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  3. Operation HWS ja oder nein?

Operation HWS ja oder nein?

  • Blue.Diamond59
  • 24. Oktober 2020 um 07:23
  • 11.409 Mal gelesen
  • 14 Kommentare
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Guten Morgen, hat jemand von euch Erfahrung mit einer OP an der Halswirbelsäule?. Betroffen HWS c5/c6 und c6/c7. Schmerzmittel bringen keine Linderung. Wenn operieren ja, wo? Wo sind spezialisierte Kliniken in Deutschland, wenn möglich mit eigener Erfahrung? Gruß Kalli

Definition von Lernen. "Das Verändern von Verhaltensweisen aufgrund von Erfahrung". Ich habe gelernt und fahre T4

Fahrzeuge:

T4 (siehe Avatar)
Ducato L4H2

Audi A4 Cabrio

Grüße vom Tor zum Norden

(Nordherde)
2023 geplant: Stover Strand und eventuell Edersee

Kommentare 14

marcludemann
2. März 2024 um 10:56

Moin,

ich 63, beruflicher Schrauber und Kampfsportler hab auch alles mögliche an den Knochen.

Von Spinalkanal Verengung bis Knorpelschäden.

Ich kann aber jedem nur raten wenn es irgend wie geht eine Op zu vermeiden.

Ich hab ausreichend Bekannte und Freunde seid dem fertig sind.

Liebscher/Bracht Übungen helfen sehr. (Auf Youtube jede Menge, der Mann ist ein Wunder!!!)

Ein guter Ostceopath hilf auch sehr.

Auch sollte man sich wirklich von Gewohnheiten, Übersäuerung durch Rauchen, Schnweinefliesch, Ernährung ect. ganz schnell trennen und mit Yoga, Tai Chi, Gymnastik machen was geht. Viel Wasser trinken und Mikronährstoffe beachten.

Spätestens mit 60 ist nun mal Schluss mit dem Schludern, das ist so.

Wer das nicht glauben will, dem ist eben nicht mehr zu helfen.

Gasche
27. Mai 2023 um 14:13

Hallo,

Dein Problem betrifft ja nicht unmittelbar einen T4 aber trotzdem nicht schön.

Also erst mal ist die Frage welche Beschwerden Du hast. Dann welche Untersuchungen gemacht worden sind.

Anschließend welche Therapieversuche gemacht wurden, Physio, Krankengymnastik, welche Schmerzmittel, Spritzen usw.

Wenn das alles geklärt ist kann man über OP diskutieren.

bulliteam
16. Mai 2021 um 12:57

Lebe seit 2017 mit einer künstlichen Bandscheibe C5/C6 in der HWS. Hatte Ausfallerscheinungen damals (linke Hand nur noch 10% Kraft).

Operiert in der Neurochirurgie in Bad Berka (Thüringen). Alles Top dort und heute noch beschwerdefrei. Die Klinik hatten mir 2 Orthopäden, unabhängig von einander empfohlen.

Friedensreiter
25. April 2021 um 17:51

Moin, ich war auch bei zwei Neurochirurgen, keiner wollte OP durchführen. Nach Mehreren besuchen bei einer Schmerztherapeutin und dem ausprobieren verschiedenster Schmerzmittel fahre ich jetzt mit Tramadol 50mg am Tag sehr gut!

stone2503
4. November 2020 um 12:59

Hallo, habe selber zwei Bandscheibenvorfälle C3/4 und C5/6. Der Körper kompensiert normalerweise bis zum einem gewissen Grad. Wenn keine neurologischen Ausfallerscheinungen vorhanden sind würde ich eine OP weit raus schieben. Meine LG hat Rückenversteifung, ist aber auch nicht das wahre. Ich selbst habe Spritzen direkt an die Wirbelsäule nahe der Vorfälle bekommen, mir hat es geholfen. Ist zwar sehr unangenehm, aber besser wie eine OP.

Grüße aus dem Sauerland

Torsten

Syncronitis2015
26. Oktober 2020 um 09:18

Guten Morgen,

jetzt kann ich als Nicht-Schrauber auch mal punkten: OP an der HWS werden nur gemacht, wenn neurologische Ausfälle auftreten oder zumindest drohen (Druck auf Nervenwurzeln mit motorischen/sensiblen Ausfällen, drohender Druck aufs Rückenmark = zervikale Myelopathie); ich kenne mich im Raum FL nicht gut aus, erste Adresse für mich im "Norden" wäre die Schön-Klinik in HH-Eilbek (die hat auch unter uns Ärzten einen exzellenten Ruf, was WS-Erkrankungen angeht). Dort gibt es eine ambulante Sprechstunde; Termin vereinbaren (ggf./wahrscheinlich brauchst Du eine Überweisung), dort mit aktuellen MRT-Bildern der HWS und sonstigen Arztberichten vorstellen und beraten lassen. Tatsächlich sind Eingriffe an der WS immer ein größerer Akt, also auch anfällig für Komplikationen etc., aber das kommt immer ganz auf den Eingriff an! Wenn z. B. nur eine kleinere Knochenfensterung notwendig ist, um Platz für die Nervenwurzeln zu schaffen (Dekompression), und nicht ein Riesenmetallgestänge oder so nötig ist, hält sich das ja in Grenzen. Hier muss dann Nutzen sehr sorgefältig gegen etwaige Risiken abgewogen werden.

