Beiträge von btt

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    Soweit ich mich erinnere, gibt es zumindest von Powerflex für den T4 keine Wahlmöglichkeit bei der Härte. Auch die unterschiedlichen Farben sind gleich hart: Shore 80. Am Multivan habe ich vorn Powerflex komplett incl. Lenkgetriebe und Stabi. Gefühlt ist da nichts lauter oder zu hart, einfach schön straff und um die Kurven wie auf Schienen, besser als viele normale PKW. Aber diese Fahreindrücke sind halt auch sehr subjektiv. Übriges Setup bei mir sind verstärkte Sachs, lila Drehstäbe vorn, 26+27 Stabi.

    An der Hinterachse noch die Originalen Buchsen, verhalten sich ja irgendwie unauffällig. Deshalb vielen Dank für den Hinweis oben, daß die Powerflex an der Hinterachse so einen positiven Effekt haben. Werd ich machen.

    Ich verstehe es auch so, daß die Systeme ihre Wirkung haben, allerdings nur, wenn sie auch gut funktionieren. Und das ist bei unseren alten Bussen eben oft nicht der Fall, dann ist das AGR oft fast zugesetzt, ebenso DPF und manchmal auch der Kat. Ich glaube darauf bezog sich der Kommentar des Prüfers, sicher nicht auf die Systeme generell. Bevor sie schlecht funktionieren, können die Werte ganz ohne auch besser sein.

    Wir hatten vor einem Jahr im Bosch-Satz mal Glück mit Litens Rollen. Bei den letzten beiden dann aber ziemlich komplett Gates-Teile als Inhalt. Bei INA ZR Sätzen ist das mit den Litens Rollen ebenfalls nur noch selten.

    Dafür Hepu Komplettsatz incl WaPu kam mit Litens Rollen und Conti Riemen, das wäre aktuell meine Empfehlung.

    Oder auch SKF, aber ohne Wasserpumpe. Die Rollen waren von Litens, Riemen stand meine ich "Made in EU" drauf. Dann Wasserpumpe extra von Hepu oder wenn Du mehr Geld versenken willst die Originale vom Crafter mit Gußfügelrad. Weiß aber keiner, ob sie den Aufpreis wirklich wert ist.

    Ich revidiere: HEPU Komplettsätze kommen neuerdings auch mal als bunte Mischung. Zunächst einer, wo sich eine Gates Rolle Pumpenseitig eingeschlichen hat, dann einer aus Produktionsjahr 2026 mit zwei Spannrollen von Gates, Pumpen Umlenkrolle Noname. Nur die Riemen von Conti und WaPu von HEPU bleiben eine Konstante.

    Bei SKF gibt es noch gute Chancen auf Litens-Rollen, dann eben WaPu extra.

    GK Komplettsätze waren eine sichere Bank, sind derzeit aber nur noch schwer zu bekommen - für den ACV selten und teuer, fur AXGAHY gar nicht mehr.

    Wir hatten vor einem Jahr im Bosch-Satz mal Glück mit Litens Rollen. Bei den letzten beiden dann aber ziemlich komplett Gates-Teile als Inhalt. Bei INA ZR Sätzen ist das mit den Litens Rollen ebenfalls nur noch selten.

    Dafür Hepu Komplettsatz incl WaPu kam mit Litens Rollen und Conti Riemen, das wäre aktuell meine Empfehlung.

    Oder auch SKF, aber ohne Wasserpumpe. Die Rollen waren von Litens, Riemen stand meine ich "Made in EU" drauf. Dann Wasserpumpe extra von Hepu oder wenn Du mehr Geld versenken willst die Originale vom Crafter mit Gußfügelrad. Weiß aber keiner, ob sie den Aufpreis wirklich wert ist.

    Auf dem LITENS-Lager mag jetzt "China" stehen, es muss aber deshalb kein minderwertiges Lager sein - genausowenig muss "Made in Germany" zwingend hochwertige deutsche Wertarbeit sein.

    Japanische Hersteller habe schon vor langer Zeit erstklassige Nähmaschinen in China fertigen lassen, italienische Firmen haben chinesische Tomaten-Produkte in Italien verpackt und als "Made in Italy" verkauft.

    Gibt`s Alles.

    Wie schon zuvor geschrieben, habe ich gerade eine Chinalager Rolle von 2020 ausgebaut. Die hat Spiel in alle Richtungen und klappert wie eine Rassel und das Lagerfett ist ebenfalls ausgetreten.


    VW schreibt nunmal ein NTN Lager in der Bauteilgenehmigung vor, daher werden alle Rollen mit VW Stempel auch ein NTN Lager haben.

