Beiträge von rewease

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    Weil der 5. Gang und seine Lagerungbei der Konstruktion sowieso etwas mager in Sachen Öl läuft. Sollte das Getriebe etwas schwitzen, ist man schnell (gemessen daran, wie oft man nachschaut) unter der überlebensfähigen Toleranz und der 5. stirbt zuerst vom fehlenden Schmierfilm, Tragfilm, Wärmeabtransport, dazu hohe Last, etc.

    Deswegen füllen innerhalb einer sinnvollen Toleranz von +5mm bis max. +10mm über der Vorgabe. Da ist erfahrungsgemäß nicht mit Aufschäumen zu rechnen. Ölstand Unterkante Einfüllöffnung hat sich auch schon vielfach und über lange Strecken bewährt (im Gegensatz zum Unterfüllen).

    Darf ich mal kurz fragen, wieso empfohlen wird das 02B Getriebe zu überfüllen wenn ein Zahnrad beschädigt ist?

    Wenn mechanisch was aufgegeben hat, ist es zu spät ;)

    Wenn nur die Zahnräder hin sind und die Wellen noch gut, könntest du ein neues Zahnradpaar (ohne Getriebeausbau) reinsetzen. Der 5. Gang (und nur der) ist einfach durch einen Deckel erreichbar.

    Ansonsten 02B etwas überfüllen mit Getriebeöl. Nicht die VW Vorgabe "Unterkannte Einfüllöffnung -5mm", sondern Unterkante glatt oder sogar noch nen Schluck (keinen Liter!) drauf mit dem Bus leicht schräg beim Einfüllen.

    Selbst mit einem kompletten Lagertausch wird dieses Getriebe nur ein Provisorium. Die Späne sind auch zwischen allen Zahnflanken durch und haben dort für Oberflächenschäden gesorgt. Ohne Öl und mit Spänen sind vielleicht auch die Wellen angefressen, wo jetzt noch die Zahnräder auf Nadellagern drauf sitzen.

    Mit dem Lagertausch bekommst du den Bus vorraussichtlich schon wieder fahrbar für ein paar tausend kilometer (wieviele wird Niemand sagen können), aber eine langfristige Reparatur wird das nicht. Das Winkelgetriebe müsste ein Profi begutachten, ob das auch Schaden genommen hat.

    Das ist eine Frage was für dich Sinn macht und was was es kosten darf. Für einige tausend € schickt wahrscheinlich ein seriöser Instandsetzer ein passendes überholtes Getriebe per Express nach Island. Andererseits könnte man den Bus zur Not auch mit einem 2WD Getriebe ohne Kardan erst mal wieder fahrbar machen. Dann steht aber noch ein Getriebetauch auf dem Festland an.

    Falsch ist es aber auch nicht. Denn gegenüber dem Motor kann man mit dem stöchiometrische Verhältnis schlecht argumentieren und je weiter man den praktisch benötigten Luftüberschuss zusammenstreicht, desto mehr wird der Wirkungsgrad leiden. Sichtbar am unfertig oxidierten Kohlenstoff, der aus dem Auspuff kommt.

    Ich würde an deiner Stelle die Software noch schön machen, damit er sauber und rußarm läuft. Der Qualm den du siehst, ist Diesel den du bezahlt hast, der aber nicht in Vortrieb umgewandelt werden konnte.

    Versicherungsrecht ist da denke ich die richtige Spezialisierung für den Anwalt.

    wenn seine Versicherung ausgelastet ist

    Ich (Laie) denke, sowas wie "wir liefern nach Verfügbarkeit, mal mehr, mal weniger" gibt es bei Versicherungen nicht. Die Leistungen sind klar vertraglich geregelt. Die Absicherung der Versicherung läuft über Rückversicherer und wenn die nicht mehr zahlen können, erfährt man das auf Seite 1 in der Zeitung ,weil dann die ganze Branche ein riesen Problem hat.

    Reine Spekulation: Es könnte natürlich auch sein, dass die Versicherung der Werkstatt erzählt hat dass sie bei grober Fahrlässigkeit einen Großteil der ausgezahlten Summe als Regress zurück haben will und da die Werkstatt keine Lust drauf hat.

    Ich schließe mich auch nochmals dem Tenor an (dem du schon folgst): Fachanwalt konsultieren.

    Oft wird bei den alten MSA Steuergeräten nur der Schlauch im Inneren porös und muss erneuert werden. Das ist kein Hexenwerk, man sollte aber Schlauch mit dem richtigen Durchmesser und in einer passenden Qualität (KFZ Unterdruckschlauch, ölfest) kaufen.

    Beim Tausch des ganzen Steuergeräts muss die Wegfahrsperre angelernt (oder beim Tauschteil deaktiviert) werden. Wenn man sowieso tauscht, wird glaube ich der Wechsel von MSA12 auf MSA15 empfohlen.

    Ich würde das Steuergerät erstmal aufschrauben und mir den Schlauch im Inneren ansehen bzw. den für ein paar Euro schon bereitlegen.

    Im Werk haben sie ihre Lack- und Klebersysteme, Ablüftzeiten, Härtezeiten, Verträglichkeiten zu 100% unter Kontrolle. Das ist etwas anderes.
    Dass der keinen Lack auf der alten Kleberraupe (sofern die verbleibt) als zusätzliche Schicht haben will, macht schon Sinn.

    Generell klebt man nicht auf 1K Lacke und will die an der Stelle im gesamten Lackaufbau nicht haben, weil die mechanisch zu wenig Festigkeit haben.

    Kleben direkt aufs Blech, nein!
    Kleben auf 2K Epoxy Grundierung, ja.
    Kleben auf 2K Epoxy Grundierung + 2K Einschicht Lack, ja nach Durchhärtung.

    Bei 2K Epoxy + 1K Basislack + 2K Klarlack... Profi fragen oder besser freilassen und auf die 2K Epoxy Grundierung kleben.

    Ich würde einfach erstmal für knapp 50€ Material und 30 Minuten Arbeit das Öl wechseln. Ein 5W-40, das neben der schwachen VW Norm auch die MB229.5 (nicht .51 und auch nicht .6) erfüllt, ist mMn ideal.

    Kann man zur Not auch sauber auffangen und wieder nehmen, wenn die Ölwanne doch runter muss.

    Das Teil kommt laut Nummer ursprünglich vom Golf 3, ist also noch wesentlich häufiger, als wenn es nur im obskuren Arosa verbaut worden wäre (das war dort schon eine Zweitverwendung innerhalb des VW Baukastens).

    Funktion ist nicht baujahrabhängig, solange sich die Teilenummer nicht ändert.