Beiträge von yellowone

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    Der sieht irgendwie verbastelt und verschmurgelt aus ... mehr erkenne ich da gerade nicht.

    Aber da es auch einen anderen Schalter betrifft, müsste der dann genauso verbastelt sein ... oder dieser hier hat wegen der Verbastelung so viel Strom gezogen, dass es andern Orts Schaden angerichtet hat, der jetzt seinerseits mit einem hohen Strom den neuen Schalter zerstört.

    Irgendwas mit Strom ist es jedenfalls.

    Es scheint als würde der Schalter auch ohne eingeschaltetes Licht warm werden.

    Anscheinend fließt ein (zu) hoher Strom (zu) lange ... dieser lässt sich einfach finden und messen ... und daraus dann ableiten, woran es liegen könnte.
    Es hätte ein Übergangswiderstand an der Schalterbeleuchtung sein können - da es aber bei verschiedenen Schaltern gleich passiert, ist es wohl eher ein Problem im Kabelstrang geben.

    Dabei musste ich feststellen, dass der Schlauch zwischen Schalldämpfer und LLK stellenweise total weich ist. Er ließ sich ohne Kraftaufwand zusammendrücken.

    Noch original oder schon mal Zubehör?

    Ich hatte mal einen Riss im Ladeluftschlauch, den ich schnell mit dem bewährten "selbstvulkanisierendes Gummiband" umwickelt habe ... hat nicht mal eine Woche gehalten, dann war es klebrige Gummipaste. Es gibt also Gummimischungen, die Öl nicht mögen ... aber die Originalschläuche :nixpeil:

    AHY ... kämpft seit langer Zeit mit Leistungsverlust.

    Wir haben alle sichtbaren Unterdruckschläuche erneuert.
    In einer Werkstatt wurden zudem u.a. das Ventil N75 getauscht, was leider keinen Erfolg brachte und die Werkstatt nun ratlos ist.
    Turbolader und co. sind durch die Werkstatt bereits überprüft worden.

    Naja, Leistungsverlust ist ein komplexes Thema - und i.d.R. nicht durch gefühlsmäßiges Teile-Tauschen zu lösen.

    Die Werkstatt kann sich ja hier mal blickig machen

    Möms-chen
    2. Dezember 2009 um 15:41

    Aber die Motortemperatur wird auf 110 grad angezeigt, und das kann wohl nicht sein, da er erst dann bei etwa 110+ den Kühler anschaltet.

    Den Satz verstehe ich nicht.

    Natürlich kann das Kühlwasser 110°C haben ... ganz unabhängig davon, was am Ki angezeigt wird.
    Da hilft Messen.

    Die Kühlerlüfter werden von einem eigenen Thermoschalter geschaltet, der im Kühler sitzt ... dieser wiederrum wird vom Thermostat geöffnet und geschlossen.
    Also ein ganz anderes System mit sehr viel mehr potentiellen Fehlerquellen.

    Da würde ich erst einmal eine erweiterte Diagnose durchführen, bevor ich wild am KI herum bastele.

    Thermostat neu (Funktion kontrolliert, durch externe Temperaturmessung)

    Das ist keine Funktionsprüfung.


    Nochmal ... und noch etwas präziser:

    A. Wird der Kühler nach dem Motorstart langsam und gleichmäßig warm, steht das Thermostat dauer-offen - also defekt.

    B. Bleibt der Kühler dagegen dauerhaft kalt, während einer der beiden Kühlerschläuche heiß und prall, der andere dagegen relativ kühl ist, ist das Thermostat dauer- geschlossen - also defekt.

    C. Ist der Kühler zu Anfang kalt und wird ab einem bestimmten Zeitpunkt dann schlagartig heiß (und auch der bis dahin kalte Schlauch ist heiß), funktioniert das Thermostat korrekt.

    Ich korrigiere:

    Funktioniert genauso wenig und der TÜV sieht nichts davon.

    Zumindest wenn man der Wissenschaft glaubt.
    Das hat sich bewährt - schließlich war es im Wesentlichen die wissenschaftliche Forschung, die uns vom Mittelalter in die heutige Zeit gebracht hat. ...

    ... oder auf den Scheiterhaufen - wenn man z.B. Wissenschaftler war und unbedingt eine eigene Meinung haben wollte.

    Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Das Wasser hat also nur 80°C ?

    Dann schließt das Thermostat nicht ... egal ob es neu ist oder nicht.
    Kann man doch ganz leicht prüfen:
    wird der Kühler nach dem Motorstart langsam und gleichmäßig warm, schließt das Thermostat nicht ... bleibt er dagegen relativ lange kalt, bis die Kühlerschläuche heiß und prall sind, und wird dann schlagartig heiß, ist das Thermostat i.O.

    Wenn man mit Markierung im Radkasten arbeitet, sieht man, dass schon eine Achtelumdrehung zu deutlich wahrnehmbaren Winkelunterschieden führt.
    Deshalb bezweifle ich, dass man mit Messen oder Umdrehungs-Zählen eine genau so exakte Wieder-Einstellung hinbekommt ... da ist es dann tatsächlich besser, eine Vermessung machen zu lassen. Aber ob es dadurch wirklich besser wird? ... regelmäßig ist das Gegenteil der Fall.

    Deshalb auch hier:
    wenn ICH es richtig machen kann, dann mach ich es auch - und lass keinen Anderen ran.

    Die lange Schraube dehnt sich nicht - die kurze Schraube dehnt sich nicht.
    Beide werden mit einem definierten Drehmoment angezogen, welche eine definierte Flächenpressung im Gewinde erzeugt - das freie Ende des Gewindes kümmert sich darum gar nicht.

    Die einzige Frage wäre: wieso geben die Normlisten ein geringeres Drehmoment an als der RLF ? ... aber VW wird schon was dabei gedacht haben.