Beiträge von Speed Freak

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    Mal das System angeschaut... solangs funktioniert schau ich da nie genau drauf :)

    Thermostat sitzt wohl vor der Pumpe, also Motoreintritt. Dort wird die Temperatur konstant gehalten.

    Öffnungstemperaturen finde ich mit 80 und 87°C. Was ist denn original für Deutschland?! Voll geöffnet sollte das Ding etwa 10° höher sein. Im Normalbetrieb sollte es sich im unteren oder mittleren Bereich, also etwa 85-90°C einregeln.

    Der entsprechende Sensor für die Kühlmitteltemperatur sitzt am Motoraustritt, d.h. man muss die Erwärmung durch den Motor dazurechnen. Diese liegt im Schubbetrieb bei 0° und Vollast kann man etwa 7° annehmen. Diese Schwankung sollte man mit dem Gaspedal speziell an kühlen Tagen hervorrufen können.

    Bedeutet also:

    Mit 80°C Thermostat würde ich mir bei wenig Last etwa 85°C erwarten und voll durchgetreten mit guter Wärmeabfuhr (Autobahn) ca. 90-95°C. Bekommt der Kühler die Wärme nicht weg steigt die Motoreintrittstemperarur weil aus dem Kühler kein kälteres Wasser mehr kommt. Da erwart ich mir etwa 100-110°C, das aber eher als Ausnahme.

    Mit 87°C Thermostat würde ich mir die Temperaturen etwa 5°C höher erwarten (nicht 7 weil die Wärmeabfuhr mit höheren Kühlmitteltemperaturen höher wird). D.h. Normalbetrieb etwa 90°C und unter Last 95-100°C.

    Unter besonderen Bedingungen sollten dann wieder 100-110°C anliegen, da sind beide Thermostate voll offen und die Wärmeabfuhr vom Kühler regelt die Temperatur.

    OK, ich mache so gut wie alles selber... Habe zum Glück 5 Geschwister und meine Frau hat 11 Geschwister, da hat man schon mal ein Maler/Elektriker usw... als Schwager :saint: (muss aber auch zum ausgleich sehr oft bei denen helfen, was aber kein Problem ist). Die einzige "Handwerkerrechnung", die ich bisher bei der Lohnsteuererklärungen einreichen konnte, ist die vom Schornsteinfeger...

    Ja, das könnte man auch noch nennen, Vermeidung von gegenleistungslosen Aufschlägen und Finanzierung von nicht produktivem Personal das für Angebot/Rechnung bei Firmen schreiben bezahlt werden muss.

    Beim ersten Punkt würde ich gern argumentieren, dass der Staat einem doch ein gutes Umfeld bietet, aber diesen ineffizienten Haufen zu verteidigen tu ich mir dan doch schwer und wenn ich seh, dass das Geld auch noch in massivem Umfang gegen meine Überzeugungen verwendet wird... da geh ich jetzt nicht ins Detail.

    Da bin ich leider nicht ganz so gesegnet und musste ausnahmsweise entsprechend in die Tasche greifen, aber das hat ohne Zeitdruck auch ein Ende weil ich schlicht keinen Bock mehr hab mich mit Firmen herumzuärgern.

    Das was du hast ist langfristig mein Ziel, ein Eigenheim das im Betrieb günstig ist, abbezahlt und vom Wert in 20 Jahren um einen guten Faktor gestiegen der mindestens die Inflation deckt.

    Aber auch wertvoll ist ein Platz wo ich eben den Großteil der Alltagsarbeiten selber machen kann. Das wäre dann die Garage.

    Zum Thema Leistungsdichte wenn wir schon im Schienenverkehr sind.

    2 ähnlich gebaute Lokomotiven einmal elektrisch, einmal Diesel(elektrisch) die nahezu das gleiche wiegen (80 zu 88t), aber Gewicht ist in dem Fall ja gewünscht.

    Elektrisch 6,4MW (6400kW) und 5min Spitze 7MW

    Siemens ES64U2 – Wikipedia
    de.m.wikipedia.org

    Diesel 2000kW, Traktionsleistung aber nur 1600-1750kW

    Siemens ER20 – Wikipedia
    de.m.wikipedia.org


    Es liegen also Welten zwischen dem was man an Leistung in den gleichen Bauram packen kann. Einziger Haken, die elektrische Variante hat halt die Energie nicht mit was bei der Dieselvariante dank der Energiedichte von Diesel keine Herausforderung darstellt, beim Akku sehr wohl.

    Direkter Durchtrieb mit Getriebe dürfte trotzdem noch immer effizienter sein als erstmal in Strom wandeln und dann für den E Motor/Batterie aufbereiten und zurückwandeln.

