Da würde sich auch Owatrol anbieten da überlackierbar oder FluidFilm.
Danke dir! Bei Owatrol habe ich immer wieder gelesen, dass es auf blankem Blech nicht haftet. Bei mir wird hauptsächlich blankes Blech zu sehen sein, bei den bisherigen Stellen konnte ich den Rost bis auf ganz feine Poren entfernen. Sollte ich trotzdem Owatrol einsetzen und wie/nach welcher Zeit wischt du es ggf. ab, bevor du grundierst?
en KK kannst du mit Gleitmittel quasi wie Silikon verarbeiten
Kannst du mir sagen, wie diese Verarbeitung mit Gleitmittel (was für eines?) genauer funktioniert. Habe so etwas noch nie gemacht...
Owatrol kriecht in den Rost rein und trocknet, verschließt so den Zugang zum Sauerstoff und Feuchtigkeit für den Rost und verhindert so das weiter rosten. An blankem Blech dauert es wesentlich länger bis es den gleichen Trocknungsgrad erreicht hat um weitere Oberflächen Behandlungen durchzuführen, sprich Lack aufzubringen. Tropfnasen Vermeiden! Brauchen ewig bis durchgetrocknet.
Owatrol ist quasi ne Art Leinölfirnis, es braucht nur länger zum Trocknen, wenn trocken egal auf welchem Untergrund kannst es mit allem überstreichen. Es braucht länger zum Trocknen, weil vorgesehen ist das es tief genug in den Rost kriecht.
Jegliche Art von Lack bzw Grundierung ist dafür vorgesehenen direkt auf blankem Metall zu halten, daher sollte man vermeiden Owatrol oder sonstiges dazwischen zu haben, gleiches gilt für Spachtelmasse.
Ich nutze Owatrol seit Jahren für sämtliche Fahrzeuge, und hatte noch keine Probleme damit wenn es auf blankem Blech aufgetragen war! Da spalten sich die Meinungen! Bei außen Lackierung würde ich es definitiv vermeiden wollen, bei allem was bzgl T4 eher unter, in der Karosse oder versteckte Bereiche wie die Komposter betrifft habe ich Owatrol genutzt, es wirklich lange ( sprich Wochen) aushärten lassen und es dann mit Brantho 3in1 überlackiert, teilweise 5 Jahre her und keine weiteren Rostungen feststellen können.
Gleitmittel 30:1
30 Tropfen Wasser auf 1 Tropfen Spüli, wie bei Silikon fürs Bad, alternativ Verdünnung (in Maßen).
Geht nur darum wenn du es mit finger glatt ziehst das nicht alles am Finger kleben bleibt.
Karosseriekleber aufbringen, Finger in die Spüli Lösung und den Kleber sanft verstreichen, nicht die Spüli Lösung aufsprühen!
Karosseriekleber wird immer bisschen mehr kleben als Silikon, lieber einmal mehr den Finger in die Lösung. Beim aufbringen vom Kleber aus der Kartusche die ganzen ecken, Kanten, Löcher so verfüllen das du die Spüli Lösung nicht zwischen vorhandenem Material und neuem Kleber reiben kannst, ich hoffe du verstehst was ich meine!? Kleber lieber dicker aufbringen und mit Finger großflächig verstreichen.
Ganz blöde gesagt, du trägst deine Kleber Wurst auf, fängst von einer Seite an mit Spüli Finger zu verstreichen und merkst beim ziehen wie der Finger anfängt kleben zu bleiben, dann abwischen, also den Finger, erneut Spüli Lösung und weiter....