    Ich habe den Eindruck, es vermischen sich Dinge.
    Halten wir fest: Es gibt konstruktive Unterschiede bei den Rollen für die Vierzylinder, bezüglich den AHY und ACV Spannrollen konnte ich keinerlei Unterschiede feststellen zwischen Litens Canada und Romania. Auf den Lagern steht auch nicht China, das müßte dann eine Insider Info sein. Ich kann erst in ein paar Tagen nachschauen was draufsteht, weil unterwegs. Der innere Stahlkern der Rollen ist bei Litens in einer Teflon ähnlichen Gleitbeschichtung gelagert. Bei einer nicht-Litens Rollen war der Kern in Fett gelagert und von dort kam es auch bei unserer Prüfrolle schon nach außen. Die nicht-Litens Rolle hatte dafür ein NTN Lager. Und wiederum, ein fertiges, rasselndes Lager hatten wir auch schon bei einer Litens Canada Rolle nach 60tkm.
    Um belastbare Hinweise für Qualitätsvorteile von Canada vs Romania (für TDI) zu sammeln, müßte das klarer dokumentiert sein. Solange bleibe ich bei der Meinung, es gibt vermutlich keine.

    Von der automatischen Spannrolle habe ich mir hier 4 Originalrollen von VW von Litens Canada auf Halde gelegt. Das müsste für die nächsten 320.000km reichen.

    Die augenscheinlich solideste und schwerste Rolle ist die aus 2003. Die wiegt glatt 10gr mehr als die VW-Rollen aus 2017.

    Ist es nun eigentlich mehr als ein Gerücht, das sich hartnäckig hält? Vielleicht weil Canada besser als Romania klingt, oder wir mittlerweile davon ausgehen, daß zwangsläufig jede Veränderung bei der Herstellung zu einer Verschlechterung führt? Das stimmt zwar leider meistens, aber soweit mir bekannt gibt es bis jetzt keine belastbaren Hinweise, daß die aktuellen Litens Romania Rollen qualitativ schlechter sind als die letzten Litens Canada. Beim Zerlegen der Rollen zeigte sich, daß sie exakt gleich konstruiert sind, Unterschiede sind nur in minimalen optischen Details. Sie wiegen übrigens auch gleich viel.
    Teilweise große Unterschiede gibt es zu nicht-Litens Rollen. Da würde ich eher die Finger von lassen.

    Das aktuelle Bosch Zahnriemenset zwar auch zusammengewürfelt, aber alles Markenteile. Zur WaPu kann ich nichts sagen, weil ohne gekauft. Würde immernoch GK nehmen - wenn die erste Meldung kommt, das jemand damit Probleme hatte, überdenke ich das nochmal.

    Inhalt vom gelieferten Boschset:
    - Steuerriemen: Bosch Made in UK (das wird ein Gates Riemen sein)
    - ESP Riemen: Bosch Made in Romania (da produziert jetzt Conti auch die Steuerriemen)
    - ESP Spannrolle Gates, NTN Lager
    - ESP Umlenkrolle Litens, made in Canada. Das ist interessant, denn auf die Rolle ist das Produktionsjahr 2024 geprägt, dort werden also noch Rollen produziert. Die Produktion ausgelagert wurde aber eben für unsere
    - Spannrolle Steuerriemen: Litens Made in Romania mit Torxbundschraube


    Gestern haben wir außerdem ein paar alte Spannrollen aufgemacht. Außer minimalen Fertigungsunterschieden konnten wir keine relevanten Unterschiede zwischen der Litens Canada 2017 und Litens Romania 2024 finden. Welche sollten das nochmal sein?


    - klar erkennbar ist aber der Unterschied zwischen ACV (979277) und AHY (979479) Rollen, nämlich Federlänge, Federdicke und wo sie eingehängt ist. Die Feder bei der ACV Rolle (rechts im Foto) ist 0.3mm dünner, eine halbe Umdrehung länger und weniger gespannt. Insgesamt ist sie dadurch etwas weicher in der Federkraft. Ob die Sinnhaftigkeit noch gegeben ist, wenn der ACV mit Leistung und Drehmoment gleich oder über der des 111kW fährt ?
    Testmethode für die Spannung war das Fingerdruckfühlometer, also ohne wissenschaftlichen Anspruch. Dabei ist auch noch aufgefallen, daß die Federspannung auch nach fast 120tkm Gebrauch keinen fühlbaren Unterschied zu einer neuen Rolle hatte.