    Letzteres hat halt den riesen Vorteil, dass man beim fahren auf ein komplexes Zusammenspiel von beiden Antrieben verzichten kann und den Verbrenner etwas effizienter betreiben kann.

    Man kann es quasi als Direktdurchtrieb verwenden (Motor erzeugt den Strom der grade benötogt wird 1:1) oder man betreibt die beiden unabhängig.

    Ein riesen Vorteil der Technologie ist, dass es völlig egal ist wer den Strom liefert. Es wird nämlich bei der Brennstoffzelle genau gleich gemacht und auch externe Stromzufuhr beim fahren (z.B. Oberleitung) oder wenn der Akku sinnvoll dimensioniert ist auch Steckdose sind keine komplexe technologische Verrenkung.

    Stromlieferant der (meist) den direkten Durchtrieb schafft, ein kleiner Pufferakku (günstiger als alles vollpacken) dazu fürs anfahren oder kurze bis mittlere Anstiege oder beschleunigen und ein etwas stärkerer E Motor dazu.

    Der E Motor wiederum hat den riesen Vorteil einer extrem guten Leistungsdichte. D.h. du kannst da sehr einfach absolut unnütze Antriebsleistung reinpacken aufgrund der Effizienz sogar ohne auf Fahrzeugebene massive Kühlprobleme zu generieren (wie beim Verbrenner und noch schlimmer der Brennstoffzelle).

    Einziger Haken, er bekommt die Wärme schwer aus dem Rotor, damit sind die Spitzenleistungen auf kurze Zeit beschränkt. Das macht aber in der Praxis sehr wenig aus, jeder e-up hat ja schon fast so viel Leistung, dass man ihn außer auf der deutschen Autobahn nie dauerhaft durchtreten könnte (geht auch nicht, Dauerleistung ist meist auch nur das was vergleichbare Verbrenner leisten). D.h. das Nutzungsprofil PKW harmoniert extrem gut mit dem Charakter vom E Motor, kurze Spitzenlast und dann effizient dahintümpeln. Das können sowohl Verbrenner als auch Brennstoffzelle nicht besonders gut.

    Beides, die Sicke baut beim verschrauben einen vordefinierten linienförmigen Druck auf und die Farbe ist je nach eingesetzter Technologie meist eine Gummibeschichtung (NBR oder Viton) die für die Microabdichtung sorgt.

    Problematisch bei der Ölpumpe ist wie überall im Motor das 3-Länder Eck aus Pumpe, Block und Ölwanne. Weiß nicht was der Reparaturleitfaden sagt, aber jeder japanische Motorradhersteller schreibt hier lokal Dichtmasse extra zur Dichtung vor.

    Würde ich auch empfehlen, zart draufgestrichen bis hoch zur ersten Schraube zwischen Ölpumpe und Block. Ölwannendichtung (hochwertige) haben in den kritischen Bereichen sogar eine Dichtmasseraupe aufgebracht. Die hilft aber nur bedingt weil der T-Stoß eben auch 1-2cm hoch Dichtmasse braucht.

    Dort sifft der T4 ja standardmäßig etwas.

    Passend zum Ursprungsthema einmal - schaut euch das einmal an.

    Es wird in Europa entwickelt, aber medial nicht an die große Glocke gehängt.

    https://www.obrist.at/wp-content/uploads/2021/09/OB0448-21_HyperHybrid_Broschuere_doublepage_01_RZ_WEB_en.pdf

    Im übrigen auch Überlegungen dabei wie man den REX eben nicht mit Benzin betreiben kann, aber praktikabel mit "Sonne".

    Die Effizienz der ganzen Umwandlung ist halt ein Thema, da der Ansatz aber PV in der sonst ziemlich unnutzbaren Wüste vorsieht kann man da meiner Meinung nach ein Auge zudrücken.

    Der reine PV Generator ist ja pro kWp inzwischen spottbillig - in derartigen Dimensionen sowieso.

    OBRIST Technologies - Global energy carrier
    OBRIST Technologies strives to lead the entire automotive industry, global mobility and mankind into a CO₂-neutral future
    www.obrist.at

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    kann ich absolut zustimmen. Auch das mit den Überlegungen was-wäre-wenn. Allein der Gedanke: Was wenn man sowas als Alleinverdiener stemmen muss und dann krank wird - Krankengeld 68%, da wirds allein mit der Bedienung von Krediten für einige schnell richtig knapp.
    Oder: Wie sieht es aus wenn doch noch Nachwuchs unterwegs ist und ein Gehalt teilweise in der Zeit wegfällt? Oder man bei einem Altbau in Eigenregie nicht mehr so viel Arbeitsleistung selbst erbringen kann?
    Natürlich kann man nicht immer nur vom worst case ausgehen, wohl dem der aber zumindest mal drüber nachgedacht hat was-wäre-wenn und dem dann etwas gelassener ins Auge schauen mag.


