Mein T4 AAB Syncro von 1993 ist deutlich lauter, verbraucht viel Öl und startet schlechter.

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  • Hallo Leute

    Ich habe meinen T4 Syncro nun seit 9 Jahren und plötzlich Probleme.

    Der AAB ist deutlich lauter (klappert mehr ... aber Geräusche sind halt Subjektiv) ... verbraucht deutlich mehr Öl als sonst und springt sehr schlecht an.

    Ganz leichter Kühlwasserverlust, Kein Öl auf dem Boden. Öl sieht normal aus ... leichter heller Schaum unten am Deckel.

    Vor 9 Jahren beim Kauf wurde mal die Zylinderkopfdichtung gemacht.

    Ich weiß das ist jetzt etwas Allgemein, aber in was für eine Richtung deutet das hin ?

    Evtl. könnte mir ja jemand einen Tip geben ?

    Viele Dank schon mal im voraus

    Robert

  • Wenn er nur lauter nagelt und schlecht anspringt, würde ich direkt den Spritzbeginn einstellen lassen. Wobei das auch immer weniger Werkstätten richtig können, weil ein AAB nicht mehr die Technik ist, die man heute so lernt.

    Ölverbrauch ist generell keine gute Nachricht, besonders wenn es nicht irgendwo herausläuft. Man könnte mal die Kompression messen (lassen). Vielleicht auch nur von den drei Zylindern wo man an die Glühkerzen ran kommt, um erstmal die Lohnkosten im Rahmen zu halten. Vielleicht ist es wieder ein Problem mit der Kopfdichtung.

    Ansonsten, wenn er schon laut rumpelt, schlecht anspringt und Öl verbraucht, ist ein guter gebrauchter Motor aus einer Rostleiche vielleicht die wirtschaftlichste Option. Je nach eigenen Möglichkeiten zum Schrauben. Der alte AAB ist dann ja nicht weg. Wer Platz hat, kann den in aller Ruhe aufmachen und evtl. als Reserve richten.

    Einmal editiert, zuletzt von rewease (20. März 2023 um 12:00)

  • Letztes Jahr ist er mir bei einer Autbahnfahrt ca. 600 km 2 mal kurz zu Warm geworden ... bin dann einfach etwas langsemer gefahren dann war das rote Blinken

    sofort wieder weg.

    Der lautere Motor fällt mir seit Dezember auf ... zuerst dachte ich an die lauteren Winterreifen.

    Da musste ich auch einen ganzen Liter Öl nachfüllen was mich sehr überracht hat jetzt sind schon wieder 1 bis 2 Liter fällig.

    Das schlecht Startverhalten ist neu ... ca. seit einer Woche.

  • Wenn er nur lauter nagelt und schlecht anspringt, würde ich direkt den Spritzbeginn einstellen lassen. Wobei das auch immer weniger Werkstätten richtig können, weil ein AAB nicht mehr die Technik ist, die man heute so lernt.

    Ölverbrauch ist generell keine gute Nachricht, besonders wenn es nicht irgendwo herausläuft. Man könnte mal die Kompression messen (lassen). Vielleicht auch nur von den drei Zylindern wo man an die Glühkerzen ran kommt, um erstmal die Lohnkosten im Rahmen zu halten. Vielleicht ist es wieder ein Problem mit der Kopfdichtung.

    Ansonsten, wenn er schon laut rumpelt, schlecht anspringt und Öl verbraucht, ist ein guter gebrauchter Motor aus einer Rostleiche vielleicht die wirtschaftlichste Option. Je nach eigenen Möglichkeiten zum Schrauben. Der alte AAB ist dann ja nicht weg. Wer Platz hat, kann den in aller Ruhe aufmachen und evtl. als Reserve richten.

    Einmal editiert, zuletzt von Syncrofahrer37 (20. März 2023 um 12:10) aus folgendem Grund: Danke mal für die Hinweise ... hört sich nicht wirklich gut an. Mal schauen wer mir dabei hilft.

