Beiträge von friuli

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    Es hat geklappt!!!

    Hab die Varistoren nach der Anleitung von grafix77 kurz geschlossen und das Panoramadach läuft wieder wie am ersten Tag. Da wird auch nichts heiß. Ich glaube mittlerweile, dass die meisten "defekten" Panoramadachmotoren genau an dieser Fehldimensionierung/fehlerhaften Varistoren kranken,

    Wenn ich das früher gewusst hätte. Der Motor lief seit 17 Jahren nur noch Sekundenweise und ich dachte es liegt an einer zu schwergängigen Mechanik des Dachs. Nach einer irrsinig aufwendigen Panoramadachsanierung hat sich daran nichts geändert, worauf ich erstmal aufgegeben habe. Um die Dachsanierung wäre ich aber auch nicht herumgekommen, weil das Dach zusätzlich wegen defekter Teile beim Einfahren verklemmte.

    Also Vorgehens-Tipp an alle mit defektem Panoramadach:

    1) Klemmt es => kleines "Wägelchen" und Gußteil auf Funktion prüfen, bei Bedarf tauschen

    2) Läuft es zu schwergängig => reinigen und schmieren, evtl. auf verzogenen Rahmen prüfen

    3) Lässt sich der Motor nur sekundenweise bewegen => Varistoren kurzschliessen

    4) Wenn der Motor dann immer noch nicht läuft => in Golf-Motor die bisherigen Zahnräder pflanzen

    Ich denke, dass die Meisten hier schon bei Schritt 3 Erfolg haben werden. Übrigens das Kurzschließen der Varistoren lässt sich bequem auf der Rückseite der Platine erledigen. Dazu müsst ihr dann nicht die Platine ausbauen. Im Gegensatz zum Golf-Motor-Zahnradtausch ist das viel einfacher und schneller erledigt. Ich hab inkl. Aus- und Einbau in gerade mal 20 Minuten gebraucht und man ist nicht so nervös etwas kaputt zu machen wie beim Zahnradtausch

    Ich hab den Motor noch nicht geöffnet. Da wollte ich mich nächstes Wochenende dransetzen. Ich würde davon ausgehen. Ich berichte dann.

    Ich frag mich gerade, ob die Golf-Motoren auch diesen Übertemperatursensor haben. Kann sein, dass das der Grund ist, warum die im Gegensatz zum T4 länger funktionsfähig sind

    Ich greif den Thread mal wieder auf. Bei mir stockt der Motor wie bei allen hier. Hoch- und Zufahren geht, aber nicht das Rein- und Zuschieben. Nur stückchenweise.

    Im Rahmen einer großen Sanierungsaktion hatte ich das komplette Schiebedach draußen, gereinigt, defekte Teile (eines aus Billigguß!!! bricht total gern und natürlich nicht mehr erhältlich) aus einem Spender-Panoramadach getauscht, neu mit dem sündhaft-teuren VW-Fett geschmiert, ist mit Imbus absolut leichtgängig, aber der Motor lief kein bisschen besser.

    Jetzt also an den Motor. Ich hab mir schon den Golf-Motor besorgt. Mir gefällt aber der Tipp von grafix77 (Danke!) und ich werde auch erstmal überbrücken. Wenn der Motor durchbrennt, habe ich ja noch den Golf-Motor.

    Nach meiner jetzigen Erfahrung würde ich das Panoramadach nur ausbauen und sanieren, wenn es offensichtlich verklemmt. Vorher kann man noch versuchen die ursächlichen Bauteile (Gußeisener Heber und Schienenrädchen mit zwei Rollen, nach Fensterausbau erreichbar) im eingebauten Zustand zu wechseln. Schmieren kann man auch im eingebauten Zustand und das scheint auch eher weniger das Problem zu sein. Außer an den erreichbaren Bereichen, war das Fett nicht rausgewaschen oder extrem verschmutzt.

    Auch wenn der Thread schon uralt ist, hier eine mögliche Ursache für die, die nach dem Thema recherchieren:

    Ich hatte ein sporadisches Ruckeln im GRA-Betrieb (einmalig, etwa alle 10-20 Minuten, als ob für eine Sekunde das Gas weggenommen wurde). Hab alles versucht, LMM-Tausch etc. und irgendwann hab ich aufgegeben. Jetzt musste ich wegen einem andern Problem das KI wechseln (rasseln und Ausfall des KI unter 5 Grad) und siehe da, auch das Ruckeln im GRA ist verschwunden.

