Handbremse beim Überwintern in Tiefgarage festgerostet - Handbremse sitzt fest

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  • Hallo liebe Community,

    nachdwem wir unseren roten T4 Calirfornia BJ 1995 wohlwollend vor dem Winterschlaf nochmal durch die Waschanlage gefahren haben, hat sich leider die Hinterachse festgesetzt. Dort war wohl noch Wasser und irgendwas ist festgerostet. Steht leider im 2. UG einer Tiefgarage.

    In der Werkstatt meinten Sie: einfach mal ein Holz auf die Stahlfelge legen und mit einem Hammer draufschlagen damit es sich vielleicht löst.
    Dann solle ich mit Gewalt vorwärts und rückwärts fahren. Vor Gewalt hatte ich bisher Angst, weil die Kupplung ganz neu ist und hinter dem Bulli nach 1m die Tiefgaragenwand kommt.

    Ideen? Sollte ich das gute Stück besser auseinanderbauen? Das sieht aber sehr aufwändig aus:

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    Kann man vielleicht alternativ Rostlöser an eine bestimmte Stelle Sprühen?

    Vielen Dank vorab!

    Tom & Linda

    Edit: Es ist eine Trommelbremse verbaut und durch den Schlag mit dem Hammer konnte die Bremse einigermaßen gangbar bekommen. Beim Fahren und insbesondere nach dem Bremsen hakt es aber leider immer noch. Wenn vorwärts fahren mal nicht hilft bekommt man die Bremse durch rückwärts fahren auch kurzzeitig wieder gängig. Aber es knarts und knallt immer etwas wenn sich die Bremse dann löst. Hört sich nicht gesund aber so kann ich wohl den kurzen Weg in die Werkstatt fahren. Ich berichte wie es ausging.

    Einmal editiert, zuletzt von Campiontour (17. Februar 2024 um 13:36)

  • Mit nem starken Schraubenzieher ziwschen Sattel und Sattelträger rein und ein bischen Hebeln und mit Hammer leichte Schläte auf den Sattel geben.

    Vorher schauen ob der Handbremshebel ganz zurück gegangen ist am Sattel, ansonsten mit der Hand oder Schraubenzieher nachhelfen.


    Sehe grad es wäre vorher zu prüfen ob du Scheibenbremse oder Trommelbremse hast.....

    Einmal editiert, zuletzt von hias (17. Februar 2024 um 11:05)

  • 95er ist wahrscheinlich Trommelbremse.

    Wenn wie vorgeschlagen die Holz/Hammer-Methode nicht funktioniert, dann Rad abschrauben und bei loser Handbremse beherzte Hammerschläge direkt auf die Trommel.

    Es kann aber auch sein, dass das Handbremsseil im Bowdenzug festsitzt. Dann den Zug kräftig bewegen um so das Seil zu lösen. Dann sollte aber das komplette Seil getauscht werden.

    Liebe Grüße

    Roland

  • Sehe grad es wäre vorher zu prüfen ob du Scheibenbremse oder Trommelbremse hast.....

    Das wäre wirklich zunächst mal hilfreich :!:

    ..

    „Der Staat, der sein Volk verhöhnt, muss es mit einem starken Volk zu tun bekommen“

    Axel Barisch (kontroverse Reaktion auf die Einlassung einer ehem. Bundesministerin)

  • Die Bremsbacken rosten weder bei Trommel, noch bei Scheibe so fest, dass sie sich nicht bewegen lassen. Festrosten könne die so gar nicht. Festbacken schon, aber das lässt sidh mit den hier beschriebenen Methoden lösen.

    Wenn was festrostet, sind es gerne die Handbremsseile, wenn sie nicht mehr so gut sind. Evtl kann man die aushängen und dann den Rest gangbar machen, dass man zumindest irgendwo hinkommt, wo man das vernünftig reparieren kann.

    Gruß XLspecial 

    8o Dasss....äääähhhh....läuft....  8o

    :whistling: Je öfter der Bauer den Esel schält, desto schöner blühen die Aale :whistling:

  • Und bei der Scheibenbremse an der Hinterachse wird gerne die Hebelmechanik zwischen dem Seilzug und Bremskolben fest.

