AGM-Zweitbatterie für VW T4 gesucht

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  • Hallo zusammen,

    wir möchten bei unserem VW T4 die Zweitbatterie ersetzen bzw. aufrüsten und suchen eine möglichst starke AGM-Batterie für unter den Sitz.

    Die maximale Höhe liegt bei ca. 17 cm bzw. 175 mm. Länge und Breite müssten wir nochmal genau prüfen, da scheint aber etwas mehr Spielraum zu sein.

    Hat jemand Empfehlungen für AGM-Batterien mit möglichst viel Kapazität/Ah, die sicher unter den Sitz passen? Gerne auch mit Erfahrungen aus dem T4 (Multivan).

    Danke euch 😊

  • Hi,

    Was spricht gegen eine LiFePo-Batterie? Bis 100Ah ohne zusätzlichen Aufwand nachrüstbar, mehr nutzbare Kapazität als jede AGM-Batterie, höhere Zyklenfestigkeit und schneller wieder aufgelden falls wirklich mal nahe am Leerstand.

    Grüße und DAnk

    Klaue nicht...
    ..... der Staat hasst Konkurrenz!!!

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    Denn Ihr werdet feststellen, dass wer Bus fährt, mehr fährt, denn die Fahrt im Bus ist mehr wert. (Triplewanker am 16.09.2016)

    :thumbup: Bulli Days: 2014 #265; 2015 #059; 2016 #062; :thumbup:

  • Such hier im Forum mal das Thema zur LiFePo-Batterie. AGM Technik macht nahezu keinen Sinn mehr. Wie schon geschrieben kannst du ne LiFePo bis 100 Ah mit Untertemperatur-Schutz ohne weiteres 1 zu 1 tauschen.

    Einzige Einschränkung: bei Minustemperaturen wird die Batterie nicht geladen. Dafür viele Vorteile (vor allem: schneller geladen und viel mehr nutzbare Kapazität.)

    Gruß, Jörg

  • Danke für eure Antworten.

    Die Erstbatterie ist eine AGM Batterie. Ich dachte, dass man dann einen Ladebooster braucht, wenn die Zweitbatterie eine Lithium wäre. Ist das richtig?

    Und der Ladebooster nimmt nochmal extra Platz weg.

  • Naja, im Preis gibt es schon Unterschiede.

    Nach meiner Erfahrung passen Batterien mit 190mm Höhe bei einer Breite von max. 315mm, weil die Pole genug Abstand zu den Sitzschienen haben.
    Nach anderen Maßen kannst Du im Filter suchen

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    Und natürlich sollte es eine Versorgerbatterie sein.

  • Also ich habe mir letztens eine neue AGM (130€) Batterie gekauft und hatte vor ein paar Jahren gedacht, dass die nächste Batterie eine LiFePO4 wird.

    Ist es nun doch nicht, aus mehreren, guten, Gründen:

    1.130€ ist unschlagbar. Mehr € waren nicht drin.

    2. Auch bei -35°C erwarte ich keine Probleme

    3. Es langt für meinen Verwendungszweck inkl 100W permanent verbauter Solaranlage vollkommen. Kein Camper, max 7 Nächte pro Jahr.

    4. Kauf ist völlig unkompliziert. Batterie24.de und los geht's


    5. Keine Elektronik, einfach ne Batterie. Fertig 😀


    Schöne Grüße

    Fyncro

  • OEM-BS
    19. April 2026 um 12:33

    Post #59

  • So habe ich es bei mir gelöst:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    12LC-134 mit 143Ah, jetzt nach 10 Jahren erneuert, nachdem jetzt die Kapazität etwas nachließ.

    Zwei Solarmodule auf dem Dach, das serienmäßige Ladegerät unter dem Beifahrersitz.

    Bei schönem Wetter gibt es morgens auch warmes Toast.


    VG Ingo

  • Mit der Erfahrung und Vergleich LiFePo-Batterie gegen AGM oder Gel kommt mir keine mehr ins Haus.

