Beiträge von Speed Freak

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    Lässt sich der Bus bei stehendem Motor schieben wenn ein Gang eingelegt ist und die Kupplung getreten?
    Geht auch prüfen indem man die Räder auf der Bühne dreht, dabei muss aber ein Rad festgehalten werden bzw. von einer zweiten Person in die gleiche Richtung gedreht werden, sonst arbeitet nur das Differential (und das zweite Rad dreht in die Gegenrichtung).

    Als nächsten Schritt würde ich persönlich einmal probieren genug Kupplungsweg am Ausrückhebel darzustellen (muss ja nicht über das Kupplungsseil sein).
    Gibt sicher irgendwo Werte was der normale Ausrückweg sein soll.
    Ändert sich immer noch nix und es besteht weiterhin Kraftschluss zum Motor... Getriebe nochmal raus.

    David_RT Und wie begründet?

    Zwischen HBZ und BKV ist eine Dichtung die gegen Luft dichtet. Der hydraulische Teil liegt innen und ist separat gedichtet.
    D.h. da müsste meiner Meinung nach der komplette BKV voller Bremsflüssigkeit sein UND eine zusätzliche Dichtung undicht sein damits da raussifft.

    Hab mich noch nie im Detail mit dem System beschäftigt (da noch nie kaputt bei mir), aber ich geh davon aus, dass ein nach außen undichter HBZ eher beim Pedal raussifft.

    Ich geh da davon aus, dass wer herumgesuppt hat oder ggf. die Dichtung zum Behälter beim druckentlüften undicht war.
    Mir sieht das aber alles recht sauber aus, vl. wurde der bereits einmal getauscht?

    Meine Erfahrung am Gebrauchtwagenmarkt: Die Fragen musst du dir idr. selbst beanworten. Speziell beim T4 glaube ich, dass gute mit Besitzern die eine Bindung zum Fahrzeug haben und damit deren Geschichte kennen quasi vererbt werden. Das was so auf den Markt kommt sind Leute die keinen Bezug zu den Karren haben (und entweder Wartungsstau oder "Werkstattgepfusc..legt") oder Glücksritter mit gehübschten T4 auf der Suche nach dem Goldtopf.

    Ein Verkäufer von einem wirklich guten T4 muss nicht viel beantworten weil idr. Leute die selbst erkennen was sie vor sich haben flott zugreifen.


    Ich persönlich würde mir einen dahergelaufenen T4 nicht mehr antun wollen. Mir reicht meiner der seit 2014 nur noch einen Winter gesehen hat (und auch das war schon zu viel)

    a) Ölverdünnung (insbesondere Kraftstoffeintrag aber auch Wasser) kann den Ölverbrauch ausgleichen oder sogar übersteigen. Gibt Motoren die vor allem bei viel Kurzstrecke am ende vom Intervall mehr Öl drinnen haben als nach dem Wechsel.

    b) ACV sind wenn alles funktioniert idr. keine Ölschlucker, meinen AJT brauch ich zwischen den Intervallen auch nicht auffüllen, da tut sich so gut wie nix am Ölstand.

    c) Für Longlife müsste das nach dem Service eingestellt sein, dein Bus müsste den Öllevel/Temperatursensor haben über den der Bus in gewissen Fällen vor dem vollen LL Intervall jammert. Über einen Algorithmus (ich vermute Öltemperatur und ggf. auch Dinge wie Kaltstarts, Fahrtstrecke zwischen Starts...) ermittelt er die Ölqualität und entscheidet dann ob er das volle LL Intervall zulässt.

    d) Wenn der Ölstand zu niedrig wird kommt das gelbe Lämpchen bevors kritisch wird (dafür ist der Sensor da - VW hat sich abgesichert, dass Leute die nie nach dem Öl schauen das Teil nicht trockenfahren. Beim normalen Intervall sollte das generell nicht passieren)

    e) Ölfeucht sind wenige ml. Würdest du am Ölstand merken, dass du was nach außen verlierst hättest du eine Pfütze unterm Bus.

    f) Ich bevorzuge regelmäßige Ölwechsel.

    Naja... Wenn sich das Forum bei 2 Dingen recht einig ist sind das:

    1. Rost am Blech ist das größte Problem des T4 weil er schlicht alt ist und das beheben aufwändig, teuer und oft nicht nachhaltig
    2. Die Motoren sind sehr robust und problemlos, lassen sich auch mit vertretbarem Aufwand reparieren oder tauschen.

