Verlaufsupdate: AET Syncro mit LPG

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  • Normalerweise misst man am Vorlauf. Man montiert ein Drosselventil und ein Manometer am Vorlauf, lässt die Pumpe laufen, drosselt das Ventil auf 3 bar an und lässt das Benzin in einen Messbecher laufen.

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    Alternativ kann man den Rücklauf zum Tank abziehen und da einen Schlauch anschließen, der im Messbecher endet. Dazu muss der Regler aber i.O. sein. Der wird dann auch ca. 3 bar einregeln wenn der Motor nicht läuft.

    Für den Test wird der Motor nicht angelassen, sondern das Kraftstoffpumpenrelais überbrückt.

  • So, inzwischen habe ich mir CarPort geholt und die Messwertblöcke ausgelesen.


    Er stampft und schüttelt sich unterhalb der 1000Umin. Ich hoffe ich habe richtig gemessen, warm war er dabei nicht wirklich.


    Kann man anhand der Werte etwas sehen?


    In Bild drei sieht man, dass ab und an der Code für "zu fett" ausgeworfen wird. Das war aber immer nur sporadisch der Fall - im Screenshot steht er auf 1, oft war er aber auf 0.

  • BumbleBee97 27. März 2026 um 10:14

    Hat den Titel des Themas von „Einspritzventile tauschen am T4 AET Syncro mit LPG“ zu „Stolpern im Standgas T4 AET Syncro mit LPG - Was bedeuten die Messwerte?“ geändert.
  • In Bild drei sieht man, dass ab und an der Code für "zu fett" ausgeworfen wird. Das war aber immer nur sporadisch der Fall - im Screenshot steht er auf 1, oft war er aber auf 0.

    Das ist schon mal ein gutes Zeichen. Wenn die Lambdaregelung bei betriebswarmem Motor korrekt arbeitet springt der Wert ständig zwischen 0 und 1 hin und her, laut Reparaturanleitung mindestens 30 mal pro Minute. Solange der Motor noch nicht warm ist kann man da kaum was bewerten, also mal warm fahren. Möglicherweise passt auch rund um den AKF was nicht entweder ist er mit Benzindämpfen gesättigt oder das AKF-Ventil schließt nicht richtig (siehe T4 Wiki).


    Aktivkohlebehälter-Anlage – T4-Wiki

    Einmal editiert, zuletzt von Aluhans (27. März 2026 um 10:54)

  • Besten Dank für die Antwort und den Link. Ich hoffe ich komme nachher dazu ihn warm zu fahren und lese dann nochmal aus. Dabei würde ich dann auch die Diagnose die im T4 Wiki beschrieben wird (und dankenswerterweise von dir verlinkt wurde!) für den AKF machen. Ich hab eben schonmal schnell geschaut, weil ich Angst hatte ich hätte versehntlich in den AKF geschnitten beim Reparieren der Bleche - habe ich zum Glück nicht.


    Ich schaue mich schonmal vorsichtig nach Teilen für die Tankentlüftung und den AKF um :D

  • Ich schaue mich schonmal vorsichtig nach Teilen für die Tankentlüftung und den AKF um

    Erst mal rausfinden ob es da ein Problem gibt, nicht einfach auf Verdacht tauschen.

    Weil auch die Benzinpumpe angesprochen wurde: wenn da was faul ist spürst Du das am ehesten beim Beschleunigen mit Vollgas. Wenn er dabei rund läuft und angemessen zieht dann ist sie i.O.

  • Ich habe mir mal angesehen was ich schon auf der Suche nach der Lösung gemacht habe und gesehen, dass ich auf Bardis Liste wohl die Verteilerkappe übersehen habe. Ich hab meine mal abgenommen und versucht zu fotografieren. An den meisten Stiften sind staubig oder rußig aussehende Spuren. Sind dies Spuren normal und haben keinen Enföuss auf das Zündverhalten im Standgas?