    Speed Freak ich drück Dir die Daumen dass das mit dem Rücken was wird. Am Ende ist Gesundheit durch nix zu ersetzen. Auch ein Grund warum ich durchaus überlege im Alter die Stunden eher zu reduzieren, die Zeit gibt einem keiner zurück.

    Danke. Auch ich überleg die Stunden zurückzufahren wenn das 25 Jahre Ziel in Sicht kommt. Erstmal wird aber weitergeackert.

    Hinsichtlich dem Haus bin ich erstmal ein Risiko eingegangen. Als Alleinverdiener 3 Mädels zu versorgen, Haus bauen und Kreditrate bedienen war etwas an der Kante aber kalkuliert mit Abfertigung, Arbeitslose etc. immer vorab durchkalkuliert. Das musste ein Jahr laufen sonst wärs mit Einschränkungen verbunden gewesen.

    No risk, no fun.

    Dankenswerterweise hat meine Frau dann aber wie geplant am 3. Geburtstag der Kleinen in einem neuen Job angefangen. Nach dem schnellen Geburtstagsfrühstück brachte ich sie zum ersten mal in den Kindergarten, hab sie aber zeitnah wieder geholt.

    Danach hatte sie wohl den besten Tag ihres Lebens, sie durfte ganz allein mit Papa IKEA Regale für ihr Zimmer aufbauen. Sie liebt Werkzeug, anders als die Große.

    Die bittere Pille, um als Alleinverdiener sowas zu stemmen ist man im Gehaltsbereich wo man von jeglicher einkommensgestaffelten Erleichterung ausgeschlossen wird. So kommts, dass der öffentliche Kindergarten bis 3 am Nachmittag für beide 500€/Monat kostet. Da muss man als Frau im Teilzeitjob erstmal signifikant mehr verdienen um dem irgendeinen Sinn zu verleihen. Ist uns aber auch gelungen. Der Sozialstaat wie wir ihn haben ist aber definitiv kein Anreiz arbeiten zu gehen weil Mehrverdienst sofort "sozialgerecht" abgezogen wird (arbeitslos = gratis Kindergarten. Toll oder?)

    Nebeneffekt: Die Kinder dürfen den sozialen Aspekt vom Kindergarten nicht nur ein sondern 3 Jahre genießen (jünger als 3 in die KiTa abschieben ist mit meinen konservativen Werten nicht vereinbar), meine Frau bekommt auch mal Auszeit vom Kinderalltag und das Einkommen stammt wieder aus 2 Quellen was sich dank magerem Geschäft und leichter Einkommenseinbußen (Überstunden) bereits positiv auswirkt.


    Erneut: Spiel mit den Finanzen und laufenden Kosten beherrschen.

    Der nächste Aspekt wird bei uns eben wie beschrieben das E Auto sein. Auch hier, kaufen und ggf. selber verkaufen ist besser als leasen (das muss ja immer für irgendwen lukrativ sein). Nicht bequem machen, rechnen, ideologiegetriebene Geldfallen (wie Tesla und Apple...) durch kühle Kalkulation meiden.

    T4 war für 10 Jahre Nutzungsdauer a 1000€/Jahr all incl. excl. Sprit gerechnet.

    Allein die Tatsache, dass ich die Kiste derzeit zum damaligen Kaufpreis wieder verticken könnt ist nach 10 1/2 Jahren schon eine Ziel Übererfüllung. Wartung war niemals so teuer und Versicherung/Steuer dank 88PS und -3er Schadensstufe günstig.

    Wie lässt sich das erreichen? Mein Leben ist drauf ausgerichtet den Alltag mit Öffis zu bewältigen. Strikte Anforderung an den Baugrund, Arbeit muss ohne Auto zu sinnvollen Zeiten erreichbar sein. Bus ist ein Bonusgefährt ohne strikter Notwendigkeit, ein Luxus auf den ich zur Rostvermeidung jeden Winter verzichte.