    Einfach mal das Handbremsseil am Sattel aushängen und mit Hammer und Wasserpumpenzange hin und her bewegen, dabei evtl. etwas Rostlöser, Kriechöl vorsichtig unter die Gummimanschette sprühen.

    Hab es bei meinem schwarzen 2x wieder gangbar bekommen.

    Schöne Grüße aus Südostbayern

    MfG
    Multisepp

    Der schwarze: Modell 2000, ACV, Multivan II
    Der silberne: EZ 2002, AXG, Multivan II

    Edersee 2019 Nr. 126

    Edersee 2020 Nr. 176

  • Ob die Seile gängig sind, merkt man beim betätigen. Wenn es die nicht sind, was ich hier annehme, dann sind die Beläge angebacken. Wer parkt auch mit angezogener Handbremse für mehrere Monate? :shake:

    Rabiate Methode (wenn Platz ist): Handbremse lösen, Gang rein und mal mit ordentlich Gas anfahren. Meist knallt es dann einmal und die Bremse ist los. Vorher bei laufendem Motor ein paar mal voll ins Pedal treten, das hilft beim lösen.

    Ansonsten die hier schon aufgeführte Holzhammermethode.

    Ich glaube an die heilende Kraft und die tiefe Weisheit von 'Scheiß drauf!' :thumbup:

  • Edit: Es ist eine Trommelbremse verbaut und durch den Schlag mit dem Hammer konnte die Bremse einigermaßen gangbar bekommen. Beim Fahren und insbesondere nach dem Bremsen hakt es aber leider immer noch. Wenn vorwärts fahren mal nicht hilft bekommt man die Bremse durch rückwärts fahren auch kurzzeitig wieder gängig. Aber es knarts und knallt immer etwas wenn sich die Bremse dann löst. Hört sich nicht gesund aber so kann ich wohl den kurzen Weg in die Werkstatt fahren. Ich berichte wie es ausging.

    Und ja, die Handbremse mehrere Monate gezogen zu lassen war ein dummer Fehler. Wäre auch gut gewesen das Fahrzeug trocken unterzustellen. Passiert uns nichtmehr :)

  • Wenn die Bremse bis zum einmotten normal funktioniert hat, dann wird sie das jetzt auch. Einfach mal fahren und DA WO PLATZ IST ein paar mal kräftig herunterbremsen aus mittleren Geschwindigkeiten (80 - 100km/h).
    Oder bei deiner Trommelbremse mal 10 - 15 Sekunden mit angezogener Handbremse (kurz vor der Blockiergrenze) fahren.
    Kurz, die Bremse einfach benutzen!

    Dann ist die wieder frei und sollte normal funktionieren. Wenn nicht, vielleicht tatsächlich mal jemanden schauen lassen.
    Wenns noch ein bisschen raschelt, dann einfach aufmachen und mit Bremsenreiniger und Druckluft säubern. Das ist dann der Dreck vom anbacken.

    Ich glaube an die heilende Kraft und die tiefe Weisheit von 'Scheiß drauf!' :thumbup:

  • Bei einem R19:von meinem Vater hatten es vor Jahren mal geschafft, die festgebackenen Bremsbeläge der Trommelbremse auf diese Weise komplett vom Belagträger abzureißen. Daraufhin blockierte das Hinterrad komplett.

  • Wie lange ist es her, das jemand in die Trommelbremse reingeschaut hat?

    Sollte sich keiner daran erinnern können, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt. ;)

    Eine Trommelbremse ist robust und leistet sehr lange unauffällig ihren Dienst. Leider wird deshalb oft vergessen, dass sie nicht bis in alle Ewigkeit wartungsfrei ist.

  • Update: wir haben die gesamte Bremsanlage hinten austauschen lassen. Am Ende hatte wohl Metall auf Metall gebremst. Ich vermute die ist schon viele 100.000 km gefahren :D