Beiträge von Schiffsdieseler

Bitte bei Problemen mit dem Forum das Endgerät und Version angeben!

    Hab ich mir auch mal Gedanken gemacht, wegen Parkhäusern, einem Dachgepäckträger mit Solar und einem unguten Gefühl.
    Aber, nach etwas Überlegung halte ich das so:

    - Wenn ich mir bewusst bin dass die Höhe knapp wird, kommen die Glotzer zum Einsatz.
    Zur Not wird ausgestiegen und geprüft. Die Häufigkeit hält sich in Grenzen.

    - Wenn ichs verpenne dass der Bus zu hoch ist, bin ich eh viel zu schnell für jegliche Sicherheitsmaßnahme....dann ists wie es ist.

    Ideal wäre es, die Spule erst zu trocknen, und dann unter Vakuum mit Epoxy zu tränken. Vielleicht hast du einen Kumpel, der gerne Deko mit Epoxy bastelt, der dürfte das passende Equipment schon haben.

    Das zweitbeste wäre es vermutlich, die Risse einfach so mit dünnflüssigem Epoxy zu tränken.
    Silikon sollte auch gut isolieren, aber läuft durch die Konsistenz nicht so gut in die Risse.

    Besonders lange muss es ja auch nicht halten...

    Hallo zusammen,

    ich suche ein Vorzelt, aber eher was "kompaktes"....

    Folgende Situation: Es ist Nacht, es regnet, der Boden ist durchnässt. Du kommst mit komplett matschigen Gummistiefeln, Hosenbeinen voller Schlamm und vielleicht leicht einem sitzen zurück zum Bus. Vorne ist alles voller Gepäck, hinten ist das Bett vorbereitet. Den Platz zwischen Bett und Beifahrersitz ist von der Kühlbox beansprucht.

    Du öffnest die Schiebetür, versuchst irgendwie im dunkeln, bei offener Tür, ohne zu viel Regen rein zu lassen, ohne die sauberen Socken auf den schlammigen Boden zu setzen und vor allem ohne alles in deiner unmittelbaren Umgebung vollzusauen die Gummistiefel los zu werden. Ein Balanceakt auf der Trittstufe.

    Geschafft, die Stiefel sind weg, irgendwo unter das Auto geschoben. Hoffentlich muss man später nicht nochmal raus, die finden sich frühestens wieder wenn die Sonne scheint.
    Nun schnell die Tür zu, und irgendwie die Hose loswerden, ohne das Bettzeug und die halbe Innenausstattung zu besudeln...

    Die Situation will ich entschärfen.

    Ich stelle mir einfach eine Art "Schleuse" vor der Schiebetür vor, vielleicht einen Meter tief. Nicht zu groß, Platz ist meistens Mangelware.
    Wasserdicht genug um einen Teppich reinlegen zu können, einfach nur um die Schuhe ausziehen und stehen lassen zu können. Könnte man das Teil halbwegs blickdicht bekommen, um auch die Hose ausziehen zu können, wäre das schon Luxus. Sonst sollte es eher offen und gut einsehbar sein, um nicht den Eindruck zu erwecken es gäbe was zu holen.

    Die Schiebetür muss natürlich aufgehen so lange es am Bus hängt.

    Hat jemand eine Idee dazu?

    Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt ein Heckzelt zu nutzen und von hinten einzusteigen - der Platz hinter dem Auto muss eh frei bleiben damit die Heckklappe auf geht - aber dann könnte man die Heckklappe auch nicht mehr ohne weiteres schließen. Noch dazu fehlt meinem MV der Öffner von innen....von da her ginge potentiell trocken rein, aber nicht mehr raus...

    Danke euch!


    Grüße, Tobi

    Ich kann mit den Abkürzungen +1, und FD leider nichts anfangen.

    +1 -> ich bin Fried Chycken's Meinung. CAN-FD steht für Flexible Data-Rate und ist schneller. Der normale CAN läuft mit nur einem Mbit, das ist entspannt.

    Bezüglich Querschnitt und Normales Kabel - von der Funktion her ists wirklich ziemlich egal, ich würde aber nichts zu dickes nehmen. Das erzeugt nur mechanische Probleme, weil der eingeflickte Teil viel schwerer und starrer ist, als das Originalkabel.

