Startschwierigkeiten ZAS ?? ( gelöst) NACHTRAG !!!!!!!!

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  • Moin,


    ich habe seit geraumer Zeit Startschwierigkeiten.

    Ich stecke den Schlüssel ganz normal in Schloss und drehe rum. Alles leuchtet im KI wie gehabt, will dann den Motor starten und nix passiert. Sprich der Anlasser bewegt sich nicht.

    Nach zwei oder drei Versuchen klappt es dann, als wäre nix gewesen.
    Tritt aber nur manchmal auf. Dann ist es öfters auch so, als wenn die Batterie schwach is, sprich erbraucht kurz um anzuspringen

    Meine Vermutung

    1. Zündanlassschalter
    2. + Polstecker am Anlasser
    3. Batterie ? - geprüft voll geladen

    Jemand einen Tipp oder ähnliches Problem gehabt?


    Liebe Grüße


    Sven

  • Kabel am Anlasser prüfen, ZAS prüfen, Anlasser prüfen. Eins davon wird es sein.

    "Der 2,4l SD (Saugdiesel) Motor im VW T4 trägt stolz die Motorkennbuchstaben AAB. Leider ist dies keine Ratingkennzahl für das Abgasverhalten." 🔗

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  • - Wenn man beim ersten Startversuch keinen Erfolg hat und dann am Zündschlüssel wackelt/rüttelt und der Anlasser dreht, ist das ein Hinweis auf den ZAS.
    Ist aber nicht eindeutig.
    -bisweilen bricht auch mal im Zündschloss ein "Mitnehmer". Dann lässt sich ein lose eingesteckter (Ersatz-)ZAS mit Schraubendreher bedienen und der Anlasser spurt.

    - Wenn der Anlasser mal nicht geht und dann doch wieder, ohne dass man an der Batterie was getan hat, ist die Batterie nicht zu schwach.
    Die Polanschlüsse dürfen dennoch überprüft werden.

    - Wenn beim Starversuch im Motorraum ein Klacken des Magnetschalters zu hören ist, der Anlassermotor aber nicht dreht, ist das in der Regel ein Problem des Magnetschalters.

    -Wenn es beim Startversuch nicht klackt, bekommt der Magnetschalter keine oder zu wenig Spannung, dann muss man, z.B. mit Prüflampe oder Multimeter, rausfinden warum, das entspricht obigem Hinweis.

    Irgendwas is' immer!
    Rust never sleeps

  • - Wenn man beim ersten Startversuch keinen Erfolg hat und dann am Zündschlüssel wackelt/rüttelt und der Anlasser dreht, ist das ein Hinweis auf den ZAS.
    Ist aber nicht eindeutig.
    -bisweilen bricht auch mal im Zündschloss ein "Mitnehmer". Dann lässt sich ein lose eingesteckter (Ersatz-)ZAS mit Schraubendreher bedienen und der Anlasser spurt.

    - Wenn der Anlasser mal nicht geht und dann doch wieder, ohne dass man an der Batterie was getan hat, ist die Batterie nicht zu schwach.
    Die Polanschlüsse dürfen dennoch überprüft werden.

    - Wenn beim Starversuch im Motorraum ein Klacken des Magnetschalters zu hören ist, der Anlassermotor aber nicht dreht, ist das in der Regel ein Problem des Magnetschalters.

    -Wenn es beim Startversuch nicht klackt, bekommt der Magnetschalter keine oder zu wenig Spannung, dann muss man, z.B. mit Prüflampe oder Multimeter, rausfinden warum, das entspricht obigem Hinweis.

    Moin,


    check ihr Lieben!

    deckt sich mit meinen Vermutungen. Das mit der Batterie ist auchein guter Hinweis. Ich muss die immer mal Aufladen, da sie schwächelt.
    Werde heute alles checken und mich melden!

    LG

  • So, Stecker am Anlasser ist OK. Dennoch alles sauber gemacht, da schon ein bissel Grünspan dran.

    Ich denke es ist die Batterie weil:

    Die hat nur 12,14 Volt mit Multimeter gemessen.
    Mein Batteriemessgerät sagt auch, zum Starten OK, aber kaum geladen.

    Deswegen ist er in der Vergangenheit wohl auch manchmal am orgeln gewesen und der KM Stand im Tacho auf 0 gesprungen. Einfach kein Saft mehr.

    Na, ich fahre halt zu wenig, da Hobbyfahrzeug. Heute nochmal ans Ladegerät hängen und beobachten.

  • ....und dann wär da entsprechend noch zu prüfen, ob die Lichtmaschine die Batterie lädt.
    Wie hoch ist denn die Bordspannung,, wenn der Motor läuft?

    Ladespannung LIMA 14,33 V im Leerlauf

    P.S.

    gerade eben gestartet und geradeso angesprungen.

  • 12,1 V sollten aber eigentlich noch reichen, um ordentlich zu starten.

