Beiträge von yellowone

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    Bei mir war es ähnlich, aber komplex - erst ganz am Ende habe ich es verstanden.

    Anscheinend hat er ZUERST Wasser über den rückseitigen Motorblock-Anschluss verloren, weil der Schlauch wabbelweich geworden war.
    Dadurch Kühlwasserverlust und Überhitzung.
    Erst dadurch Überdruck und Wasserauswurf am Behälter.

    Wenn ich weniger anstrengende Strecken gefahren bin, gab es keinen Wasserauswurf - trotzdem waren nach dem Abstellen des Motors Wasserpfützen hinter dem Motor, oberhalb der Ölwanne. Der Schlauchanschluss war aber trocken, weil das Wasser am heißen Motor sehr schnell verdampft (Geruch und Dampf beim Öffnen der Motorhaube).

    Seit dem verdammt nervigen Wechsel der beiden Wasserschläuche am Ölkühler ist Alles gut.

    Die hintere untere Rolle dreht sich beim Schieben dagegen meistens nicht mit und scheint über die Führung zu rutschen.
    Wenn ich die Tür minimal anhebe und dadurch die Rollen entlaste, kann ich die hintere Rolle von Hand drehen. Sie ist also nicht komplett blockiert.

    Woran könnte es liegen, dass die hintere untere Rolle unter Belastung nicht mitdreht, sich aber drehen lässt, sobald ich die Tür etwas anhebe?


    Dann hat die Rolle wahrscheinlich eine abradierte, flache Stelle, auf der sie dann stehen bleibt.

    Beim Schalten kann ich im Motorraum auf dem Getriebe Bewegung sehen,


    Ja, auch wenn die Kugel(n) fehlen, bewegt sich dort noch was.

    Eine spezielle T4-Werkstatt im Ausland finden? ... sehr schwierig.
    Eine gute Werkstatt weiß auch ohne Spezial-Wissen, was sie zu tun oder wo sie nachsehen müssen in den Reparturunterlagen.

    Falls sie sich völlig ahnungslos geben, kannst Du ihne die Bilder von der Kugelmechanik zeigen - und falls sie dann immer noch nicht wollen, Bilder von der Korkenlösung.

    Und falls sie das auch nicht wollen, musst Du es doch selber versuchen.
    WoMo-Stellplatz ist doch gar nicht so schlecht - mit Parken auf dem Werkshof oder gar selber schrauben tun sich die meisten Werkstätten schwer.

    Doch, ein ZR dehnt sich ... wie würdest Du denn sonst die Veränderung der Spanrollenstellung über die Zeit erklären?

    Und wozu die Vorschrift, diese Veränderung ab einer gewissen Abweichung zu korrigieren - um die dadurch erfolgte Verstellung der Steuerzeiten rückgängig zu machen?

    Anbei ein Link wo das Funktionsprinzip ganz gut erklärt ist.

    https://www.valeoservice.de/de/techassist/…-und-isolatoren


    Ja, ist erklärt ... hast Du es auch gelesen :nixpeil:

    Die verlinkten "hydraulischen Dämpfer" oder "hydraulischen Isolatoren" haben mit dem hier diskutierten Ventil eher nichts zu tun - weder die Funktionsbeschreibung noch die Bauweise sind zutreffend

    Dämpferbetrieb:
    Der Motor erzeugt eine niederfrequente Druckpulsation, diese niedrige Frequenz bringt die Membran im Dämpfer (Abb.5a) mit einer höheren Frequenz zum Schwingen als die Störquelle.

    Hydraulische Isolatoren

    Das Gehäuse besteht aus zwei Ventilen mit zwei Schraubenfedern (Abb. 6 b, c.), wobei je nach Richtung des Flüssigkeitsstroms nur ein Ventil geöffnet werden kann.


    Es gibt in "unserem" Ventil keine Membran für eine Frequenzmanipulation - es ist also schon mal kein Dämpfer.

    Die Bauweise des Isolators erinnert zwar entfernt an die Ventil-Konstruktion - allerdings gibt es keine Gegenstrom-Ventile - zumindest hat sie noch keiner gefunden oder beschrieben.

    Und zuletzt: die Funktion "Haltedruck" ist für das Ventil nun mehrfach bestätigt und mit Zahlenwerten untermauert worden.
    Das wird also schon so sein.

    schrauber ... was ist denn daran verwirrend? ... das ist Geometrie und Logik.

