AAB `94 Wieviel Geräusche von Ventilen / Hydrostößeln ist normal?

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    Video ist von heute :) Kalt Start bei 4 Grad


    Meinung?

  • Gut, ein leises Klingeln mit etwa 1000 Hz kann man noch vernehmen, das tut mein AAB auch, schon seit ich ihn habe (1994). Das ist normal.


    Alle sagen, "das ist unmöglich". Einer hatte das nicht gewusst, und es dann gemacht.

  • Ja gut. Danke für die Antworten. ...

    Es ist aber wohl so, dass das immer die Hydrostößel sind, oder? Und nicht die Ventile, weil >> die würde man nicht hören bzw. die würden dann nicht ein `helles` & `feines` `klingeln` & `klimpern` bewirken ?! // eher ein dumpfes `Klappern` ... hmmm ...

    Ich merke schon, dass viele hier es gar nicht mehr gewöhnt sind, einfach mal so eine banale Verständnisfrage durchzukauen , weil ja eh immer alles so wie es ist dann auch gut so ist. ... Wenn´s klimpert, dann klimpert es eben. ..... Man muss ja nicht immer nur Sorgen & Problemlösungen hier besprechen. Darf ja auch ab und zu mal nur um´s Verständnis der Zusammenhänge gehen. :)

    2 Mal editiert, zuletzt von Micha v d D (18. November 2025 um 03:19)

  • Hmmmm .. Ich habe halt keine Ahnung .... Das ist das, wenn man eine Ausbildung zum Gärtner und zum Glaser hat und dann was über Autos erzählen soll ...

    Das dauert einfach vier fünf Jahre, bis da mal wenigstens eine Art Grundlagenverständnis wächst.

    Aber ich dachte da schon eher an die Einlass & Auslassventile .

  • Micha v d D

    Ein E-Auto fährt sich problemlos ohne derartiges Grundlagenverständnis.

    Schon mal an sowas gedacht?

    Oder du hörst einfach nicht so genau hin. "Geht auch" sagt mein vierjähriger Enkel bei solchen Problemen. :)


    Edit

    Ich schätze, dein AAB macht ähnliche Geräusche wie alle anderen AABs auch. Also kein Grund zur Panik auf der Titanic ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Clubcamper (18. November 2025 um 22:44)

  • Die Ventile selbst hörst Du nicht.

    Was man aus dem Ventiltrieb hören kann/könnte wären, in diesem Fall, die Hydrostößel wenn sie den Öldruck nicht halten.

    Im Normalfall "füllen" die Hydrostößel den Raum zwischen Nockenwelle und Ventilschaft; ein Teil davon wird durch ein Ölpolster, welches von der Umlaufschmierung des Motors aufgebaut wird, gefüllt. Wenn die Hydros den Druck nicht halten führt das dazu daß sie vom Druck der Nockenwelle schlagartig komprimiert werden bis Metall auf Metall schlägt (was als Tickern zu hören ist), erst dann wird das Ventil geöffnet. In dem Sinne sind die Hydros eine Verlängerung des Ventilsschaftes.

    Einmal editiert, zuletzt von Jeeper (18. November 2025 um 19:32)

  • Ein E-Auto fährt sich problemlos ohne derartiges Grundlagenverständnis.

    Schon mal an sowas gedacht?

    Mag ich aber nicht , E-Autos erst recht nicht :P .

    Mein T4 ist alt, ich weiß ... und er darf ja ruhig klappern und scheppern. Nur will ich trotzdem halt wissen, was da genau scheppert.

    Ich mag ja gerne alles hinterfragen und den Dingen auf den Grund gehen. Mein Grundlagenverständnis darf schon auch gerne wachsen und gedeihen ... dauert halt ewig, bis sowas wie `Wissen` da ist.

    Danke für all die Antworten !! 💥

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    Jetzt kann man das Thema auch wieder so langsam zu machen.

  • Nun, alles, was sich bewegt, klappert, scheppert, schwingt, oder macht andere Geräusche. Das ist auch gut so und hilft sogar in der Medizin, um das Herz und die Lunge abzuhören, oder den Blutdruck zu messen.

