Ja, wir fahren (zu) wenig mit unserem Cali. Dadurch kommt es auch mal vor, dass er 4...8... Wochen am Stück unbewegt steht. Und in der Folge die Starterbatterie "leer" ist, womöglich auch tiefentladen.
In diesem Winter musste er ein paar Mal bei eisiger Kälte (-5°C) ran, und daher hing er fast den ganzen Winter am Ladegerät. Obwohl alle fünf Glühkerzen nachweislich defekt waren, sprang er dann immer mit etwas Orgelei an. Jetzt, wo es wieder wärmer ist und er neue Glühkerzen bekommen hat, schafft es die Starterbatterie aber nicht mehr, den Motor zu starten nach wenigen Tagen Standzeit (wenn er nicht gerade am Ladegerät hing). Am Wochenende habe ich ein paar Dinge am Bus erledigt und wegen der offenen Türen brannte die EINE Innenleuchte vorne für ca. 4 Stunden (Keine Zündung an, kein Radio, kein Lüfter...). Danach ging dann gar nichts mehr, es war erst mal aufladen angesagt. Das heißt für mich, dass die Batterie so gut wie keine Kapazität mehr hat... oder?
Einen Ruhestrom-Verbraucher konnte ich auch nicht ausfindig machen, der pendelt sich spätestens nach ein paar Stunden auf 20...30 mA ein.
Jetzt messe ich gerade mal die Entlade-Spannung der Starterbatterie mit angeschlossenem Bordnetz:
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Zum Zeitpunkt 0 habe ich das Ladegerät getrennt (zeigte volle Batterie an). Das heißt, die "natürliche" Entladung liegt zuletzt bei ca. 0,1 V/24h. Ist das noch ein "normaler" Wert oder deutet das bereits auf eine defekte Batterie oder doch einen versteckten Ruhestrom-Verbraucher hin?
Was könnte sonst noch ein Batterie-Killer sein? Kann man den Bus wirklich keine 4 Wochen stehen lassen ohne Lade-Anschluss...?
Wie kann ich verhindern, dass eine neue Batterie dann nicht auch gleich wieder (tief-)entladen wird...?
Viele Grüße
Rainer