Beiträge von TDriver

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    Den einzigen Fortschritt gegenüber dem T5/6 sehe ich im Schienensystem. Das ist sehr flexibel.

    Die sauschwere Dreiersitzbank aus dem T6 rauszuwuchten ist ein Drama. Erst recht das Wiedereinsetzen.
    Die Dreiteilung im T7 ist hingegen eine Erleichterung. Aber: Die Gurte sind an den Säulen angeschlagen. Nur der Mittelsitz bringt seinen Gurt mit. Damit ist es mit der Flexibiltät nicht mehr ganz so weit her. Dafür sind die Sitze leichter.

    Macht man aus der Sitzbank eine Liegefäche, so ist diese im T6 breit und mit Polster auf den Gurtschlössern und beispielsweise 7cm Isomatten sehr, sehr bequem und auch paarungstauglich 🤭.

    Wie auch immer, der T6 ist Geschichte. Der T7 wird gebaut und wohl auch verkauft. Meiner wärs allerdings nicht.


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    Also eigentlich gehört in so ein Auto ein entsprechend dimensionierter Elektromotor. Der hat die bessere Drehmomentabgabe und hat keinerlei Probleme mit Steigungen. Durch ihn wird so ein schweres Fahrzeug lebendig, richtig agil bei gleichzeitig weniger Verbrauch.


    Just my :my2cent:

    4 Motoren, bitte. Das erspart jedweden Getriebemist und der 1,5l kann bleiben und den Generator antreiben, damit die Langstrecke nicht zum Geduldsspiel wird.

    Als Reichweitenverlängerer. Dann fährt man grundsätzlich immer elektrisch.

    n so ein Auto gehört wenigstens ein Zweilitermotor.


    Also eigentlich gehört in so ein Auto ein entsprechend dimensionierter Elektromotor. Der hat die bessere Drehmomentabgabe und hat keinerlei Probleme mit Steigungen. Durch ihn wird so ein schweres Fahrzeug lebendig, richtig agil bei gleichzeitig weniger Verbrauch.


    Just my :my2cent:

    Stimmt. Technisch sicher die Richtung. Mit Wohnwagen hinten dran möchte ich aber nicht nach 180km abkuppeln, 30 Minuten auf 80% laden, ankuppeln, weiterfahren, nach 150km abkuppeln, in 30 Minuten auf 80% laden, ankuppeln, 150km weiterfahren… Und in der Hauptferienzeit auch noch an den Säulen zu warten, bis die Herrschaften vor mir endlich den Hintern aus dem MCD bequemen, um ihr Auto auszustecken.

    Und guck mal was an den Ladesäulen entlang der A61 los ist, wenn die Niederländer in die Ferien fahren. Da bist Du froh, wenn Du mit vollem Tank trotz Anhänger entspannt und ohne dauernden Blick auf die Reichweitenanzeige auf Kurs bleiben kannst.
    Zurück zum 1,5TSI. Ich bleibe dabei. Der Motor passt nicht in das genannte Auto. Mit 2,0TDI ist das na ganz andere Hausnummer.

    Leider ist dieser Motor mit dem Auto völlig überfordert. Fahr mal auf der A7 vom Kirchheimer Dreieck Richtung Kassel damit. An jeder Steigung schaltet das Getriebe 2-3 Gänge zurück und nur mit Mühe werden bei leerem Auto 120-130km/h gehalten, wenn er es überhaupt schafft. Und dann drehen wir 4500U/min und sind übel laut. Und dann saufen wir auch.
    In so ein Auto gehört wenigstens ein Zweilitermotor. Der 1,5er macht seine Sache im Golf oder sonstwo sicher gut.
    In meinem immerhin 1450kg schweren Golf Cabrio läuft der Vorgänger 1,4TSI EA211 ganz hervorragend. Und auch auf dieser Strecke absolut top.
    Nicht umsonst hatte man früher in großen Autos auch große Motoren verbaut.

