Beiträge von Warp4

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    7l/100km? Das schaffe ich quasi nie.... aber mal im Ernst: wenn ich mit dem Serien ACV-Transporter 130km/h auf der Autobahn rolle, laufen ca. 8l durch.

    Bei zügiger Fahrweise auch gerne ein Liter mehr. Mit dem Tuning bei entsprechender Fahrweise auch über 10l. Allerdings wohne ich im Bergischen Land, da gibt es quasi keinen Meter ebene Autobahn ohne Steigung. Mein Defender 2,5liter 5-Zylinder verbraucht durchweg ca. 2l mehr auf 100km, hat aber auch fast doppelt so viel Leistung wie ein ACV.

    Die AXG Doenpipe hat übrigens am Turboladerflansch innen gemessen nur 40mm. 10mm nach dem Flansch geht es dann mit einem Rohr mit 48mm Außendurchmesser zum Flexrohr. Nach dem Flexrohr ist dann wirklich ein 63mm Rohr verbaut. Habe ich gerade an meinem originalen AXG Rohr nachgemessen. Ich baue gerade selber ein durchgängiges 63mm Rohr (mit 63mm Flexrohr) weil mir die originale Lösung nicht gefällt. Die Adaption vom 45mm Laderdurchmesser aus den ersten 90° Bogen mit 63mm ist etwas tricky, aber schon fertig. Einen neuen Flansch auf dem Flow-Jet gemacht und eine Art Trompete aus aufgeweitetem V2A Rohr drangeschweißt.

    Ich mache gerade den selben Umbau und tappe etwas im Dunkeln was die Ölleitungen zum Lader angeht: 2003er ACV, Abgas/Ansaugkrümmer AXG von 2001.

    Hier im Thread wird für die Druckleitung die 074 145 771 N verwendet. Bei diversen Teilehändlern finde ich die Information "N" passt auf den Syncro mit 102PS ACV. "J" passt auf den AHY/AXG. Was ist denn nun richtig?

    Die Rücklaufleitung scheint einfach zu sein: 074 145 735 F

    Kann mir da jemand weiterhelfen? Ich würde gerne morgen die Leitungen bestellen, den kompletten Rest habe ich schon.

    "Edelstahl" ist erstmal alles was nicht Feld-Wald-und-Wiesenstahl ist. "Rostfrei" hat damit auch ersteinmal wenig zu tun. Auch wenn legierte Stähle von Haus aus weniger schnell korrodieren als unlegierte. V2A oder V4A wären in diesem Fall die Schlagworte

    Ich habe mich damit abgefunden der Einfachheit halber einen neuen Garrett-Lader zu verbauen weil ich keine Lust und keine Zeit habe einen völlig anderen Ladertyp zu adaptieren. Mir schwebte ursprünglich ein Garrett T3 aus dem Land Rover vor. Zum Umbau auf den VNT aus dem AXG habe ich eine Frage: Wird die Downpipe beim AXG direkt am Ladergehäuse verschraubt oder gibt es da auch noch so einen Gussbogen wie beim ACV?

    An wesentlichen Teilen hätte ich bis jetzt folgendes auf dem Zettel:

    -Abgas/Ansaugkrümmer

    - Lader

    - Ölleitungen

    - Downpipe

    - Dichtungen und Kleinkram

    Hab mal etwas gegoogelt: Könnte ein Lader der Firma "Überkraft" sein. Gibt es u.A. bei einem Laden in Hamburg für 250,- neu. Überkraft scheint eine fernöstliche Qualitätsmarke zu sein......

    Das war auch mein Plan, denn den ganzen Gebrauchtangeboten in der Bucht traue ich nicht richtig über den Weg. Zum Einen, was die Laufleistung betrifft und zum Anderen ob der angebotene Düsentyp überhaupt der Richtige ist. Daher rührte auch meine ursprüngliche Frage. Wenn der Düsentyp ohne Zerlegung der Düse nicht nachprüfbar ist, würde ich Düsen gebraucht nur von jemandem kaufen den ich kenne. Insofern werde ich meine Düsen bei Dieselsend überholen/umbauen lassen.

    Danke erstmal!

    Noch eine weitere Frage: Ich bin mir nicht darüber im Klaren wie die korrekten Bestellnummern der originalen AXG Düsen lauten.

    Ich habe folgende gefunden: 074130202P und 074130201C . Die Nummern habe ich aber auch schon für den ACV irgendwo gefunden.

    Kann das jemand so bestätigen oder mir ggf. die richtigen Nummern schicken?

    Nimm doch so einen Sicherungskasten hier:


    https://www.ebay.de/itm/12-Weg…dd160f:g:O6kAAOSwzsNcb62w


    Da hast du nur ein Pluskabel und mußt die Eingänge nicht brücken. Und eine komfortable und kleine Masseverteilung hast du auch gleich mit dabei.

    Zum Abschalten der Zuleitung solltest du auf jeden Fall ein Relais verwenden. Den benötigten maximalen Strom mußt du vorher natürlich kennen. Die Relais gibt es in verträglichen Baugrößen von der Stange bis 70A

    Zur Abgastemperatur kann ich sagen, daß die bei einem leistungsgesteigerten Land Rover 5-Zylinder mit Seriendüsen innerhalb von 30 Sekunden von 400°C auf 850°C ansteigt. Mit einem thermisch instabilen Motor aus Angst "nur" 15min Vollgas zu fahren kann also genausogut schiefgehen. Und gerissene Td5 Köpfe habe ich mehr als genug gesehen.

    Der serienmäßige ACV kommt nie großartig über 400°C, mehr war bei der geringen Literleistung auch nicht zu erwarten. Ich würde es bei 700°C Abgastemperatur belassen, egal was dann an Leistung anliegt. Maßnahmen wie eine vernünftige Ansaugung, wenig Rückstau im Auspuff, ausreichend Ladedruck, kurze Einspritzzeiten und möglichst kalte Ladeluft verschieben die Temperaturgrenze immer weiter nach oben.

    Was am Ende bei meinem ACV mit 0,216er Düsen, Wasserintercooler und anderem Auspuff herauskommt werde ich berichten.

    Bei gleicher Einspritzmenge verkürzen sich die Einspritzzeiten. Das ist für eine saubere Verbrennung besser, gerade in etwas höheren Drehzahlen.

    In höheren Drehzahlen hat man nur ein kurzes Zeitfenster, um in die richtige Position der Kolbenmulde einzuspritzen.

    Wenn du die Düsen sowieso überholst, dann würde ich das gleich mitmachen.

    Außerdem wird der Motor dadurch weniger stark thermisch belastet. Also nur Vorteile durch den Umbau.

    Ab in die Tonne, oder durchaus OK?

    Für meinen Teil habe ich da kein Vertrauen zu, bin aber kein KFZ-Elektriker.

    Ich bin Autoelektriker: Stoßverbinder ab in den Müll! Die Stromdiebe direkt mit. Alles löten oder crimpen (je nach Querschnitt) und dann mit Schrumpfschlauch isolieren.

    2 Kabel in einen Crimpverbinder: kann man machen, wenn die Querschnitte passen. Ansonsten ist es unzuverlässiger Pfusch. Wago Klemmen sind nicht für mobilen Einsatz ausgelegt. Die vertragen dauerhaft weder Feuchtigkeit noch Vibrationen - müssen sie in einem Schaltschrank oder einer Abzweigdose auch nicht.


    P.S. #7 und #8 stimme ich voll zu. Die Lötverbinder aus #9 funktionieren gut, sehen aber schxxx aus.