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    - ein Contisatz für den AHY aus 2017 hatte auch damals schon die Torx-Bundschraube mit Schraubensicherung, sie hat einen gleichmäßigen, “schönen” + großen Abdruck hinterlassen. Ein anderer Contisatz aus 2017 für ACV hatte eine Sechskantschraube wohl ohne Unterlegscheibe, die sich ordentlich ins Metall gedrückt - und sogar gehalten hat.


    Ein konstruktiver Unterschied ist noch aufgefallen, und zwar wie der innere Stahlkern gelagert ist. Bei einer Rolle aus einem Conti Satz AHY 2022 - das war keine Litens-Rolle, aber Lager NTN - ist der innere Stahlkern in einer Lagerhülse aus einer Metalllegierung (Messing-Kupfer?) mit einer Fettschmierung gelagert. Dieses schwarze Fett kam bei der gebrauchten Rolle auch schon vorm auseinandernehmen sichtbar nach außen. Bilder 1-3.
    Bei den Litens Rollen, sowohl Made in Canada als auch Romania ist der Stahlkern in einem “Gewebe” mit teflonähnlicher Gleitbeschichtung gelagert, kein Fett.
    In beiden Fällen ist diese Lagerhülse (also einmal aus “Gewebe”, einmal aus Metall) unter der Sechskant Exzenterscheibe eingeschnitten und dann umgeschlagen. Das sieht man von außen unter der Exzenterscheibe und wurde hier mal als Reibscheibe bezeichnet.


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    Ich halte es immernoch eher für unwahrscheinlich, daß die Spannrollen ursächlich für die Mehrzahl der berichteten Probleme sind. Natürlich können die Spannrollen selber Defekte zeigen, am ehesten wohl durch Produktionsfehler. Bei der Mehrzahl der ZR Risse dürften aber andere Ursachen vorliegen, die hier ja schon mehrfach aufgezählt wurden. Top Kandidaten: Öl im Bereich der Spannrolle, Lösen der Schraube durch Öl im Gewinde, schleifender Zahnriemenschutz, oder/und Fehler beim Einbau. Also wäre mein Fahrplan: Korrekter und gewissenhafter Einbau, regelmäßige Kontrolle - vielleicht jährlich und bei Auffälligkeiten sofort.

    Bevor eine Ersatzproduktion irgendwann startet, nochmal die Frage:

    das ist (vermutlich) eine federbelastete Kugel - was soll denn an einem solchen Ventil kaputt gehen?

    Einfach mal reinigen und nochmal versuchen.

    Hatten wir im Thread alles schon, aber wer will sich auch alles nochmal durchlesen? Was kaputt geht ist meistens das "drumherum" - das Kunststoffinnengewinde, das auf den Nehmerzylinder geht, wenn nicht vorsichtig, gerade und mit etwas Fett o.ä. geschraubt kann bei Kupplungswechseln Schaden nehmen. Das saß bei mir letztlich auch nicht mehr ganz schön drin, aber gestorben ist das Ventil bei mir dann an der Durchrostung des Metallringes, der den Kunststoffkörper anscheinend nochmal sichernd zusammenhält. Vermutlich durch den Innendruck hat sich das ganze Ventil dann schließlich zerlegt, es ist auf- und abgebrochen, Flüssigkeit ausgelaufen, Kupplung tot. War lustigerweise direkt nach der erfolgreichen TÜV Prüfung vor ein paar Jahren, direkt als ich vom Hof fahren wollte. Bis dahin hatte es aber ohne jede Pflege über 20 Jahre gehalten. Also oft geht es definitiv nicht kaputt und bei richtiger Behandlung hat es tatsächlich Aussicht auf nahezu unbegrenzte Haltbarkeit denke ich.

    Deshalb bei der Rostbehandlung diesen kleinen Metallring nicht vergessen und auch gleich das letzte Stück der Leitung vom Geberzylinder das in das Ventil geht, ist nämlich auch aus Metall und neigt zu Korrosion.

    Der Tip bei langen Standzeiten alle zwei, drei Wochen mal die Kupplung zu treten um die Flüssigkeit zu bewegen und Dichtung vom Ausrücklager zu benetzen kam ja auch schon oft. Schützt weniger das Ventil, aber das Ausrücklager vor Undichtigkeiten. Und beim Bremsflüssigkeitswechsel nicht vergessen auch den Abschnitt für die Kupplung zu wechseln.

    Damit wären nochmal alle mir bekannten Tips auf einem Haufen.

    Das tut weh um den schönen Motor und tut mir leid für Dich!

    Aber von gelösten Pleuellagerschrauben habe ich hier noch nicht gelesen, weil Du schreibst, es ist ein altes Leiden? Waren ja sonst immer die Hauptlagerschrauben, um die es ging.

