Bei uns kommt das so in Wellen. Werden gerade Werkstätten geprüft, ist es sehr viel unentspannter. So um 2010 rum gab es vermehrt Straßenkontrollen in Tirol, bei denen auffällig = ältere Fahrzeuge raus gewunken und technisch überprüft wurden. Gab es da Beanstandungen trotz gültiger Plakette, wurde direkt der ausstellenden Werkstatt ganz schön Druck gemacht (alles Österreich). Momentan ist es entspannter (weil vielleicht auch die Politik kapiert hat, dass sich momentan viele einfach kein neues Auto leisten können und trotzdem wo hin müssen).
Ein riesiger Unterschied ist auch zwischen Vertragswerkstatt und freier Oldie affiner zu sehen. Bei Skoda Salzburg hab ich mit einem fast Neuwagen (grad mal 10 Jahre in wirklich brauchbarem Zustand) niemals beim ersten mal bestanden. Wir hatten den dann noch 10 jahre und 150tkm ohne das je was kaputt gegangen wäre. Die wollten mir immer was neues verkaufen und das alte madig reden. Da durfte ich natürlich auch nicht mit dem ausführenden Techniker darüber reden oder in die Werkstatt rein.
Inzwischen bin ich bei einer freien, kleinen. Noch nie so entspannt. Ich frage, was denn bald (in den nächsten Jahren) nötig wäre, was sie vom Zustand einzelner Baugruppen halten und sie sehen, dass ich alles selber mache und mir selbst der Zustand und das Funktionieren der Kisten wichtig ist. Ja da tausch ich schon mal eine Achse und Zugrohr vom Hänger... Wir haben inzwischen ein sehr vertrautes, fast freundschaftliches Verhältnis und ich bin froh um jeden Tipp und Einwand vom Prüfer, denn ich möchte, dass meine Fahrzeuge weiterhin unauffällig ihren Dienst verrichten. Das verstehen und schätzen sie.
In der Anderen Werkstatt hatte ich immer den Eindruck sie suchen aktiv nach einem Grund, mir was neues verkaufen zu können und nutzen dafür jeden Vorwand, ekelhaft.