    So jetzt nach mehr als einem Jahr Suche nach dem Problem (Rasseln und Ausfall des Kombi-Instruments bei Temperaturen unter 5 Grad), habe ich die Lösung: der Übeltäter war das KI !!!! Hab es gegen ein anderes KI (grün, BJ. 97) getauscht und das Problem ist beseitigt. Netter Nebeneffekt: auch die sporadischen Aussetzer im GRA-Betrieb sind plötzlich verschwunden.

    Tipp an Alle: Ja, auch wenn das Massekabel wahrscheinlich als erstes untersucht werden sollte, solltet ihr einen Defekt des KI nicht grundsätzlich ausschließen. Mich hat dieses Ausschließen ziemlich viel Zeit gekostet und ich hab mich am Massekabel fast tot gesucht und sogar eins parallel gelegt.

    Den Zusammenhang mit den sporadischen GRA-Aussetzern kann ich mir aber nicht so richtig erklären. Aber da liest man ja die wildesten Ursachen wie nachträglich eingebaute LED-Bremslichter und vielleicht hat das defekte KI das Geschwindigkeitssignal gestört

    Ok, hab jetzt mal zur Sicherheit das Hauptmassekabel, von Getriebe zu Karosserie und dann zur Batterie geprüft. Auch wenn ich ein zweites (dickes) Massekabel parallel zu Karosserie zu Batterie führe, taucht das Problem weiterhin auf. Das Hauptmassekabel ist es also auch nicht. Jetzt muss ich mir den Masse-Anschluss am KI vornehmen. Danke für den Tipp mit Pin 3. Da ich dazu das KI ausbauen muss, werde ich da auch mal ein anderes KI anschließen. Dann kann ich auch zumindest ausschließen, dass es am KI liegt. Die Aktion hebe ich mir aber für November auf. ich berichte dann weiter

    Meinst du mit defektem Schalter, dass sie nicht mehr eingekuppelt hat? Dann reicht der Tausch der Kupplung und im ausgebauten Zustand ist das noch einfacher. Bei stark genutzten Kompressoren ist oft der Abstand zwischen Mitnehmer und Riemenscheibe zu groß ((Soll: 0,5-0,8), dann kann der Magnet den Mitnehmer nicht mehr zum Einkuppeln bringen und beim Einschalten der Klima tut sich nichts.

    Es gibt ein Video bei dem jemand Kabelbinder in die Klemmen des Mitnehmers schiebt bis der Abstand wieder stimmt, das wäre aber eher ein Notbehelf für unterwegs. Manchmal reicht es einfach eine der Abstandsscheiben auf der Welle hinter dem Mitnehmer zu entfernen, dann spart man sich das Abziehen der Riemenscheibe. Da aber wie in meinem Fall die Lager (evtl. gefördert durch zu straffem Riemen?) kaputt gehen können, ist ein Tausch der gesamten Kupplung sinnvoller (Kostenpunkt wie gesagt etwa 75 Euro)

    Ok, habe die Magnetkupplung gewechselt. War gar nicht so schwer wie erwartet. Kompressor muss nicht ausgebaut werden. Man braucht jedoch ein gutes Abzieh-Werkzeug, um die Riemenscheibe von der Welle abzuziehen.

    ABER: trotz der genauen Sanden-Kompressor-Typ-Angabe bei der Bestellung hat der Mitnehmer nicht auf die Welle gepasst. Die Originalwelle des Kompressors hat umlaufend Rillen, auf die der Mitnehmer gesteckt wird. Zwei von mir bestellte Magnetkupplung hatten einen Mitnehmer mit einer glatten, größeren Aufnahme mit einer Aussparung, die die Welle halten soll. Da passt gar nichts zusammen. Die restliche Teile passten auf den Millimeter genau. Ich hatte Glück, weil mein alter Mitnehmer noch in Ordnung und nur das Lager der Riemenscheibe defekt war. Hab dann den alten Mitnehmer wieder draufgesetzt. Hab mich übrigens für 119mm entschieden, da ich wegen der anderen Aufhängung unsicher war, ob dann die Geometrie passt und zusätzlich hatte ich dann wieder einen anderen Keilrippenriemen gebraucht.

    Jetzt sind die Geräusche weg. Klimaanlage funktioniert gut. Kosten: 75 Euro für die Magnetkupplung.