    Und Pleuellagerschrauben sind ja jetzt auch nicht mal eben getauscht, das kommt ja fast einer Motorüberholung gleich, oder? Insofern finde ich es jetzt nicht verwunderlich, daß Du die nicht prophylaktisch getauscht hast.

    Es geht ja immer auch darum, aus unseren Schadenserfahrungen zu lernen. Was die Lehre aus Deiner Geschichte ist, ist mir noch nicht ganz klar. Du hattest etwas gehört, aber hättest Du überhaupt auf Pleuellagerschrauben kommen können? Sollte man die ab einer Laufleistung xy jetzt auch vorsorglich tauschen, wie die Hauptlagerschrauben?

    Welche Teile sollte man alle wechseln, und von welchem Hersteller sollte man die jeweils kaufen?

    Noch besser wäre ja, einer der bekannten Teilehändler hätte ein Komplett-Set, das die Experten hier rundum befürworten würden.

    Vielleicht brauchen wir einen neuen Fred mit aussagekräftigem Titel für google und da Post 1 aktuell halten? Sonst gehen die Infos immer wieder unter bzw. verändern sich ja auch.

    - Schwingungsdämpfer von Corteco, herrscht Einigkeit

    - Wasserpumpe GK bzw. Hepu (bisher wurden hier keine Defekte gemeldet)

    - Riemen von Conti oder Gates, Dayco auch ok

    - Spannrollen bin ich mir nicht mehr so sicher. Litens, aber möglichst nicht Made in Romania, sondern Canada? Lager auch von Litens, NTN vermutlich auch ok. *Welche Schuld die Spannrollen oder aber Begleitumstände haben ist ja nicht immer klar. Und bei der letzten Litens Made in Canada Spannrolle ESP Seite, die ich 110tkm drin hatte war nach Ausbau sichtbar auch ein größeres Stück rausgebrochen. Hatte aber noch gehalten.

    Am nahesten kam dem optimalen Material jedenfalls der Zahnriemensatz von GK, letztes Jahr noch für 180 Euro gekauft, dieses Jahr gibt es ihn nicht mehr? Die Spannrollen waren von Litens, ich hab aber nicht geschaut wo produziert.

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    Genau, so muß der Umbau, damit der kleine Junge im Herzen tanzt - meiner tanzt aber auch schon bei den TDIs *die den zusätzlichen Vorteil haben, daß auch die Vernunft an Bord bleiben darf

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    Tatsächlich habe ich mir da noch nie Gedanken um Hersteller gemacht...

    Ich auch nicht, auch die Billodinger haben bei mir super funktioniert. Ich würde da auch keine Wissenschaft draus machen, ob die nun ein bißchen weniger lang oder nicht halten, läßt sich sowieso nie objektive ermitteln - der Hinweis mit Kanten kam ja schon ... die billigen sind soviel billiger als die teuren, da muß ich nicht mehr überlegen. Und ja, ich hatte am Anfang auch erst die teuren von Rostio direkt bestellt und den Unterschied zu billigen von Amazon könnte ich nicht benennen.

    Falls Dir das hilft: an einem ausgebauten original Kat vom ACV gemessen, das Rohr das vom Kat weg nach hinten geht hat auch nur 50mm Außendurchmesser.

    Flansch zum MSD und dann bis zum Endschalldämpfer 55mm.

    Irgendwas, sodass möglichst wenig neues Wasser reinspritzt, aber vorhandenes Wass ablaufen kann. Irgendwas, um das nächste halbe Jahr zu überbrücken, bis ich Kapazitäten habe mich richtig darum zu kümmern...

    Zum Thema hart pfuschen: provisorisch Löcher verschließen geht auch gut mit sehr festem Wachs, wie zB dieses https://www.ebay.de/itm/283855260569

    Das habe ich für Löcher schon erschreckend erfolgreich eingesetzt. Vorher an der Stelle den Rost komplett fluten (Owatrol oder besser Fluidfilm, verbindet sich noch mit dem Wachs) und dann mit dem Wachs zumachen. Von außen fliegt Dreck gegen und man sieht die Stelle nicht mehr. Der Rost geht da erstmal nicht weiter - bei der Reparatur nach einem Jahr sah alles noch so aus wie beim verschließen. Das Wachs wird nur an heißen Sommertagen weich, an der Stelle bei Dir würde es sich nicht wegbewegen. Nachteil nachher beim richtig reparieren und schweißen mußt Du das dann erstmal alles wieder da wegbekommen ...