    Netzwerkkabel klingt gut. Ein Stück verdrilltes Adernpaar aus einem CAT-5 oder so müsste da ganz gut klappen.
    Silber muss nicht unlötbar heißen. Kann sei dass es verzinnt ist. Würde ich einfach antesten. wichtig ist auch drauf zu achten, dass vor und hinter der Lötstelle das Kabel ein Stück weit "geschient" ist, mit Schrumpfschlauch zum Beispiel, so dass es nicht unmittelbar an der Lötstelle gebogen werden kann, sondern erst im nicht gelöteten Bereich.

    Hab ich links, der Kleber zwischen Glas und Plastik hatte auch innerhalb von Tagen gelöst. Hab's mit Spiegelkleber neu verklebt, vibriert aber trotzdem wie nochmal was weil die Halterung nicht ganz passt. Mit kompriband zwischen Stellmotor und Glas schon besser, aber noch nicht gut...

    Muss man sich vielleicht drauf einstellen...

    Von welchem Anbieter waren diese?

    Verschiedene "no Name" ohne Bluetooth. Kann mir gut vorstellen dass die Baugruppen in Akkus verbaut wurden, aber in welchen kann ich nicht sagen.
    Die Mängel waren zu dem Zeitpunkt aber eklatant. Ein "120A"-BMS (Herstellerangabe) wurde mit 450A Abschaltvermögen angegeben. Beim ersten Test mit vorsichtigen 250A ging es aber leider schon über den Jordan, alle FETs durchlegiert ^^

    Ein böser Fehler, weil er nicht auffällt. Aus dem Akku kommt immer noch ganz normal Strom, nur kann er sich jetzt nicht mehr durch abschalten vor Tiefentladung schützen...

    Wo genau sitzt der Große?

    Am Längsträger, Fahrerseite, irgendwo in der Mitte zwischen Vorder- und Hinterachse.

    Kannst du dir vorstellen die STL hier ins Forum zu packen? Gibt ja eine 3D-Druck Sektion mit den ganzen Dateien, da würden sich bestimmt einige darüber freuen

    Aber klar, sobald sie passen stelle ich sie auf jeden Fall rein :thumbup:


    Schneider-Teile  T4GammelScharmuetzel :

    Ich habe mir ein Bild von https://www.isn-oldtimer.de/vw-t4.html geliehen, hier sieht man sie:


    3. VW T4 Unterboden nach dem Trockeneisstrahlen.JPG

    Die Bleibatterien begrenzen ihren Ladestrom wie auch alle anderen Batterien über ihren Innenwiderstand.

    Also ich hab mit einer Leitung noch nie etwas „Geregelt“ und der Verbraucher Interessiert sich tatsächlich nicht dafür, ob die Leitung zB in der Dimension passt. Der zieht… und geht die Spannung runter, steigt in der Regel der Strom. Und wohin führt dies? Kabelbrand.

    Sicher lässt sich das alles sauber rechnen, aber in der Praxis passt das Rechnen eben nicht.

    Das Wort regeln habe ich nicht verwendet. In eine Batterie fließt nicht mehr Ladestrom, wenn die Klemmspannung sinkt, sondern weniger.

    Euch ist klar, dass ich die Originalausrüstung als OK beschreibe?
    In welcher Konstellation ist der Ladestrom höher - bei einer nachgerüstete Lithiumbatterie, die bei 13V steht und 0mOhm Innenwiderstand hat, oder bei einer - wie serienmäßig verbauten - Bleibatterie, die bei 12V steht und schon etwas älter ist und noch 10mOhm Innenwiderstand hat?

    Ich bleibe dabei, was für die Bleibatterie gepasst hat, erleichtert das Leben für den Lithiumspeicher.
    Kritisch wird es für Lithium mit höheren Querschnitten Richtung Lima, und am kritischsten wenn bei tiefer Temperatur durch dicke Kabel sehr viel Ladestrom ermöglicht wird.

    Von da her, die Originalverkabelung ohne Ladebooster dürfte schon ganz gut passen, und auch das Leben der Lithiumbatterie verlängern, verglichen mit höheren Querschnitten.
    Mit Ladebooster wirds komplizierter.

    Eine 30A Streifensicherung die nach 3 Min erst bei 50A auslöst wäre ein untragbares Sicherheitsrisiko.