    Ich glaube da reicht dann die kleinste Kontaktschwäche am Anlasser. Der Stecker ist ziemlich locker drauf. Da kommt man ja selbst von unten bescheiden ran;(:huh:

    Morgen erstmal ne neue Batterie rein, welche ich schon in Reserve habe und den ZAS tauschen.

  • Bei meinem T3 war es der Stecker am Anlasser.

    Ist besonders bei trockenem Wetter aufgetreten.

    Der Stecker war auch tatsächlich ziemlich locker drauf. Hab den mit ner Zange etwas zusammen gedrück. Ging dann merklich schwerer drauf und der Fehler ist seit dem nicht mehr aufgetreten.

    Gruß

    Thomas                                                                                                                    Mein anderer Bulli: T3 Pritsche, 1989, ex US Armee, 1,9l, 64PS, Diesel :drive:          

  • gerade eben gestartet und geradeso angesprungen.

    Heißt das, dass der Anlassermotor langsam dreht, also Mühe hat, den Motor durchzudrehen?

    Dann ist nicht der Kabelschuh-Stecker am Magnetschalter (allein) schuld.

    Aber Übergangswiderstände machen sich in Verbindung einer schwachen Batterie eher bemerkbar.

    Übergangswiderstände gibt es an den Polschuhen an der Batterie selbst, am Massekabel dann auch an der Karosserie und natürlich auch am dicken Plus-Anschlusskabel am Anlasser.
    Um die Widerstände zu verringern, muss man die Kabel abschrauben und die Kontaktflächen reinigen.
    Dann kannst du eine ältere Batterie auch noch länger benutzen.
    Eine neue Batterie kann die Probleme eventuell lösen, wohl aber eher vorübergehend, wenn die Kontakte weiter "gammeln".

    Übergangswiderstand kann auch ein alternder Magnetschalter selbst im Inneren aufweisen, dort Hand anzulegen ist aber eher etwas für Enthusiasten.


    Wichtig beim Arbeiten: Durch Abnehmen des Minuspols der Batterie anfangen und dort dann auch die Arbeit durch Wieder-Anschließen beenden.

    Irgendwas is' immer!
    Rust never sleeps

    1. Ja, manchmal hat der Anlasser Mühe den Motor durchzudrehen
    2. JA, manchmal passiert nix. Erst beim zweiten Startversuch klappt es mit dem Start
    3. Dann mal wieder 1-2 Tage unauffällig, als wenn irgendwo ein Mangelkontakt ist
    4. Anlasser ist vor 40 k gewechselt. Die Anschlüsse sehen eigentlich gut aus und der Stecker (Magnetschalter) hatte etwas Grünspan.


    "Wichtig beim Arbeiten: Durch Abnehmen des Minuspols der Batterie anfangen und dort dann auch die Arbeit durch Wieder-Anschließen beenden."


    Jup, das hatte ich vor dem Reinigen gemacht!

  • Anlasser ist vor 40 k gewechselt. Die Anschlüsse sehen eigentlich gut aus und der Stecker (Magnetschalter) hatte etwas Grünspan.

    Welche Marke hast Du denn damals verbaut?

    Unbekannt, hatte ich zusammen in der Werkstatt mit Kupplung und ZMS machen lassen.

  • Dann schau doch mal auf der Rechnung nach.

    FuMa hatte vor nicht allzulanger Zeit einen Bosch-Anlasser eingebaut, der schon nach kurzer Zeit die Grätsche machte.

    Nun werkelt (auch bei mir) ein Herth+Buss Anlasser.

  • Dann schau doch mal auf der Rechnung nach.

    FuMa hatte vor nicht allzulanger Zeit einen Bosch-Anlasser eingebaut, der schon nach kurzer Zeit die Grätsche machte.

    Nun werkelt (auch bei mir) ein Herth+Buss Anlasser.

    Mach ich nachher mal. Letztlich schließe ich erstmal die 3 anderen Fehlerquellen aus. Anlasser ist ja eigentlich gut zu wechseln. Gerade wenn er schon mal raus war ( Schrauben etc.pp.)

  • Mein Anlasser hat den Motor auch nur noch ganz langsam gedreht. Meine Bordspannung ist trotz voll geladener 95Ah AGM unter 10V gesunken. Je wärmer der Motor war desto schlimmer ist es geworden.
    Ich hab dann ein zusätzliches Massekabel und später noch ein zusätzlichen Pluskabel gelegt. Gab keine Besserung.
    Der Anlasser hat sich dann mit Rauchzeichen verabschiedet.
    Der daraufhin gekaufte Bosch Anlasser hat ganze 9 Monate gehalten.
    Jetzt habe ich einen Herth und Buss.

    Halte mit deiner linken Hand deine rechte Hand so lange fest bis die Nachricht in deinem Kopf vollends ausgereift ist, und du dir sicher bist dass du es so schreiben möchtest…….