Beiträge von JackN

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    Volvo hat ja in den noch aktuellen Hybrid-Fahrzeugen das ERAD in der zweiten Generation als Hybrid-E-Antrieb für die Hinterachse drin. Das ist ne Einheit aus Diff und E-Motor und liefert ca. 100PS in der aktuellen Ausbaustufe. Gepaart mit nem Akku, der unter die Mittelkonsole zwischen den Sitzen passt, werden daraus in einem V90 mit fast 2,7 Tonnen Leergewicht fast schon 60km rein elektrische Reichweite (bis zu ner Geschwindigkeit von 120km/h, bei dem Speed natürlich deutlich weniger).
    Jetzt haben Hybrid-Akkus die doofe Eigenschaft klein zu sein, wenn man die also dauernd füllt/leerlutscht, dann altern die schneller (weil mehr Zyklen) als ein großes E-Auto bei gleicher Laufleistung.
    Aber: als reine Ergänzung, für wenn man mal Hinterradantrieb zusätzlich im Gelände braucht, für den Stadtverkehr zum Parken/Einkaufen, wäre so eine Hybrid-Lösung ja auch an anderen Autos nett zum Nachrüsten. Das größte Problem ist vermutlich die sauber mit ner alten Motorlösung zum Laufen zu bekommen, besonders der sanfte Übergang von elektrisch zu Verbrenner dürfte ohne Automatik kaum zu bewerkstelligen sein.

    Moin Volker,
    hast Du Deine Umbauten zufällig mit Fotos dokumentiert?
    Ich hab die Nordkapp jetzt an ihrem finalen Einbauort drin (Transit, nicht T4, da ist noch immer die alte LF Bros drin), und nachdem sie erstmal über die elend lange Leitung Sprit gesogen hat macht sie auch gut warm.
    Aber eine Lüftervibration bei bestimmten Geschwindigkeiten kann ich auch feststellen.
    Zudem habe ich jetzt nach dem Einbau ein hochfrequentes Fiepen, was ich vorher außerhalb beim Testlauf nicht hören konnte - kann natürlich ne Wechselwirkung mit meiner restlichen Elektronik sein, nervt aber trotzdem. Kann das aber durch die hohe Frequenz auch nicht so genau lokalisieren.

    Warm macht sie aber echt fix und gut für so n kleines Ding.

    Es gab hier schon Threads über Umbau auf den D5252T vom Volvo 850/V70/S80, der ist wiederum mit dem AEL quasi baugleich.
    Wenn ich mich recht entsinne gabs es Unterschiede beim Aggregateträger zwischen den Fahrzeugen, und den Öffnungen für den Ölpeilstab, und bei der Ölwanne. Aber der Block ist immer derselbe, die D5252T müsste z.B. auf jedem als Prägung erkennbar sein. (also auch am ACV)

    Pekaway bietet USB-C-PD-Netzteile fürs KFZ an, die ein externes Kabel haben.
    Da könnte man dann jedes passende USB-C-Kabel, welches evtl. in einer Blende oder Schraubhalterung endet, anstecken.
    Ja, sind nicht billig. Aber liefern die Leistung, da kannst dann auch ein Laptop drüber versorgen.

    moin Stine,
    für eine wirkliche Einschätzung wären ein paar weitere Eckdaten sinnig. Aus Deinem anderen Thread entnehme ich dass der Wagen von 2001 ist, also Facelift mit blauem Tacho. Dementsprechend auch Drehsitze hinten?
    Sind da wenn es ein Multivan ist auch zwei vorhanden, oder musste einer dem Küchenblock weichen und ist jetzt nicht mehr da?

