Beiträge von Jeeper

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    Mich würde anbei auch die Frage interessieren, ob der Hauptbremszylinder heutzutage noch Schaden nehmen kann, wenn man "gegen den Strich" Druck aufbaut, sprich: Einen Bremszyliner nach innen drückt. Früher konnte man dadurch die Gummilamellen des Hauptbremszylinders schrotten.

    Wenn der HBZ in Ruhelage ist (und die Rücklaufbohrungen frei sind) werden die Dichtungen des HBZ-Kolbens dadurch nicht mit Druck belastet, passiert also nichts. Wenn das Bremspedal betätigt und damit im HBZ die Rücklaufbohrungen blockiert sind wirst Du, zumindest von Hand, keinen RBZ oder Sattel rückstellen können. Mit Werkzeuggewalt könnte ich mir vorstellen daß man an einem RBZ irgendwo Schaden anrichtet; beim Sattel ist das Übersetzungsverhältnis so groß daß man wahrscheinlich mit Hydraulik den Kolben rückstellen müsste....

    Mich würde im Gegenzug interessieren ob es Belege für die Aussage gibt daß da früher etwas Schaden nehmen konnte - oder ob es sich dabei um einen Mythos handelt.

    Es scheint verschiedene Varianten bei der Befestigung des Himmels zu geben? Beim MV wird der Himmel nach vorn aus den Halterungen geschoben, nach hinten geht gar nicht wegen dem Querträger hinten am Dach.

    Mein erster Ausbau ist auch schief gegangen weil der in der Wiki anders beschrieben war; allerdings war scheinbar auch mindestens ein Halter falschrum am Himmel verklebt.

    Der Spurstangenkopf hält so noch eine ganze Weile; vorausgesetzt er ist nicht jetzt schon fertig. Der versagt auch nicht schlagartig und fällt auseinander - der bekommt Spiel und/oder es gibt Geräusche beim Lenken weil er festgammelt.

    Ich plädiere hier nicht dafür den Austausch auf die lange Bank zu schieben, sehe aber keinen Grund für panische Reaktionen. Manche erfahren erst bei der HU daß da eine Manschette gerissen ist; wie lange der Zustand dann schon besteht ist meißt ungewiss....

    Mit dem Pedal zu entlüften zerstört bei alten Autos oft den Hauptbremszylinder.

    Solange man sich beim Pumpen im "normalen" Arbeitsbereich bewegt passiert da nichts - sonst würde der auch beim Bremsen Schaden nehmen.

    Hatte mir in der Bucht mal ein Rückschlagventil mit Schlauch dran geholt - ging damit auch allein ganz gut.

    Ja, feucht durchaus.

    Aber nass? So nass daß es von der Kerze abtropft? Daß Flüssigkeit im Kolben steht? Kenn ich so nicht. Aber vielleicht ist das auch alles subjektiv.


    Da der Ausbau der ESD beim VR so ein Sackstand ist würde ich - wie schon gesagt - die elektrische Leitung zwischen ESD Und STG prüfen. Da der Aufwand, den Stecker von der ESD zu trennen, in etwa der vom Ausbau der ESD ist würde ich mal am Stecker des STG den entsprechenden Pin gegen Masse messen, der sollte keinen Durchgang haben. Wenn doch - Kabel verfolgen.

    Dann würde ich prüfen ob der Benzindruck im Vorlauf steht; Benzinpumpe manuell einschalten, Druck beobachten. Benzinpumpe aus, Druck beobachten. Im Normalfall sollte der zunächst stehen.

    Ich würde da auf eine hängende Einspritzdüse tippen. Auch wenn der Zylinder nicht zündet darf in der Mulde kein Sprit stehen und die Kerze tropfen, es wird doch ständig Luft durchgepumpt

    Hatte schon den Gedanken das Einlassventil zu öffnen und die Benzinpumpe manuell zu starten - aber wenn sich die Vermutung bestätigt hast Du beim nächsten Motorstart wahrscheinlich ein krummes Pleuel; würde ich also erstmal nicht machen. Ich würde dafür also mindestens die Ansaugbrücke abnehmen.

    Du könntest noch kontrollieren ob die Zuleitungen zur ESD in Ordnung sind. Wenn die Leitung zum MSG irgendwo auf Masse liegt geht die Düse auf sobald die Zündung an ist....