    => Magnetkupplung kann man mit geeignetem Werkzeug gut tauschen. Es kann aber sehr gut sein, das der neue Mitnehmer nicht passt (vielleicht hat Sanden da etwas an der Welle im Laufe der Jahre geändert und die Typenbezeichnung gleich gelassen). Dann hat man ein Problem, wenn der alte Mitnehmer schon etwas zu sehr abgenutzt ist und auch getauscht werden muss. Falls man dann keine Magnetkupplung mit passendem Mitnehmer findet bleibt nur noch der Kompletttausch des Kompressors

    Hatte vor drei Jahren den gleichen Entkernungsstand wie auf deinem Bild und hab dann einfach das komplette Panoramadach ausgebaut. Der Grund war, dass ich es generell überholen wollte, da es auch nicht zurückfuhr, sondern nur nach oben öffnete. Ausbau und Einbau waren eigentlich unproblematisch. Ich hab dann diese blöden Gussteile, die konstruktionsbedingt so gern brechen und für das Einhaken beim Zurückfahren des Fensters benötigt werden getauscht, alle Teile gereinigt, und wieder neu gefettet. Und da genau ist mir dann auch ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. Hatte mir extra das sauteure fett für das Panoramadach von VW besorgt und dann des Guten zu viel getan. Ich hab auch die so ähnlich wie bei einem Pfeifenreiniger bebürsteten Züge rausgenommen und auch gefettet. Mit dem Ergebnis, dass diese verklebten und sich dann die Bürsten lösten. Und natürlich gibt es diese Züge nirgendwo mehr als Ersatzteil. Zwar funktionierte das System beim Test vor dem Einbau wieder einwandfrei. Nur nach dem Einbau war die Situation wie vorher: lässt sich nicht mit Motor sondern nur mit physischer Hilfe per Hand ein und ausfahren. Vertikales Aufstellen und zurück funktioniert aber wie vorher ohne Probleme. Das kann jetzt folgende Ursachen haben:

    1) Besagt falsch gefettete Züge, die dann untere Last zu schwergängig sind

    2) Aus und Einbau haben zu einer minimalen Verschiebung der Schienen geführt, die jetzt das Fenster schwergängiger machen

    3) Motor verschlissen

    Langer Antwort kurzer Sinn: du könntest den Komplettausbau wagen. Sind zwar nur ein paar Imbussschrauben aber du handelst dir evtl. Risiko 2 ein. Würde ich nur machen, wenn du sonst etwas tauschen musst (never change a running system ;) ) Hast du das Glasfenster raus? Ist schnell gemacht und risikolos (musst nur vorsichtig mit den Stiften der Justierungen der 6 Schrauben sein, die brechen total gern ab). Wäre cool, wenn es klappt, dass man darüber dann den Sonnenschutz rauskriegt. Ich kanns mir nicht so recht vorstellen und nur hoffen, dass es geht. Hab nämlich jetzt das gleiche Problem: das Filz löst sich dort. Nur habe ich jetzt den Dachhimmel wieder drin und daher keine andere Chance

    Ich habe mir übrigens nach Tipps in Foren einen Motor vom Golf besorgt. Hab aber noch nicht den beschriebenen Umbau mit den Zahnrädern gewagt. Falls es schief geht, habe ich nämlich sonst nicht mal mehr die vertikale Aufstellfunktion. Daher warte ich, bis auch diese nicht mehr gehen sollte.

    Ok, Sorry, hat wieder etwas gedauert, weil das Problem mit den Anregung nach einer Nachverfolgung und Untersuchung des blauen Kabels von LiMa plötzlich verschwand ohne dass ich einen Kabelbruch oder Korrosion an den Steckern als Ursache finden konnte. Ich hatte zur Sicherheit ein zweites blaues Kabel verlegt, dass ich anschließe, falls das Problem wieder auftaucht. Bis jetzt war es auch warm, so dass es evtl. erst Feuchtigkeits-/Temperaturabhängig wieder auftaucht. Ich kann also zur Ursache noch nichts sagen bis es wieder auftaucht. Dann berichte ich dazu hier.

    Aber mit den fallenden Temperaturen ist jetzt wieder der kurze Tachoausfall beim Starten (begleitet mit rasselndem Relais-Geräusch) da. Im Forum werden dazu verschiedenste Ursachen wie alte Batterie, Massekabel, LiMa-defekt Anlasser-defekt oder KI-defekt benannt. Batterie und LiMa sind neu, und Startverhalten ist sonst hervorragend (springt ohne Mühe sofort an). Bleiben also noch Massekabel, dass der Anlasser evtl. zu viel zieht, oder KI-defekt. Sichtprüfung der Massekabel war i.O. Da ich eine zweites KI zum Testen zur Verfügung habe, probier ich das mal, weil ich sowieso die Beleuchtung des KI reparieren wollte und es daher ausbauen muss.

    Frage an euch:

    1) Reicht eine Sichtprüfung des Massekabels oder sollte man zur Sicherheit ein zweites legen und das damit prüfen, weil es versteckte Schäden geben kann?

    2) Wie prüft man ob evtl. der Anlasser zu viel Strom zieht?

