Beiträge von Shabeel

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    Das kann bei der Laufleistung natürlich sein, aber frontloop schreibt ja, dass nach dem Ölwechsel, der nun 3.500 km her ist, alles butterweich ging und es sich wie neu schalten ließ. Dass es nach 1.000 km wieder schlechter wurde und nach weiteren 2.500 km noch schlimmer, könnte auf jeden Fall ein Indiz für das falsche Öl sein – insbesondere, weil es ja direkt nach dem Wechsel erst mal einwandfrei ging.

    Ein mechanisch komplett verschlissenes Getriebe schaltet sich auch mit neuem Öl nicht plötzlich für 1.000 Kilometer wieder perfekt. Wenn massiver Abrieb oder Verschleiß der Grund für das Hakeln wären, hätte das frische Öl das Problem nicht einfach so temporär komplett behoben.

    Doch!!

    Verschlissene Synronringe kommen natürlich kurzzeitig mit frischen Öl besser klar, aber halt nicht lange.

    Er schreibt auch das es nur 1000km gut ging.

    Das neue Öl könnte tatsächlich die Probleme etwas kaschiert haben. So wie er schreibt, geht es jetzt aber nach weiteren 2.500 km noch viel schlechter als vor dem Wechsel.

    Ausschließen kann man einen Verschleiß natürlich nicht. Ich würde auf jeden Fall klären, welches Öl eingefüllt wurde. Allerdings sollte man vielleicht in beiden Fällen das Getriebe überholen: War es das richtige Öl, hat es ja vermutlich einen Schaden. War es das falsche Öl, könnten die Synchronringe in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

    Das kann bei der Laufleistung natürlich sein, aber frontloop schreibt ja, dass nach dem Ölwechsel, der nun 3.500 km her ist, alles butterweich ging und es sich wie neu schalten ließ. Dass es nach 1.000 km wieder schlechter wurde und nach weiteren 2.500 km noch schlimmer, könnte auf jeden Fall ein Indiz für das falsche Öl sein – insbesondere, weil es ja direkt nach dem Wechsel erst mal einwandfrei ging.

    Ein mechanisch komplett verschlissenes Getriebe schaltet sich auch mit neuem Öl nicht plötzlich für 1.000 Kilometer wieder perfekt. Wenn massiver Abrieb oder Verschleiß der Grund für das Hakeln wären, hätte das frische Öl das Problem nicht einfach so temporär komplett behoben.

    Gute Frage, ich bin jetzt kein Getriebeöl Spezialist, bzw. hab noch nicht soviele durchprobiert.

    Ich hab das genommen: https://www.ebay.de/itm/233732691998

    Das läuft bei mir seit einigen Zehntausend Kilometern ohne Probleme. Es ist ein GL4+ und erfüllt die VW Norm 501 50

    Es würde aber auch das gehen https://ebay.io/m/cvu04L oder jede andere Firma die GL4 und die Norm 501 50 erfüllt.

    Im Prinzip ist eigentlich nur wichtig das es GL4 erfüllt, mir hat man in Marokko, da man kein anderes Öl auf Vorrat hatte, ein 80W90 GL4 eingefüllt. Das erfüllt zwar die VW Norm nicht, hat aber die GL4 Spezifikation. Das hab ich gut 15tkm ohne Probleme gefahren, ich hab es dann nur gewechselt weil ich mein Winkelgetriebe abnehmen musste und dann eben gleich einen Wechsel gemacht habe. Probleme macht eigentlich nur ein GL5 Öl, egal welche Viskosität.

    75W90 passt schon und das ist auch nicht normal dass das so schnell schlechter wird.

    Aber 75W90 beschreibt nur die Viskosität. Es gibt noch weitere Spezifikationen. Im T4 darf nur ein GL-4 Öl verwendet werden. GL-5 enthalten viele Additive die die T4 Getriebe nicht mögen.

