Beiträge von Jack GT

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    ... beim zweiten Mal wollte ein junger Prüfer bei einer Nachprüfung Sachen „nachbemängeln“ und deshalb die Plakette verweigern).

    Waren diese "nachträglichen" Mängel denn auch tatsächlich vorhanden oder nur erfunden?

    Die Mängel - u.a. eine schlecht gespachtelte Seite, ein langsamer einziehender Gurt - waren über die Jahre vorhanden und hatten keinen Prüfer, auch den Dekra-Erstprüfer, nicht interessiert. Bis der Zweitprüfer diese plötzlich fand und die Plakette verweigern wollte.

    Vielleicht hat das Ganze auch damit zu tun, dass da ein Generationenwechsel stattfindet.

    Die alten Prüfer sind zunehmend „raus“, die jungen irgendwie teilweise noch nicht in der Realität angekommen - habe ich schon 2x mit der Hamburger Dekra durch (einmal hat sich ein junger Prüfer geweigert ein Fahrwerk einzutragen, weil ihm für eine original-VW-Felge kein Gutachten vorlag und er angab, VW-Zeichen und TN könnten gefälscht sein; beim zweiten Mal wollte ein junger Prüfer bei einer Nachprüfung Sachen „nachbemängeln“ und deshalb die Plakette verweigern). Mit den alten Prüfern hatte ich noch nie Probleme, die haben dann z.T.sogar die „jungen Leutz“ angerufen, korrigiert, richtiggestellt und sich entschuldigt für die Jugend.

    Fazit: Prüfer, -Prüfort bzw. Organisation wechseln b.B., wenn einer nicht mehr einzufangen ist.

    Einen wirklichen Vorteil stellt die Mütze dar, wenn man schon weiß, dass es regnen wird und man um die Zeit abfahren will.

    Die Mütze beschert einem dann einen trockenen Zeltstoff, der nicht schimmelt.

    Zudem schützt die Mütze natürlich auch den Stoff selbst vor Verschmutzungen in jede Richtung.

    Was an der Mütze nicht so schön ist: Erstens haben die Dinger in der Regel keine Fenster, es ist also oben recht duster, wenn man die Fensteröffnungen öffnet (keine Ahnung, warum die nie damit ausgerüstet werden).

    Zweitens reibt bei starkem Wind die Mütze, auch wenn sie „Schnallen“ hat, am Lack, was man auch an den entsprechenden Mützenstellen über Farbstreifen sieht (dies betrifft meist das untere Ende der Mütze).

    Und zur Temperatur: Die Isolationswirkung finde ich völlig vernachlässigbar.

    Mutig. Dann mal Daumen gedrückt, auch dass ordentlich gearbeitet wurde.

    Mojn,

    zum Tempomat: Der Originale sollte am Hebel zu erkennen sein - hier ist ein ganz normaler Hebel ohne Tempomat montiert. Möglich, dass der Besitzer eine Nachbaukonstruktion irgendwo montiert hat - die sollte er dann zeigen und vorführen können.


    Als Beitragsergänzung zum Topstar:

    Wie geschrieben scheiden sich an ihm die Geister. Grundsätzlich gilt: Der Topstar ist aufgrund seiner Produktionsdauer, Stückzahl, der verbauten speziellen Teile und der Farbkombination ein auffallender Exot. Daher wird er regelhaft preislich auch über einem normalen Multivan gehandelt.

    Leider war im Produktionszeitraum die Fertigungsqualität und Konservierung nicht die beste beim T4. Ich hatte mir um 2019/2020 mehrere angeschaut - bei vielen war das irgendwas zwischen Blätterteig und Edelrost stahlfrei. Auch meiner steht rosttechnisch deutlich schlechter da als mein 91iger - ich habe aber auch zum Discountpreis eingekauft.

    Was mir zu diesem einfallen würde: Hinfahren und alle neuralgischen T4-Stellen natürlich prüfen. Zudem die Frittentheke samt Verschraubung anschauen. Ebenso prüfen, ob hier bei Schweller und Radläufen nachlackiert wurde - das ist beim Topstar gut zu sehen. Nachlackierungen passend sauber auszuführen, ist beim Topstar tatsächlich sehr schwer - auch, weil die Spezialmischung über die Jahre ausbleicht und mindestens 3 Mischprotokolle existieren. Und sich den Lack gut ansehen - spannenderweise gibt es z.T. auch Verwerfungen oder Unterwanderungen.