    Die E Klitsche wär also für meine Frau bzw. im Winter als Familienkarre. Gerade da spießts sich. Wir sind zwar reine Sommerurlauber, aber grade im suboptimalen Winter hätten wir neben der Einschränkung der IKEA Kapazitäten auch noch das Reichweitenthema. Das muss sich schon ordentlich rechnen damit ich mir sowas ans Bein binde ;)

    Wankel REX war ein Produkt der Abgasnormen. Zu der Zeit wurde ein REX meines Wissens nicht wie ein reiner Verbrenner behandelt und konnte somit viel mehr Dreck rausblasen. Die Hoffnung auf Bauraum und Gewichtseinsparung wurde am Ende eliminiert da ein REX besondere Anforderung an die Geräuse und Vibrationen hat - oder findet ihr es toll in der 30er Zone Ortsgebiet mit 5000u/min dahinzufahren? :P

    Der Wankel iat da leider genau eine ziemliche Brülltüte und drüber raus muss er zur Schmierung wie ein 2 Takter Öl verbrennen. Was ich grade herausfinden konnte weniger als ein normaler 2-Takter und Mazda missbraucht hierfür anscheinend Motoröl das man halt offiziell oft prüfen und auffüllen muss.

    Der elektrische Audi A1 wurde ja mit Wankel REX gebaut (Prototypen), nur wurde das Projekt vor Marktreife eingestampft.

    Bezüglich Gesamtkosten hat ansonsten Speed Freak alles gesagt. Als Mieter hast Du natürlich das Problem der steigenden Mieten, was Du durch steigende Gehälter kompensieren musst. Bietet Dir Dein Arbeitgeber das nicht, dann bist Du irgendwann gezwungen zu wechseln.
    Als Eigenheimbewohner hast Du - eine gute Finanzplanung vorausgesetzt - einmal einen hohen Start-Einsatz gehabt für die Kaufnebenkosten und den Eigenanteil. Den aufzubringen ist die größte Hürde (und erfordert eine lange, lange Durststrecke mit viel Verzicht). Ab dem Punkt aber, wo Du anfängst die Raten abzuzahlen, hast Du kalkulierbare monatliche Kosten, die über die Laufzeit gleich bleiben (je nachdem wie man abgeschlossen hat über 15-20 Jahre).
    Dafür bist Du dem Spielball aller anderen Kosten ausgesetzt: Grundsteuerreform, Nebenkosten die zu 100% auf Deine Kappe gehen Straßensanierungen (an denen die Anwohner je nach Region ja beteiligt werden), usw...

    Stimmt, das hätt ich erwähnen können. 25 Jahre Fixzinskredit 1,25% (ca. 1,5 effektiv) . Gesamt 35 Jahre um die monatliche Summe als zu der Zeit alleinverdiener stemmen zu können und Plan nach spätestens 25 Jahren (Frau Vollzeit, Gehaltserhöhungen, reduzierte Kosten für Kinder) fertig zu sein.

    Ziel Inflationsrate der EZB ist 2%, in den letzten 2 Jahren gabs Gehaltserhöhungen von zusammen um die 10% (für mich deutlich unter der Inflation dank Sozialstaffel). Aber ich arbeite in einer Branche die idr. über Inflation abschließt.

    Kurzum, die Kreditzinsen sind langfristig unter der Inflation, die Rate steigt lang nicht aber das Gehalt schon. Eigentlich sogar Geldvermehrung. Ich bereue fast, nicht noch 100t€ aufgenommen zu haben, die gäben derzeit völlig risikolos 3,5% ^^

    Zusammen mit der PV bin ich fast ausschließlich von staatlich regulierten Kosten abhängig, diese können nicht so sprunghaft durch die Decke gehen wie der Privatmarkt, von daher würde mich ein erneutes 2022 periphär tangieren.

    Dem voraus gingen aber 10 Jahre mit eisernem Ziel 1000€/Monat zu sparen was mir mit Einstiegsgehalt 1700€ auch gelang (erst daheim gewohnt, dann lange eine 55m2 400€ Bude mit der Freundin / jetzt Frau geteilt). Essen haben wir uns damals schon geteilt womit wir auf 400€ für jeden kamen.

    Dazu kam die Chance einer großen Dienstreise (Japan, 6 Monate) mit zarten 24 Jahren direkt Sprachrohr zum anspruchsvollen Kunden. Wurde nominiert weil ich die (durchaus guten) Konditionen angenommen hab ohne Bedingungen wie ständige Heimreisen reinzureklamieren. Gab auch noch einen Eigenmittelboost und ein breites Grinsen als ich zum ersten mal einen 5-stelligen Gehaltszettel hatte (Gefahrenzulage wegen Fukushima in 100km, Erfolgsprämie und reichlich Überstunden gepaart mit Urlaubsgeld. :pray:)

    Was es braucht ist ein eisernes Ziel und eine Arbeitsmoral die nicht immer gut ankommt unter Kollegen. Natürlich auch etwas Glück die richtige Ausbildung gemacht zu haben und bei der Jobwahl (2009...) lieber 2 Jahre Uni einzulegen (DANKE an alle Umstände die mir das ermöglicht haben incl. Studentenjob bei der Post für 800€ netto...) als einen 1000€ Dauer Scheißjob anzunehmen und dort eventuell noch hängen zu bleiben.


