Normalerweise halte ich mich inzwischen aus diesen Diskussionen ja heraus, aber was manchmal an Behauptungen und Annahmen leichtfertig getroffen wird lässt mir dann doch öfters die Haare im Nacken aufstehen. Wenn das dann jemand liest, der mit Strom nichts am Hut hat und es für bare Münze nimmt kann das ganz schnell ins Auge gehen.
Der TE schrieb nichts von einem California (auch nicht im Profil), also ist diese Information völlig irrelevant - abgesehen davon, dass es auch bei den Cali Modellen 2 Varianten gibt (2x6mm2 und 2x10mm2) für die Kabel von der Starterbatterie zur Wohnraumbatterie. Was der TE verbaut hat weiss nur er - wenn original verkabelt eventuell sogar nur 1x6mm2. Daraus folgen dann auch jeweils andere Voraussetzungen.
Wo kommt denn die Info über eine 150A LiMa her? Bei den Diesel T4 sind meines Wissens LiMas von 90A - 120A original verbaut worden. 150A LiMas dürften eher die Ausnahme sein. Aber auch die reicht durchaus um eine Menge Schaden anzurichten.
Woher kommt denn die Weisheit, dass bei T4 California mit Werksverkabelung (welche??) maximal 30A Ladestrom in die Batterie gehen? Bei meinem Cali (2x10mm2) mit 150AH LiFePo4 Akku habe ich beim Einbau mit 1/4 vollem Akku beim Laden über 50A gemessen. Der Unterschied kommt wohl daher, dass sowohl LiFePO4 Akkus verschiedener Hersteller und Leistungsstufen unterschiedliche Innenwiderstände haben als auch, dass der Zustand der Kabel von der Starterbatterie zur Wohnraumbatterie nach langen Jahren unterschiedlich sein kann. Es gilt bei Strom ja unumstößlich immer < U=RxI > => < I=U/R >. Wenn also der Wert für den Widerstand (R) sich unterscheidet dann beeinflusst das auch den Strom (I). Für die Laien noch, U ist die Spannung also ca. 12V-14V. Damit kann sich das dann ja jeder selber ausrechnen und für die dann vorgesehenen Kabeldurchmesser gibt ja eine Menge Rechner.
Die einzig sinnvolle Aussage ist also in jedem Fall, die Herstellerangabe zum Akku bzgl. Innenwiderstand prüfen und dann messen und rechnen.