Beiträge von nonius

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    Hallo Jan,

    du hättest ja ein Spenderfahrzeug, aus dem du alles ausbauen könntest... Prinzipiell kann man die Schienenbefestigung etc. nachrüsten. Es gibt nur hierfür keine neuen Ersatzteile mehr, also musst du bei der Demontage entsprechend vorsichtig und umsichtig sein.

    Eine andere Möglichkeit, einen weiteren Dreipunktgurt nachzurüsten wäre vorne der Einbau eine Doppelsitzbank mit Dreipunktgurt (Achtung! Es gab die auch ohne, dann ist die Rückenlehne klappbar...) Das bringt natürlich andere Einschränkungen mit sich (einfach nach hinten durchgehen ist dann nicht mehr) aber auch hierfür sind die erforderlichen Gewinde bereits vorhanden.

    Gruß Rainer

    Vielleicht wäre auch ein nackter Transporter (Fensterbus!) etwas für dich, in den du dann die Innenausstattung aus deinem Allstar einbaust? Oder überhaupt nach Transporter / Caravelle schauen, die haben auch auf den äußeren Sitzplätzen im Fahrgastraum jeweils Dreipunktgurte. Sind wegen der einfacheren Ausstattung häufig günstiger als Multivans...

    Gruß Rainer

    Der "Start Assist" beim Cyrix an Klemme 85 ist ja ein Taster und verbindet (+) der Wohnraumbatterie.

    Das würde ich nicht nutzen, zum Starten ist der Akku nicht gemacht.

    Ich habe den Start Assist so verstanden, dass man damit temporär das Relais überbrückt und die Batterien verbindet und so in kurzer Zeit (laut Beschreibung schließt das Relais für 30s bei Betätigung des Tasters) aus der Wohnraumbatterie ein paar Elektronen in die Starterbatterie fließen lässt. Zum Starten sollte das Relais dann wieder offen sein, da gebe ich dir Recht.

    Hast du noch die zusätzlichen Sicherungen (120 A und 100mA) bei dir verbaut...?

    Gruß Rainer

    Hallo,

    hier kamen jetzt viele Ideen, was ich prima finde. Ich möchte das für mich noch einmal etwas sortieren und zum eigentlichen Thema zurück kommen.

    Die Idee mit dem "intelligenten Trennrelais" finde ich gut. Ich verstehe es so, dass das Cyrix CT 120 in beide Richtungen "durchschaltet" (wenn die Bedingungen dafür gegeben sind). Also die Zweitbatterie mitlädt, wenn der Motor (die Lima) läuft und die Starterbatterie mitlädt, wenn die Zweitbatterie am Landstrom hängt. Hierzu habe ich folgende Fragen:

    Kann ich die bestehende Verkabelung hierfür belassen und das Trennrelais "einfach" ersetzen? Laut Stromlaufplan ist die Starterbatterie mit 10mm2 angeschlossen und die Wohnraumbatterie mit 16mm2 (nicht vor Ort geprüft)

    Aber die Klemmen 85 und 86 sehen beim Cyrix anders belegt aus. Das heißt, die vorhandenen Stecker vom J7 abziehen und isoliert liegen lassen?

    Der "Start Assist" beim Cyrix an Klemme 85 ist ja ein Taster und verbindet (+) der Wohnraumbatterie. Was für ein Kabelquerschnitt ist hierfür erforderlich, hier ist ja eine Sicherung mit 100mA empfohlen.

    Und ebenso die Verbindung beim Cyrix von Klemme 86: Welcher Kabelquerschnitt? Die kann doch zu jedem Massepunkt in der Nähe geführt werden...?

    Klemme 30 am Cyrix ist dort mit 120 A abgesichert. Ist die Leitung original gar nicht abgesichert? Wo sollte die Sicherung dann lokalisiert werden, möglichst nah am Cyrix wäre verkabelungstechnisch am einfachsten...

    Schaltbild J7 (aus T4-wiki.de)

    Elektrik_Relais_Trennrelais_J7_Schaltbild_Camping_1996_neu.jpg

    Schaltbild Cyrix CT 120 (Quelle: Victron)

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    Vielen Dank wenn ihr mir nochmal auf die Sprünge helft.