    Wer weiß welche Faktoren mir noch in die Suppe spucken. Eine Bewährungsprobe ist definitiv mein Bandscheibenvorfall der mir seit 2 monaten sitzen über 1h unmöglich und liegen nur bedingt besser macht (gemerkt? Ich langweile mich und schreib viel am Handy... Teils um 2 in der Nacht weil ich die Füße am Gummiball bewegen muss um nicht durchzudrehen) bzw. derzeit eher 5min sitzen max. mit der interessanten Kehrseite, dass körperliche Arbeit und gehen/wandern den Schmerz temporär lindern oder abschwächen sofern ich beim gehen nicht grade das Bein wegklappt wie gerade jetzt von der leider recht wirkungslosen Nervenwurzelblockade.

    Aber hey, Kopf nicht in den Sand, ich habs nicht ohne Grund geschafft die Bude ohne jegliches Erbe oder Geld der Verwandtschaft hinzustellen. Also temporär die Prioritäten ändern und den Fokus drauf wie ich damit weitermach. Kurzerhand privat einen Stehtisch bestellt, 2 gebrauchte bessere Bildschirme für "kein Geld" drauf und morgen probier ichs mal wie lang das an dem Luxusarbeitsplatz unter gesteigerter Schmerzmitteldosis geht um endlich wieder arbeiten zu können.

    Dafür wanderte der 2,2x2m 120€ Bene Eckchreibtisch den ich der Firma im Zuge der Corona Büroreduktion abgekauft hab in den Keller (Zweit/Bastelbüro). Gutes muss nicht teuer sein.

    Man kann sich also vieles, auch hochwertiges - wie einen T4 :rock: leisten und trotzdem Geld sparen wenn einem nicht gleich ein Zacken aus der Krone fällt wenn man den alten optisch manchmal nicht so teuren Schund nimmt, mit 27 ein Tastenhandy hat wo alle mit neuesten Iphones rumlaufen.

    T5.2 oder T6? Ja wär toll. Interessiert mich aber finanziell nicht obwohl ich es mir leisten könnte wenn der Fokus drauf gerichtet wär.

    Was will ich sagen? Wenn man will und das Spiel mit dem Geld etwas versteht können sich die meisten was schaffen und seis nur die günstige Wohnung zu kaufen (Vorsicht! Laufende Kodten verstehen!) Undüber Geld redet man nicht! Sagen die, die es einem ungestört aus der Tasche ziehen wollen. Denn jeder der sich da nicht drüber austauscht hält einen Ölwechsel am Auto um 500€ für normal.

    Image nach außen hin? Fuc* it! Kein Social media, kein Bedarf. Lasst mich am besten im Wald im einsamen Häuschen in Ruhe (im übertragenen Sinn... aufgrund Kompromissbereitschaft top EFH Siedlungslage in einer nicht ganz so teuren Gegend, Qualität statt Image) wenn euch mein Ansatz stört. T4 Forum? Ein Quell der Information wie ich den T4 gut, lang und günstig am laufen halte. Ihr alle leistet einen Beitrag zu meinem Ziel :hurra:

    (Und etwas nörgeln darf ich hier auch was manchmal raus muss, danke dafür und wenns euch stört... motzt mich gern an oder blockiert mich :kewl:).

    Gut, dann läufts hier bei uns doch irgendwie traumhaft. Man möge fast behaupten die Themen werden aufgrund der Grünen in der Regierung vorangetrieben, aber a) habt ihr die ja auch und b) weiß ich von anderen Teilen Österreichs, dass es ebenfalls eher langwierig ist.

    Ich frag mich überhaupt welche Logik dahintersteht, dass wir ende 2022 nicht gleich ein Smartmeter eingebaut bekommen haben. Lt. Austauschteam aber Standard weil zu wenige verfügbar. Vermutlich wird der erst durchs Stichwort PV reserviert/vorgereiht.

    Kann aber auch damit zusammenhängen, dass unser Stromversorgung und gleichzeitig Netzbetreiber auch viel mit Wasserkraft zu tun hat, d.h. eventuell Eigeninteresse an günstigem PV Überschuss hat um die umliegenden Pumpspeicher zu füllen.

