Beiträge von Chuck Norris

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    Könnte sein, dass der Vorbesitzer kleine Kinder oder Hunde hat und vermeiden wollte, dass versehentlich Waschanlage und Wischer bei eingeschalteter Zündung betätigt werden. Das könnte z.B. der Fall sein, wenn der Vorbesitzer eine Hitzeschutzabdeckung außen an die Scheibe angebracht hat oder die Waschanlage bis ins Hochdach spritzt.


    Sieht für mich jedoch nicht nach etwas aus, das vom Kauf abhalten sollte. Rückrüstung und ggf. Tausch des ZAS (wenn es der Entlastung dienen sollte) wäre kein Beinbruch.

    Was auch hilft ist ein Ölwechsel vor der AU.

    Kann mir das jemand erklären bitte?

    Ich glaube solche Empfehlungen werden allgemein von anderen Sachverhalten übernommen. Bei Fahrzeugen mit werkseitigem (geschlossenen) Rußpartikelfilter gelangt im Kurzstreckenverkehr aufgrund von Nacheinspritzung vermehrt Diesel ins Öl, wodurch es zu einer Ölverdünnung und Ölstandanstieg kommt. Bei unseren T4 passiert das nicht.

    Wieso genau ist das leichte Pulsieren ein Problem? Ich bin mir sicher, dass die meisten Kupplungssysteme dies aufweisen, wenn wir darauf achten - toleranzbedingt mal mehr, mal weniger.

    Im Grunde haben wir festgestellt, dass ein defektes Vordruckventil in Verbindung mit einer nachlassenden Produktqualität (aller Aftermarket-Teile) als Hauptursache vor die Undichtigkeiten am Nehmerzylinder zu nennen ist.

    Wir haben uns hier detailliert über die Funktionsweise des Vordruckventils ausgelassen, man müsste bei der (Vor-) Druckprüfung allerdings noch prüfen ob dieser Vordruck über eine längere Standzeit gehalten wird.

    Ich glaube, das Pulsieren als Ursache für den vorzeitigen Ausfall des Nehmerzylinders zu vermuten, führt lediglich zu einem unnötigen Teiletausch. Wenn trotz sichtbarem Pulsieren, dieses nicht am leicht betätigten Kupplungspedal spürbar ist, fällt es unter Fertigungstoleranzen.

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    Eine Freundin meinte, sie hätte gewisse Teile selbst gekauft und ihren Mechaniker in Deutschland gegeben. Macht da Sinn, Schweller, Leiste, evtl. Kotflügel selbst aufzustellen weil es dann auch günstiger ist? Was genau wird denn reingeschweist? Ganze Ersatzteile oder nur Stücke an den Roststellen?
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    Stelle Dir bitte einmal selbst diese Frage. Ich meine gelesen zu haben, dass Du aus dem Friseurhandwerk kommst, oder? Nun kommt eine Dame zu ihrem Termin und bringt ihre im Internet gekauften Färbemittel mit (weil Eure Mittel sehr teuer sind - das weiß ich, weil meine Frau sich Haarpflegemittel bei Ihrem Friseur abfüllen lässt für 30,- für ca. 50 ml. Das Zeug gibts bestimmt günstiger im Internet von unbekannten Anbietern 😬)

    Möchtest Du diese Mittel benutzen, wenn Du damit nicht vertraut bist? Möchtest Du dann für ein unzufriedenstellendes Ergebnis gerade stehen?

    Du hast anscheinend einen guten Karosseriemechaniker an der Hand. Frage ihn ob Du die Teile selbst kaufen sollst, dann kann er Dich beraten wo Du welche Qualität bekommst. Vielleicht könnt Ihr Euch preislich einigen. Deine Überlegung den Multivan ca. 1000 km nach Polen zu bringen ist aus meiner Sicht zum Scheitern verurteilt. Freinehmen, hinfahren, Zug nehmen für die Rückfahrt und das gleiche nochmal nach der Fertigstellung. Und was machst Du, wenn das Ergebnis nicht so ist wie vereinbart? Sagst Du dann, "ok, ich fahre wieder und komme in 1-2 Wochen nochmal"?!