    Sieh auf die Beifahrertür und stell Dir vor, was passieren müsste, dass sie links hängt
    - entweder müsste das obere Scharnier an der A-Säle Richtung Heck gewandert sein ... oder
    - das untere Scharnier müsste an der A-Säule Richtung Front verschoben sein ... oder
    - einer oder beide Scharnierbolzen können sich soweit schräg stellen, dass die Verkippung möglich wird.

    Für alle drei Fehler finde ich KEINERLEI Hinweis oder Zeichen - unter den vier Schrauben bewegt sich nichts, die Bolzen sind 100% spielfrei.
    Da sich die Fehlstellung der Tür mit einer 2mm-Unterlage beseitigen lässt, müsst sich ein Scharnier um eben diese 2mm verschoben haben - und durch Anheben der Tür wieder zurück verschieben lassen, da die Tür ja nach dem Anheben wieder gerade steht.
    Von einer solchen Bewegung ist nichts zu sehen.

    Auf der Seite der Tür sind die Scharniere mit jeweils einer Schraube auf Zug befestigt - da wäre die beschriebene Bewegung nur dann möglich, wenn die obere Schraube lose wäre ... nur dann würde die Tür mit Drehung um das untere Scharnier nach links unten hängen.
    Dem ist ebenfalls nicht so.

    Am unteren Scharnier bliebe als letzte Möglichkeit: die KOMPLETTE TÜR hat sich unten Richtung Front bewegt.
    Da das Scharnier aber nicht komprimierbar ist, sich nicht verschoben hat und der Bolzen den notwendigen Bewgungsraum nicht her gibt, bleibt nur noch: die AUFLAGEFLÄCHE an der Tür hat nachgegeben und sich Richtung Heck bewegt.
    Der Tür bliebe nun aus Gründen der Schwerkraft nichts anderes übrig, als sich um das obere Scharnier zu drehen - sie fällt also links herunter.

    Löst man nun die Schraube und legt (wie schon oft praktiziert) ein Zwischenlage zwischen Scharnier und Türauflage, steht (oh Wunder) die Tür wieder gerade - und man kann sogar ausmessen, wie groß die Abweichung ist.

    Man könnte zwar an Stelle der Zwischenlage nun den Kotflügel oder die Tür abbauen, das fest verschraubte untere Scharnier an der A-Säule lösen und Richtung Heck verschieben.
    Damit würde man aber lediglich die Abweichung kompensieren, nicht aber den Grund der Entstehung abstellen.
    Man kann also entweder die Auflagefläche mittels Zwischenlage wieder zurück-positionieren oder mit Kraft in ihre vorgesehen Positionzurück verformen.

    Und falls jemand eine plausiblere Erklärung findet: gerne her damit.

    Die Tür ist so stabil, aber biegst Du gar nix. Dafür kann man die Tür mit ordentlichen Scharnieren wunderbar und ganz einfach einstellen.


    Dann verstehst Du es offensichtlich nicht.

    Nicht die TÜR verbiegt sich, sondern die Seitenwange aus dünnem Blech, an der das untere Scharnier türseitig angeschraubt ist, wird nach innen gedrückt.
    Und wenn Du an dieses verbogene Blech ein neues Scharnier schraubst, ist das Blech immer noch verbogen und die Tür hängt deshalb immer noch schief.

    Naja, die scheinbar steife Karosse ist am Ende auch verformbarer als man denkt - wenn ich den Bus unter der A-Säule hochbocke, wird die Tür am Schloeßbügel nach unten gezogen und geht kaum noch auf - plus ein paar Kilo für Dämmung und Türtaschenkram ... das verformt dann mit der Zeit das Blech der Tür unter´m unteren Scharnier.
    Das zieht man mit dem Hochheben der Tür wieder raus und schon passt es wieder.

    Wenn man eine zu kleine Unterlegscheibe zwischen Scharnier und Tür legt, wird es noch schlimmer.
    Man müsste besser ein Blech, mindestend so groß wie das Scharnier benutzen, möglichst sogar größer und möglichst sogar einschweißen oder mindestens kleben, um dort eine deutlich höhere Steifigkeit reizubringen.