    Gruß Rainer

    Hallo, ich traue mich jetzt doch mit einer Rückmeldung... :)

    Dank der zahlreichen Tipps hier (vielen Dank dafür!) fand ich die Lösung mit den fertigen LS-Chassis doch recht charmant. Aber 30 oder sogar 50 Euro für ein profanes Stück Plastik... Das gab es dann beim Chinamann doch deutlich günstiger, für nicht mal 12 EUR. Und als ich es auspacke, steht da sogar KemiMoto drauf...

    Darunter habe ich eine STABILE Unterkonstruktion gebaut (die mich viele Nerven gekostet hat...). Das "Brettchen" (Schnitzwerk) ist durch die Türverkleidung direkt mit der Türkonstruktion an den drei originalen Punkten fest verbunden. Klanglich ist das jetzt ident zu vorher und doch insgesamt eine recht robuste Konstruktion:

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    Und von oben:

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    Ich sehe gerade, auf den Fotos wirkt es so, als würde der LS direkt an die Bank oben anstoßen, aber tatsächlich ist da noch Luft dazwischen und die Position stört so am allerwenigsten (daher auch die Schräge nach vorne, klanglich vielleicht nicht so super optimal...)

    Also für uns hat sich der Umbau "gelohnt"...

    Viele Grüße

    Rainer

    Ist denn die Landstromlösung organisatorisch simpel oder musst Du dafür weit fahren?

    Ich weiß nicht, ob ich dich richtig verstehe: Der Cali steht in der Garage neben meinem Haus. In der Garage liegt Strom. Den Landstrom anzuschließen heißt für mich ein Verlängerungskabel und den CEE Stecker anzuschließen.

    Die Starterbatterie heißt halt immer noch Motorhaube entriegeln, aufstellen, Batterieabdeckung abnehmen, Ladegerät anschließen (das habe ich der Einfachheit halber, um kein zweites Verlängerungskabel zu legen, an die Innenraumsteckdose angeschlossen...). Heißt auf jeden Falle "ein Mal dreckige Finger"... (und etwas mehr Aufwand, den ich mir gerne sparen würde...

    Meinst du das?

    Aber Du hast einen Cali?

    Du könntest auch einfach das verbaute LG nutzen: Intelligentes Relais verbauen, Landstrom anschließen und beide Batterien werden geladen.

    Fände ich smarter und praktischer als ein zweites zu verbauen.

    Ja, original Cali. Das hört sich in der Tat smart an. Was käme da in Frage? So ein Cyrix CT 120a? Müsste ich mich mal schlau machen.

    Wenn ich das Originale Verwende: Hat das keinerlei Nachteile? Also das Westfalia-Ladegerät würde dann durch "überbrücken" des Trenn-Relais beide Batterien (AGM Wohnraum als auch Starterbatterie) laden? Wie und wo müsste hierfür ein Schalter eingebaut werden...?

    Ich bin offen für Ideen...! :) Bräuchte hier aber bitte noch etwas konkreteres. Danke!

    Rainer, wie viele USB Adapter hast Du im Auto montiert / gesteckt? oder überhaupt welche ?

    Die ziehen oft reichlich Strom auch ohne Nutzung

    Bisher gar keine. Das steht tatsächlich auf der To-Do Liste bis zum Sommer... der Bedarf an USB-Steckdosen nimmt rapide zu und kann nur durch Adapter-Lösungen während der Fahrt nicht mehr gedeckt werden ;)

    Also diese Steckdosen am besten auch "abschaltbar" machen...? Eigentlich habe ich welche besorgt, die haben zumindest so ein On/Off Symbol aufgedruckt, keine Ahnung, ob das tatsächlich was bewirkt. Danke für den Hinweis. Die werden aber auf jeden Fall an die Wohnraumbatterie angeklemmt...

    Gruß Rainer

    Hm, viele wertvolle Hinweise, vielen Dank an alle Mitdenker.

    Alle Solar-Lösungen zur Erhaltung scheiden aus, da der Bus in einer verschatteten Garage sein Dasein fristet...

    Die aktuelle Batterie ist nicht ganz zwei Jahre alt und ist so eine "Groß und günstig" (95 Ah "Langzeit-Batterie"). Die Exide Premium davor hatte mich auch nicht überzeugt... "Verbraucher" kann ich eigentlich ausschließen. Habe gerade eben noch einmal Ruhestrom gemessen: Das gesamte Bordnetz am Minuspol abgeklemmt und um die 35mA gemessen. Ich glaube, hier lohnt es nicht, weiter zu suchen.

