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  • Also du hast das schon richtig verstanden Tim.

    Während der Fahrt lädt die Zweitbatterie über die Lichtmaschine.

    Wenn du dann Landstrom wie bisher anschließt erfolgt die Ladung über das CTEK Ladegerät also so "wie bisher" auch.

    An deiner Stelle würde ich die Batterie im noch ausgebautem Zustand einfach mal ans CTEK Ladegerät hängen und vor dem Einbau Volladen. Normal sind bei dem Ladegerät auch noch 2 Klemmen dabei die das ermöglichen. Wenn nicht dann einfach einbauen und über Nacht laden. Ich glaube das Ladegerät hat auch eine "Recond-Funktion", Einfach mal die Bedienungsanleitung von dem Teil googeln.

    Das Leben ist zu kurz für "irgendwann"

    Einmal editiert, zuletzt von Marius770 (17. Juni 2026 um 20:28)

  • Wenn du dann Landstrom wie bisher anschließt erfolgt die Ladung über das CTEK Ladegerät also so "wie bisher" auch.


    Nein, tut es nicht ... solange an der Batterie variable Verbraucher betrieben werden, kommt keine geregelte Ladung zustande - im ungünstigsten Fall überhaupt keine Ladung.
    Das kann man nicht allzu ausgiebig probieren, bevor die neue Batterie das Schicksal der alten teilt.

  • Das CTEK MXS7.0 liefert einen Ladestrom von bis zu 7 A. Die Kühlbox zieht im Mittel wenn sie läuft max. 4.5 A. Wenn natürlich der verbrauchte Strom permanent den maximal möglichen Strom des Ladegeräts übersteigt ist klar dass nichts mehr in der Batterie ankommt.

    Mir wäre aber neu dass das Ladegerät die Ladung komplett abbricht wenn ein Verbraucher zugeschaltet wird. Falls das doch so sein sollte nehm ich meine Aussage zurück und lass mich gern eines besseren belehren und hab wieder mal was dazugelernt.

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  • Könnte sein, dass es das als Störung erkennt, wenn trotz Ladevorgang die Spannung mal niedriger wird. Hatte ich aber selbst noch nicht gehabt, obwohl ich mein ctek schon ähnlich genutzt habe.

  • Das kann Niemand vorhersagen - also ist es besser, irreguläre Benutzung einfach gar nicht erst zu probieren, wenn man sich nicht auskennt mit Elektrik.

    Was spricht dagegen, wieder ein Ladegerät einzubauen?

  • Ich hab das grad mal getestet, also so gut es mir möglich war. Bei einem schnellen Versuchsaufbau ist das Ladegerät nicht auf Störung gegangen. Ich hab einen Verbraucher (Leuchtmittel) der grob 3,2 A zieht angeschlossen. Das Ladegerät bringt da grob 3,7 A. Wenn ich den Verbraucher wieder abziehe lädt das Ladegerät grob mit 1,7 A weiter. Wenn ich ihn wieder dranhänge selbes Spiel. Jetzt hab ich aber nur das CTEK MXS5.0 zur Hand was nur maximal 5A leisten kann, und ich denke die Batterie ist schon relativ voll.

    Aber ich gebe yellowone recht, die stressfreieste Lösung wäre sich das von Jörg angesprochene Ladegerät einzubauen und den Zustand der originalen Ladeinfrastruktur wieder herzustellen :D

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    Einmal editiert, zuletzt von Marius770 (18. Juni 2026 um 12:40)

  • Es gibt Ladegeräte die haben eine sog. Unterstützungsmodus. Dabei erkennt das Ladegerät dass zusätzlich Verbraucher angeschlossen sind (durch den Spannungseinbruch bei deren Einschalten) und erkennt auch, wann sich diese wieder abschalten. Danach macht das Ladegerät mit der eingestellten Ladekennlinie weiter und kommt nicht aus dem Tritt.

    Das kann aber nicht jedes Ladegerät. Manche interpretieren den schnellen Spannungsanstieg beim Abschalten des Verbrauchers auch als "Batterie ist voll" und beenden den Ladevorgang.

    Bei den Ladegeräten ist das aber beschrieben - hier beim Fraron:

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    Gruß, Jörg

  • Hallo zusammen.

    Also erstmal freue ich mich über eure Anteilnahme an meinem Grundproblem und über die Hilfen die ich hier bekomme.

    Zur Erklärung: ich werde mich zeitnah auf die Suche nach einem Ladegerät machen, keine Frage. Aber aktuell fahre ich ja nicht zum autarken Camping usw. Die Verbraucher im Fahrgastraum laufen derzeit garnicht.

    Wenn ich nun also im Alltag mit dem Bus täglich eine Stunde auf der Autobahn unterwegs zur Arbeit bin, sollte die Batterie doch eigentlich mit geladen werden oder?

  • Ja so ist es, die Batterie "sollte" während der Fahrt mit geladen werden, dass ist der Normalfall. Vorausgesetzt natürlich immer dass das schon angesprochene Trennrelais arbeitet wie es soll. Deswegen "sollte".

    Sicher kannst du dir im einfachsten Fall sein wenn du, sobald der Motor läuft, mit einem Multimeter die Spannung an der Wohnraumbatterie misst und dort um die 14 Volt hast. Oder du misst bei Motor aus, dann bei Motor an und vergleichst. Mit laufendem Motor ist die Spannung dann höher, vereinfacht gesagt.

    Ein Multimeter solltest du dir soweit du noch keines hast eh besorgen, muss auch kein teueres sein. Der Umgang damit ist nicht schwer und das schafft im Einzelfall am schnellsten Klarheit wenn du mal irgendwo ein Problem hast.

    Alles kein Hexenwerk, da findest du dich rein. So ein Bus ist ja immer auch eine Art Hobby ;)

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    Einmal editiert, zuletzt von Marius770 (18. Juni 2026 um 20:19)