    Bei den Mängeln: Bremsleitungen sind jetzt nicht so das Ding, kommt im Alter halt mal. Da kann man die betreffenden Stellen mal sauberschleifen und gucken wie es wirklich ausschaut - ansonsten ist da auch (zumindest hierzulande) ein Teilersatz mit Verbindern möglich. Für die gesamten Leitungsstücke gibts aber m.W.n. auch vorgeformte Ersatzteile.
    Die Gummilager vom Lenkgetriebe - ja nun, sind nach 25 Jahren halt auch mal im Eimer. Kosten nicht viel, ranzukommen ist nur doof. Da gibt einige Threads hier mit schönem Fluchen dabei - am Besten isses leider wirklich das Lenkgetriebe rauzuziehen.
    Zu den Durchrostungen wurde schon was gesagt, das kommt nicht von heute auf morgen, und hätte vor 2 Jahren schon im Ansatz sichtbar sein müssen. Das ist dann eher ein Fall von "was sind das für lustige kleine Bläschen?" und Vernachlässigung, oder Du bist die letzten 2 Jahre massiv durch Salzwasser gefahren ohne den Wagen hinterher abzuspülen.
    Die Abgastrübung weist auch darauf hin, dass bei der Verbrennung vom Motor irgendwas nicht stimmt oder aber der Kat ein Problem hat.
    Standheizung - Auspuffrohr ist das geringste Problem, das ist für 30 Euro oder so zu ersetzen.
    Wischwasserbehälter gibts vom Schrotti, der Ölverlust beim Motor: Drunterkriechen, alles mit Bremsenreiniger saubermachen, paar Tage fahren, und dann gucken wo es herkommt. Kann von "paar Dichtungen für wenige Euro" bis zu "ourhauerha" alles sein, da kann man so nur mit der Glaskugel raten.


    Summa summarum klingt das leider genau nach dem, was der Wagen nicht haben sollte Deiner Aussage nach: Wartungsstau.
    Wartungsstau heisst ja nicht, dass nie was an dem Wagen gemacht wurde, sondern das kann auch ein Fahrzeug haben, was regelmässig in der Werkstatt war, wo aber eben immer nur das Minimum abgearbeitet wurde damit er den nächsten Tüv packt. D.h. keine vorbeugende Wartung, niemand der draufguckt und mal dem Kunden ehrlich sagt: "Die Gummilager hier sind echt porös, da sollte man mal ran". Oder "Die Stoßdämpfer sind ausgelutscht, das Fahrverhalten ist superschwammig".

    Wenn man einen Wagen längere Zeit fährt, dann nehmen all diese Bauteile graduell in ihrer Qualität ab - das merkt man selbst dann gar nicht, weil es so schleichend vonstatten geht. Überholt man dann das gesamte Fahrwerk einmal - dann merkt man erst wie gut der Wagen eigentlich mal fahren konnte!
    Auch bei unserem ist das alles jetzt 6-7 Jahre her, und vieles ist mal wieder an der Reihe (auch weil Zubehör-Ersatzteile oft nicht so lange halten wie die ursprünglichen Originalteile).

    Also, kein Angriff in Deine Richtung, aber die Definition von Reparaturstau geht eben weit auseinander. Alleine die aufgelisteten Motorprobleme (Nicht-Bestehen der Abgasuntersuchung und Ölverlust) könnten in Kombination ein größeres Motorproblem bedeuten - kann man aber aus der Ferne nur drüber spekulieren.

    Ich vermute mal, als Hobbyschrauber müsste man von dem, was Du geschildert hast, ca. 1500-2000€ an Teilen in den Wagen investieren, um ihn wieder "frisch" zu bekommen. Arbeitszeit nicht eingerechnet, rein als Selbstchrauber. Denn von der Beschreibung würde ich davon ausgehen, dass auch Dinge wie Bremsscheiben und -beläge, jegliche Gummilager, und viele andere Verschleissteile (Leckölleitungen, Unterdruckschläuche) nur getauscht wurden wenn sie "hin" waren, nicht wenn sie erste Anzeichen von Ermüdung zeigten.

    In einer Werkstatt werden alleine die Schweissarbeiten zusammen mit Lackierarbeiten richtig reinhauen. Wenn der beim Radhaus durch ist, dann ist die Frage wo er sonst noch versteckten Rost hat, der jetzt behandelt werden muss, damit er in Zukunft lange weiterleben kann (Bananenbleche, Stoßstangenträger, Scheibenrahmen, Naht C-Säule usw...).
    Da kann eine vorsichtige Schätzung schnell zu einer Komplettsanierung ausarten, auch schon hier im Forum mehrfach gesehen.

    Daher denke ich, dass anhand der von Dir geposteten Daten ein Selberschrauber für den Wagen noch vielleicht (wenn der Zustand der Innenausstattung wirklich so gut ist, und der Rest passt) seine 3000-4000€ geben könnte. Immer abhängig vom Motor, inwieweit der wirklich ok ist. Ein Austauschmotor unbekannter Herkunft und unbekannter Laufleistung hat mich mit neuer Kupplung bei unserem Wagen eine annähernd gleiche Summe (inklusive Einbau und Test, mit Tausch aller Verbund-Verschleissteile) gekostet. Und das war sehr günstig, die meisten Werkstätten hier wollten für einen überholten Motor mit Einbau eher 7000-10.000€ sehen.