  • Da musste ich auch einen ganzen Liter Öl nachfüllen was mich sehr überracht hat jetzt sind schon wieder 1 bis 2 Liter fällig.

    Vl sollte man nicht nur alle 3 Monate Öl nachschauen.... :shake:

    Sieht nicht gut aus für den Motor...

    Ich bin Der, der auf das H - Kennzeichen wartet :thumbup:
    1985: T2 b - 1988: T3 TD - 1996:T4 ABL Caravelle - 2000: T4 MV1, und Der bleibt auch. :kewl:

    . Meiner <<<<< zum Bus und Anhänger, hier sanft drücken :drive:

  • Raucht er blau hinten raus?

    Wasser im Öl?

    Öl im Wasser?

    Tippe auf Kopfdichtung oder Ventilschaftdichtung.

    Nimm Mal Bremsenreiniger und sprüh am Übergang Motorblock Zylinderkopf.

    Wenn er dann hoch dreht zieht er sich das über die Kopfdichtung rein.

    Phantasie ist wichtiger als Wissen,

    denn Wissen ist begrenzt!

    (Albert Einstein)

  • Wenn die Kontrollleuchte geblinkt hat dann war die Temperatur am Anschlag und das Auto hatte mindestens 110 Grad Kühlwassertemperatur oder mehr.

    Das muss nicht zu einem Schaden führen, kann aber.

    Wie die Öltemperatur zu dem Zeitpunkt war, weisst du vermutlich nicht.

    Die wäre aber das wesentlich interessantere.

    Wenn das Öl nämlich bei 130 Grad "KO" war, dann hast du evtl. ganz andere Schäden am Triebwerk zu erwarten.

    Was hat denn zu dieser massiven Überhitzung geführt, was war defekt und wie wurde das Problem behoben ?

  • Das mit dem Bremsenreiniger werde ich nachher gleich mal testen. Das Wasser sieht normal aus, das Öl auch ... nur etwes heller Schaum unterm Öldeckel.

    Blauer Rauch ist mir noch nicht aufgefallen ... da schaue ich nachher gleich mal .... Danke für die Hinweise

  • Heller Schaum unterm Öldeckel spricht eigentlich für Wasser im Öl. Es sei denn er läuft nur Kurzstrecke und hat viel Kondenswasser.

    Dann kann das auch vorkommen.

    Denke aber die Kopfdichtung ist hin.

    Er zieht sich an einer Stelle das Wasser ins Öl und das Gemisch dann in den Brennraum und drückt es übern Auspuff raus.

    Durch die mangelnde Kompression spring er schlechter an!

    Weite Strecken würd ich nicht mehr fahren!

    Phantasie ist wichtiger als Wissen,

    denn Wissen ist begrenzt!

    (Albert Einstein)

  • Danke ... das hört sich logisch an

  • Das mit der Überhitzung war nur eine Minute lang (A8 Stuttgard-Ulm) und ich hatte das vor 2 jahren mal bei starker Steigung.

    Da der Motor im Normalbetrieb nie zu warm wird habe ich mich da nicht weiter drum gekümmert.

  • Einen AAB kann man fast nicht überhitzen. Es sei denn, die Kühlerlüfter laufen nicht an, und man fährt eine Passstrasse.

    Mein AAB fuhr mal ein paar km ohne Kühlmittel auf der Bahn. Ich sah einen Wasserschwall im Rückspiegel, naja, die Bahn war eh nass.

    Dann fing die Kühlmittelleuchte an zu blinken, tut sie öfters, da leichter Kühlmittelverlust über den schwarzen Deckel.

    Hatte dann doch kein gutes Gefühl und habe die Heizung eingeschaltet. Nur kalte Luft. Also runter von der Bahn.

    Da stieg dann gewaltig Dampf auf. Hatte beim ZKD- Wechsel vergessen, eine Schelle auf einen Schlauch zu machen. Der hat ca 300 km gehalten und löste sich plötzlich.