  • BumbleBee97 30. März 2026 um 12:52

    Hat den Titel des Themas von „Stolpern im Standgas T4 AET Syncro mit LPG - Was bedeuten die Messwerte?“ zu „Stolpern im Standgas T4 AET Syncro mit LPG - Verteilerkappe übersehen?“ geändert.
  • Ich habe mir mal angesehen was ich schon auf der Suche nach der Lösung gemacht habe und gesehen, dass ich auf Bardis Liste wohl die Verteilerkappe übersehen habe. Ich hab meine mal abgenommen und versucht zu fotografieren. An den meisten Stiften sind staubig oder rußig aussehende Spuren. Sind dies Spuren normal und haben keinen Enföuss auf das Zündverhalten im Standgas?

    Beim Beschleunigen mit Vollgas ist der Zündspannungsbedarf am höchsten, wenn das passt dann ist mit der Zündung alles i.O. Also mal warmfahren und dann mit Vollgas bei mittleren Drehzahlen beschleunigen. Was man auf den Bildern sieht ist normal, mal mit einem trockenen Lappen auswischen und gut.

    2 Mal editiert, zuletzt von Aluhans (30. März 2026 um 14:53)

  • Ich habe mir mal angesehen was ich schon auf der Suche nach der Lösung gemacht habe und gesehen, dass ich auf Bardis Liste wohl die Verteilerkappe übersehen habe. Ich hab meine mal abgenommen und versucht zu fotografieren. An den meisten Stiften sind staubig oder rußig aussehende Spuren. Sind dies Spuren normal und haben keinen Enföuss auf das Zündverhalten im Standgas?

    Das ist wahrscheinlich die erste Verteilerkappe, die Du je von innen gesehen hast?!

    Ja, die Spuren sind normal, es gibt aber Defekte der Kappe, die schlecht sichtbar sind (z. B. Risse im Gehäuse, etc.), so daß es, auch wegen des geringen finanziellen und schrauberischen Aufwands, angeraten ist, die Kappe zu tauschen.

  • Danke für die schnellen Antowrten!


    Ich habe mir mal angesehen was ich schon auf der Suche nach der Lösung gemacht habe und gesehen, dass ich auf Bardis Liste wohl die Verteilerkappe übersehen habe. Ich hab meine mal abgenommen und versucht zu fotografieren. An den meisten Stiften sind staubig oder rußig aussehende Spuren. Sind dies Spuren normal und haben keinen Enföuss auf das Zündverhalten im Standgas?

    Das ist wahrscheinlich die erste Verteilerkappe, die Du je von innen gesehen hast?!

    Ja, die Spuren sind normal, es gibt aber Defekte der Kappe, die schlecht sichtbar sind (z. B. Risse im Gehäuse, etc.), so daß es, auch wegen des geringen finanziellen und schrauberischen Aufwands, angeraten ist, die Kappe zu tauschen.

    Ja, es ist die erste Kappe die ich von innen sehe :D


    Als Hausaufgabe habe ich ja nach wie vor ihn einmal schön warm zu fahren und nochmal alles zu messen. Außerdem bei Vollgas schauen ob er auch Vollgas macht oder ab ihm Treibstoff fehlt: Wenn er abmagert spräche das für den Benzinpumpe. ( Die ich eigentlich auch mal über den Nachlauf testen müsste wenn ich das richtig verstehe)

  • BumbleBee97 31. März 2026 um 12:54

    Hat den Titel des Themas von „Stolpern im Standgas T4 AET Syncro mit LPG - Verteilerkappe übersehen?“ zu „Stolpern im Standgas T4 AET Syncro mit LPG - Messwerblöcke in warmem Zustand“ geändert.
  • In Bild drei sieht man, dass ab und an der Code für "zu fett" ausgeworfen wird. Das war aber immer nur sporadisch der Fall - im Screenshot steht er auf 1, oft war er aber auf 0.

    Solange der Motor noch nicht warm ist kann man da kaum was bewerten, also mal warm fahren.