    Möchtest Du Dich darauf verlassen, dass eine Werkstatt, die im Reklamationsfall schwer erreichbar ist, gute Arbeit macht? Man müsste doch meinen, dass Du aus der Reparatur in Ungarn gelernt hast. Das ist keine Frage ob Mann oder Frau, sondern ob gutgläubig oder realistisch. Man ist oft geneigt alle guten Ratschläge zu übersehen und sich nur auf die zu konzentrieren, die in die gewünschte Richtung gehen. Deine Erwartung an ein gutes Ergebnis zum gewünschten Preis ist leider unrealistisch.

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    Nun habe ich einen vertrauenswürdigen Mechaniker, [...] Er hat nur grob geschätzt dass es bei ihn circa 2500,. kosten wird. Und dieses Geld habe ich nicht. [...]

    Mein Budget ist gering... 1500-1800,- wäre ggf machtbar... LG Susi

    Susi, es tut mir leid, dass ich so direkt sein muss. Mit Deinem Budget wirst Du im In- oder Ausland kein zufriedenstellendes Ergebnis erreichen, zumindest kein besseres als den kaschierten Istzustand. Das durchgerostete Material und die Spachtelmasse müssen entfernt werden, neue Bleche fachmännisch zugeschnitten und angepasst, dann verschweißt und geglättet werden. Im Anschluss Grundierung, Lackaufbau und Konservierung. Ich glaube, auch ein Mann hätte für 2,5k in Ungarn kein besseres Ergebnis erhalten.

    Die Realität sieht leider so aus, dass der Erhalt eines alten Autos für viele nur bezahlbar ist, wenn man die Arbeiten selbst ausführen kann.

    Wenn es gut und fachmännisch sein soll, hat dies auch seinen Preis. Ich wüsste nicht wieso sich ausgebildete Mechaniker/ Schweißer eine teure Ausstattung und Werkstatt leisten sollten um dann ihre jahrelange Erfahrung und ihr Können unter dem gängigen Stundenverrechnungssatz anzubieten. Das gilt auch im Ausland.

    Du möchtest doch bestimmt auch fair bezahlt werden, oder bietest Du Deinem Chef an Dein Gehalt zu senken, weil dem Kunden der aufgerufene Preis zu hoch ist?

    Die Fotos deuten auf einen mittleren vierstelligen Betrag hin. Wenn es billig werden soll, reicht es auch nur für 1-3 Jahre bis wieder Bläschen/ Unterwanderungen zu sehen sind.

    Mal anders gefragt. Wieviel hat die Reparatur in Ungarn gekostet und was verstehst Du unter einer günstigen aber guten Reparatur? Wie hoch ist Dein Budget?

    Hi KhaNo,

    schön, dass Du bereits so lange Freude am Bus hast. Was ich aus Deinem Text rauslese, lässt erkennen, dass Du regelmäßig fällige und auch teure Reparaturen durchführen lässt. Was mich allerdings wundert ist, dass Du "die Karre liebst" und sie dennoch vor sich hin rosten lässt. Wieso wartest Du bis alles blüht? In den 14 Jahren hätte man doch frühzeitig balsamieren, einwachsen und einölen können. Wenn man beim TÜV sieben Durchrostungen findet, frage ich mich, was hast Du in der Zwischenzeit gemacht?


    Nun sitzt der Rost allerdings zu tief, wenn es schon überall blüht. Ich glaube Du kommst deutlich günstiger weg, wenn Du den Bus verkaufst und das Geld, das Du für eine ordentliche Restaurierung auszugeben bereit wärst, in einen besser erhaltenen T4 investierst und diese von Anfang an besser konservierst.

    Ich verstehe nicht wieso mann einen Motor aus den letzten Jahrhundert irgendwelches neues Zeug einflösen will...

    Der Motor gibt sich auch mit Friteusenöl zufrieden wenn es denn sein muss....

    [...]

    Wenn Du das so handhabst, ist das in Ordnung. Es zwingt Dich niemand zu diesem Kraftstoff. Wenn andere HVO100 tanken möchten und hier ihre Erfahrungen teilen (wofür der Tread auch eröffnet wurde), ist es doch okay.


    Ich fahre seit fast einem Jahr damit und bin zufrieden, weil der Bus beim starken Beschleunigen nicht mehr sichtbar rußt. Ich freue mich darüber, dass die Ansaugbrücke/ AGR-Einheit weniger verschmoddert und bin froh darüber, dass der Kraftstoff beim Überwintern lagestabiler ist (was für mich nebensächlich ist - normaler Diesel ist bei mir bisher nicht gekippt).

    Also, soll jeder machen wie er möchte.