    Ich vermute das die Werkstatt ein GL-5 Öl verwendet hat. Mit GL-5 kannst kannst du leider dein Getriebe auf Dauer schädigen, es kann die Syncroringe angreifen.

    Schau mal was genau eingefüllt wurde. Es ist ein GL-5 wurde ich das so schnell wie möglich gegen ein GL-4 wechseln lassen.

    Hallo zusammen,

    ich melde mich heute mal nicht wegen meiner beiden eigenen Busse, sondern brauche euer Schwarmwissen für den T4 eines Kumpels. Wir haben da ein etwas hartnäckiges Climatronic-Rätsel.

    Hier erstmal rein die harten Fakten:

    Das Fahrzeug / System:

    • AHY
    • Climatronic (Klima vorne und hinten)

    Das Fehlerbild:

    • Die Klimaanlage kühlt sehr sporadisch. Mal läuft sie und kühlt völlig normal, dann wiederum kühlt sie phasenweise überhaupt nicht.

    Bisherige Fakten & Prüfungen:

    • Die Anlage wurde bereits komplett neu befüllt.
    • Das System ist dicht (hält den Druck auch über Nacht völlig problemlos).
    • Der Druckschalter selbst ist erst wenige Monate alt und wurde bereits getauscht.
    • Beim Auslesen der Climatronic ist ausschließlich der Druckschalter als Fehler hinterlegt.
    • Es gibt keine anderen Einträge (wie z. B. ein defekter Innenraumsensor oder Ähnliches).

    Da die Anlage dicht ist und der Schalter quasi neu: Welcher Defekt oder welches Zusammenspiel sorgt für exakt dieses Fehlerbild und den isolierten Druckschalter-Eintrag?

    Eine Tachoangleichung, bei der einfach die Nadel versetzt wird, ist eine gängige Methode und für den TÜV normalerweise kein Problem. Für den Prüfer ist am Ende nur wichtig, dass die angezeigte Geschwindigkeit korrekt ist.

    Ich würde an deiner Stelle einfach mal beim TÜV vorfahren. Solange die Reifen nirgends schleifen, sollte die Eintragung eigentlich problemlos klappen. Allerdings hängt der Erfolg stark vom jeweiligen Prüfer ab – ich habe da schon beides erlebt:

    • Der Bürokratische: Verlangt ein offizielles Dokument oder eine Freigabe, dass du diese Reifen auf dem Auto fahren darfst.
    • Der Praktische: Schaut sich den Abstand zum Kotflügel an und testet das Einfedern, indem er das Auto mit seinem eigenen Körpergewicht ein paarmal kräftig herunterdrückt. Wenn dann nichts schleift und alles passt, gibt er sein Okay.

    Bei meinem Bus sind beispielsweise Reifen der Größe 225/70R15 in Kombination mit einer Spurverbreiterung eingetragen.

    Wenn ich im Gelände fahre und der Bus in einer Kurve komplett einfedert, schleifen die Reifen tatsächlich am Kotflügel (mein Radlauf ist deshalb schon etwas verbeult).

    Zur Stoßstange sind bei mir nur wenige Zentimeter Platz. Mein letzter TÜV-Prüfer sah das allerdings sehr entspannt und meinte nur scherzhaft: "Das schleift sich schon weg, falls es anstößt." (Das passiert zum Glück nicht, da sich das Rad ja hauptsächlich hoch und runter bewegt und nicht seitlich).

    Lass dich nicht entmutigen, falls es beim ersten Versuch nicht klappt. Fahre im Zweifelsfall einfach eine andere TÜV-Station an und versuche dein Glück bei einem anderen Prüfer!

    Klärst du mich kurz auf, warum du nen Laderegler und nen Ladebooster einbauen willst - ist das nicht beides das gleiche?

    Der Laderegler ist ausschließlich für das Solarpanel da, während der Ladebooster die Aufbaubatterie während der Fahrt über die Lichtmaschine lädt.

