Steuerzeiten und Förderbeginn wie kann ich das Überprüfen

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  • Ein Hallo an alle,

    hab einen T4 Bj. 1999 mit 1.9 ABL Diesel Motor und zweiteiligen Pumpenrad und überprüfe gerade die Steuerzeiten von Nockenwelle und Einspritzpumpe, weil ich meinte, daß er zuviel Kraftstoff verbraucht.

    habe alles eingestellt bin aber unsicher, weil alles so einfach war.

    Ich habe die Kurbelwelle auf OT gestellt (Markierung am Anlasserzahnkranz ), die Nockenwelle mit dem 4,5mm Blech fixiert (hat bereits gepasst) und die Einspritzpumpe abgesteckt (Dazu musste ich die Drei Schrauben lösen und die Zahnriemenscheibescheibe etwas verdrehen ). War es das ? Ich dachte ich müßte noch etwas mit einer Meßuhr einstellen aber das ist wohl bei dem Motor nicht nötig ?

    1. Kann mir bitte jemand bestätigen, daß ich alles richtig gemacht habe Bzw. mir sagen, was ich evtl. falsch gemacht habe ?

    2. Den ganzen Zauber habe ich gemacht, weil ich wie gesagt meinte, daß der T4 zu viel verbraucht. Zwischen 10 und 11 Liter mit Anhänger. Aber das ist vielleicht normal ?

    wieviel braucht Euer ABL Motor ?

  • hagmat vielen Dank für Deine schnelle Antwort.

    Das mit dem Verbrauch beruhigt mich schon mal, so daß ich nicht weiter in Richtung Verbrauch optimieren weitersuchen brauche.

    Ich wüßte nur gerne, weil ich es das erste mal mache, ob ich mit dem Einstellen der Nockewelle, und der Einspritzpumpe richtig liege.

    An dem Beitrag "Förderbeginn in T4" bei T4 Wiki habe ich orientiert. Eigentlich müßte alles richtig sein, so wie ich es gemacht habe, Aber wenn mir jemand es bestätigt, der es schon einmal gemacht hat, wäre mir wohler. Ansonsten bleibt mir nur den verbrauch im Blick zu behalten.

    Da ich die Meßuhr gestern bereits montiert habe, werde ich heute den Förderbegin mit der Meßuhr prüfen. Was wohl überflüssig ist, da ich die Förderpumpe ja bereits abgesteckt habe. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird durch das abstecken ( und damit einstellen) die richtige Relation des Förderbegins zum OT eingestellt. Was bei Einspritzpumpe mit einteiligem Zahnrad durch drehen der Einspritzpumpe bewerkstelligt wird.

  • hagmat vielen Dank für Deine schnelle Antwort.

    Das mit dem Verbrauch beruhigt mich schon mal, so daß ich nicht weiter in Richtung Verbrauch optimieren weitersuchen brauche.

    Ich wüßte nur gerne, weil ich es das erste mal mache, ob ich mit dem Einstellen der Nockewelle, und der Einspritzpumpe richtig liege.

    An dem Beitrag "Förderbeginn in T4" bei T4 Wiki habe ich orientiert. Eigentlich müßte alles richtig sein, so wie ich es gemacht habe, Aber wenn mir jemand es bestätigt, der es schon einmal gemacht hat, wäre mir wohler. Ansonsten bleibt mir nur den verbrauch im Blick zu behalten.

    Da ich die Meßuhr gestern bereits montiert habe, werde ich heute den Förderbegin mit der Meßuhr prüfen. Was wohl überflüssig ist, da ich die Förderpumpe ja bereits abgesteckt habe. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird durch das abstecken ( und damit einstellen) die richtige Relation des Förderbegins zum OT eingestellt. Was bei Einspritzpumpe mit einteiligem Zahnrad durch drehen der Einspritzpumpe bewerkstelligt wird.

    Dein Vorgehen klingt erst mal stimmig.
    Jetzt muss halt noch der Förderbeginn eingestellt werden. Ich hab das bisher nur beim 2.4 Sechszylinder im LT gemacht und beim TDI, das Prinzip ist aber beim ABL gleich.

    • Adapter mit Messuhr einschrauben, Vorspannung der Uhr beachten
    • KW von OT aus zurückdrehen bis die Uhr sich nicht weiter bewegt
    • Uhr nullen
    • KW auf OT drehen
    • ESP auf der Konsole drehen (bei dir zweiteiliges Pumpenrad verdrehen) bis es passt
    • Schrauben anziehen
    • Maß kontrollieren (KW noch mal zurück und wieder vor drehen).

    Tante EDIT:

    Durch das Lösen der Schrauben vor dem Abstecken hast du die bisherige Einstellung verstellt. Das Abstecken ist nur fürs Grobe, damit der Motor nach Riemenwechsel usw. überhaupt läuft. Also jetzt einmal ordentlich neu einstellen. Ob es nun vorher gestimmt hat oder nicht, erst danach kannst du sicher sein, dass es stimmt.

    "Die Grenze des Sinnvollen ist schon längst überschritten..."

    5 Mal editiert, zuletzt von hagmat (27. April 2026 um 12:21)

  • Ok hagmat, Du meinst also auch, daß Nockenwelle und Kurbelwelle eingestellt sind. Ich denke auch, daß die Nockenwelle stimmt. Aber gut, daß Du dazu was gesagt hast. Ehe ich mich auf die Einstellung der Nockenwelle verlasse, drehe ich sowieso den Motor mindesten 4 Umdrehungen durch um zu sehen ob die Ventile nicht die Kolben erwischen. Das sit mir einmal passiert, daß es nicht geprüft habe und hatte dan prompt einen Ventilschaden. Daß war sehr ärgelich, sowas bleibt aber im Gedächtnis. ;-))

    Aber da bin ich ziemlich sicher, daß die Nockenwelle stimmt, da ich Beim OT der Kurbelwelle die Nockenwelle mit dem 4,5 er Blech satt fixieren kann. Nur bei der ESP habe ich Vorstellungsprobleme. Wenn ich es richtig verstanden habe, stelle ich letztendlich den Förderbegin nicht durch lösen und drehen der ESP ein (Wie bei dem einteiligen Zahnriemenrad), sondern durch drehen am Sechkant der ESP-Welle. Siehst Du das auch so ?

    Die ESP und Nockenwelle sollten dann aber für "ewig und alle Zeiten stimmen" wenn der Förderbeginn und die Nockenwelle einmal richtig eingestellt sind.

    Beim Zahnriemenwechsel brauche ich dann nur die Kurbelwelle auf OT stellen, die Nockenwelle, Kurbelwelle und ESP Zahnriemenrad fixieren. Dann sollte der Zahnriemen einfach zu wechseln sein. Meinst Du nicht auch ?

    VG

  • Du hast ja bereits geschrieben, dass das Nockenwellenlineal in OT gepasst hat. Und den Steuerriemen hattest du nicht abgenommen, oder? Prüfung mit Durchdrehen machst du ja auch.

    Dann sind die Ventile safe, du hast nur den Förderbeginn der ESP durch das Lösen vor dem Abstecken verstellt. Wenn du die zweiteilige Riemenscheibe hast, verdrehst du zum Einstellen das Innenleben der ESP gegen den vom Riemen angetriebenen Teil der Riemenscheibe.

    "Die Grenze des Sinnvollen ist schon längst überschritten..."

    Einmal editiert, zuletzt von hagmat (28. April 2026 um 13:27)

  • Hallo,

    wollte mich nur abschließend melden und mich für eure Unterstützung bedanken. Hauptsächlich hagmat hat mir Sicherheit in meinem tun gegeben. Was immer sehr wichtig ist. Überhaupt, wenn man es das erste Mal macht. Das Einstellen der Steuerzeiten des betreffenden Motors (ABL) war für mich gewöhnungsbedürftig. Ich kannte bisher nur Motoren deren Nockenwelle fest mit dem Zahnriemenrad verbunden sind. Ich hatte übrigends auch einen leichten Versatz im OT zur Nockenwelle gehabt. Was ich dann als erstes exakt eingestellt habe. Das Zahnriemenrad zu lösen, richtig einzustellen und wieder zu befestigen ist eigentlich keine große Sache, Aber irgendwie hatte ich mich zuerst dagegen gesperrt. weil ich der Verbindung von Zahnriemenrad und Nockenwelle nicht so richtig vertraut habe.

    Als dann Kurgelwelle und Nockenwelle exakt stimmten (Mal ein paar mal die Kurbelwelle über den OT drehen und prüfen ob Der OT und die Nockewellenposition dann immer noch stimmt ). Konnte ich mich dann der Einspritzpumpe widmen.

    Bei der Einspritzpumpe mit einteiligen Zahnriemenrad konnte man vielleicht noch durch lösen der Einstellpumpe und verdrehen derselben den Förderzeitpunkt nach gehör (Motorlaufgeräusch) einstellen (Vorausgesetzt man hatte die Erfahrung dazu). Aber bei dem zweiteiligen Zahnriemenrad ist wohl eine Messuhr unbedingt notwendig. Mit dieser habe ich dann auch den Wert von 0,90mm +-0,2 (Relativ zum OT) eingestellt. Nach mehrmaligen drehen der Kurbelwelle hatte ich dann auch tatsächlich den exakten wert von 0,90 mm. Welch ein Glück ;-)) .

    Ich habe eigentlich hauptsächlich das gemacht was in folgenden links nachzulesen bzw. nachzusehen ist.

    1. Förderbeginn (ABL) – T4-Wiki ( hat auch hagmat empfohlen )

    2. Youtube Video "VEP-Förderbeginn einstellen" von KosoFilms. Link =

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    sie erklären es zwar nicht supertoll, weil am Ende das mit dem Wert für den Förderbeginn nicht erklärt ist aber trotzdem hat es mir geholfen, weil sie das Prinzip gut an einem ausgebauten Motor erklärt haben. Wichtig ist, wenn man mit der Messuhr arbeitet, der Uhr diese beschriebene Vorspannung zu geben, damit die Messuhr immer eng am Messpunkt anliegt.

    Jetzt läuft der ABL Motor wieder und ich habe das Gefühl er läuft etwas weicher (Er nagelt weniger). Ob jetzt auch der Verbrauch niedriger sein wird muß sich noch heraustellen. Aber mir wurde hier im Forum nicht viel Hoffnung gemacht. Ich denke das Einstellen hat sich jedoch gelohnt. Zumal ich die Einspritzdüsen vorher geprüft hatte, welche einen guten Einspritznebel aufwiesen, nicht tropften und keinen nennenswerten Rücklauf zeigten.

  • Jetzt läuft der ABL Motor wieder und ich habe das Gefühl er läuft etwas weicher (Er nagelt weniger).

    Spricht dafür, dass der Förderbeginn jetzt etwas später eingestellt ist als vorher. Gib mal ne Rückmeldung zum Verbrauch.

    "Die Grenze des Sinnvollen ist schon längst überschritten..."