    Ich werde mich nach einer neuen Batterie umsehen.

    Also bleibt die Batterie-Pflege bei längerer Nicht-Nutzung: Hier käme es der einfacheren Handhabbarkeit sehr entgegen, wenn ich nur den Landstrom für den Cali anstecken müsste. Sprich: Ich möchte am liebsten mein Ctek 5.0 FEST im Cali verbauen, so dass bei Landstrom-Anschluss automatisch auch die Starterbatterie geladen wird.

    Hierzu meine Frage: Wie "verdrahte" ich das Ctek für eine Festinstallation? Der Bordnetz-Anschluss ist mir klar, die Kabel muss ich eh verlängern und würde dann Ringösen verwenden. Aber wie und wo schließe ich das Ctek auf der 230V-Seite an? Ich nehme an, sinnvollerweise HINTER dem FI/LS? Da kommt ja original nur noch die 230V Innenraumsteckdose. Kann ich an diese Klemmenanschlüsse von hinten einfach mit drauf gehen...? Dann wäre das Ctek ja mit auf den FI/LS geklemmt und mit abgesichert...

    Was spricht dagegen? Was muss ich hierfür beachten?

    Danke wie immer für sachdienliche Hinweise.

    Gruß Rainer

    Ja, wir fahren (zu) wenig mit unserem Cali. Dadurch kommt es auch mal vor, dass er 4...8... Wochen am Stück unbewegt steht. Und in der Folge die Starterbatterie "leer" ist, womöglich auch tiefentladen.

    In diesem Winter musste er ein paar Mal bei eisiger Kälte (-5°C) ran, und daher hing er fast den ganzen Winter am Ladegerät. Obwohl alle fünf Glühkerzen nachweislich defekt waren, sprang er dann immer mit etwas Orgelei an. Jetzt, wo es wieder wärmer ist und er neue Glühkerzen bekommen hat, schafft es die Starterbatterie aber nicht mehr, den Motor zu starten nach wenigen Tagen Standzeit (wenn er nicht gerade am Ladegerät hing). Am Wochenende habe ich ein paar Dinge am Bus erledigt und wegen der offenen Türen brannte die EINE Innenleuchte vorne für ca. 4 Stunden (Keine Zündung an, kein Radio, kein Lüfter...). Danach ging dann gar nichts mehr, es war erst mal aufladen angesagt. Das heißt für mich, dass die Batterie so gut wie keine Kapazität mehr hat... oder?

    Einen Ruhestrom-Verbraucher konnte ich auch nicht ausfindig machen, der pendelt sich spätestens nach ein paar Stunden auf 20...30 mA ein.

    Jetzt messe ich gerade mal die Entlade-Spannung der Starterbatterie mit angeschlossenem Bordnetz:

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    Zum Zeitpunkt 0 habe ich das Ladegerät getrennt (zeigte volle Batterie an). Das heißt, die "natürliche" Entladung liegt zuletzt bei ca. 0,1 V/24h. Ist das noch ein "normaler" Wert oder deutet das bereits auf eine defekte Batterie oder doch einen versteckten Ruhestrom-Verbraucher hin?

    Was könnte sonst noch ein Batterie-Killer sein? Kann man den Bus wirklich keine 4 Wochen stehen lassen ohne Lade-Anschluss...?

    Wie kann ich verhindern, dass eine neue Batterie dann nicht auch gleich wieder (tief-)entladen wird...?

    Viele Grüße

    Rainer

    Kann denn jemand das Typenschild beim California welches sich neben der hinteren Sitzbank befindet entschlüsseln?

    Das Typschild ist in 2 Ziffern aufgeteilt.