In vielen Fällen hilft eine intensive physiotherapeutische Behandlung in Kombination mit einer ausgefeilten medikamentösen Therapie. Und jetzt bitte nicht zum Chiropraktiker gehen, hatte hier in meiner Klinik schon Leute, die nach dem Einrenken einen Einriss der Gefäßwand einer Halsarterie hatten mit resultierendem Schlaganfall.

Gute Besserung!

Perspektivwechsler
24. Oktober 2020 um 19:03

Bodo Kuklinski in Rostock wäre mein Ansprechpartner der Wahl.

Siehe Bücher:

Schwachstelle Genick

Das HWS Trauma

Persönliche Eindrücke dazu habe ich nicht, da mir das Wissen aus den Bücher genug Wissen verschaffte um meine Thematik zu verstehen und zu lernen meine Grenzen zu akzeptieren.

Bluelight
24. Oktober 2020 um 18:55

Ich habe/hatte auch Probleme mit der HWS, ein Orthopäde wollte mich dann auch recht schnell operieren. Eine befreundete Ärztin riet mir allerdings alles zu unternehmen, bevor eine OP in Frage kommt, mit dem Hinweis, OP´s werden in D gut bezahlt! War dann in Hannover bei Prof. Dr. med. Axel Piepgras im Wirbelsäulenzentrum. Er gab mir eine Spritze direkt an die HWS, seit dem habe ich keine Probleme mehr.

Leigh
24. Oktober 2020 um 15:09

Prof. Dr. Duffner in Rottenburg.

DER wäre meine Anlaufstelle.

Hat bei jemand den ich kenne vor 7-8 Jahren eine OP der HWS durchgeführt.

Ich war auch schon bei Ihm. Allerdings noch ohne OP, ich komm mit Alternativen Mitteln noch klar.

Bulli Tuchen
24. Oktober 2020 um 12:25

Ich würde mal in der Klinik in Stenum anfragen, die sind spezialisiert darauf, haben eine gewisse Wartezeit. Aber den modernsten Op Saal Europas!
ich wurde dort an der Schulter operiert, aber Bandscheiben und Hüften sind dort normalerweise das gängige!
https://www.stenum-ortho.de

Syncronistan
24. Oktober 2020 um 08:48

Moin,

Bin mittlerweile 4x an den Bandscheiben operiert, hatte durch Unfall keine Wahl ob OP oder nicht.

Wenn Du ALLES, aber wirklich ALLES an konservativen Behandlungsmethoden ( Schmerztherapie div. Modelle, Gymnastizieren, PMR, etc) durch hast und keine Besserung eintritt würde ich mir Gedanken über eine Operation machen.

Man kann sich damit auch sehr viel kaputtmachen. Die Wirbelsäule ist leider kein T4, an dem man optimieren kann, sondern ein Wunderwerk.

Ein Schlüssel kann sein, den richtigen Umgang mit Schmerz zu erlernen.

Ich wünsche dir viel Glück und Kraft.

dd111kw
26. Oktober 2020 um 20:56

Moin,

würde mir einen Beratungstermin in Hamburg im UKE, Abteilung Universitäres Wirbelsäulenzentrum holen. OA Dr. Stangenberg hat mir in meinem Fall auch ohne OP konservativ wirksam helfen können. Hatte nicht den Eindruck, dass man mir eine OP "verkaufen" wollte.

Multi-Fanfare
30. Dezember 2020 um 22:39

Ich bin 1999 an der HWS operiert, wegen Bandscheibenvorfall, mein rechter Arm war teilweise gelähmt.

Ich bin im Friederikenkrankenhaus gewesen, die Neurochirurgen haben mir die Bandscheibe entfernt, einen Span vom Oberschenkel genommen und zwischen HWS c6/c5 gelegt und dann das ganze mit einer H Platte verschraubt. Das wächst durch den Span dann zusammen und die H Platte aus Titan bleibt drinnen. Einen Tag auf Intensiv und am zweiten Tag wie der aufgestanden.

Vorher war ich schon in der Nordstadtklinik, wo Samir gearbeiitet hat, dort haben sie aber keine Myelogrphie gemacht, habe nach 14 Tagen nur gesagt, ich soll Gymnastik machen, deshalb hat mich mein Orthopäde dann ins Friederikenkrankenhaus geschickt. Dort haben sie eine Myelographie gemacht, da wird ein Kontrastmittel in die Rückenmarkflüssigkeit gespritzt und dann werden CT Aufnahmen gemacht und dadurch hat man eine 3D Aufnahme. Danach haben sie gesagt, ja, wir müssen operieren.

Schmerzen im HWS sind weg, der rechte Arm geht wieder, ist nur etwas schwächer jetzt als der linke Arm

zwei Jahre später bin ich dort nochmal an der LWS operiert worden, die Schmerzen waren aber schon chronisch und seitdem bin ich Schmerzpatient und nehme Morphium.

Im Friederikenkrankenhaus waren damals auch Patienten aus Hamburg.

https://www.praxis-neurochirurgie.de/ diese Ärzte sind auch alle im Friederikenkrankenhaus, die Praxis ist nur über die Strasse

ElsaT4
31. August 2023 um 22:43

Moin! Ich wurde damals mit 26 Jahren an der HWS C6/7 operiert. Die ausgetretene Bandscheibe wurde weg gelasert. Ich habe die OP nie bereut. Ich hatte neurologische Ausfälle und da war ich schnell von der OP überzeugt. Hast du bereits Ostheopathie und Physiotherapie ausgereizt und warst erfolglos könnte eine OP deine Beschwerden lindern.

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