    10kW einspeißeleistung beantragt, nach 2 Wochen genehmigt bekommen. Netzzutrittsentgelt 100€.

    Zähler (Smartmeter) soll(t)en sowieso lt. EU Vorgabe bis Anfang 2024 in 90% der Haushalte montiert sein... mit Aufschub bis ende 2024. Unserer kam 2 Wochen nach der Beantragung der PV.

    Es geht mir schon fast alles zu reibungslos. Ich vermute der Netzbetreiber hat hier im Neubaugebiet entsprechend vorausgedacht und dicke Trafos hingestellt.

    Ich kann nur zustimmen es ist leider so, dass man sich aus der Abhängigkeit freikaufen können muss.

    Wenn ich mir andere anschau muss ich aber auch sagen, dass man da per Lebensstil auch Einfluss drauf nehmen kann.

    Z.B. einen T4 im Eigentum fahren vs. einen nagelneuen Touran leasen und in die Werkstatt fahren. Oder (Miet) Wohnungseinrichtung auf Kredit. Klar bleibt dann nie was hängen.


    Wieder das beste Beispiel Haus vs. Wohnung.

    83m2 Wohnung in einer mittelmäßigen Bezirkshauptstadt. Hatte zwar Annehmlichkeiten wie einen (engen) TG Parkplatz, gute Infrastruktur fußläufig, 3 Schlafzimmer (eins mehr als üblich, 2 Kinder sind in der Wohnungsgröße kaum vorgesehen...), sonst aber nichts, auch keinen Gartenanteil sondern nur Gemeinschaftsinnenhof.

    Das ganze lief über einen gemeinnützigen Bauträger, Baujahr 1996.

    Kosten lt. aktueller Anzeige (steht jetzt ein Jahr leer) 1010€/Monat wovon 700 Miete sind und 300€ Betriebskosten (wobei letztere in den Anzeigen geschönt sind weil als Familie nicht haltbar) Sagen wir also eher 400€BK

    Darauf kommt noch der Strom, dank Elektroboiler und Untertischboiler in der Küche waren wir nach den ersten moderaten Strompreiserhöhungen bei 150€/Monat dafür.

    Unterm Strich reden wir über 500-550€BK die einem selbst beim Kauf der Wohnung wie Kacke am Bein kleben.


    Jetzt zum Haus (180m2, 90m2 Keller, 45m2 Garage, 800m2 Grund)

    BK ergeben sich aus Strom ca. 200€ (incl. Warmwasser und Heizung), 150€ Kanal, Wasser, Müll und erhöhter Versicherung gegenüber Wohnung 50€. Ergibt 400€ Betriebskosten, schonmal 150€ !weniger! trotz völlig unvergleichbarer Größenordnung.

    Jetzt schüttel ich mir die Kohle nicht aus dem Ärmel sondern brauche wie so gut wie alle einen Kredit. Die Zinsen sind aufgrund der offenen Summe derzeit relativ hoch (trotz niedrigst Fixzins), diese fallen aber von Jahr zu Jahr. Ohne hier zu viel ins Detail zu gehen: Betriebskosten + derzeitige Zinsen sind noch klar dreistellig womit das Haus unterm Strich schonmal sehr deutlich günstiger ist als die Mietwohnung.

    Jetzt kommt noch die PV (12kWp/11kW Speicher, also keine Minifurzanlage sondern was das übers Jahr viel mehr produziert als ich brauche) dazu die mir nochmal nach Förderungen 15k€ aus der Tasche zieht. Möglich, dass die Preise seit Beauftragung weiter gefallen sind, ich zahl bei WR und Speicher (Fronius und BYD) halt auch einen gewissen ideologischen Preis. Und ja ich weiß, BYD ist auch China, aber keine Hinterhofbude.

    Diese, ganz offen, ist ebenfalls zum Teil finanziert über einen geförderten Kredit der mich unterm Strich kaum was kostet und etwas über die Hälfte Eigenmittel. Der voraussichtliche Effekt ist die Reduktion der Betriebskosten um mindestens 150€/Monat (wobei mich der Kedit 100/Monat kostet). Nach 8 Jahren ist die abbezahlt, der Modulhersteller gibt aber 25 Jahre Garantie bzw. 30 Leistungsgarantie. Auch WR und Speicher haben reichlich Garantie wobei der WR bei Defekt nicht allzu sehr wehtut.

    Sagen wir nach 9 Jahren hat sich die abbezahlt selbst bei kleineren Defekten. Ab diesem Punkt kostet das Haus dann tatsächlich nur 250€ Betriebskosten und damit 300€ weniger als die Wohnung wo ich keine PV machen darf. Mit der Restlaufzeit finanziert sie hoffentlich die Komplettsanierung nach 30 Jahren wobei der reine Modul, WR und Speichertausch leicht in Eigenleistung geht und damit unter 10k€.