    Ich selbst habe 300 Ah LiFePO4 und 200 W Solar auf dem Dach. Einen Booster nutze ich gar nicht – meine Batterie zieht sich über die dicke 180A Lichtmaschine einfach selbst, was sie braucht. Bei mir läuft im Bus echt viel über die Bordbatterie: Ich koche ausschließlich mit Induktion und auch MacBook, Kühlbox und Co. hängen da dran.

    Beim letzten Italien-Trip habe ich das Trennrelais testweise mal komplett abgeschaltet und nur über Solar geladen. Das hat super funktioniert: Die Batterie war trotz Induktionskochen und normalem Verbrauch eigentlich immer voll.

    Ich würde evtl. einfach noch ein Solarpanel auf dem Dach installieren.

    Moin,

    die Absolution für den Fiat hast du durch TDriver ja zum Glück schon bekommen. 😂

    Zu deinem Setup: Deine 55A Lichtmaschine ist echt das Nadelöhr. Das Auto selbst braucht im Betrieb ja auch Strom (Licht, Lüftung etc.). Wenn du da einen 30A Booster dranhängst, brutzelt dir die alte LiMa im Sommer im Stau gnadenlos weg.

    Deine Idee mit dem Runterregeln ist daher super! Nimm am besten den neuen Victron Orion XS 50A und drossel den in der App auf schonende 15A. Und falls du dem Ducato später mal eine größere LiMa spendierst, drehst du in der App einfach den Ladestrom hoch und musst keinen neuen Booster kaufen.

    Der kleine Orion-Tr 12/12-18 tut es für dein Setup aber auch.

    Rest passt. 16mm² Kabel sind für die kleinen Ströme mehr als ausreichend und absolut safe. 120W Solar sind für 200Ah komplett ohne Landstrom im Herbst/Winter vielleicht etwas knapp, aber an deinen 100/20 Regler kannst du ja später problemlos noch ein zweites Panel hängen.

    kurzes Update zu meinem Manschetten-Problem: Das Problem bei der ersten Montage war wohl, dass ich die Manschette stur an der gleichen Stelle wie die alte montiert hatte (also am Anfang der Verjüngung).

    Mir ist dann klar geworden: Die Antriebswelle bewegt sich ja axial (das innere Gelenk ist ein Verschiebegelenk). Wenn die Manschette aber zu kurz ist und man sie zu weit außen festmacht, kommt sie bei der ersten Ausfederbewegung sofort unter maximale Spannung – und dann reißt das Gummi ab oder rutscht vom Blech.

    Ich habe mir jetzt geholfen, indem ich die Manschette einfach ein gutes Stück weiter innen auf der Welle angebracht habe. Die Welle ist an dieser Stelle zwar genauso dick wie am Anfang der Verjüngung (weshalb ich den Durchmesser trotzdem mit selbstverschweißendem Klebeband aufpolstern musste, weil die Manschette ja 27mm hat), aber dadurch, dass sie jetzt weiter innen sitzt, hat sie genug Spielraum und macht die axiale Bewegung der Welle ohne Zicken mit.

    Bis jetzt ist alles dicht. Die Alternative wäre nur der Tausch der kompletten Wellen gewesen, aber da war unter 400€ pro Stück absolut nichts zu finden. Da meine Gelenke noch top sind, war ich nicht bereit, das zu bezahlen.

    Falls ihr also auch mal vor dem Problem steht: Achtet unbedingt darauf, dass die Manschette genug Spielraum für den Längenausgleich der Welle hat!

    Das Ganze sieht jetzt so aus:

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    Die Getriebseite bekommt man doch direkt ab... Gelenk runter Manschette wechseln und wieder drauf.

    Ich frage mich nur: Welche Manschette passt da überhaupt?

    Laut Explosionszeichnung müsste es die 7M0 598 201 sein ( https://webautocats.com/de/etka/volkswagen/trsy/187/501010 ). Das Problem ist, dass die Manschetten mit dieser Nummer wellenseitig alle einen Innendurchmesser von 27mm haben. Das ist bei mir massiv zu groß. Meine Welle verjüngt sich an der Stelle, wo die Manschette sitzen soll, auf ca. 24mm. Wenn ich bei anderen Baujahren schaue, steht da aber überall dieselbe Nummer – das kann doch irgendwie nicht passen.