    Vielleicht ein Hinweis, was die Ursache des Übels mit den verschlissenen Keilrippenriemen sein könnte. Ich fahre jetzt seit 20 tkm die Konstellation mit VW-serienmäßiger Umlenkrolle und 2205mm-Riemen ohne größere Probleme. Bis jetzt zuerst ein drehzalabhängiges, klingelndes Geräusch und jetzt ein jammerneds Geräuch an der Magnetkupplung aufgetaucht ist (erkennbar daran, dass es bei eingeschalteter Klima weg ist). => Magnetkupplung geht also langsam kaputt. Da ich mich noch immer wundere, warum die Alex-Originalklima mit dem überspannten Keilrippenriemen bei mir 250 tkm ohne Probleme gehalten hat und dann plötzlich der Riemen mehrfach gerissen ist und auch eine neue Alex-Umlenkrolle gleich mal nach ein paar tausend Kilometern zerbröselt ist, habe ich jetzt die Kupplung als ursprünglichen Übeltäter in Verdacht. Da reicht ja ein unbemerktes Spiel oder eine Unwucht oder sporadische Blockaden, um Keilrippenriemen und Umlenkrolle Schäden hinzuzufügen.

    Ich wechsle jetzt das Teil mal, bin aber am überlegen, ob ich jetzt die originalen T4 128mm nehme oder bei den 119mm von Alex bleibe. Ich würde wegen der schon auf das Original gewechselten Umlenkrolle zu Original T4 tendieren, hoffe nur, dass es von Alex nicht einen besonderen Grund gab. Vielleicht passt der größere Umfang nicht in die Einbauposition. Das schaue ich mir die nächsten Tage an und berichte

    Sorry für ein spätes Update: Das Problem scheint komplett temperaturabhängig zu sein. Unter 5 Grad besagte Probleme mit kurzem Tachoausfall (begleitenden rasselndem Relais-Geräusch) und LiMa muss erst kurz auf 2.500 Umdrehungen hoch gejagt werden, bis sie normal lädt (dann lädt sie aber auch in unteren Drehzahlen, es fehlt also die Anregung).

    Bei Temperaturen über 5 Grad verschwinden beide Probleme komplett.

    Da es schwer ist, ein Problem zu beseitigen, wenn man es bei den derzeitigen Temperaturen nicht wiederholen kann, warte ich bis Herbst und versuche dann die Ursache rauszufinden.

    Dann berichte ich wieder.

    Noch ein anderes Problem, was schon länger im Winter aufgetaucht ist, aber jetzt schlimmer geworden ist. Vielleicht gibt es da ja einen Zusammenhang: Bei kalten Temperaturen (unter 5 Grad) fiel beim Starten öfter das Kombi-Instrument wegen zu wenig Strom aus (kurzes Rasselndes Geräusch, wie von einem schnell hintereinander schaltenden Relais und KI stromlos), dann bei höherer Spannung wieder da. In den letzten Wochen wurde es schlimmer und fiel sogar einfach beim Vorglühen (+ Anlaufen des Zuheizers) aus. Ich hab das auf eine zu schwache Batterie geschoben und eine nagelneue 95Ah eingebaut. Bei der fiel aber auch schon beim Vorglühen die Spannung von 12,8 auf 11,3 ab. Das Vorglühen und der Zuheizer dürfen doch die Batterie nicht so runter ziehen oder? Kann das ein Defekt an den Glühkerzen sein, dass die zu viel Strom ziehen? Und kann mein KI wegen dieser öfteren Spannungsunterschreitung Schaden genommen haben (=>Batterieleuchte) ? Übrigens, starten tut er wie eine eins, auch bei Minusgraden.

    Oh, sorry, mit nahezu neuer LiMa meinte ich, dass ich sie erst vor einem Jahr getauscht habe. Ich erinnere mich nicht an den Stecker, hab aber den bisherigen verwenden können. Vermute also, dass es die passende alte LiMa ist. Problem besteht auch erst seit 2 Wochen.

    Danke, das werde ich machen. Ich habe den Stecker und Kabellitzen in Verdacht, da die bei mir langsam Probleme machen. Da hatte ich gerade mit dem Zuheizer Probleme.

    Ich habe jetzt aus dem Wiki-Artikel geschlossen, dass die Lampe aufleuchten müsste, wenn Zündung an und ich D+ auf Masse lege. Auch müsste an D+ bei Zündung eine +Spannung anliegen, oder liegt die erst beim Startvorgang an?

    Am Wochenende werde ich messen. Hoffentlich hab ich dann schon die Lösung, die ich hier berichten kann :)