    JX-Frank
    28. April 2026 um 06:34

    T4 Karmann Karuso - Das vollwertige Wohnmobil nur in 5,5m Länge -

    Einmal editiert, zuletzt von JX-Frank (11. Mai 2026 um 08:14)

  • Passt die Batterie unter den Fahrersitz? Bei uns ist die Höhe nur 17cm.

  • JX-Frank da hast du Recht was die Entnahme betrifft. Wenn aber, wie bei uns im Colorado die gesamte Aufbausteuerung (Calira) über das Ladegerät für Aufbau- und Starterbatterie geht ist es nicht so einfach da mal eben eine LiFePo4 einzubauen. Man benötigt da ja ein neues Ladegerät, Ladebooster um von der Lima zu laden und das ganze muss dann in die Aufbausteuerung eingebunden werden wenn man die Funktionalität behalten möchte. Deshalb ist es dann doch eventuell die einfacher Variante auf eine GEL- oder AGM-Batterie zurückzugreifen.

  • Man braucht kein neues Ladegerät, da die 4 Zellen der Li - Batterie mit 14,6V Ladeschlussspanung perfekt zu der üblichen LiMa Spannung von um 14,3 V passen. Ein mormales IU Ladeverfahren vom 230V Netz ohne weitere Pflegeprogramme wie Recond oder Säureschichtung für Blei Batterien reicht aus. Bis 100 Ah ist der Innenwiderstand auch nicht zu klein und dient als Ladestrombegrenzung.

  • Dh man kann dann zB diese LiFePro4 einfach plug and play an das bestehende Setting anschließen?
    https://shortlink.uk/1uOR0

    Das wüsste ich jetzt auch gerne... :/. Mir haben schon mehrere "Fachleute" gesagt, mit der Calira wird das so ohne weiteres nix. Und mit "Fachleute" meine ich welche, die die Calira gebaut, vertrieben und nun auch reparieren.

    Hier mal ein Auszug aus der BDA der Calira 16/12 DS/IU:

    Die Elektroversorgung lädt im Hauptladevorgang mit begrenzten Strom von 12A bis die Batterie eine Spannung von 14V erreicht hat. Ab einer Batteriespannung von 14V wird mit sinkendem Strom bis zu einer Batte-riespannung von 14,4V geladen. Nun wird automatisch ein Zeitglied aktiviert und die Elektroversorgung hält die Batteriespannung für die Dauer von 6 Stunden konstant auf 14,4V. Nach Ablauf dieser 6 Stunden schaltet die Elektroversorgung auf Erhaltungsladung mit einer konstanten Spannung von 13,8V um. Der Ladevorgang erfolgt gemäß der Ladekennlinie IUoU unter geringster Verlustleistung.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hydrograph (12. Mai 2026 um 12:43) aus folgendem Grund: Informationen hinzugefügt!

  • Dh man kann dann zB diese LiFePro4 einfach plug and play an das bestehende Setting anschließen?
    https://shortlink.uk/1uOR0

    Ja, bis 100 Ah LiFePo-Kapazität kann man das. Wurde hier im Forum schon oft diskutiert, besprochen, ausprobiert und für gut befunden.

    Damit es ganz problemlos und ohne Aufmerksamkeit seitens des Nuters funktioniert (wie das alte System, nur mit weniger Gewicht und gleichzeitig mehr Kapazität und schnellerer Voll-Ladung), muss das BMS der LiFePo Batterie einen Untertemperatur-Schutz haben. Denn die LiFEPo darf bei Minusgraden nicht geladen werden (entladen ist kein Problem). Das ist die einzige Einschränkung die man hat.

    Die Experten haben in der Theorie recht, da eine LiFEPo mehr Ladestrom zieht, der eigentlich begrenzt werden muss um die Verkabelung zu schützen. In der Praxis hat sich gezeigt, das bis 100 Ah (daher diese Beschränkung) die Batterie nicht mehr Strom zieht, als eine ziemlich leere AGM oder GEL Blei-Batterie und es daher keine Probleme gibt.

    Gruß, Jörg