    Dazu kommt noch, dass die Manschette schlichtweg zu kurz ist. Am stärkeren Durchmesser der Welle kann ich sie logischerweise nicht festmachen, weil sie da gar nicht erst hinreicht. Ich muss sie sogar gute 2cm weiter Richtung Gelenk schieben, wo die Welle verjüngt ist. Damit das überhaupt ansatzweise dicht wird, musste ich die Welle mit ordentlich selbstverschweißendem Klebeband aufpolstern.

    Gibt es für diese Welle einfach gar keine passende Manschette? Ich überlege schon, mir eine universelle zu kaufen und mir auf dem Metallblech selbst etwas zu basteln, woran ich die vernünftig festmachen kann.

    Ich hab die Reparatur jetzt auch hinter mir, Radseitig hab ich die Manschette genommen: https://www.autodoc.de/skf/13796255 SKF VKJP 3046 R Faltenbalgsatz, Antriebswelle

    Die ist zwar etwas länger als original, aber passt trotzdem drauf.

    Getriebeseitig hab ich diese genommen: https://www.autodoc.de/vaico/2215360 VAICO V10-6254 Faltenbalgsatz, Antriebswelle

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    Nach ca. 5km fahrt seit die Manschette Getriebeseitig so aus:

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    Heißt also: Ich darf nochmal alles von vorne machen weil die andere Manschette und Gelenk ja runter muss damit ich an diese Manschette komme. Ich brauch die Zentralschraube nochmal neu und hab 112€ verbrannt. Und das reklamieren kann ich mir auch sparen weil die das ja nur machen wenn es eine Werkstatt eingebaut hat, wie bei jedem online Händler.

    Welche Manschette für das Getriebeseitige Gelenk könnt ihr empfehlen für einen AXL BJ 2002?

    Ich hab bei mir den Simmerring direkt in die Ölpumpe montiert und dann erst die Ölpumpe aufgesetzt. Diesen Plastikeinsatz (Montagehülse) hab ich im Simmerring gelassen und beim Aufschieben auf die Kurbelwelle quasi weggeschoben, sodass er nach vorn rausfällt. Das soll verhindern, dass Macken an der Dichtlippe entstehen.

    Auf jeden Fall musste ich die Ölpumpe nochmal abnehmen, da sie nicht in die Verzahnung auf der Kurbelwelle gepasst hat. Ich musste die Pumpe ein paar Mal verdrehen, sie mehrfach abnehmen und wieder ansetzen, bis sie endlich richtig auf die Mitnehmer der Kurbelwelle gerutscht ist. Mein Tipp also: Prüfe das entweder vorher ganz genau, oder montier den Ring einfach erst später bei bereits montierter Ölpumpe.

    Trotz meiner Aktion mit dem mehrmaligen Abnehmen der Pumpe hält meine Dichtung zum Glück 100% dicht. (Hab nach einigen tausend Kilometern meine Spannrolle vom ZR wegen Federbruch wechseln müssen und konnte dabei den Simmerring nochmal begutachten).

    Zur Ölwanne: Die hab ich mit der normalen Dichtung verbaut und nur bei den Übergängen zur Ölpumpe und getriebeseitig zusätzlich etwas Dichtmasse aufgetragen. Außer bei diesen Übergängen hab ich keine Dichtmasse extra benutzt. Bin seitdem schon wieder weit über 10tkm gefahren und alles ist noch furztrocken.

    Ich würde an deiner Stelle direkt einen neuen verbauen. Wenn der Anlasser innen schon geglüht hat, ist mit ziemlicher Sicherheit die Isolierung der Wicklungen weggeschmolzen. Sowas regeneriert sich leider nicht von selbst – es ist also nur eine Frage der Zeit, bis er dich irgendwann wieder im Stich lässt.