    Schlauch draufgesteckt, Schelle fixiert, Finger verbrannt, geflucht ohne Ende, meine Wasserflaschen reingefüllt, nachdem der Motor nicht mehr so heiss war, und den Südkonvoi zum Hannovertreffen noch eingeholt.

    Der AAB konnte das ab, allerdings mit ca 100.000 km und neuer Kopfdichtung.

    Allerdings ist der Ölverbrauch an deinem schon sehr hoch.

    Kopfdichtung glaube ich nicht. Denke auch, dass das eher die Ventilschaftdichtungen sind.


    Alle sagen, "das ist unmöglich". Einer hatte das nicht gewusst, und es dann gemacht.

  • Das mit der Überhitzung war nur eine Minute lang (A8 Stuttgard-Ulm) und ich hatte das vor 2 jahren mal bei starker Steigung.

    Da der Motor im Normalbetrieb nie zu warm wird habe ich mich da nicht weiter drum gekümmert

    Ein AAB sollte aber eigentlich nie so heiß werden egal ob Steigungen oder sonstigen Einflüssen. Läuft dein Kühlerlüfter überhaupt?

    Ich denke mal die Kopfdichtung ist hinüber durch überhitzung.

  • Der Motor hat 250000 km. Baujahr 1993 also bald Oldtimer.

    Wegen der Fragen ... der Lüfter läuf gefühlt dauernd wenn der Bus auf Normaltemperatur ist ;)

    Danke erst mal für die Hinweise.

    War gestern bei meinem Privatschrauber ...

    er meint: kein Kühlwasserverlust, kein Öl im Kühlwasser und kein Wasser im Öl

    und kein Leistungsverlust . .. Kopfdichtung ist OK.

    Zum Ölverlust.

    Da der Syncro seit 10 Jahren unser Alltagsauto ist (auch das meiner Frau)

    und 95 % Kurzsterecke fährt, zusätzlich die Ventildeckeldichtung etwas sifft

    und er unterstellt ich hätte nicht nach dem Ölstand geschaut soll

    ich das einfach mal weiter beobachten.

    Auf die Frage ob er mir die Glükkerzen tauscht meinte er

    er würde einen 30 Jahre alten Diesel grundsätzlich nicht anrühren und ich soll einfach weiterfahren

    bis der Motor "verreckt" oder den Bus gleich verkaufen ... ist ja bald Oldtimer.

    Viel schlauer bin ich jetzt auch nicht

    Ich mache jetzt erst mal den Ventildeckel dicht und fahre mal weiter und beobachte den Ölstand.

    Oder meinen Schrauber nötigen (der hat da halt definiv keine Lust drauf)

    die Ventischaftdichtungen zu tauschen (geht ja anscheinend auch ohne den Kopf runter zu machen)

    neue Glühkerzen und den Zahnriemen zu erneuern (70000 km, 8 Jahre)

    Irgenwie muss ich mich wohl entscheiden ...

  • Zum Ventilschaftdichtungswechsel müssen eh die Glühkerzen raus, um dort einen Druckluftadapter einzuschrauben.

    Oder kann man die Schaftdichtungen auch wechseln, wenn der entsprechende Kolben auf OT steht?

    Es soll halt vermieden werden, dass die Ventile absacken, wenn man die Federn herausnimmt, und das geht mit Druckluft am besten.


    Alle sagen, "das ist unmöglich". Einer hatte das nicht gewusst, und es dann gemacht.

  • er würde einen 30 Jahre alten Diesel grundsätzlich nicht anrühren und ich soll einfach weiterfahren

    bis der Motor "verreckt" oder den Bus gleich verkaufen ... ist ja bald Oldtimer.

    Tolle Aussage!

    Oder meinen Schrauber nötigen (der hat da halt definiv keine Lust drauf)

    Man merkt es ganz deutlich !

    Irgenwie muss ich mich wohl entscheiden ...

    Da der Syncro seit 10 Jahren unser Alltagsauto ist (auch das meiner Frau)

    Naja da ist die Entscheidung doch schon gefallen !

    Einfach mal bisschen Energie in Wartung und Prävention stecken....