    Noch ein Argument - Wartungskosten. Auch hier schneidet die Wohnung grauenhaft ab. Jegliche Sanierungsmaßnahmen werden den Mietern im Folgejahr anteilig auf die BK aufgeschlagen, Wohnungseigentümer bekommen einfach eine Rechnung. Das war so bei der Flachdachsanierung im Nebenhaus und auch kurz vor Auszug bei der Straßensanierung (trotz öffentlicher Straße!). Je nach Wohnungsgröße sind das gut und gerne 3-7000€ gewesen. Bei sowas handelt die Genossenschaft strikt nach Vorgabe, 3 Angebote, der billigste bekommts. Die Firmen wissen halt was sie bei einer Siedlungsgenossenschaft aufrufen können und, dass da keiner nachverhandelt. Dadurch ergeben sich trotz Bestbieter kranke Preise die ich als privater Häuslbauer nichtmal unverhandelt angeboten bekomme.


    Daher: Es braucht etwas Mut ins ungewisse hinein und eine gewisse Bonität um günstig an die nötige Kohle zu kommen. Ab da kann man die Finanzströme weg von der Abhängigkeit hin in sein Eigentum leiten was einem als materielles Vermögen bleibt statt zu verpuffen.

    Angenommen die PV wär nach 10 Jahren ein Totalschaden (unwahrscheinlich), sie hätte immer noch maximal so viel gekostet wie ich sonst dem Stromversorger in den Rachen geworfen hätte. Somit kann man kaum verlieren bzw. wenn mans nicht macht hat man eigentlich schon verloren und wirft das Geld halt mit 100% Sicherheit dem Stromversorger nach ohne jegliche Chance nach 10 Jahren "gratis" weiterzumachen.

    Beim lesen anfangen dachte ich erst typisch Trapo Ausbau... Dann "Heizungskanäle"?

    Und dann lt. Bildern ein MV mit durchaus passablem Zustand... Auch mir erschließt sich nichz ganz warum man aus einem teuren guten Auto unbedingt eine unvrerkäufliches Bastelopfer machen will.

    Aber bleiben wir sachlich.

    Der Himmel ist nicht ganz umsonst aus Schaumstoff. Einerseits ist das Material leicht was beim eh schon hohen und schaukeligen Bus hilft den Schwerpunkt unten zu halten und andererseits schluckt die riesige Dachfläche so den Schall den sie sonst reflektieren würde.

    Kurzum, jegliche Bestrebungen den Himmel aus hartem Material zu machen werden sich in verschlechterter Innenraumakustik niederschlagen.

    Filz ist dahingehend zwar positiv, auf den kleinen unebenen Flächen Hartplastik die ein Fensterbus hat aber relativ effektlos. Wichtig sind akustisch immer große ebene Flächen.

    VW hat grade beim MV schon etwas nachgedacht was gut ist und nicht nur was billig ist.

    Für mich hat Filz jedenfalls so den Beigeschmack von "Ranzkarre die billig etwas hübscher werden soll" bzw. Eigenausbau den man damit günstig etwas "wohnlicher" bekommt. Es schwebt jedenfalls immer "günstig" und "selbstgemacht" mit, eventuell noch "praktisch" oder "preiswert" gegenüber nacktem Blech oder Holz - aber sicher nie "hochwertig" :S

    Daran hakts bei mir derzeit am meisten. Ich kauf idr. Karren die bei Werkstattwartung bereits unrentabel sind und der durchschnittliche Bürger im deutschsprachigen Raum schon verschmähen beginnt. Also ich kauf Autos außerhalb der Garantiezeit :D

    Da sind die interessanten Elektrokisten derzeit einfach noch nicht, vernünftige gebrauchte im richtigen Größenbereich (Kombi) gibts so gut wie nicht.

    Wenn meine Frau keine Ansprüche hätt wär unser zweites Auto sowieso irgendwas wie ein alter Golf Variant oder Passat wo halt wie beim Bus immer was zu schrauben ist, aber die Teile spottbillig. So wurde es halt ein 4 Jahre alter I30 der bisher eine top Entscheidung war da ziemlich unspektakulär stressfrei und in 6 Jahren nur ca. 3-4000€ Wertverlust.

    Im Endeffekt ist bei Eigenwartung letzterer einer der Hauptkostentreiber und der ist beim Elektroauto auch noch so hoch (dank hohem Kaufpreis kann viel verloren gehen), dass es für mich derzeit wohl auch trotz großer PV unrentabel wär.