    Schraub alles wieder zusammen. Füll den Behälter mit frischem Öl auf. Lass das Auto im Leerlauf laufen. Dreh die Lenkung win paar mal von links nach rechts. Dann abstellen. Öl aus Behälter vollständig absaugen. Das geht gut mit einer billigen großen Spritze mit Schlauch vorne dran. Neu befüllen, laufen lassen. Wieder absaugen. Neu befüllen….. nach 3-4 Wiederholungen ist alles Alte raus, und das System läuft.

    Habe das auch so gemacht. Das Altöl ließ ich in ein altes Gurkenglas. Man konnte darin gut sehen, wie das Öl immer sauberer und klarer wurde und wie sich die dunkle Brühe unten absetzte.

    Und weil diese Methode so einfach ist, und das Öl nicht viel kostet, mache ich das alle 3-4 Jahre. 🤷‍♂️

    Bei so alten Autos ist immer damit zu rechnen dass was kaputt geht. An der Gashebelwelle undichte Einspritzpumpen sind der Klassiker. Ich selbst hatte das auch bei meinem T4.
    Die Optionen die ich sehe sind:

    • Gashebelwelle mit Hülse und Dichtungen tauschen (Reparatursatz)
    • Gashebelwelle und gleich den ganzen Deckel tauschen (erspart das Aus- und Einpressen der Hülse)
    • Die Einspritzpumpe komplett zu tauschen - dann ist alles neu, und man hat seine Ruhe. Dann aber auch gleich kurz die Glühkerzen ersetzen. Weil man super rankommt.

    Wow… Werkstatt Nummer 3 hat dabei geguckt…

    Es ist nicht die Antriebswelle… es ist auch sonst nichts besonderes… Es war das Schutzblech der Bremsscheibe was sich bei Hitze bewegt hat… das Teil ist ab, das Geräusch direkt weg.
    Eine Muffe der Abtriebswelle ist etwas gerissen, das werden wir noch machen lassen.

    Ich werde bekloppt 😅

    Danke euch allen

    Bei uns hat sich in Norwegen kurz vor Mo i Rana vorn rechts wie auch immer ein Steinchen in die Radnabe verirrt. Bei langsamer Fahrt schepperte das wie irre. Bei normalem Tempo war dagegen absolut nichts zu hören.

    Das hat uns auch ne Weile beschäftigt. Schließlich habe ich das Rad abgeschraubt und da vorn alles abgesucht. Immerhin hätten wir alle Wellengelenke, Fett, Manschetten, Radlager und gutes Werkzeug an Bord gehabt. Doch es war nur ein Steinchen.
    Also ich kann die anfänglichen Sorgen daher wirklich nachvollziehen.
    Weiterhin gute Reise!

    In Mo i Rana auf dem Weg zum Polarkreis.
    Kurze Stärkung, Entsorgen, und ne Tasse Kaffee.

    Der kleine 1X macht seine Sache prima. Konstant 8l/100km bei wirklich voller Zuladung, null Ölverbrauch, Motor furztrocken, schnurrt zufrieden vor sich hin.
    Ich muss über die am Ende gefahrenen 9250km nur zwei mal eingreifen: Luftverlust am Reifen hinten rechts und ein Steinchen in der Radnabe vorn rechts.

    Mitternachtssonne. Am Vorabend der Überfahrt auf die Lofoten in der Nähe von Løpsmarka. Es gibt schlimmere Stellplätze.


    Guten Morgen! Es ist Zeit!


    Auf den Lofoten. Ein klein wenig Zeit zum genießen. Die Tagesetappe ist diesmal nicht lang.


    Weiter Richtung Tromsø. Die Landschaft zeigt sich von ihrer schönsten Seite.


    Daran kann man sich kaum satt sehen.


    Angekommen. Am nördlichsten Punkt der Reise.


    Ab jetzt bleiben wir auf Südkurs. Auf nach Lappland!


    Aber nicht gleich. Zuerst wird geschlafen! 30km südlich des Nordkap in bester Gesellschaft.