    Ich habe ihn heute mal warm gefahren und ihn ausgelesen.

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    Außerdem habe ich testweise den LMM-Stecker abgezogen, dass dies keine Drehzahländerung mit sich bringt ist wahrscheinlich kein besonderes Zeichen oder?


    Wenn ich den Vakuumschlauch von der Abgasrückführung abziehe und zuhalte, erhöht sich die Drehzahl etwas, aber der Motor läuft deutlich runder. Die AGR war bei mir ursprünglich tot gelegt mit einem Metallstift im Vakuumschlauch. Hatte ich an anderer Stelle schonmal angesprochen und die Empfehlung war den Schlaub gegen einen durchgängigen zu tauschen.


    Ich habe mir mal angesehen was ich schon auf der Suche nach der Lösung gemacht habe und gesehen, dass ich auf Bardis Liste wohl die Verteilerkappe übersehen habe. Ich hab meine mal abgenommen und versucht zu fotografieren. An den meisten Stiften sind staubig oder rußig aussehende Spuren. Sind dies Spuren normal und haben keinen Enföuss auf das Zündverhalten im Standgas?

    Das ist wahrscheinlich die erste Verteilerkappe, die Du je von innen gesehen hast?!

    Ja, die Spuren sind normal, es gibt aber Defekte der Kappe, die schlecht sichtbar sind (z. B. Risse im Gehäuse, etc.), so daß es, auch wegen des geringen finanziellen und schrauberischen Aufwands, angeraten ist, die Kappe zu tauschen.

    Kappe und Finger sind jetzt getauscht. Eine Veränderung hat es nicht gebracht. Die alten teile kommen ins Ersatzteillager.


    Ich schaue mich schonmal vorsichtig nach Teilen für die Tankentlüftung und den AKF um

    Erst mal rausfinden ob es da ein Problem gibt, nicht einfach auf Verdacht tauschen.

    Weil auch die Benzinpumpe angesprochen wurde: wenn da was faul ist spürst Du das am ehesten beim Beschleunigen mit Vollgas. Wenn er dabei rund läuft und angemessen zieht dann ist sie i.O.

    Die Beschleunigung bei Vollgas war gut. Sogar (gefühlt) besser als beim Kauf, jetzt jann ich mir zumindest einreden, dass die ganzen Ersatzteile wenigtens etwas gebracht haben.


    Er stinkt nicht mehr ganz so übel, also tatsächlich deutlich weniger.


    Nachtrag: Ich war auch wieder auf Falschluftsuche mit Bremsenreiniger als er noch nicht warm war. Dabei habe ich nichts finden können und mich gefragt ob es überhaupt merkliche Veränderungen gäbe, sollte etwas von dem Reiniger angesaugt werden. Habe es dann mal von außen in den Luftfilterkasten gesprüht - hat den Motor nicht interessiert. Sollte ich nochmal mit Starthilfespray nach einem Leck suchen?

    2 Mal editiert, zuletzt von BumbleBee97 (31. März 2026 um 13:18) aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Teilweise kommt das merkwürdige Geräusch daher dass Du eimerweise Kondenswasser im Auspuff hast. Was macht den die Statusanzeige der Lambdaregelung im Standgas, pendelt die zwischen fett und mager hin und her wie sie soll?

  • Teilweise kommt das merkwürdige Geräusch daher dass Du eimerweise Kondenswasser im Auspuff hast. Was macht den die Statusanzeige der Lambdaregelung im Standgas, pendelt die zwischen fett und mager hin und her wie sie soll?

    Ja, die Sonde springt immer von 1 auf 0 und wieder zurück. Das Wasser werde ich mal ausbauen :D den Auspuff muss ich sowieso ein kleines Bisschen tiefer hängen, dabei kann ich wahrscheinlich einen Teil ausgießen wenn ich das richtig verstehe?

  • Ja, die Sonde springt immer von 1 auf 0 und wieder zurück.