    Nicht original ist die Sportscraft-Aufbaudrehsitzkonsole beim Beifahrersitz - der Topstar wurde mit B2B-Sitzen beidseitig geliefert. Irgendeine Leuchte (Alarmanlage?) wurde nachgerüstet. Ansonsten erscheint der Zustand tatsächlich gut - rostfrei ist aber kein T4. Die Innenausstattung ist wie geschrieben schmutzenpfindlich - diese macht einen guten Eindruck, das Lederlenkrad kommt allerdings langsam (auch dies ist speziell mit grüner Naht).

    Ich glaube, ich habe ihn auch schon mit 14-15k in der Anzeige gesehen - im Vanlife-Fieber wurden ja selbst für simple Kästen um die 7-8t erwartet. Die Zeit ist aber vorbei, die Preise sind abgekühlt, er ist noch zu hoch bepreist. Der VR6 hat eine tolle Laufkultur, aber er frisst einem bei den Spritpreisen die Haare vom Kopf - den Topstar würde ich in der Motorisierung (es gab ihn ja nur mit ACV oder AES) eher als Sonntagscruiser denn als Langstreckenreisemobil sehen, wobei ein MV in seiner Grundausstattung sowieso fürs totale Campen eher begrenzt geeignet ist. Mit H-Kennzeichen und gutem Zustand wird er zunehmend wertstabiler und gefragter über die Zeit werden.

    Somit selbst abklären, ob er zum eigenen Nutzungsprofil passt (s.o.) , dann (ggf. mit Unterstützung) hinfahren, wenn er nicht weit entfernt steht, kritische Stellen prüfen und handeln, wenn‘s passt. Preislich würde ich ihn, wenn er gut ist, im oberen vierstelligen Bereich sehen.

    Wahrscheinlich ist das Pferd hier sowieso schon totgeritten, aber als Ergänzung:

    • Der Ton macht die Musik: Wenn man hier zu Anfang eine Frage postet, aber eigentlich sowieso schon (besser) weiß, welche Antwort man haben möchte, kommt genau ein solcher Threadverlauf raus
    • Dann in Folge beleidigt zu sein, geht in die gleiche Richtung, eher wäre vielleicht ein kleines Sorry mit einem erneuten Start hilfreich
    • Zu den inhaltlichen Fragen ist eigentlich schon alles gesagt: Deine Wunschkombination (hier insbesondere das Aufstelldach im Multivan) ist selten und kommt preislich daher ähnlich raus wie ein Cali. Grundsätzlich ist der T4 von der Technik her ein äußerst haltbares Fahrzeug, Fahrleistung men zwischen 600 und 800tkm sind keine Seltenheit. Das ist aber auch das Problem: Man kann den T4 ungeheuer lange ohne Wartung (runter)fahren. Wenn einer seinen T4 günstig verkauft, ist meist genau dieser Fall eingetreten
    • Deinen Beiträgen nach ist aber das wahrscheinlich dein Wunsch: Einen T4 kaufen und dann einfach weiter runterfahren. Dafür sind mittlerweile aber die meisten T4 am Markt mittlerweile zu alt. Genau dieses Nutzungsmuster haben die letzten Eigentümer über die letzten Jahr(zehnt)e auch gemacht, mittlerweile sind die Kisten aber im Oldtimeralter
    • Die Forenbeiträge wollten Dir daher mitteilen, dass du die Fahrzeuge mittlerweile in Zuständen antriffst, wo du mehr als nur einen kleinen Service einrechnen solltest (ob es nun tatsächlich 1000€ / Jahr sind, ist individuell). Idee war dabei aber, dich vor Enttäungen zu bewahren (es gibt genügend Beiträge à la „Bin mit meinem supertollen supergünstigen und gerade gekauften T4 bis nach Pamplona gekommen, er springt nun nicht mehr an, die Werkstatt hat mir 3 Seiten Defekte aufgeschrieben - Hilfe!!!“)
    • Ergänzung von amicar eingefügt:

      T4 über fahren und über mehr als eine HU bringen ist kein günstiges Hobby.

    Daher ist ein T4 für deine Idee vielleicht nicht das richtige Fahrzeug - neue Baujahre sind hier vielleicht passender) - also T5 onwards und ähnliche Derivate

    So, das war jetzt eigentlich nur die ausführliche Version des vorher Geschriebenen.

    Gruß & Glück bei der Suche!