    Ich habe hierzu zufällig folgende Liste gefunden, so zur Ergänzung der anderen Sammlung... :)

    218010California Coach Hochraumdach09/92-12/952920MM
    218011California Coach Kompaktdach07/95-12/952920MM
    218012California Tour Hochraumdach03/93-07/942920MM
    218013California Exclusiv Hochraumdach02/95-12/953320MM
    218015California Highway Aufstelldach09/94-02/952920MM
    218015California Coach Aufstelldach02/95-12/952920MM
    218015California Biker Aufstelldach07/95-12/952920MM
    218016California Highway Kompaktdach09/94-02/952920MM
    218016California Coach Kompaktdach03/95-12/952920MM
    218016California Biker Kompaktdach07/95-12/952920MM
    218017California Coach Hochraumdach03/95-12/952920MM
    218017California Biker Hochraumdach07/95-12/952920MM
    218018California Coach Aufstelldach01/96-02/992920MM
    218018California Joker Aufstelldach08/97-03/982920MM
    218018California Blue Aufstelldach09/98-12/982920MM
    218019California Coach Kompaktdach01/96-02/992920MM
    218020California Coach Hochraumdach01/96-02/992920MM
    218021California Exclusiv Hochraumdach01/96 3320MM
    218024California Beach Aufstelldach08/96-02/972920MM
    218026California Freestyle Aufstelldach07/02-09/032920MM
    218027California Coach02/99 2920MM
    218028California Coach Hochraumdach02/99 2920MM
    218031California Generation Aufstelldach07/00 2920MM
    218032California Generation Kompaktdach07/00 2920MM
    218033California Generation 07/00 2920MM

    Gruß Rainer

    Was meint Ihr? Ist das noch im Normalen Rahmen für knapp 19'000 gefahrene Kilometer?

    Das kenne ich irgendwo her... Mit ziemlich identischer Laufleistung der Pumpe...

    Die Mehrheit war für "tauschen", was ich dann auch gemacht habe (nicht sofort). Die alte Pumpe hat immer weiter ein bisschen gesuppt, aber nie (im Ausgleichsbehälter) bemerkbar.

    Die Entscheidung - und das Risiko - liegen bei dir. Nicht schön, ich weiß...

    Gruß Rainer

    Was mich hier etwas erstaunt: Kannst du etwas zur Geschichte des STECKERs erzählen?

    865490

    Für mich sieht der nicht sehr vertrauenerweckend aus und könnte auch für allerhand interessante hier beobachtete Symptome verantwortlich sein.

    Hallo, also mir hat eben ein Freund (Mechatroniker) sein Zangenamperemeter gebracht und den Strom gemessen.

    Was hat denn Dein Fachmann/Kumpel dazu gesagt? Der Stecker muss ihm ja aufgefallen sein...?

    Gruß Rainer

    Moin,

    Ich hatte das Problem letztens auch. Ich habe einfach einen günstigen kompletten Kabelbaum bei Ebay gekauft und verbaut. Hat gut funktioniert und der Bus startet kalt auch sofort.

    https://www.ebay.de/itm/305322492230

    Der war es.

    Grüße

    Das ist mal der Tipp des Tages! Danke, danke danke. Spart Geld und Zeit und Bastelei. Und sieht gut aus...!!! Top!

    Vorglühstrom liegt jedenfalls wieder jenseits der 60A, also funktionieren die zerbröselten Stecker immerhin schon mal...

    Gruß Rainer

    So, die Glühkerzen sind getauscht. Gingen alle gut und ohne Probleme trocken raus. Haben alle KEINEN elektrischen Durchgang... sollte sich also gelohnt haben, eigentlich...

    ABER: bis auf einen Stecker sind beim VORSICHTIGEN Abziehen mit der Hand vier Glühkerzenstecker "zerbröselt". Z.T. nur die Gummi-Ummantelung oder die Kunststoff-Hülle vorne herausgezogen, aber bei drei Stück ist das Kunststoff-Teil einfach zerbröselt:

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    Sieht jetzt nicht so chic aus...

    Die Stecker tragen die stolze Nummer 028 9710 782 A. Die Sucher liefert hierzu den Stecker mit einem Stück Kabel hinten dran, was für mich heißt, hier muss der Kabelbaum ausgebaut und dann geflickt / repariert werden... Prinzipiell traue ich mir das zu. Gibt es hierzu denn schon Erfahrungswerte oder Hinweise/Tipps? Habe das Phänomen der zerbröselnden GK-Stecker im Forum noch nicht häufig wahrgenommen... Ich werde hier auch erst einmal auf eine günstige ET-Version zurückgreifen, selbst dann ist der Stecker noch doppelt so teuer wie die Glühkerze...

    Bin hierzu also offen für Tipps und Hinweise!

    Danke und viele Grüße

    Rainer