Und was meinst du mit dem Schleifkontakt am Lenkrad?
Die Hupe wird am Lenkrad betätigt, dabei schaltest Du die Masse durch. Da das Lenkrad drehbar ist, wird der Kontakt über einen Schleifring übertragen - je weniger Strom da fließt, umso besser. Daher sollte damit nur ein Relais geschaltet werden und das schaltet dann die Last selbst.
Ich glaube nicht, dass beide Tröten gleichzeitig den Geist aufgegeben haben und würde eher eine Unterbrechung des Stromkreises vermuten. Im einfachsten Fall ist die Sicherung S13 durchgebrannt, weil die neuen Hupen mehr Strom ziehen. Hattest Du vorher nur einen Ton oder auch schon 2?
Wenn Du jetzt auf 2 aufgerüstet hast, dringend der Empfehlung von lederuwe folgen und ein Relais zum Schalten einbauen, damit über den Schleifkontakt am Lenkrad möglichst wenig Strom fließt.
Bei den geschilderten Symptomen kann das auch einfach "nur" eine schlechte Verbindung eines der dicken Kabel sein (sowohl Plus als auch Minus kommen in Frage. Taste doch mal, während die LiMa läuft, die Kabel und vor allem die Verbindungsstellen ab, angefangen bei den Batterieklemmen. Wenn da irgendwo ein erhöhter Übergangswiderstand ist, dann solltest Du das an der lokal begrenzten Wärmeentwicklung erkennen. Idealerweise, wenn die Ladespannung weit unter 14V ist.
Wenn das ABS noch nie funktioniert hat, wurde die Lampe vom Vorbesitzer vermutlich auf irgendeine Art deaktiviert, weil diese bei einem ABS-Fehler permanent leuchtet. Macht es Sinn, die Lampe wieder zu aktivieren, wenn das ABS nicht funktioniert?
petersilie lies Dir mal den älteren Teil des Threads durch, da gibt's Hinweise, dass ein defekter Spannungskonstanter das beschriebene Problem verursachen kann.
Pin 6 ist der Massekontakt, evtl. hat man sich den bei älteren Modelljahren gespart und sich die Masse in der Nähe des Tankgebers direkt geholt. Welchen Widerstand misst Du zwischen Pin 3 und Masse? Der sollte auch in dem genannten Bereich liegen.
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Der Kondensator ist mit Heißkleber fixiert, damit er nicht wackelt. Das hab ich an dieser Stelle schon so gesehen. Ob das der Originalzustand ist, ist schwer zu sagen. Ich behaupte mal, dass das nicht das Problem mit der Tankanzeige ist.
Entweder wie schon mehrmals oben erwähnt eine kalte Lötstelle am Stecker (Pin 21) oder die Mechanik im Instrument klemmt.
Alternativ kann es auch ein Problem am Tankgeber oder der Signalleitung sein, z.B. Kabelbruch. Das kannst Du prüfen, indem Du den Widerstand an den Kabelenden zum Tankgeber an der Zentralelektrik misst: Mehrfachstecker M abziehen und zwischen Pin 3 und Pin 6 messen - je nach Tankinhalt sollten da zwischen 40 Ohm (voll) und 280 Ohm (leer) gemessen werden.
Vielleicht finde ich auch noch eine Info, welche Spannung da bei Zündung anliegen muss.
D+ liegt über die Erregerwicklung suf Masse. Wenn die Zündung eingeschaltet wird, dann fließt Strom über die LED im Kombiinstrument zur LiMa und die LED leuchtet. Weil der Strom über die LED zu gering zur Erregung ist, gibt es einen parallel geschalteten Widerstand.
Sobald der Motor läuft und die LiMa Strom erzeugt, liegt an D+ die gleiche Spannung an wie an Klemme 15 (Zündungsplus) und es fließt kein Strom mehr, die Lampe erlischt.
Könnte ich mitnehmen, auch wenn sie sich laut Werkstatt nicht mehr richtig fest spannen lässt.
Wieso sollte die sich nicht mehr spannen lassen? Die Spannvorrichtung ist ein separater Bügel mir Langloch, der wird an der LiMa festgeklemmt.
Zur D+Leitung: da gibt es beim Anlasser einen zweipoligen Stecker, über den D+ und das Drehzahlsignal zur Zentralelektrik geführt wird. Wenn da noch ein Stecker dazwischen ist, hat da schon mal jemand was repariert und es liegt nahe, dass da mit der D+Leitung was nicht stimmt. In T4-Wiki sollte dokumentiert sein an welchem Mehrfachstecker D+ mit der LiMa verbunden ist.
Und nun? KI ausbauen? Hab mir die Anleitung im Wiki durchgelesen, und da graut's mir. Das KI bekomme ich raus, aber unfallfrei die Scheibe und die Ziffernblätter? Au weia.
Wenn Dein Profil richtig ausgefüllt ist, dann hast Du noch ein Kombiinstrument mit mechanischem Zählwerk (Tachowelle). Da braucht man keine Zeiger abzuziehen, da sind die drei Instrumente einzeln gesteckt bzw. geschraubt.
Aber so, wie Du das Problem beschrieben hast, glaube ich eher, das die Ursache ausserhalb des Kombiinstruments zu suchen ist.
Ich hatte ein ähnliches Problem mal verursacht durch eine schlechte Pressverbindung an der Batteriekkemme (Pluspol). Gefunden habe ich den Defekt, weil ich mir an der heißen Klemme das Handgelenk verbrannt habe. Such doch mal nach warmen Stellen an den dicken Kabeln, wenn das Problem auftritt.
Vorne links wurde vor ca. 20000 Km gewechselt, weil laut.
Radlager gehen typischerweise nicht von heute auf morgen kaputt, das zeichnet sich ab. Vorher zu tauschen gegen unbekannte Qualität und mit dem Risiko eines Montagefehlers ist unsinnig.
Hier macht es nichts! Ich habe vor ein paar Monaten ein Kombiinstrument für einen LCD-Wechsel reinbekommen, das hatte einen ELKO mit 1000uF anstatt 470 und lief problemlos.
In Ermangelung eines 68uF-Kondensators habe ich einmal einen mit 220 eingebaut - ebenfalls kein Problem.
Wenn die Kondensatoren etwas mehr Kapazität haben, macht das nichts, die angegebene Spannung nicht unterschreiten. Das gleiche Rastermaß (5 und 2.5mm) vereinfacht den Einbau, beim großen Kondensator auf die Höhe achten.
Die Platine penibelst reinigen und die Leiterbahnen durchmessen, manchmal gibt es kaum erkennbare Schäden.