    [...]
    Mir geht es rein um das H auf dem Kennzeichen. Rein symbolisch, mit persönlichem, emotionalen Wert.
    [...]

    Wieso eigentlich? Aus Meiner Sicht fährt man das H für die anderen spazieren. Du weißt doch, dass Dein Klassiker in einem sehr gut erhaltenen Zustand und in Würde gealtert ist. Wieso solltest Du Dich einem behördlich auferlegten Regelwerk, das von Theoretikern geschrieben wurde, unterordnen? Die gesetzlich festgelegten Kriterien bestimmen doch nicht ob Du einen schönen, gut erhaltenen Oldtimer fährst, sondern nur ob das Fahrzeug ein H spazieren fahren darf, weil es eben diese festgelegten Kriterien erfüllt. Im schlimmsten Fall würde man ein patiniertes Fahrzeug seiner Historie berauben, indem man es neu lackiert.

    Manchmal kommen Leute und wünschen eine H-Abnahme, weil sie das Fahrzeug verkaufen möchten. Wenn es sich um einen seltenen Oldtimer handelt, der auch problemlos die Kriterien für die Annahme erfüllt, rate ich den Kunden davon ab. Denn, wenn ein Sammler oder Liebhaber das jeweilige Model sucht, kennt er/ sie ohnehin die Schwachstellen. Ein Kenner lässt sich folglich nicht von dem H blenden, sondern weiß wo man reinleuchten und drücken muss um morsche/ korrodierte Stellen aufzuspüren.

    Somit würde ein Fahrzeug, das vor dem Verkauf eine H-Abnahme bekommt, lediglich Laien beeindrucken, die darauf vertrauen, dass durch die Abnahme ein makelloser Zustand garantiert würde. Und genau deshalb machen sich viele Prüfer ins Höschen, wenn eine H-Abnahme gewünscht wird und verlangen einen Oldtimer im Jahreswagen-Zustand.

    In Deinem Fall, wäre es ratsam einen weniger zugekniffenen Prüfer mit der Abnahme zu beauftragen, aber wofür? Würdest Du Dein Auto erhabener betrachten wegen dem zusätzlichen Buchstaben?

    [...]

    Warum darf ich meinen Oldtimer nicht verkommen lassen? Es ist doch Meiner.
    [...]

    Wer verbietet es Dir denn? Lass ihn patinieren, frittieren oder verrosten, ganz wie es Dir gefällt.

    Mein T4 (noch kein Oldtimer) hat keine Umweltplakette und ich habe auch keine Lust einen Partikelfilter nachzurüsten. Deswegen fahre ich trotzdem regelmäßig in die Umweltzonen. Wenn deshalb ein Ticket kommt, bezahle ich es, denke mir meinen Teil dazu und fahre weiter - und die Welt dreht sich auch unbeirrt weiter.

    Das kann man so machen. Wenn jemand allerdings nicht bereit ist die Optik zu erhalten und das Auto zum Rosthaufen verkommen lässt, darf er/ sie halt auch den regulären Steuersatz löhnen.

    Genau wegen solcher fälschlich erstellter H-Abnahmen oder deren Nicht-Aberkennung werden die Kontrollen verschärft.

    Viele Prüfer erleiden daraufhin jedoch an Dauerpanik, was H-Abnahmen angeht. Das ist genauso falsch und senkt das Vertrauen gegenüber dem Verein.

    Ja, das weiß ich auch nicht, weil das Thema Zuschläge in meiner HU-Praxis bisher nicht aufkam. Dafür spricht jedoch, dass die Tabelle in meiner Datenbank noch aufrufbar/ auffindbar ist. Die Kollegen, die Einzelabnahmen durchführen, kommunizieren im Grunde, dass der Lastindex für die zGM ausreichend oder übertroffen werden muss.

    Ich selber blinke nur, wenn das anderen eine Information bietet.

    Genau darum geht es:

    Zitat:

    Übrigens: Selbst wenn keine anderen Verkehrsteilnehmer zu sehen sind, bleibt die Blinkpflicht bestehen. Denn Blinken dient der Sicherheit – nicht nur der Kommunikation mit anderen, sondern auch zur rechtlichen Absicherung im Streitfall.

    Das gilt jedoch nur für Nicht-BMW-Fahrzeuge. Für die genannte Marke gibt es glücklicherweise Lampen im Zubehörmarkt gegen versehentliches Blinken. Die könnten bei unseren Bussen auch passen.

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