kurzzeitig.

    Sei es drum. Meine eigentliche Frage ist:

    Muss die Ladestation direkt am Zählerplatz abgesichert sein, oder darf sie auch in der Garage abgesichert sein, also Leitung in die Garage und dort ein Unterverteiler?

    Der Elektriker will da nen zusätzlichen UP-Unterverteiler unter den Zählerplatz für drei Sicherungen setzen. Alles in allem 1000 €

    Müssen die drei Sicherungen direkt am Zählerkasten sein, oder dürfen die auch in der Garage sein?

    Elektriker meint ersteres.


    Alle sagen, "das ist unmöglich". Einer hatte das nicht gewusst, und es dann gemacht.

  • Je nach Alter und auch Region kann nebst der Stoffisolierung auch statt Kupfer Alu in den Kabeln sein. Das gab es früher auch…. so alte Leitungen würde ich definitiv ersetzen. Auch wenn sie noch Stoffisolierung haben.

    Ganz ehrlich, so ne Wallbox wird doch glaube ich bezuschusst? Das würde ich einen Elektriker machen lassen, dann passt da auch alles. Nicht dass es am Ende nix gibt weil dessen Rechnung fehlt?

    Ein Bus ist nie fertig.

    Gehört zur Familie: der Dicke (95er AAB, LR, TraPo Kombi) und

    der Kleinwagen (96er ACV, KR, Kombi), Zugpferd vom geliebten Gatten.

  • ok. Die Leitung zur Garage ist vermutlich 5x2.5 mm2 wie schon geschrieben, Erdkabel . Eine zusätzliche Leitung mit 5x6mm2 wird gelegt.

    Frage ist immer noch, ob die am Zählerkasten abgesichert sein muss, oder auch am Ende der Leitung in der Garage abgesichert sein darf?

    Ich habe selbst 1990-1993 mal selbst eine Ausbildung zum Energieelektroniker/Betriebstechnik gemacht, habe danach jedoch in einem anderen Job gearbeitet. Bin nicht mehr auf dem aktuellen Stand.

    BP3099

    Da hast du recht, die wird bezuschusst.

    onlei

    Ist in manchen Regionen schwierig, in Neubaugebiet jedoch dann wirklich zukünftig Standard.


    Alle sagen, "das ist unmöglich". Einer hatte das nicht gewusst, und es dann gemacht.

    2 Mal editiert, zuletzt von thommi (25. März 2022 um 23:34)

  • Der Durchmesser einer Leitung zur Übertragung einer bestimmten elektrischen Leistung ist immer auch abhängig von der Länge der Leitung.

    Ich habe z.B. 50 Meter Leitung zu meiner Wallbox ziehen müssen...

    Einmal editiert, zuletzt von Brakelmann (25. März 2022 um 23:32)

  • Das hat doch Urs137 oben geschrieben, die Sicherung (heißt ja auch Leitungsschutzschalter) muss vor die Leitung zur Garage, also möglichst direkt an den Hausanschluss. Wenn wer auch immer mit dem Spaten ausrutscht und einen Kurzschluss im Erdkabel verursacht (hypothetisch) würde ja sonst nichts auslösen, außer der nächsten eventuell vorhandenen Sicherung für das gesamte Haus.

  • Ich möchte ja nicht als beratungsresistent abgestempelt werden, aber Unterverteilungen wären dann doch auch verboten?

    Hausanschluss ist bei mir im Dachboden, da Strom von oben. 3x63 A Absicherung für 12 Haushalte. Im Keller die Zählerkasten, jeweils mit 25 A abgesichert. In der Wohnung ein Sicherungskasten.

    Daher immernoch die Frage warum das Kabel nicht in der Garage abgesichert werden darf? Ein falscher Tritt mit dem Spaten löst immer eine Sicherung aus.

    Ob die Sicherung am Anfang oder Ende der Leitung ist, ändert ja nichts. Fast nichts.

    Ein Kurzschluss nach einer langen Leitung löst eher eine Sicherung direkt am Entnahmepunkt aus als die an der Stromquelle. Ohne Sicherung wird die Leitung erst warm, der Widerstand erhöht sich, dann reagiert die Sicherung um es übertrieben zu schreiben.