    Seid mir nicht böse, ein E Umbau vom T4 ist quasi den Mist behalten und das gute rauswerfen :)

    Den einzigen Reiz den es für mich hätte wäre E Auto ohne den ganzen Elektronikmist - also alles was nicht dazu beiträgt, dass sich die Räder drehen.

    Grade wieder gelesen, glaub ab nächstem Jahr verpflichtend ein verbesserter Notbremsassistent und Unaufmerksamkeitserkennung. D.h. jetzt wird man auch noch durchgehend beim fahren gefilmt. So wird das bei mir echt nichts mit einem modernen Auto...

    Ich hab einen AJT mit 02B Getriebe => das hat den Nehmerzylinder außen. Am Getriebe sitzt eine Blechhülse in der innen die Eingangswellendichtung eingepresst ist, außen ist das Ausrücklager das über eine Gabel betätigt wird.

    Wenn ich den Teilekatalog anschau sitzt die Dichtung beim ACV im Zentralausrücker.
    D.h. analog dazu würde im Satz für den ACV der Zentralausrücker frei im Paket liegen.

    Hier meine Höhen und Tiefen bei der Arbeit dokumentiert, vl. hilfts dir.

    Speed Freak
    24. Februar 2026 um 13:18

    Passt doch, die Werkstatt hat meiner Meinung nach fachlich korrekt gehandelt.

    Anders bekommt man das wie beschrieben kaum raus.

    Jetzt ist zumindest der Tank mal richtig sauber.

    Über die Kosten kann man natürlich streiten, aber bei Stundensätzen um die 200€ kostet ja jeder Furz gleich ein Vermögen.

    Mein Verständnis: Es wurde Adblue getankt (0,4l)... dann draufgekommen, dass das Blödsinn war und auf die 15l Restdiesel die im Tank waren draufgefüllt bis voll?

    An der Stelle wäre ich so schnell wie möglich losgefahren und hätt den leer gemacht, neu getankt und noch ein paar km weiter.
    Solang da noch Wirbel im Tank ist und es keine Zeit hat sich abzusetzen bekommst du keinen Schluck "pures" Adblue in den Motor sondern allenfalls feine Tröpfchen die entweder durch den Dieselfilter durchgehen oder wenn zu groß im Dieselfilter hängen bleiben.

    Jetzt ist das Kind aber wohl in den Brunnen gefallen, das Zeug hatte wunderbar Zeit es sich unten im Tank gemütlich zu machen.
    Dumm gefragt - Wieviel Totvolumen hat denn so ein T4 Tank?
    Würde fast vermuten, dass er es nichtmal schafft die untersten 0,4l tatsächlich anzusaugen.
    T4 die lange standen haben wohl allein durch Kondensat mehr Wasser im Tank...

    Keine Ahnung wie der Tank innen aussieht, von außen ist der Boden jedenfalls ziemlich flach, folglich würd ich vermuten die 400ml Adblue bilden irgendwo eine bzw. mehrere kleine flache Blase(n) die im Tank "herumrollen" (aufgrund der Oberflächenspannung wirds erst bei größeren Mengen ein durchgehender Film)

    Ich bezweifle sehr stark, dass man das überhaupt abgesaugt bekommt, da muss der Tank raus und muss restlos ausgekippt werden.
    Alternativ Tankentnahmeeinheit ausbauen und reinleuchten, vl. sieht man die Blase(n)

    Wasser im Diesel ist aber ein bekanntes Thema, speziell wenn man nicht im mitteleuropäischen Schlaraffenland lebt wo wir guten Sprit gewöhnt sind.
    Viele Fahrzeuge haben im Dieselfilter sogar einen Wassersensor der einen darauf hinweist wenn sich dort zu viel Wasser gesammelt hat.
    Schlussfolgerung daraus => Der Dieselfilter hat eine Nebenfunktion, nämlich abscheiden von Wasser!
    Auch der T4 hat diese Funktion weshalb der Dieselfilter nach unten hängt und so eine Kappe mit Schlauchanschluss hat.

    Ich würde fast drauf wetten, dass das entwässern des Dieselfiters irgendwo im Reparaturleitfaden beschrieben ist.
    Das wäre nämlich meine erste Aktion - Dieselfilter ablassen und schauen ob bzw. wieviel Wasser da rauskommt.
    Je nach Wartungszustand vom Auto würds mich nicht wundern, wenn da sowieso schon (ohne die AdBlue Aktion) 100ml Wasser rauskommen würden.