    Aber gut, ich schau ein Jahr lang was die PV bringt und ob das mit dem laden vom Auto praktikabel wär. Meine Frau fährt gerne und viel im 50km Radius herum und kommt so im Jahr auf 20000km. Wenn ichs schaffe das hauptsächlich aus der PV zu "tanken" wär da ein Sparpotential von ca 1800€

    Eben nicht, der Torsionsschwingungsdämpfer wie er im T4 verbaut ist dämpft hauptsächlich die Schwingungen der Kurbelwelle. Für den Riementrieb dämpft der die falschen Frequenzen.

    Wenn man den Riementrieb dämpfen will brauchts einen zweiten Dämpfer extra für die Riemenscheibe, die ist dann auf die Schwingungen im Riementrieb abgestimmt.

    Schau einmal ob die Risse im Gummi sind oder ob da Lack überm Gummi ist. Mir kommt vor schon Schwingungsdämpfer gesehen zu haben wo über den Gummiteil drübergejaucht wurde.

    Sollte das der Fall sein dürften die Risse nur im harten Lack sein. Dsnn würds mich aber fast wundern, dass der Lack das verhältnismäßig gut ausgehalten hat.

    Wenn die Risse tief und eindeutig im Gummi sind ist es bedenklich.


    Edit: Seite 2 übersehen, schon 2x erwähnt :)

    Was noch zu erwähnen ist, am T4 handelt es sich nur um einen Drehschwingungsdämpfer für den Motor. Für den Riementrieb hat der die falschen Dämpfungseigenschaften.

    Das sind einfach 2 definierte Massen die per Gummi verbunden sind.

    Wenn man die Schwingungen aus dem Riementrieb nehmen will brauchts einen zweiten Dämpfer der auf den Riementrieb abgestimmt wird (Andere Frequenzen). Sowas findrt man aber eher in teureren Autos.

    Dämpfer-Isolator-Rollen - Vibracoustic SE

    Ja, wie bereits erwähnt sind Akkus interessant als Kurzzeitspeicher in Ergänzung zu PV und bedingt auch Wind. Allerdings ist die Kapazität im Bereich der Tages, maximal Wochenspeicherung angesiedelt. 400€ sind schlicht zu viel um 1kWh im August vollzuladen und erst im Januar zu verbrauchen, das geht sich finanziell in 100 Jahren nicht aus (1kWh/Jahr, 100 Jahre, 400€/kWh = Strompreis von 4€/kWh excl. Erzeugung und Verluste ^^ )

    Ganz abgesehen von den Kosten weiß ich auch nicht wie lang die Akkus die Ladung halten, da kommen sicher Verluste dazu.

    Die massive Überproduktion im Sommer fangen uns diese Speicher also nicht ein, sie nehmen aber definitiv die Spitzen aus dem Netz und können helfen den Strom in billigere aber nicht so leistungsfähige Speicher zu bringen.

    Unseren Haushalt (4 Personen, Erdwärmepumpe, kein Niedrigstenergiehaus, nur 50cm Ziegel und vernünftige Fenster, noch kein BEV) habe ich jetzt mit diversen Programmen durch und komme auf etwa 2500kWh Netzbezug bei 7500kWh Gesamtverbrauch, also 5000kWh Eigenverbrauch. Dem gegenüber stehen bald etwa 14000kW PV Strom.

    Damit produzieren wir insgesamt 6500kWh mehr als wir überhaupt bräuchten bzw. trotz 11kWh Akku gehen 9000kWh raus ins Netz und das halt vorrangig im Sommer wo den Strom auch sonst keiner braucht. Diesen müssen wir auffangen und in den Winter bringen.

    Negative Strompreise sind im Sommer bereits real weil die nötige Technologie eben noch nicht da ist bzw. die Kapazitäten (Pumpspeicher) bereits gut ausgeschöpft sind. Daher ist auch der Wirkungsgrad der Speichertechnologie für Langzeitspeicher nicht ganz so kritisch. Besser die Hälfte durch schlechten Wirkungsgrad verlieren als 100%.

    Mir würde es eben reichen 2500 von 9000kWh zu speichern um autark zu sein, d.h. ein Wirkungsgrad von lächerlichen 36% würde mir reichen. Der Speicher müsste aber um über 10 Jahre rentabel zu sein maximal 3750€ in Anschaffung und Betrieb kosten (2500kWh x 10 Jahre × 0,15€ Netzstrompreis).

    Oder anders ausgedrückt, er darf nicht mehr als 1,5€/kWh kosten.