    Alle sagen, "das ist unmöglich". Einer hatte das nicht gewusst, und es dann gemacht.

    2 Mal editiert, zuletzt von thommi (26. März 2022 um 00:12)

  • Die Leitung muss immer am anfang abgesichert werden auf das was diese verträgt leistungstechnisch

    Natürlich kannst du auch am ende eine Weitere Sicherung und auch den FI Schalter setzen

    Was aber nicht geht wäre die Leitung 5x2,5mm² am anfang an der Haussicherung mit 25A abzusichern und am ende dann erst die 16A

    da man sonnst dazwischen ja z.b. eine zweite Dose oder sogar wallbox anschliesen könnte und diese dadurch dann völlig überlastet.

    Die Neue Leitung mit 5x6mm² kannst du mit den 25A des Hausanschluss als abgesichert bezeichnen ja das ist richtig.

    Als Hinweis

    Die bezuschussten Wallboxen haben ein Leistungsmanagement mit drin, dort kann man dann auch die Leistung reduzieren wenn es die Leitung nicht hergibt

    Habe vorgestern erst 2 Wallboxen an ein 2,5mm² angeschlossen

    Diese mit 11KW zwar geliefert werden aber durch umsetzten der Schaltreiter auf 12A Pro Box bzw. wenn zwei Laden diese sich die leistung teilen auf 6A je Box

    Das geht durch vernetzten mit leader und folower

    Verkaufe für originale ZV bei defekt den Motor zur selbsthilfe oder Auftragsarbeit.

    Einmal editiert, zuletzt von Flo`s T4 (26. März 2022 um 00:39)

  • Flo`s T4 und onlei

    Vielen Dank für die Infos.

    Ich habe meiner Schwägerin eh geraten, die 11 kW nicht unbedingt zu nutzen, das ist brutal für den Akku, auch wenn es ein leasingfahrzeug ist.

    Mit 5x6 mm2 wäre die Leitung über die drei Hausanschluss Sicherungen auf jeden Fall abgesichert.

    Die Elektrifizierung in dem Haus ist, sagen wir mal sehr speziell.

    Da hängt mal ein ganzes Nebenzimmer an einem Draht, welcher im Zimmer davor über eine Lüsterklemme mit L1 an der Lampe verklemmt ist und null ist der geschaltete, bzw war. Mein Bruder hat da mal ne neue Lampe angeschlossen, dann war die Hälfte des danebenliegenden Wohnzimmers ohne Strom.

    Da hat auch der Elektriker aufgegeben.

    Wann immer ich meinen Bruder besuche, hat er immer Arbeit für mich. Bisher habe ich noch alle Fehler gefunden, ist aber jedesmal eine Herausforderung.

    Zumindest von dem Hausanschluss zum Zähler war alles VDE-Konform, dann kam der FI mit 0.5A Fehlerstrom :wall:

    Der wurde gleich mal gegen .03A ersetzt


    Alle sagen, "das ist unmöglich". Einer hatte das nicht gewusst, und es dann gemacht.

  • @Tutzi

    Auch dir danke für die Info.

    48 A ja so grob. Aber es geht um 11 kW Dreiphasenwechselstrom. Hat heute jeder E-Herd bei Vollast. Auf einer Phase wären 48 A Brutal.


    Alle sagen, "das ist unmöglich". Einer hatte das nicht gewusst, und es dann gemacht.

  • Das wird der Grund sein warum der Elektriker gleich ein Kabel neu ziehen wollte statt an was altes anzuschließen. Und ich bin geneigt zu sagen, dass der das sicher nicht aus Langeweile will.

    Prüf mal die Kabel die er meint ob die wirklich aus Kupfer sind, ausreichend dimensioniert sind und eine „moderne“ Isolierung haben.

    Spart da nicht am falschen Ende, falls da noch Alukabel zwischen sind, halten die nicht so viel aus.

    Ein Bus ist nie fertig.

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    der Kleinwagen (96er ACV, KR, Kombi), Zugpferd vom geliebten Gatten.