Reserveradhalter an der Heckklappe

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  • Es gibt (zumindest in der EU) eine maximale zulässige Fahrzeugbreite, und die darf auch durch Transport von Ladung an den Fahrzeugseiten nicht überschritten werden.

    Laut § 32 StVZO Abmessungen von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen beträgt diese 2,55m.


    Zu beachten wäre vielleicht noch, dass max. 40cm von der breitesten Stelle des Fahrzeugs die vorderen und hinteren Beleuchtungseinrichtungen platziert sein müssen, da man ansonsten zusätzliche Beleuchtung anbringen muß.


    Das mit den seitlich angebrachten Sandblechen ist völlig richtlinienkonform.


    Der genannte § ist auch ansonsten noch ganz interessant, steht darin doch beispielsweise, dass lichttechnische Einrichtungen nicht bei der eingetragenen Fahrzeuglänge berücksichtigt werden dürfen (z.B. Zusatzscheinwerfer vorne vor dem Stoßfänger etc.).

    In meinem Haushalt gibt es nur bewährte Fahrzeuge und Oldtimer.

    Für Schrott habe ich nicht genug Geld.

  • In D (und wie ich meine auch in der restlichen EU) gibt es unterschiedliche Zeichen für "tatsächliche Maße" und "Maße laut Papieren".


    Tatsächliche Maße, also beispielsweise wirkliches Gewicht oder tatsächliche Breite, wird als Angabe direkt im Verkehrszeichen gezeigt:


    Gewicht tatsächlich.png   Breite tatsächlich.png


    Da muß man eben erst mal selber messen um die tatsächlichen Werte zu erhalten. Ein Blick in die ZB genügt nicht.



    Ist hingegen das in den Fahrzeugpapieren angegebene Maß ausschlaggebend, dann wird dieses mittels Zusatzzeichen unter dem Schild angezeigt:



    Verbot.png


    Wie das in der Schweiz ist, kann ich nicht sagen, weil ich mich nicht mit der schweizerischen Straßenverkehrsordnung beschäftigt habe.

    Wäre aber spannend in Erfahrung zu bringen, was in unserem Nachbarland noch so alles anders ist.


    In Spanien und Italien muß man ja auch (unterschiedliche) Warntafeln hinten am Auto anbringen, wenn dieses länger ist als es die eingetragene Fahrzeuglänge ausweist.



    Was die sonstige Ausrüstung der Fahrzeuge angeht, da gibt es internationale Übereinkommen für den Kraftfahrzeugverkehr, in denen die Staaten gegenseitig die Zulässigkeiten anerkennen.

    Das Thema war ja vor noch gar nicht langer Zeit aktuell, als man in D Tagfahrlichtpflicht für Neufahrzeuge eingeführt hat, dieses Tagfahrlicht aber in einigen osteuropäischen Ländern nicht nur nicht zulässig, sondern sogar verboten war.


    Der ADAC hatte seinerzeit ernsthaft empfohlen, man möge vor Fahrten in diese Länder das Tagfahrlicht in der Werkstatt ausprogrammieren lassen.

    Ich hatte mir daraufhin die Frage gestellt, wie die Reisenden denn zunächst ordnungsgemäß durch Deutschland fahren wollen, wenn das vorgeschriebene TFL doch ausgeschaltet ist. :kratz:

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    Einmal editiert, zuletzt von axelb ()

  • Servus,

    da das gerade aktuell ist: meine Sandbleche sind an Haltern eingehangen, und unten mit Flügelmuttern gesichert.


    Die Bleche sind also werkzeuglos abzunehmen, die Halter mit Bordwerkzeug. In meinen Augen ist das einfach Ladung, die seitlich übersteht...


    Gruß, Martin

  • Wenn du damit einen Fußgänger oder Radfahrer „mitnimmst“, hängen sie dich noch vor Ort auf! Da hast du -zurecht- Null Chancen!

    Greetz...
    HULKster aka Joerg


    Keine Toleranz den Intoleranten!

  • Wenn du damit einen Fußgänger oder Radfahrer „mitnimmst“, hängen sie dich noch vor Ort auf! Da hast du -zurecht- Null Chancen!

    also ob Selbstjustiz der richtige Weg ist, wage ich zu bezweifeln...


    und wenn der Fussgänger vors Auto läuft, weil mal wieder mehr mit dem Handy als mit dem Strassenverkehr beschäftigt ist, kann ja der Reserveradträger nichts dafür und auch nicht der Autofahrer. Und die Radfahrer sind auch nicht immer unschuldig...aber nur meine Meinung...

    Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
    Henry Ford