    Stell Dir einmal eine umgekehrte Frage: Was würdest Du für das Geld, was Du für das Fahrzeug bekommst, Dir sonst holen?
    Wäre es u.U. günstiger die Mängel z.B. mit Hilfe von Forenmitgliedern und Eigenleistung (lernen kann hier JEDER) zu beheben und den Wagen weiterzufahren?

    Wir hatten lange Zeit n Kugelventil von US.Solid dran. Das öffnet wenn es bestromt wird, schaltet dann aber ab, verbraucht also offen keinen weiteren Strom. Wird der Strom abgeschaltet, dann schließt es wieder selbständig.
    Gibts mit verschiedenen Durchmessern, hatten da nie Probleme mit Verstopfen oder so.
    Aber leider sind die nicht so dicht wie die Werbung suggeriert - bei uns geriet Wasser in die Mechanik und liess die verrosten, wodurch so ein Teil schon 2x verreckte. Die Platinen waren immer ok, aber die Mechanik darüber hin. Ist wohl leider bei der Marke n Serienfehler (bei den blauen).

    So schwer ist der garnicht :D
    Ne, aber auch auf der Urlaubsfahrt in Schweden mit ständigen Tempolimits waren wir nahe an 9 Litern. Gut, da wo wir waren gabs Höhenunterschiede, aber so viel kann das ja nicht ausmachen. Ihr habt beide aber auch ein Facelift, war da nicht was mit ner Turbolader-Änderung, die sich deutlich im Verbrauch niedergeschlagen hat?

    Für Kurzstrecken hab ich aber in der Tat inzwischen nen Hybrid, für alles im näheren Umkreis (Einkaufen und co) fährt der rein elektrisch, und wird vom Dach runter aufgetankt. Kann aber trotzdem wenns sein muss über 2to ziehen und hat massig Platz.

    Aber jo, ganz gut dokumentiert ist der T4, wenngleich sich auch n paar Anleitungen teils gegenseitig widersprechen. Ein bisschen Sorge hab ich bei der Qualität der Ersatzteile. Das stößt mir schon bei den alten Volvos sauer auf, seit Volvo selbst da nix mehr hat geht die Haltbarkeit in den Keller (z.B. bei allen Lagern - da sind die Drittmarken einfach Mist). Beim T4 scheint es ja ähnlich wenn ich mir hier die Berichte über frühzeitige Zahnriemenschäden so durchlese. Und auch wir hatten ja lose Schrauben an der Kurbelwelle (obwohls n ACV ist) und dadurch dann ne gefressene Welle und Motorschaden.

    Und günstig nur, wenn man selbst schrauben kann oder jemanden hat. Z.B. macht hier keine Werkstatt im Umkreis mehr Karosseriearbeiten, niemand schweisst mehr - teils aus Versicherungsgründen, teils weil sie kein Personal mehr mit der Ausbildung bekommen und das bei den normalen Kundenfahrzeugen einfach kein Thema ist. Und dann stehste da, musst nen richtigen Karosseriebauer suchen, und dann wirds entweder Flickwerk oder teuer.

    Den versteht jeder, der einen moderneren Bus mal gefahren ist. Selbst der nur knapp 10 Jahre jüngere Transit, der hier ebenfalls rumsteht, hat ein ganz anderes Fahrgefühl - deutlich dynamischer, leichter im Hinblick aufs Bremsen und Lenken, besserer Antritt und gleichzeitig geringerer Verbrauch trotz größerer Größe und höherer Zuladung.

    Das mit dem Verbrauch halte ich für ein Gerücht.

    Mein T4 brauchte bei meiner Ex 6,3l im täglichen Betrieb.

    Ihr jetziger T5.2 braucht minimum 6,9 eher um die 7,3 Liter bei der gleichen Fahrerin und ähnlich PS.

    Aber angenehmer zu fahren finde ich den T5 schon.

    Unser T4 2.5 TDI ACV von 1998 hat selbst nach Tausch aller möglichen Komponenten, mit perfekt eingestelltem Förderbeginn und co nie weniger als 8 Liter / 100km gesoffen (eher 8,5 im Schnitt), mit Hochdach bewegen wir uns da eher in Richtung 9, bei Hängerbetrieb mit 2to am Haken sinds 10,5-11.
    Der Transit begnügt sich bei besseren Fahrleistungen mit 7,8 Litern/100km.
    Beides ausgerechnet nach dem Tanken. Beide Fahrzeuge mit ähnlichen Laufleistungen (440tkm), wobei der T4 dabei auch schon nen Austauschmotor bei 438tkm bekommen hat - keine Änderung in den letzten 5000km seitdem.

    Ich kann die ganzen 6,irgendwas-Verbräuche mit dem 2.5TDI hinten und vorne nicht nachvollziehen. Alle tiefergelegt, leergeräumt und ohne Aufstell/Hochdach, dazu noch alle Spalte mit Tape verschlossen um den CW-Wert zu minimieren? In meinen Augen sind das eher abgelesene Werte, und selbst bei totaler Schleichfahrt auf der Landstraße für mich unerreichbar. Bei Autobahnfahrt sowieso, laut GPS schaffte unser grüner vor dem Hochdach noch deutlich über 170, jetzt hatte die letzte Messung bei 167km/h n Ende.

    Dazu ist die Kiste halt klapperig und alt, der Schaltknauf ist trotz komplett neuer Buchsen und Lager fürs Gestänge von vorn bis hinten eine wobbelige Angelegenheit, und seine Position am Boden total nervig beim nach-hinten-durchsteigen aufm Stellplatz. Der gehört bei so einem Fahrzeug imho ins Armaturenbrett, nicht auf den Boden davor wie bei nem LKW aus den 60ern.
    Das sind aber alles so Sachen die einen erst nach längerer Zeit nerven. Genau wie die dutzenden verschiedenen Schrauben die an der Kiste überall verwendet wurden - auch da sind andere Hersteller pragmatischer, und Du kannst die gesamte Mühle mit 2 Torx und 2 Nüssen (10&13) leerräumen.

    Der T4 ist nur deshalb nicht verkehrt, weil eben die Community so viel für das Auto macht und es so viele Enthusiasten gibt, die nach wie vor Teile, die von VW nicht mehr erhältlich sind, herstellen und verbessern. Und weil er halt prima in die Zeit derjenigen passt, die irgendwann mit so einer Karre oder Erinnerungen daran aufgewachsen sind (in meiner Schulzeit fuhren die gut-betuchten Eltern auch Caravelle oder sogar Multivan), und jetzt wieder sich ein Stück ihrer Kindheit zurückkaufen wollen. (und teils übertrieben viel dafür ausgeben und erstmal mit Blendern auf die Schnauze fallen).

    Den versteht jeder, der einen moderneren Bus mal gefahren ist. Die Technik entwickelt sich halt weiter, auch was Fahrwerk und co angeht. Und T4-Fahren ist halt inzwischen was für Oldtimerliebhaber. Unsere Alltagsfahrzeuge sind in jedweder Hinsicht so viel besser geworden, das ist schon ein Anachronismus wie sich selbst n ACV vorwärtsbewegt. Selbst der nur knapp 10 Jahre jüngere Transit, der hier ebenfalls rumsteht, hat ein ganz anderes Fahrgefühl - deutlich dynamischer, leichter im Hinblick aufs Bremsen und Lenken, besserer Antritt und gleichzeitig geringerer Verbrauch trotz größerer Größe und höherer Zuladung.
    Ein T4 ist halt ein Kind seiner Zeit. Was ja nicht schlimm ist, Käfer fahren kann ja auch Spaß machen. Man muss aber bereit sein, Abstriche zu machen.
    Ich hab grad ein anderes 30 Jahre altes Fahrzeug gegen seinen modernen Nachfolger eingetauscht. Das war wie ein Sprung aus der Steinzeit in die Zukunft, von 120 PS, keine Assistenten außer Anfahrhilfe zur dreifachen Leistung, volle-Hütte-Helferlein (Spurhalteassistent, Abstands-Tempomat, Rundumkamera fürs Parken usw... - Fahren wie ein Videospiel :D ) - und alles bei geringerem Verbrauch, deutlich leiserem Fahrgeräusch und besserem Komfort.
    Ähnlich ist es mit Bussern eben auch. Da kann man den T4 noch so hochjubeln und sich drüber freuen dass man so viel dran machen kann - aber zeitgemäß ist er eben nicht mehr, in keinerlei Hinsicht.

