Beiträge von Speed Freak

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    Einen Zahnriemen von vor 14 Jahren mit einem 2 Jahre alten zu vergleichen macht wenig Sinn.
    Der ganze Markt ist im Umbruch und Produktion wird immer weiter weg verlagert/ausgelagert - vermutlich incl. Qualitätssicherung.

    Ich darf erinnern, vor etwa 2 Jahren hatten wir ein Ereignis das ziemlich viel durchgeschüttelt hat.
    Würde mich nicht wundern, wenn da durch Lieferprobleme und sonstige Späße die Qualität auf der Strecke geblieben ist.

    Einige Hersteller haben da auch ihr Programm zusammengekürzt und sind auch auf "Optimierungspotential" draufgekommen.

    Gut möglich, dass wir die Auwirkungen jetzt langsam sehen.

    Hab ich auch, nutze ich nach anfänglichem probieren nie ^^

    Wenn der 700er in der niedrigsten Stufe Radschrauben löst hätt ich bei M6/M8 Sorgen, dass er mir den Schraubenkopf abdreht bevor die Schraube rauskommt. Da mag ich den 285er.

    Auch beim Mopedschrauben praktisch bei den ganzen kleinen Deckelschräubchen wobei die eh beim ersten Schlag offen sind, egal ob sanft oder vollgas. Die Schlagkraft nimmt ja bei den ersten Schlägen zu.

    Meine Lemförder Trag und Führungsgelenke werkeln schon einige Jahre und km, keine Anzeichen von Problemen.

    Gleiches am I30, da ging die Wechselei vor 2-3 Jahren los, bisher alles gut mit den neuen Gelenken. Allerdings sind da die Originalmanschetten unter 10 Jahre Fahrzeugalter gerissen bzw. 1 oder 2x das Gelenk bei intakter Manschette kaputt.

    Inzwischen mit 11 Jahren alle Gelenke an der Vorderachse neu, Gummiteile sehen mäßig aus, aber nichts bedenkliches für die Funktion.

    Hab einen Makita DTW285 im Einsatz.

    Der bekommt die üblichen Schrauben auf - T4 Radschrauben gehen wenn sie nicht übermäßig fest angezogen sind oder ewig nicht gelöst wurden.

    I30 Radmuttern gehen immer auf.

    Ich mag ihn weil er in 3 Stufen auch "sanft" für kleine Schrauben kann und insgesamt handlich ist. Auch wenn ich gern noch einen größeren hätt - die Schrauben die damit nicht gehen sind bei mir so selten, dass es sich nicht lohnt da was zu kaufen.

    Nachfolger müsste der 300er sein, vl. reicht der für Radschrauben vom Bus auch wenn etwas fester.

    Druckluftschrauber hab ich letztens verkauft, das war mir immer zu blöd mit dem Schlauch und entsprechend waren die nur Staubfänger.

    T4 Problem, entweder kein Bock auf schrauben an der alten Gurke oder sie wollen ihn gerne für dich "entsorgen".

    Wenn da was ausgelesen wurde und das die Diagnose daraus sein soll ohne was abzubauen riecht das sehr stark nach Bullshit.

    In der verrechneten Zeit hätte man das Ansaugrohr abnehmen können und das Kompressorrad anschauen.

    Spannend, neuer T4 Krimi

    :popcorn:

    Und nicht vergessen von der Werkstatt den Fuffi zurückverlangen wenns irgendein Fliegenfurz war.

    "klingt wie ein Trecker" kann übrigens eine kaputte Krümmerdichtung oder Riss im Krümmer sein. AAB haben das gern, die klappern dann als wär was mit dem Ventiltrieb. ACV würden gleich klingen, haben aber einen anderen Krümmer und dürften dafür nicht so anfällig sein.

    Risse im Krümmer können zwischen kalt und warm unterschiedliche Auswirkungen haben da sich der Krümmer beim warm werden ausdehnt/verbiegt/verzieht.

    Bei meinem AAB wars die Krümmerdichtung, gut zu sehen an einem Rußfleck an der Spritzwand.

    Wenn Du beim T3 beim fahren mit den Füßen in der Nähe des Motorblocks bist dann läuft irgendwas schief😁😇

    Gemeint ist die Knautschzone,selbst da war der T3 schon deutlich besser als der Rest.Egal ob mit oder ohne Motor vorne.

    Nein gemeint ist der T4 - die ersten fielen Anfang der 90er Jahre vom Band, folglich stammt die Konstruktion aus den 80er Jahren.
    K.A. was sie in die Richtung über die Bauzeit alles verändert haben, aber so massiv besser wirds nicht geworden sein.
    Ich will ihn nicht schlecht reden, aber was die Knautschzone angeht ist der T4 prinzipbedingt kein Überflieger.
    Ob dann der etwas knusprige Träger den großen Unterschied macht?

    Einfachste Lösung: Keinen Unfall bauen :weg:

    ... eine echte Knautschzone ...


    Also SCHWEISSEN. :prof:

    Stimme ich grundsätzlich zu, der Träger dürfte da durchaus seine Funktion haben... Aber T4 und Knautschzone :P
    Wenn einem das so wichtig ist setzt man sich nicht in eine in den 80er Jahren konstruierte Karre in der man quasi schon mit dem Schienbein am Motor ansteht...