    Auch Mechaniker nützen gelegentlich ein Stethoskop, um Schwingungen zu ermitteln. Oftmals reicht beim Automotor auch ein Schraubendreher, den man auf verschiedene Stellen drückt, und das Ohr an den Griff hält, um die Geräuschquelle zu lokalisieren. Selbst eine Digitaluhr, ein Taschenrechner oder ein Mobiltelefon scheppert, nur hört man das nicht, weil die darin verbauten Quarze oder Resonatoren so schnell schwingen, dass man das nicht mehr hören kann, worüber ich mich sehr glücklich schätze, das wäre unerträglich :D

    Beim Motor sind viele Kompronenten verbaut, da ist immer irgendwas dabei, was Geräusche machen kann, welche dann über die ganze Karosserie weitergeleitet werden können. Die breiten sich dann auch noch verschieden schnell aus. Im Stahl des Rumpfmotors schneller als im Gusszylinderkopf, im Kühlmittel langsamer, als im Karosserieblech, und in der Luft sehr langsam.

    Jedenfalls können wir sehr dankbar sein, dass das Weltall luftleer ist, denn sonst könnten wir den Verbrennungslärm der Sonne niemals ertragen. Als ich beim Bund war, hatte ich mal ein paar neue Rekruten mit meinem Bus mitgenommen, um ihnen den Tower und den Anflugradar zu zeigen. Dazu war eine ampelgesteuerte Überquerung der Startbahn nötig. Es war Sommer, Fenster runtergekurbelt, und die Ampel war rot. Eine Phantom mit Vollgas startete da gerade und hob ca 50 m vor mir ab. Das war höllisch laut, aber im Ggs zum Sonnengeräusch nur säuselnde Flötentöne, würden wie die Sonne hören :D.

    OK der letzte Abschnit ist etwas OT.


    Alle sagen, "das ist unmöglich". Einer hatte das nicht gewusst, und es dann gemacht.

  • Verbrennungslärm der Sonne

    // ( Naja, dass die Sonne ein Verbrennungsofen ist, das ist ja auch nur eine Theorie aus der alten mittlerweile verblassenden materialistisch denkenden physikalischen Ära. Alter Glaube. Der Glaube an die Materie. 💥

    ... die Wahrheit sieht ganz anders aus. :saint: ) //

    ... ist aber nicht so wichtig .... ... kam mir nur gerade so .....

    Einmal editiert, zuletzt von Micha v d D (20. November 2025 um 19:38)

  • Ja, wenn du natürlich glaubst, die Sonne wäre ein gelber Lampion, der an einer dünnen Schnur von links nach rechts über den Horizont gezogen wird, dann verstehe ich auch, dass du mit den Geräuschen eines Automotors nicht klar kommst. :devil: wahrscheinlich vermutest du Heinzelmännchen darin.

  • Nun, Micha hat schon recht. Verbrennung ist vielleicht das falsche Wort für eine Kernfusion zweier Wasserstoffatome zu einem Heliumatom. Ist aber dennoch laut und heiss.


    Alle sagen, "das ist unmöglich". Einer hatte das nicht gewusst, und es dann gemacht.

  • Das war früher, als man die Ventile bei kaltem Motor hörte. Da wurde mit der Fühlerlehre das Ventilspiel eingestellt. Bei kaltem Motor. Da gabs das ganz leise Klappern beim Starten.
    Bei meinem 1X hört man auch bei kaltem Motor (-5 Grad) mit 10W40 Öl außer dem vertrauten Kaltstartnageln nichts klappern oder rasseln. Und selbst das Kaltstartnageln nimmt, seit HVO100 im Tank ist, sehr rasch ab. Normalerweise müssten Hydrostößel spätestens nach einmal Gas geben gefüllt sein und somit anliegen. Nicht aber mehrere Minuten.
    Vermutung ist also, dass da einer oder mehrere Hydrostößel auf sich aufmerksam machen. Und zwar mit einer gewissen Dringlichkeit. Nicht dass womöglich die Nockenwelle bereits Teile des Stößels abgeschliffen hat. Mindestens sollte da mal der Ventildeckel ab.

    VW Typ 2, 4. Generation :love: