Die Willkürlichkeit von TÜV-Prüfstellen / einfach zum kotzen

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  • Wenn alle in kurzen Abständen durchgeführten Untersuchungen abgespeichert und im Worst-Case aufaddiert werden sollte man niemandem mehr raten nach einer gescheiterten Prüfung zu einer anderen Prüfstelle zu fahren weil es dann ja immer nur immer mehr vom Umfang werden kann weil sich der 2.Prüfer denkt haha der zahlt jetzt extra nochmal den vollen Betrag, da schau ich besser nochmals genauer.

    Da macht man keine neue HU AU wenn es EM gab. Sondern Reparatur und dann Nachkontrolle für 15€... Und gescheitert ist da nix...

    Du Held bist echt der erste, wo 2x ne vollständige hu bezahlt und dann noch den Fehler bei anderen sucht 😂

    PS entscheiden wie schnell du gegen die Wand knallst - Drehmoment wie weit du die Wand mitnimmst. 8o

  • Ich verstehe auch nicht, warum nicht Fehler behoben werden. In der Regel heilt es bei nicht biologischen Objekten nicht von alleine. Im Zweifel kommt eh die Reparatur auf dich zu und dann nicht unbedingt zum günstigen planbaren Zeitpunkt und meist mit grösserem Schaden. Wenn die Manschette ein Loch hat, macht man das zu, sonst ist eben auch später das Gelenk beschädigt. Bremsenmängel sind wohl ohne Kommentar zu beheben da sie unter Umständen nicht nur dich mit Liegenbleiben betreffen.

  • Der Prüfer vom KÜS hat sich mit der Bremsenthematik aber offiziell als inkompetent dargestellt. Wenn Mängel tatsächlich nicht gerechtfertigt sind kann man ohne Reparatur auch woanders zur Nachprüfung gehen, und das würde ich auch empfehlen. Ich war einmal im Leben beim Küs, der Kollege hat Mängel erzeugt (Scheinwerfer komplett verstellt) und erfunden und hat die AU nicht hinbekommen (konnte den Prüfstand nicht bedienen). Bei der Nachprüfung beim TÜV Nord waren die Mängel dann durch Zauberhand weg, bzw die extrem verstellten Scheinwerfer wurden dort korrigiert. Au war natürlich auch (ohne Tricksereien!) erfolgreich.

    Gefühlt bist du an den selben Prüfer geraten. Es gibt aber sicherlich bei allen Prüforganisationen Kompetere und weniger Kompetente.

  • Eigentlich finde ich gut, dass die porösen Bremsschläuche aufgefallen sind. Sehr oft werden die nämlich übersehen (auch bei mir schon passiert) und kurz nach der HU musste ich sie dann ersetzen lassen.

    Die Bremse ist nicht nur die eigene Lebensversicherung sondern auch die der Umwelt und anderen Verkehrsteilnehmer, egal ob im Auto, auf dem Rad oder zu Fuß.
    Da diskutiere ich nicht rum, da wird fachgerecht repariert und gut ists. Zumal die Teile beim T4 tatsächlich überschaubar teuer sind. Danach muss man sich ein paar Jahre lang nicht mehr drum sorgen :thumbup:

    Ein Bus ist nie fertig.

    Gehört zur Familie: der Dicke (95er AAB, LR, TraPo Kombi) und

    der Kleinwagen (96er ACV, KR, Kombi), Zugpferd vom geliebten Gatten.

  • Prüfer sind auch nur Menschen, jeder von denen legt ein Problem anders aus! Dem einen fällt was auf was der andere für Ok hält. Das war vor 30 Jahren schon so, aber die Vorschriften sind härter geworden.

    Das die alten Fahrzeuge, besonders Diesel, von der Straße verschwinden sollen ist nun auch kein Geheimnis mehr! Das die Prüfer einer gewissen Durchfallquote unterliegen sollte mittlerweile auch bekannt sein.

    Wenn der Prüfer Jung ist bzw grad mal etwas älter als das Fahrzeug selbst sollte man heutzutage mit älteren Fahrzeugen nen großen Bogen drum machen.

    Welche Prüfstelle man sich aussucht spielt fast keine Rolle mehr, zum einen kommunizieren die alle untereinander,zum anderen sind die Vorschriften identisch.

    Du tust dir keinen Gefallen damit wenn du von HU zu HU zwischen zb TÜV Nord und DEKRA wechselst, die Baustellen werden dadurch nur größer.

    Was man immer so ließt, vonwegen dann fahr zu ner anderen Prüfstelle ist eher auf Eintragungen zb Rad Reifen Kombi bezogen, der eine nimmst gelassen der andere behaart auf Gutachten.

  • Wenn der Prüfer Jung ist bzw grad mal etwas älter als das Fahrzeug selbst sollte man heutzutage mit älteren Fahrzeugen nen großen Bogen drum machen.

    Muss ich wiedersprechen. Gibt bei mir mehrere junge Prüfer die sehr an alter Technik interessiert sind und offen für Hinweise.

    Zb beim GTÜ hab ich einen Prüfer, ca 30 Jahre alt, der war letztens ganz fasziniert von der Kaltstart Verstellung der ESP am ABL und hat sich das von mir ausführlich erklären lassen. Ebenso die Thematik mit den Traggelenken. Selbiger schaut auch gerne vorbei, wenn ich wieder Eintragungen nach §21 machen lasse. Die macht er selber noch nicht, klemmt sich aber gerne an seinen Kollegen da der sich top mit so Sonderfällen wie bei mir auskennt.

    Ein anderer ist bei der DEKRA, kommt öfters auf ein Bier zu mir in die Werkstatt und schaut gerne mal vorbei mit Fragen zum T4 und SJ.

    Beim SJ wollte zb ein junger Prüfer die AU bei 5500 Touren machen. Geht aber nicht da der Motor im Stand nur maximal 3500 Touren zulässt wen Betriebswarm. Auf meinen freundlichen Hinweis hierzu fragte er kurz einen alten Hasen und dann ging's klar.

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