    Wenn es zu so einem Unfall kommt hoff ich mal, dass die uralten Airbags noch aufgehen - und wenn, nicht unkontrolliert explodieren.

    Ich sehs einmal pragmatisch - in Afrika fehlen oft 50% oder mehr vom tragenden Blech und da fahren die Dinger noch jahrelang.
    Dass es den TÜV gibt ist gut und auch recht so um die größten Schrotthaufen (insbesondere hinsichtlich Bremsen und Fahrwerksaufhängung) von der Straße fernzuhalten, technisch sehe ich aber noch lang keine Risiken wenns an der Karosserie bissl bröselt.

    Sowas wie auf den Bildern wieder gesund bekommen ist Liebhaberei weils ja ganz sicher nicht nur bei der einen Stelle bleibt.
    Von daher wäre für mich der Weg klar: Billig(st) am Leben halten und wenns überhaupt nicht mehr geht oder keine Lust mehr dazu... schlachten/weiterverticken.

    Wer sagt, dass es für 2-4 Jahre teuer sein muss? Unauffällige Blechflicken über die Löcher gebraten, UBS in Originaloptik drauf und dunklen Rotz drüber, dann 100km Schotterweg - dann ab zum TÜV.

    Ich weiß, dass in Österreich durchaus Autos durchkommen wo Rostlöcher nur mit GFK zugepappt sind. Der Klang mit dem Hammer muss nur einigermaßen

    Schlachten geht nach 2 Jahren ausgiebigem testen auch noch.

    Ölintervalle sind so ausgelegt, dass bei normaler Füllung und durchschnittlichem Motor nie Öl zum nachkippen ist.

    D.h. man geht davon aus, dass der Nutzer die Motorhaube nicht aufmacht bis zum nächsten regulären Service.

    Longlife kam zusammen mit Ölsensor (Ölstand und Temperatur) und Motorhaubenschalter.

    Einerseits konnte man so über ein Temperaturprofil die Qualität vom Öl schätzen, andererseits wurde durchs gelbe Öllämpchen sichergestellt, dass die Nutzer die Karren nicht reihenweise trockenfahren.

    Bei zu wenig Öl (gelbe Lampe) muss man lt. Handbuch den Ölstand prüfen - das wird quasi mitgeloggt indem die Motorhaube einen Schalter hat der die Warnung zurückstellt. Füllt man nicht nach kommt sie nach ein paar km wieder, wenn nachgefüllt bleibt sie aus.

    Ignoriert man die Warnung und fährt weiter - Gewährleistung abgelehnt.

    Wozu das gemacht wurde? TCO = Total Cost of Ownership. Ein wichtiger Faktor im Nutzfahrzeugbereich der etwas auf den PKW Markt abfärbt. Das ist schlicht Kaufpreis + Wartungskosten + Betriebsstoffe auf eine gewisse Nutzungsdauer runtergebrochen.

    Steuerkette war auch so ein Ausflug von VW um die unbeliebten Zahnriemenwechsel wegzubekommen. Der Mitbewerb nutzt oft Ketten die im Serviceplan nicht aufscheinen was die teuren Wechsel bei VW unattraktiv macht. VW ist damit aber auf die Schnauze gefallen weil die Ketten nicht gehalten haben. Da der Ruf von VW Steuerketten dahin war sind sie wieder auf Zahnriemen. Die Suche nach verlängerten Intervallen setzt sich aber in Form von technischen Missgeburten wie Riemen in Öl (Intervall um die 240tkm) fort.

    Ordentlicher Bremsenwechsel beinhaltet Kontrolle auf leichtgängigen Kolben, rostfreie und gut geschmierte Gleitstifte und saubere Anlageflächen für die Beläge.

    Bei steckendem Sattel (hinten) bringt Reparatur wenig, besser gleich einen überholten kaufen. Hier gilt ggf. "probieren und beobachten" obs noch geht wenn sie nur leicht schwergängig sind und Tausch im zweiten Anlauf falls es Probleme gibt.

    Die anderen 2 Punkte unterscheiden Pfusch von ordentlicher Arbeit.

    Es gibt aber durchaus auch Bremsberäge die in einigermaßen sauberen Sattelträgern ziemlich klemmen. Da muss entweder der Sattelträger richtig sauber gemacht/gestrahlt werden oder der Belag nachgearbeitet.

    In der Zeit die hier geschrieben wurde hätte manch einer hier im Forum schon 10 Nockenwellen getauscht ^^

    Klar kann man sich Bohrlehren bauen, kostet am Ende mehr Zeit/Geld als eine neue NW.

    Man kann ja auch in 0,5mm Schritten aufbohren, dann führt sich der Bohrer mehr oder weniger selbst in der Bohrung. Man bohrt ja für die Gewindeeinsätze mehr oder weniger nur die alten Gewindegänge raus und nicht ins Vollmaterial, dort schneidet man dann ein Sondergewinde rein.

    2 Einsätze hintereinander sollten egal sein, sie sind ja im gleichen Sondergewinde eingeschraubt - solang kein Zug draufkommt sollte sich da nix verspannen.