    Ja, das stimmt. Überraschend für mich war halt, dass die Sattelhalter die geliefert wurden, die falschen waren, und eben NICHT als Austausch für die vorhandenen passten. Dabei waren die so schön billig, wollte eigentlich nur optisch-neuere am Wagen dran haben wenn ich eh die gesamte Bremse sauber mache. Naja, jetzt liegen sie seit Jahren inner Kiste.

    Hier fahren zwei XC70 D5 im Bekanntenkreis, beide über 400tkm, keinerlei größere Probleme. Beim Allrad nur drauf achten dass man immer gleichmässig abgefahrene Reifen an Vorder- und Hinterachse hat (regelmässig durchtauschen), dann hält der auch lange (sonst muss der ständig gegenregeln).
    Der eine Wagen wurde günstig geschossen weil angeblich ZKD-Schaden. Volvo hat aber einen wassergkühlten Ölkühler verbaut, und in dem 100€-Teil gammelt es mittendrin gern mal durch.
    Raus reissen, Kühlsystem und Öl spülen, neuen Kühler rein, fertig. Fummelig, aber kein Todesurteil (Wagen hat seitdem weitere 150tkm runter).

    Das stimmt, vor allem das Armaturenbrett ist so ein Kandidat - die Halterungen zur Spritzwand hin brechen gern, und dann isses essig. Das Zahnrad im KM-Zähler bricht bei den VDO-Instrumenten gerne, dann zählen die nicht weiter. Die Yakazi aus den späteren Baujahren (wie im V70-I) haben das Problem nicht. Einfach zu erkennen was verbaut ist: Yakazi hat nen Plasterahmen um die Anzeigen, bei VDO sind sie alle auf einer ebenen Fläche. Bordcomputer gibts im 850 aber nur mit VDO, ist dann aber easy nachzurüsten (nur Kabel/Schalter und BC-Einheit), beim V70 muss man den bei Volvo freischalten lassen (700€ letzter Stand).
    Korrosion ist auch am hinteren Stoßstangenträger ein Ding, ebenso an der Heckklappe.

    Was etwas nervt sind unvollständige oder fehlerhafte Reparaturanleitungen. So geistert z.B. im Netz noch immer eine Anleitung für die Unterdruckschläuche bei den benziner-Turbos rum, die diese vertauscht hat. Stirbt einfach nicht aus.
    Matthews Volvo Site und auf Youtube RobertDIY sind aber sehr gute Anlaufquellen.
    Mit einem frisch überholten Fahrwerk ist die Straßenlage aber wirklich astrein.

    Ersatzteilpreise sind harmlos. Der im 850 (und V70-I bis 2001) verbaute TDI ist tatsächlich "quasi" der ACV, nur mit 140PS. Volvo verbaute an vielen Stellen Rohre statt Schläuchen (Kühlwasser), hat ne andere Halterung für den Ölfilter, usw.... es sind viele Anbauteile anders, aber eben alles auch vertraut.

    Das Problem bei den Ersatzteilen ist ein anderes: Es gibt nix mehr, was lange hält. Das fängt im Kleinen an (die Druckschalter für die Klima gibts nur noch mit Plastikgewinde, ich hab inzwischen den dritten in 5 Jahren drin), geht bei Fahrwerksteilen weiter (Original-Volvo hielten gerne 200tkm, Ersatz teilweise keine 50tkm), Auspuff usw... und hört bei Sachen auf, die es einfach nicht mehr gibt, wie z.B. die hinteren Seitenscheiben.
    Vergiss bitte auch nicht, dass die jüngsten Volvo 850 von 1997 sind, also kurz vor Oldtimerstatus stehen.

    Ich fahre seit Ewigkeiten 850 (erst T5, dann 850R, jetzt 2.0 126PS), wenn Du detaillierte Fragen zu Schwachstellen hast schick sie mir gerne.

    Was man sagen muss: Alle Benziner sind Saufziegen (nach heutigen Maßstäben), die Diesel bekannt robust, aber Zahnriemenintervalle sind peinlich einzuhalten. Gewisse Sachen kann man nur mit Spezialtools diagnostizieren, wenn Dich das nicht abschreckt sind das praktische, robuste Karren.