    Je nach Charge, Untergrund- und Lackbeschaffenheit ergeben sich an den Enden der Lippe z.T. recht zeitnah Haftungsprobleme, was auch zum Hochrutschen bzw. äußerem leichten Versetzen der Lippe führen kann,

    Ich würde mal davon ausgehen, dass mit der Verklebung an den Außenseiten dem entgegengewirkt werden sollte.

    Grundsätzlich sollen die komplett anliegen.

    Nachdem nacheinander Frankreich, Polen und Schweden entfielen, sind wir dann erstmal mit Fehmarn gestartet, wo die Nacht aber deutlich besser als der Tag war:

    Dauerregen und stürmisch; die „Mütze“ hat uns hier gut das Aufstelldach trockengehalten:



    Da keine sonderlich bessern Aussichten, an die Nordseeküste nach Fanø geflüchtet und dort die Sonne wieder eingeholt:

    Tatsächlich gilt: An der Nordsee sitzen und schwitzen.

    Zur Reise: Nur bis Nordafrika - genau: Marokko von Tarifa rüber. Da zu dem Zeitpunkt gerade die politischen Umwälzungen waren, haben wir uns nicht weiter reingetraut.


    Zu den Teilen: Wow, lese ich richtig: VW-Zeichen oben? Dann ist dein Bus wohl ein guter Griff.

    Zu Schweden: Da wir auch gerade überlegen, doch nach dort den Urlaubsanfang „hinzuhüpfen“: Wie ist denn aktuell die Entwicklung beim Freistehen? Vor ein paar Jahren war‘s schon deutlich eingeschränkt zu früher, da es schamlos ausgenutzt wurde. Geht das überhaupt noch oder ist da nun mehr oder weniger Schluss mit? Wir haben da immer versucht, tatsächlich nur den Fußabdruck zu hinterlassen, unauffällig zu bleiben und keinen zu stören und ggf. dort befindlichen fremden Müll auch mitzunehmen.
    Leider waren aber auch viele dabei, gerade auch mit Mietfahrzeugen, die draußen auf Stühlen mit Grill & Co. einen auf Campingplatz gemacht haben und einen anschauten, als hätten sie die jeweiligen Rast-/Park- oder sonstigen Plätze gemietet.

    Rufe mal direkt bei SCA / C.F.Meier an und schildere dein Problem direkt am Telefon. Sofern auf dem Dach eine Nummer o.ä. eingeprägt ist bzw. du Dokumente vom Kauf hast, diese bereithalten, die werden ggf. abgefragt.

    Ich fand sie eigentlich ganz kulant - denn obwohl sie eigentlich keine Endkundenbetreuung machen, haben sie das sofort geregelt.

    Alternativ hier im Forum fragen, ob Jemand hier ein 114 hat oder den Prüfer deiner Wahl mal vorher interviewen, ob er Zugriff auf das Dokument hat.

    Kleiner Nachtrag bullinator :

    Da vorm MBF alles auf letzte Rille lief, habe ich aus einer alten Segeltasche versucht, auch eine Klettanhang zu fertigen.

    Auf den sollte ich mir nix einbilden, da zwar der Keder einigermaßen sitzt (ich bin nicht sonderlich nähmaschinenerfahren), aber beim Klettband die Maschine dauernd Fadensalat machte und die Nadel sich verbogen hat (so das meine Frau sagte: „hört sich an, als wenn du meine Nähmaschine zerstörst“) - ich habe die zwischendurch auch immer auseinderbauen müssen, da nix mehr ging.

    wurde dann aber doch noch rechtzeitig fertig, auch wenn das Ding furchtbar aussieht.

    Und der 3/4-Bulli hat eine neue Funktion als Kinoleinwand bekommen.

    Wir waren dann doch ganz froh, noch zum Midsummer Bulli Festival gefahren zu sein, weil‘s ja in dieser Form auf Fehmarn am Südstrand wohl das letzte Mal war.

    Sehr schöner Bericht, Danke! Erinnert mich an unsere große Auszeit mit AAB vor 15 Jahren - da sind wir durch Europa bis Afrika runter - haben auf der Rückfahrt aber die Inseln nicht mehr geschafft.

    Lustigerweise hast du mehrere Topstar-Teile an deinem T4 verbaut (Heckklappe & Schiebetür) - und offensichtlich, wenn man den Bettbezug sieht, Gefallen an der Farbe gefunden 😉.

    Zum quietschenden Keilriemen: Das kenne ich auch am AAB, der längst irgendwie gerne. Ich werde nun langsam faul und habe mir ein Keilriemenspray besorgt…

    Weiterhin gute Fahrt!