Hallo!
Ich habe seit ein paar Monaten mit einem gelegentlich rutschendem Keilrippenriemen zu kämpfen.
Es tritt an sich bloß bei kalter Witterung/ Nässe und Kaltstart auf und macht sich halt durch ekelhaftes stotterndes Quietschen und Poltern und fehlende Lenkunterstützung bemerkbar.
Nach kurzer Zeit bzw. pünktlich mit Beendigung des Nachglühens ist alles wieder ok.
Hatte das zuerst auf Feuchtigkeit im Motorraum bedingt durch meine Parkposition geschoben, wodurch gerne Regenwasser unterhalb der Frontscheibe über die Motorhaubendichtung läuft, das habe ich aber jetzt trockenlegen können durch einen zusätzlichen Abfluss.
Motorwanne und umliegende Bauteile waren daraufhin ziemlich eingepudert von Gummiabrieb etc.
Vor knapp 1500km habe ich daraufhin alle Riemenbauteile erneuert, Riemen ( Bosch Länge 2170 ), Spanner ( INA ), alle Umlenkrollen. Auch sind alle anderen Nebenaggregate leichtgängig drehbar und in der Flucht.
Lustigerweise fiel mir erst dabei auf, dass die Werkstatt, die vor 5 Jahren meinen Zahnriemen gewechselt hatte, den Keilrippenriemen falsch aufgelegt hatte, siehe Bild aus der T4-wiki.
Habe jetzt dann nochmals den Riemen getauscht, auf Gates 2168. Brachte aber auch keine Veränderung.
Ich weiß, dass der Spanner beim AXG oft die Schwachstelle ist, hatte damit in den letzten 12 Jahren aber keinerlei Probleme, zudem ist meiner brandneu, alles ist gängig und die Anpresskraft subjektiv sehr hoch.
Ein bedeutend kürzerer Riemen sollte ja an sich auch nicht bringen, da die Anpresskraft des Dämpfers ziemlich linear sein sollte.
Hatte das so schon mal wer und hat es sinnvoll lösen können?