    Wenn es sich dort in Grenzen hält wäre das für mich der Nachweis, dass noch nicht wirklich was am Weg zum Motor war.


    Mein persönliches Vorgehen wäre:

    • Diesefilter tauschen
    • Sprit raus
      Variante 1: 10l Sprit durch die Tankentnahmeeinheit absaugen, in einen durchsichtigen Behälter und schauen ob sich was absetzt. Wenn nicht, neuen Filter rein und weiterfahren.
      Variante 2: Den Tank auf diese Art komplett leer machen
      Variante 1&2 setzen voraus, dass der Tankentnehmer wirklich ganz unten ansaugt was ich bezweifle...
      Variante 3 (die vollständige Variante): Tankentnahmeeinheit ausbauen und reinschauen bzw. restlos entleeren.

    Ggf. hat die Werkstatt auch ein Dieselbeständiges Endoskop, damit könnte man durch den Tankstutzen auch einfach nachschauen ob man Wasserblasen unten im Tank findet oder ob sich das noch nicht einmal richtig abgesetzt hat.


    Auf jeden Fall weg vom Gedanken Motorschaden.
    Selten so einen Blödsinn gehört.

    Falls noch nie gemacht: Überlegen wie man die Gewinde an den Drehstabfedern rostfrei bekommt. Idealerweise Schneidrad zum freischneiden. Danach in Fett packen und in Zukunft freuen.

    Hosenrohrdichtung: Schraub den Kat ab! Dachte auch ich will da nicht dran weil rostige Schrauben, aber beim Einbau musste ich einsehen, dass ich trotz Werkzeug mit den Klammern nicht draufkomm. Schlussendlich hab ich den Tipps hier geglaubt, Edelstahlschrauben, Kupfermuttern und eine neue Dichung besorgt und dann wars eine Sache von 5min. Rohr nach Kat hatte ich auch draußen, war allerdings aufgelegt da ich grad letztes Jahr Auspuff getauscht hab und alles leicht auseinander ging.

    LUK: Ich find deren Verpackung unterirdisch. Teile schlecht geschützt und Ausrücklager+Dichtung frei im Paket liegend (Fett in der Dichtung voller Dreck). Man weiß auch nicht ob alles so original ist da das Paket nicht versiegelt ist. Meine neue LUK Kupplung rupft auch etwas (ab der ersten Fahrt aus der Garag, ölender KW Simmerring ist also auszuschließen). Alles in allem funktionierts aber.

    Schaltkugeln gleich neu machen weil du ohne Getriebe gut drankommst - nimm originale (!), schont deine Nerven.

    Gegenhalter für ZMS btauchts nicht. Hab ein Holzklötzchen an den Starterkranz gelegt und einen Spanngurt herum, dann gegen eine dicke Getriebeschraube gestützt.

    Hab mich noch nie so recht mit dem Kühlkreis des T4 beschäftigt... Sicher, dass man ihm nicht einen Wichtigen Kühlwasserstrom abklemmt wenn man den Heizungskreis zumacht?
    Da der T4 vor 96 ein kühlmittelseitiges Heizungsventil hat ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es keine Auswirkungen hat, hinterfragen würde ich das trotzdem bevor ich da was abklemme.

    Manche Kühlsysteme brauchen den Volumenstrom über den Heizungswärmetauscher weil sonst das Wasser in Teilen vom Zylinderkopf o.Ä. steht oder z.B. ein Ölkühler in Serie geschalten ist.
    Regelung wird idr. luftseitig gemacht.

    Ich komm so schon nicht richtig zur Klappe. Wenn ich mit dem Endoskop die erste Biegung irgendwie (so recht will das Ding da nicht ums Eck) schaffe bin ich irgendwo und kenn mich nicht mehr aus ^^

    Soweit ich das rauslesen konnte ist das nicht Klappe, die für die Wärme zuständig ist.
    Folglich hab ich immer noch keine Info ob ich jetzt tatsächlich schon Auswirkungen hab.

    Ich würde nur durch die Bilder den Schluss ziehen, dass die zweite Klappe nicht viel anders aussehen wird, folglich dürfte mir bereits Kühlleistung fehlen...