    Hier hast du zumindest teilweise recht. "Untragbares Sicherheitsrisiko" ist etwas dick aufgetragen:

    https://www.littelfuse.com/media?resourcetype=datasheets&itemid=190418ab-e3f3-4b36-af0c-269c0042aac7&filename=littelfuse-boltdown-fusestrips-36v

    Nichts desto trotz handelt es sich bei diesen Typen um eine der wenigen Serien, die so langsam auslösen, von da her muss ich meine Aussage diesbezüglich revidieren.

    Weil das eher ein Kurzschlussschutz ist und keine Ladekennlinie. Die Ladeströme die fließen, wenn man sie nicht reguliert, sind viel zu hoch und nutzen die Batterie enorm ab.

    Ja, genau das steht da. Die 100A und das mit den 12V stammen nicht von mir.

    Den Ladestrom über die Zuleitungen begrenzen??? Du weißt schon dass mit deiner Rechnung die Leitungen alleine eine Verlustleistung von 120W haben bzw. mit einer solchen erwärmt werden? Noch dazu fällt dann dort die Spannung um ca. 1.2 Volt ab, was heißt dass an der Batterie nur noch 12.6 Volt ankommen und diese nicht voll wird. Von der Brand und Überhitzungsgefahr mal ganz abgesehen.

    Genau so passiert es in der Praxis. Auch eine Bleibatterie begrenzt ihren Ladestrom nicht selbst. Als ohmscher Widerstand hat eine Leitung auch keinen fixen Spannungsfall, die Aussage dass sie mit 12mOhm Vorwiderstand nicht voll wird, ist nicht richtig. Die 66A werden in der Praxis nicht fließen, wegen der zusätzlichen Widerstände, und sogar wenn, dann nicht lange, weil die Batteriespannung recht schnell ansteigt.

    6mm² ist, je nach Verlegeart, für >=30A Dauerstrom geeignet und kann ohne weiteres mit 30A vorgesichert werden. Eine übliche 30A-Streifensicherung löst auch bei 50A erst nach über 3 Minuten aus.

    (Edit: davon abgesehen weiß ich nicht wie du auf 1.2V und 120W kommst. Es sind 0.8V und 52W im worst case....wie geschrieben, in der Praxis sicher weniger.)

    Das is ne Aussage wenn die Batt kein BMS hat, welches den Ladestrom sowieso begrenzt.

    Naja, wie oben schon geschrieben, begrenzen ist hier eigentlich das falsche Wort.
    Das BMS kann/muss/sollte abschalten, wenn der Ladestrom zu hoch wird. Die meisten Zellen können nur einen Bruchteil ihrer entlade-C-Rate als Ladestrom.
    Aber was ist die Konsequenz - der Ladestrom ist zu hoch, das BMS schaltet ab, und dann? Entweder es schaltet automatisch wieder zu, der Ladestrom steigt wieder zu hoch, und es schaltet wieder ab, oder es schaltet einfach nicht mehr zu.
    In beiden Fällen würde die Batterie nicht mehr geladen...weshalb ich davon ausgehe, dass der Lade-überstromschutz oft falsch oder gar nicht implementiert ist.
    Die China-BMS, die ich bisher auf dem Tisch hatte, haben fast immer Lade- und Entladestromschwelle vertauscht gehabt und die Ladestrom-Schutzschwelle beim doppelten des zulässigen Entladestroms gesetzt.

    Deshalb sehe ich folgendes:

    Was die Kabelempfehlung von TCA965 angeht, bzw was bei zu geringem Kabelquerschnitt passiert, ist wichtig und zu beachten.
    Lieber leg ich paar qmm dicker rein und dann passt das. Gibt ja Auswahl genug durch die ganzen CarHiFi Bekloppten... ;)

    eigentlich genau anders rum.
    Eine dünne Verkabelung limitiert den Ladestrom auf gesunde Werte und sorgt dafür, dass man auch ohne Booster, der den Ladestrom wirklich begrenzen und steuern kann, auskommt.

    Beispiel, der Li-Speicher ist recht leer und steht bei 13V, die Lima läuft und liefert 13.8V. Sagen wir es sind 4m 6mm² von vorne bis zur Zusatzbatt, dann sind das 12mOhm. Damit ist der Ladestrom in der Konstellation schon mal auf 66A limitiert.
    In der Realität eher niedriger, weil Sicherungen, Stecker, etc. auch noch Widerstände mitbringen. Das ist z.B. für einen 100Ah-Speicher gesund, 0.6C Laderate dürfte OK sein.