    Lappland. Und dann immer weiter. Über Rovaniemi, Kemi, Oulu, Jyväskyla, Lathi nach Helsinki. Und von dort über Tallinn, Riga, Danzig zurück nach Hamburg.

    Ich würde zum Liqui Moly 1127 (grün) raten. Mit Öl von Febi (alte Variante) hat die Lenkung sporadisch immer wieder Geräusche gemacht. Mit dem LM ist alles top.
    Zudem, aber das ist subjektiv, fühlt sich das LM nicht wässrig an wie das Febi. Vielmehr fühlt es sich wie „richtiges“ Öl an. Es hat also eine viel „öligere“ Konsistenz.
    Weiß nicht wie ich das anders beschreiben soll, aber das ist eben mein (laienhafter) Eindruck. Aber irgendwas muss daran anders sein, denn die Lenkung läuft mit LM perfekt und völlig geräuschlos.

    Die meisten hier möchten lieber ein ganz neues Spielzeug! ;)

    Mir sind Sachen aus den 80ern/90ern meist lieber. Die sind noch nicht aufs geplante Kaputtgehen getrimmt, sondern da hatten Hersteller noch sowas wie Stolz. Ich bezweifle, dass heute gekaufte Kompressoren in der Preisklasse noch annähernd 40 Jahre halten werden.

    Vor einiger Zeit kaufte ich für einen Hunni diesen Zweizylinder Schneider Kompressor aus einer Werkstattauflösung. Läuft mit 230V. Gebaut Ende der 80er.

    Das Ding ist wirklich empfehlenswert und füllt bei Bedarf sehr flott und dazu noch relativ leise. Bislang musste ich lediglich einen Druckminderer und den Hauptschalter ersetzen. Teile gibts aber immer noch alle.

    Es kann sich also lohnen, sich auch nach älteren Geräten umzuschauen.


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    Wenn die Steuerkette gemacht ist, laufen die Motoren recht gut. Die Steuerkette ist eigentlich die einzige richtige Schwachstelle.
    Wichtig sind wie immer regelmäßige Ölwechsel und die Zündkerzen nach spätestens 40tkm zu tauschen. Ölverbrauch ist beim 111 eher nicht das Thema.
    Der Nachfolger, EA211, CZCA, mit Zahnriemen ist noch ne Schippe besser und auch noch etwas sparsamer.

    Ersatzteile tlw. anders, viele Aftermarket-Lösungen passen nicht (z.B. keine Lenkradüberzüge für die großen Lenkräder), da nur für nach-GP. Wenn man was sucht, gehen 95% von nach-GP aus.

    Bislang habe ich für meinen 95er noch alle nötigen Teile gefunden. Mit etwas intensiverer Suche sogar fast immer Originalteile oder wenigstens Teile von Lemförder.
    Nachteil bei vor GP sind die geschweißten Kotflügel. Mal eben Komposter machen geht da nicht so elegant. Dafür haben sie weniger rostanfällige Scheibenrahmen. Bei den vielen T4 die ich bisher sah, waren die Scheibenrahmen bei den alten Bussen fast immer gut. Weiterer Nachteil der vor GP sind fehlendes ABS und fehlende Airbags, zudem hier und da noch Zweipunktgurte. Weiters, falls das wichtig ist, haben nicht alle Autos aus vor GP ne grüne Plakette.

    Doch auf der anderen Seite ist mit zunehmendem Alter eine gewisse Einfachheit an mancher Stelle auch ein Vorteil. Es gibt problemlos Kupplungspakete, eine mechanisch betätigte Kupplung macht keinen Ärger, Zahnriemen, Spannrollen, Wasserpumpen sind in Originalqualität für alte Vierzylinder weitaus besser zu bekommen als für die moderneren Motoren. Das neueste Ärgernis, nicht mehr verfügbare Tankgeber, betrifft sogar gerade alle Generationen.

    Vor GP hat Nachteile, nach GP allerdings auch.