    Die Arbeit ist auf der "mach ich wenn ich einmal die Motivation dazu hab" Liste.
    Vl. sorgt ja der Heizungswärmetauscher in naher Zukunft für eine höhere Einstufung, aber der verhält sich bisher recht unauffällig :S

    Durch die mittleren Lüftungsöffnungen sehe ich eine (die?) Klappe.
    Gibts beim Klimakasten eigentlich nur eine Version wo dann je nach Ausstattung verschiedene Dinge verbaut sind oder unterscheiden die sich zwischen keine Klima, manuelle Kima und Klimatronic massiv?

    Edit: Ist gut dokumentiert... https://t4-wiki.de/wiki/Luftverteilerkasten

    Mein Aliexpress Endoskop ist zwar extrem klein aber hat dadurch leider auch sehr schlechtes Licht.
    Wirklich viel sieht man damit in dem fetten schwarzen Kasten leider nicht.

    Soweit ich das bewerten kann sind die Löcher aber vollkommen offen...

    So ganz verstehe ich das nicht - warum macht man in ein Blech extra Löcher rein die man dann mit Schaumstoff zukleben muss?
    Ich schätz da hat die Gewichtsoptimierung zugeschlagen.

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    Kommt man da per Endoskop hin zum nachschauen?

    Hab die Bröselei auch bzw. hinter mir. Warm ist kein Thema weil ich im Winter nicht fahr und somit zu geringe Heizleistung nicht merken würde.

    Kalt ist ein anderes Thema, mit der kkeinen Klima vorne könnte das durchaus etwas flotter kühl werden - dafür würd ich mir die Aktion antun wenn es denn wirklich was bringt.

    Nun ja, die Antwort spricht für sich. Ein Neuwagen wird ja auch nicht zurückgerufen zum Schrauben nachziehen.

    Da hilft doch nur Werkstatt wechseln...

    Bei einem Neuwagen werden Schrauben aber protokolliert mit einem Drehmomentschrauber angezogen und an kritischen Schraubverbindugnen gibts sogar Reibwerteingestellte Schrauben.
    Sollte sich eine solche Verbindung lockern wird exakt diese Aufzeichnung gezückt und auf Unregelmäßigkeiten kontrolliert - wenns 2x passiert hast du einen Rückruf an der Backe.

    Diesen Zustand bekommst du nicht einmal mit einer "besser als neu" Restauration hin.
    Eine alte rostige Schraube anziehen ist dagegen wie Lotto spielen und per Drehmomentschlüssel erreicht man zu hoher Wahtscheinlichkeit nicht die original vorgesehene Vorspannung - dort sind aber idr. ausreichend Reserven eingeplant.

    In meinen Augen ist das nachziehen nach ein paar Tagen/Kilometern bei alten Fahrzeugen eine sinnvolle Sache.
    Ist die gleiche Thematik wie bei Radschrauben.

    Ob das jetzt ein abschieben der Verantwortung ist oder der Realität entspricht kann keiner mehr beantworten - die Werkstatt wird kaum einen Drehmomentschlüssel nutzen der den Anzug protokolliert hat.
    Im Gegenzug wäre aber auch der Nutzer gefordert in Kenntnis, dass am Fahrwerk herumgeschraubt wurde nachzuschauen wenn etwas zu poltern beginnt.
    Diese Erkenntnis ist aber in Zeile 4 bereits zu lesen.

    Selber schrauben hilft hier auch nur bedingt, auch ich - der alles 7x kontrolliert und normal jede final angezogenen Schraube mit Lackstift markeirt - bin bereits 1x mit handfest angezogenen Radschrauben losgefahren und nach 20km wegen lautem Gerumpel beim bremsen am Straßenrand gestanden.

    Interessant wäre der restliche Gesamtzustand.

    Aus eigener Erfahrung - wenn die Dichtmasse an der A Säule einen Riss hat ist dahinzer Rost bevor man ihn außen sieht. In dem Fall ist der Stoß schon tief unterrostet.

    Nachdem das Dach nicht unbedingt den Eindruck von einem top gepflegten Bus macht wäre der Gesamtzustand wichtig um eine Abschätzung zu geben "Leiche/Geldgrab" oder "mit vernünftigem Aufwand noch ein paar Jahre zu erhalten".

    Die Stellen so zu lassen wäre das schlimmste was du tun kannst. Wenn nicht saniert werden soll mindestens Dichtmasse raus, Rost bestmöglich entfernen und dann irgendwie den tiefsitzenden unzugänglichen Rost stoppen.

    Sofern die Scheibe nicht undicht ist kannst du damit den aktuellen nicht allzuschlimmen Status einfrieren.