    Dann würde ich momentan gar nicht mehr rumbasteln sondern im Alltag damit fahren. Evtl. wird der Leerlauf etwas gleichmässiger wenn er die Adaptionswerte angepasst hat. Oder hast Du Zeitdruck wegen HU bzw. AU?

    Zeitdruck wegen TÜV hab ich, ja. Aber wenn er sich mit der zeit anpasst ist das ja schonmal eine positive Aussicht. :)

    und die Empfehlung war den Schlaub gegen einen durchgängigen zu tauschen.

    Ich glaube das ist nur die halbe Wahrheit.

    Ich weiß nicht wie es beim Otto aufgebaut ist, beim Diesel verbaut man dazu die Metalldichtung mit zwei Öffnungen.

    Beim benziner wird, zumindest was ich habe sehen können, vom totlegen der AGR abgeraten. Durch die AGR wird wohl der Verbrennung weniger Sauerstoff zugeführt und diese verläuft dadurch kühler was besser für den Motor sein soll.

  • BumbleBee97 1. April 2026 um 19:10

    Hat den Titel des Themas von „Stolpern im Standgas T4 AET Syncro mit LPG - Messwerblöcke in warmem Zustand“ zu „Stolpern im Standgas T4 AET Syncro mit LPG - jetzt ZKD oder Ölkühler oder T4-Hypochondrie?“ geändert.
  • Ihr Lieben, es tut mir wirklich leid, dass ich so viele Fragen stelle. Ich habe schon selbst recherchiert und bin etwas unsicher:


    Nachdem ich heute den Bus einmal andersrum hingestellt habe und das Bananenblech hinten links zu tauschen, roch er wieder recht fett - ich schiebe das darauf, dass ich ihn nur einmal zum Umparken gestartet habe. Als ich dann fürs Schweißen die Batterie abgeklemmt habe, hab ich aus Neugier (oder Masochismus) den Schlauch für die Kurbelgehäuseentlüftung abgezogen und es kam ein anständiger Schluck gelbes Wasser raus. Angesammelt muss sich das Wasser über die letzen 20km haben (habe beim Einspritzventiltausch den Schlauch notdürftig gereinigt). Ist das normal und ich stelle mich einfach nur an oder ist da schon das nächste Projekt auf der Liste?

    Meine laienhafte Theorie wäre aktuell: Wenn das Wasser durch den Ölkühler ins Öl gelangt wird es dort heiß und der Dampf findet seinen Weg in die Gehäuseentlüftung und schlägt sich im Schlauch nieder bzw wird mit in meine Abgasanlage gepustet. ODER Die ZKD ist defekt und das Wasser findet dort seinen Weg ins Öl. Ist der nächste Schritt jetzt sich einen Kompressionstester zu besorgen und alle 5 Zylinder durchmessen?

  • den Schlauch für die Kurbelgehäuseentlüftung abgezogen und es kam ein anständiger Schluck gelbes Wasser raus.

    Wasser oder Öl? Du hast ja nen Syncro. Da wird die Freilaufsperre per Unterdruck geschaltet wenn man rückwärts fährt. Wenn in diesem Steller die Membrane gerissen ist saugt er Öl aus dem Hinterachsdifferential ins Unterdrucksystem. Schlimm ist das nicht, da kommt nicht viel Öl in das Ansaugsystem, man hat eben beim Rückwärts fahren keinen Allradantrieb. Ich schätze die Hälfte aller Benziner-Syncros fährt in diesem Zustand herum.

    Ich würde nach Möglichkeit in ner freien Werkstatt die AU machen lassen, dann hast Du schon an der Stelle mal Klarheit.

    Einmal editiert, zuletzt von Aluhans (1. April 2026 um 19:56)

  • Aus dem Schlauch kam definitiv Wasser.


    Messen lassen könnte ich tatsächlich mal hier irgendwo in der Nähe, falls die ein gerät da haben, das ist eine gut Idee :). Für TÜV muss noch ein neuer LPG-Tank eingebaut werden.